Geschichte der Völkerwanderung : Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.
معرفی کتاب «Geschichte der Völkerwanderung : Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.» نوشتهٔ Mischa Meier و Verlag C.H. Beck، منتشرشده توسط نشر Beck C. H. در سال 2019. این کتاب در 1532 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Geschichte der Völkerwanderung : Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.» در دستهٔ تاریخ جهان قرار دارد.
Byzanz, 29. Juli 626 - vor den Toren der prächtigsten Stadt Europas und Asiens hat der Khagan der Awaren 80.000 Krieger zusammengezogen und verlangt ihre bedingungslose Übergabe. Für die Menschen in der Metropole steht fest, dass das Ende aller Zeiten gekommen ist und die Mächte der Finsternis das apokalyptische Heer von Gog vor ihre Stadt geführt haben. Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch tödliche Furcht vor herandrängenden Heeren fremder Völker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der Völkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des späten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachrömischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des frühen Byzantinischen Reiches, aber auch die des frühen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750). Reich an Informationen, stets verständlich und spannend zu lesen, führt sie den Leser von der europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste bis zu den zentralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstraße, nach Nordindien und zum Hindukusch, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im Süden. Sie macht vertraut mit den dramatischen Ereignissen dieser Zeit und den damit einhergehenden tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ein wahres Opus magnum, das erstmals eine vollständige Geschichte der Epoche bietet. Cover Titel Impressum Inhalt Vorwort KAPITEL I: ‹Völkerwanderung›: Forschungsobjekt und Darstellungsproblem 1.1 Barbaren vor Konstantinopel und Rom 1.1.1 Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus 1.1.2 Rom 410: Kein Wunder am Tiber 1.2 Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die ‹Völkerwanderung› zu erzählen 1.2.1 Die Hoheit über den Plot 1.2.2 Der Faktor Religion 1.2.3 Römer und Barbaren – wenn es denn so einfach wäre 1.2.4 Römer und Barbaren – noch komplizierter... 1.2.5 Von der verführerischen Flexibilität des spätantiken Barbarenbegriffs: Drei Beispiele 1.2.6 Die Archäologie als Ausweg? 1.2.7 ‹Völker› und ‹Wanderung› – Ethnizität und Identität 1.2.8 ‹Osten› und ‹Westen› zwischen Spätantike und Mittelalter – Was dieses Buch will KAPITEL II: Sturm an der Donau – Beginn der ‹Völkerwanderung› 2.1 Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert 2.1.1 Konstantin I. macht Geschenke 2.1.2 Terwingen, Greutungen und das Problem der Černjachow-Kultur – Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert 2.1.3 Wulfila – Christen, Goten, Römer am Vorabend der Katastrophe 2.2 Der ‹Hunnensturm› 2.2.1 Rätselhafte Hunnen 2.2.2 Der Donauübergang der Goten und die römische Niederlage bei Adrianopel (378) 2.2.3 Konsolidierung unter Theodosius I. (379–395) 2.2.4 Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die «werdenden Westgoten» (395–410) KAPITEL III. Regni nostri maxima pars: Afrika – Verwundbare Südgrenzedes Römischen Reiches 3.1 Am Rande der Wüste 3.2 Das Imperium entfernt sich KAPITEL IV. Jenseits des Bosporus: Der Osten des Römischen Reiches 4.1 Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber 4.1.1 Ein Kaiser kommt der Welt abhanden 4.1.2 Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wüste: Roms Antwort auf die sāsānidische Bedrohung 4.2 Bedrohung und Konsolidierung 4.2.1 Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel 4.2.2 Die Ausbildung eines ‹Hofes› in Konstantinopel 4.3 Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten 4.3.1 Der Hunnenkrieg des Jahres 395 4.3.2 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag KAPITEL V. Ringen um die Rheingrenze: Der Westen des Römischen Reiches 5.1 Zunehmende Unsicherheiten im 3. Jahrhundert 5.1.1 Ein verschütteter Feldzug tritt zutage 5.1.2 Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen? 5.1.3 Die frühen Franken: Expansion statt Migration 5.2 Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert 5.3 Insider und Outsider 5.4 Koexistenz und Konflikt 5.5 Zündeln am gallischen Scheiterhaufen KAPITEL VI. Pax abiit terris: Ein Jahrhundert der Bürgerkriege 6.1 Des Kaisers neue Kleider 6.2 Der «letzte Römer» und die Hunnen 6.2.1 Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga 6.2.2 Attila – Konflikt und Expansion 6.2.3 Attila – Das ‹Reich› 6.2.4 Attila – Kollaps 6.3 Agonie 6.3.1 Das weströmische Kaisertum im Todeskampf 6.3.2 Das oströmische Kaisertum unter Druck – Goten auf dem Balkan 6.3.3 Auf der Suche nach neuen Wegen 6.4 Das Projekt Italien 6.4.1 Odoaker und Theoderich 6.4.2 Das Ostgotenreich – (In-)Stabilität durch Konsens KAPITEL VII. Manifester Kontrollverlust: Das Emergieren poströmischer regna im Westen des Römischen Reichs 7.1 Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien 7.2 Das Rätsel der burgundischen Reichsbildungen 7.3 Auf dem Weg in das poströmische Gallien 7.3.1 Grenzen der Ereignisgeschichte 7.3.2 Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten 7.3.3 Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder 7.3.4 Neue Herren in Nordgallien: Die Franken 7.3.5 Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen 7.3.6 Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer 7.3.7 Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben 7.3.8 Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche – Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500 7.3.9 Der ‹Tag von Tours› – Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna KAPITEL VIII. Quasi anima reipublicae – Afrika im 5. Jahrhundert 8.1 Geiserich und die Utopie eines regnum Vandalorum 8.1.1 Die Entstehung ‹der› Vandalen und die Eroberung Nordafrikas 8.1.2 Geiserichs Reich: Der Preis des Erfolgs 8.2 Geiserichs Nachfolger: Die Struktur des Vandalenreichs 8.2.1 Hunerich: Politik und Religion bei den Vandalen 8.2.2 Gunthamund: Wirtschaft im vandalenzeitlichen Nordafrika 8.2.3 Thrasamund: Das Problem einer vandalischen Identität 8.2.4 Hilderich: Risse und Brüche im vandalischen regnum 8.2.5 Gelimer: Das Ende KAPITEL IX. Selbstbehauptung in Zeiten der Bedrohung: Der Osten desImperium Romanum im 5. Jahrhundert 9.1 Perser und Hephthaliten 9.2 Römer und Perser: Ein folgenreicher Krieg (502–506) 9.3 Neue Verteidigungsstrategie im Osten 9.3.1 Bulgaren, Perser und Araber: Die Einigelung des Oströmischen Reiches um 500 9.3.2 Auf der Suche nach der eigenen Identität 9.4 Verwerfungen im Innern – die Eliten und die Religion KAPITEL X. Die Partikularisierung des Westens im frühen Mittelalter 10.1 Osten und Westen um 500: «von fremd zu fremd» 10.2 Geschundenes Land: Italien in postgotischer Zeit 10.2.1 Das Ende des Ostgotenreichs 10.2.2 Langobarden in Italien 10.2.3 Erwachen in einer neuen Welt 10.3 Rasch erobert, nie gewonnen: Das postvandalische Nordafrika 10.4 Labile Herrschaft im zweiten Anlauf: Das westgotische Spanien 10.5 Instabile Stabilität: Das merowingische Frankenreich 10.5.1 Königtum ohne Monarchie 10.5.2 Von den Anfängen Bayerns 10.6 Im Hohlraum der Mythenbildung: Das poströmische Britannien 10.7 ‹Völkerwanderung› in Skandinavien? KAPITEL XI. Ringen um Existenz und Einheit im Osten 11.1 Das 6. Jahrhundert: Vom Oströmischen zum Byzantinischen Reich 11.1.1 Kaiser und Katastrophe: Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert 11.1.2 Die frühen Slawen 11.1.3 Neue Akteure aus der Steppe: Die Awaren 11.2 Das 7. und 8. Jahrhundert: Doppelter Existenzkampf 11.2.1 Byzanz und die Perser 11.2.2 Folgen der Liturgisierung: Mohammed und die Entstehung des Islam 11.2.3 Kaiser und Kalifen KAPITEL XII. Epilog: Die ‹Völkerwanderung› Anhang Abkürzungen Anmerkungen Quellen Literatur Bildnachweis Register der Namen, Gruppen, Verbände Geographisches Register Sachregister Karten Zum Buch None "Völkerwanderung": Forschungsobjekt und Darstellungsproblem Barbaren vor Konstantinopel und Rom Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus Rom 410: Kein Wunder am Tiber Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die "Völkerwanderung" zu erzählen Die Hoheit über den Plot Der Faktor Religion Römer und Barbaren - wenn es so einfach wäre Römer und Barbaren - noch komplizierter Von der verführerischen Flexibilität des Barbarenbegriffs: Drei Beispiele Die Archäologie als Ausweg? "Völker" und "Wanderung" - Ethnizität und Identität "Osten" und "Westen" zwischen Spätantike und Mittelalter - Was dieses Buch will Sturm an der Donau - Beginn der "Völkerwanderung" Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert Konstantin macht Geschenke Terwingen, Greutungen und das Problem der Cernjachow-Kultur - Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert Wulfila - Christen, Goten, Römer, am Vorabend der Katastrophe Der "Hunnensturm" Rätselhafte Hunnen 171 Konsolidierung unter Theodosius I. (379-395) Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die werdenden "Westgoten" (395-410) Regni nostri maxima pars: Afrika - Verwundbare Südgrenze des Römischen Reiches Am Rande der Wüste Das Imperium entfernt sich Jenseits des Bosporus: Der Osten des Römischen Reiches Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber Ein Kaiser kommt der Welt abhanden Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wuste: Roms Antwort auf die sasanidische Bedrohung Bedrohung und Konsolidierung Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel Die Ausbildung eines "Hofes" in Konstantinopel Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten Der Hunnenkrieg des Jahres 395 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag Ringen um die Rheingrenze: Der Westen des Römischen Reiches Zunehmende Unsicherheiten in 3. Jahrhundert Ein verschütteter Feldzug tritt zutage Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen? Die frühen Franken: Expansion statt Migration Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert Insider und Outsider Koexistenz und Konflikt Zündeln am gallischen Scheiterhaufen Pax abiit terris: Ein Jahrhundert der Bürgerkriege Des Kaisers neue Kleider Der "letzte Römer" und die Hunnen Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga Attila - Konflikt und Expansion Attila - Das "Reich" Attila - Kollaps Agonie Das weströmische Kaisertum im Todeskampf Das oströmische Kaisertum unter Druck - Goten auf dem Balkan Auf der Suche nach neuen Wegen Das Projekt Italien Odoaker und Theoderich Das Ostgotenreich - (In-)Stabilität durch Konsens Manifester Kontrollverlust: Das Emergieren poströmischer regna im Westen des Römischen Reichs Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien Das Rätsel der burgundischen Reichbildung Auf dem Weg in das poströmische Gallien Grenzen der Ereignisgeschichte Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder Neue Herren in Nordgallien: Die Franken Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche - Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500 Der "Tag von Tours" - Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna Quasi anima reipublicae - Afrika im 5. Jahrhundert Geiserich und die Utopie eines regnum Vandalorum Die Entstehung "der" Vandalen und die Eroberung Nordafrikas Geiserichs Reich: Der Preis des Erfolgs Geiserichs Nachfolger: Die Struktur de Vandalenreichs Hunerich: Politik und Religion bei den Vandalen Gunthamund: Wirtschaft im vandalenzeitlichen Nordafrika Thrasamund: Das Problem einer vandalischen Identität Hilderich: Risse und Brüche im vandalischen regnum Gelimer: Das Ende Selbstbehauptung in Zeiten der Bedrohung: Der Osten des Imperium Romanum im 5. Jahrhundert Perser und Hephtaliten Römer und Perser: Ein folgenreicher Krieg (502-506) Neue Verteidigungsstrategien im Osten Bulgaren, Perser und Araber: Die Einigelung des Oströmischen Reiches um 500 Auf der Suche nach der eigenen Identität Verwerfung im Innern - die Eliten und die Religion Die Partikularisierung des Westens im frühen Mittelalter Osten und Westen um 500: "von fremd zu fremd" Geschundenes Land: Italien in postgotischer Zeit Das Ende des Ostgotenreichs Langobarden in Italien Erwachen einer neuen Welt Rasch erobert, nie gewonnen: Das postvandalische Nordafrika Labile Herrschaft im zweiten Anlauf: Das westgotische Spanien Instabile Stabilität: Das merowingische Frankenreich Königtum ohne Monarchie Von den Anfängen Bayerns Im Hohlraum der Mythenbildung: Das ostromische Britannien "Völkerwanderung" in Skandinavien? 953 Das 6. Jahrhundert: Vom Oströmischen zum Byzantinischen Reich Kaiser und Katastrophe: Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert Die frühen Slawen Neue Akteure aus der Steppe: Die Awaren Das 7. und 8. Jahrhundert: Doppelter Existenzkampf Byzanz und die Perser Folgen der Liturgisierung: Mohamed und die Entstehung des Islam Kaiser und Kalifen Epilog: Die "Völkerwanderung" Anhang 1107 1120 1365 1394 1496 1497 1518 1530 "Byzanz, 29. Juli 626 - vor den Toren der pr��chtigsten Stadt Europas und Asiens hat der Khagan der Awaren 80.000 Krieger zusammengezogen und verlangt ihre bedingungslose ��bergabe. F��r die Menschen in der Metropole steht fest, dass das Ende aller Zeiten gekommen ist und die M��chte der Finsternis das apokalyptische Heer von Gog vor ihre Stadt gef��hrt haben. Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch t��dliche Furcht vor herandr��ngenden Heeren fremder V��lker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der V��lkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des sp��ten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachr��mischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des fr��hen Byzantinischen Reiches, aber auch die des fr��hen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750). Reich an Informationen, stets verst��ndlich und spannend zu lesen, f��hrt sie den Leser von der europ��ischen und nordafrikanischen Atlantikk��ste bis zu den entralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstra��e, nach Nordindien und zum Hindukusch, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im S��den. Sie macht vertraut mit den dramatischen Ereignissen dieser Zeit und den damit einhergehenden tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ein wahres Opus magnum, das erstmals eine vollst��ndige Geschichte der Epoche bietet." -- From publisher's website "Mehr als ein Jahrzehnt ist verstrichen, seit ich auf dem Konstanzer Historikertag 2006 mit Dr. Stefan von der Lahr vom Verlag C. H. Beck erste Gespräche über ein Buchprojekt zur "Völkerwanderung" geführt habe." A comprehensive history of the Dark Ages from third to the eighth century,
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