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Geschichte Der Ungarischen Literatur: Eine Historisch-poetologische Darstellung (german Edition)

معرفی کتاب «Geschichte Der Ungarischen Literatur: Eine Historisch-poetologische Darstellung (german Edition)» نوشتهٔ Kulcsár Szabó, Ernö (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This book presents eras, trends, and the works of Hungarian literature from its beginnings to the 21st century. This 800-year literary history is marked by a unique linguistic heritage as well as regional and European historical, cultural, and intellectual currents. By couching the texts in their cultural and literary contexts, connections to German culture also become apparent. While this new history is primarily directed at literary and cultural scholars, it is also recommended reading for anyone interested in Hungarian literature. * An up-to-date, German-language history of Hungarian literature. * Covers Hungarian literature from the Middle Ages to the present. * Focuses on modern literary trends in the larger context of European cultural history. Vorwort des Herausgebers Editorische Hinweise I Ältere ungarische Literatur (Peter Ötvös) I.1 Einführung: Charakteristik der älteren ungarischen Literatur I.2 Die Anfänge: Literatur in lateinischer Sprache I.2.1 Literatur in ungarischer Sprache. Zwischen Oralität und Schriftlichkeit: Halotti beszed (Die Grabrede) I.2.2 Das erste lyrische Gedicht in ungarischer Sprache:Omagyar Maria-siralom (Die altungarische Marienklage) I.2.3 Historische Epik I.2.4 Das Problem der ritterlich-höfischen Dichtung in Ungarn. Das sogenannte viragenek (Blumenlied) I.2.5 Ein Beispiel für die frühe Satire: die Cantilena des Ferenc Apäti I.2.6 Preislied der Familiares: das Lied des Läszlo (Ladislaus) Geszti I.3 Der Humanismus in Ungarn I.4 Erasmus von Rotterdam in Ungarn und die Türkenfrage. Gattungen der Propaganda der Reformation I.4.1 Gattungen der historischen Epik im 16. Jahrhundert I.4.2 Die Leser und das Schrifttum in der Reformation: Gäspär Heltai (Kaspar Helth, um 1500-1574 Exkurs 1: Leibarzt und Hofhistoriker: Jänos Zsämboky (Johannes Sambucus) I.4.3Versuch zur Selbsterkenntnis im Dienst der neuen Kirche: Peter Bornemisza (1535-1584) I.5 Der erste große Lyriker auf ungarischem Boden: Bälint Balassi (1554-1594) I.5.1 Der Nachfolger von Balassi und Begründer seines literarischen Kultes: Jänos Rimay (um 1570-1631) Exkurs 2: Über die Auslandsstudien ungarischer Studenten. Wege zur europäischen Bildung I.6 Europäischer Horizont und ungarische Ferne: Albert Szenci Molnär (1574-1634) Exkurs 3: Martin Opitz in Siebenbürgen I.7 Kontroversliteratur, Theologie und Volkserziehung: Peter Päzmäny (1570-1637) I.8 Dichtung, Politik und Treue zum Vaterland: Miklos Zrinyi (1620-1664) I.9 Gelehrte höfische Barockdichtung: Istvän Gyöngyösi (1629-1704) I.10 Memoirenliteratur: Miklos Bethlen (1642-1716) I.10.1 Bekenntnisse und Denkschrift des Fürsten Ferenc Räkoczi II. (1676-1735) I.10.2 Der treue Diener: Kelemen Mikes (1690-1761) I.11 Die Ausstaffierung der Worte und die neue Formkultur in der ungarischen Dichtung: Ferenc Faludi (1704-1779) II Die dichterische Sprache als Ausdrucksmittel. Klassizismen, Rokoko, Empfindsamkeit (Istvan Fried) II.1 Auf dem Weg zur Ausdifferenzierung des literarischen Systems. Klassizismen in Ungarn II.2 Polemiken um die Literatursprache. Die Spracherneuerung III Kunstzentrierte Entfaltung des Literarischen. Die klassische ungarische Literatur 1825-1890 (Pal S. Varga) III.1 Klassizismus und Romantik III.1.1 Schaffung einer lyrischen Sprechweise durch Deformation archaischer Redeweisen: die Lyrik von Ferenc Kölcsey (1790-1838) III.1.2 Kölcseys Theorie der Nationalliteratur im Zeichen der Singularität der Großsubjekte III.2 Entfaltung der romantischen Literatur III.2.1 Besonderheiten der ungarischen Romantik III.2.2 Paradigmen kollektiver Identität: Hungarus-Intelligenz, Adelsnation und Traditionsgemeinschaft III.2.3 Sprachliche Konstitution des Ichs, der National- und Universalgeschichte durch Umwandlung und Kombination mythischer Topoi: Mihäly Vörösmarty (1800-1855) III.2.4 Strukturwandel der literarischen Öffentlichkeit III.2.5 Aufstieg des Romans III.2.6 Expansion und Multiplikation des lyrischen Ichs im Zeichen einer,dichterischen Umgangssprache‘: Sändor Peto'fi (1823-1849) III.3 Die Spätromantik III.3.1 Von Sändor Peto'fi zu Jänos Arany: Auswirkung der .passiven Resistenz‘ - Rückzug des Lyrischen III.3.2 Volkspoesie, Intertextualität, Architextualität als Vorgegebenheit nationaler Epik und singulärer Selbstaussprache: Jänos Arany (1817-1882) III.3.3 An der Grenze der Beherrschbarkeit der Sprache. Ironische Kritik der Durchsetzung romantischer Subjektivität: Jänos Vajda (1827-1897) III.3.4 Im Spannungsfeld von Romanze und Tendenzroman: Mor Jokai (1825-1904) III.3.5 Der historische Roman als Verschmelzung historischer Horizonte: Zsigmond Kemeny (1814-1875) III.3.6 Spätromantische Deformation der romantischen Menschheitsdichtung: Imre Madäch (1823-1864) IV Die Wende zur Moderne 1882-1895 (György Eisemann) IV.1 Strukturwandel der literarischen Öffentlichkeit und Veränderung der künstlerischen Wahrnehmungsweise IV.2 Die Wende der kleinepischen Gattungen zur Moderne IV.3.1 Anekdotismus, Historie und Multikulturalität in Werken von Kälmän Mikszäth IV.3.2 Detektivstory und Reportage in der Hochliteratur IV.4.1 Einflüsse des Naturalismus IV.4.2 Feuilletonnovelle - dramatische Novelle IV.5 Narration und Subjektivität IV.6 Kunst, Mythos, Medialität IV.7 Verdoppelung, Verwandlung, Phantastikum IV.8 Lyrik nach Jänos Arany V Ästhetisierung der Sprache. Klassische Moderne zwischen Metaphysik des Artistischen und Neusituierung des Subjekts (um 1895-1932) (Csongor Lo'rincz) V.1 Jahrhundertwende: Gesellschaft, Kultur, Politik. Lebensweltliche Muster und Paradigmen der literarischen Kommunikation V.1.1 Anschlüsse an die Moderne - Konzepte der Modernität V.1.2 Die Zeitschrift Nyugat (1908-1941) V.2 Strömungen der Lyrik zwischen Spätromantik und unpersönlicher, ,remedialisierter‘ Dichtung. Die beiden Hauptstränge der klassisch-modernen Lyrik in der ungarischen Literatur V.2.1 Ichhafte und subjektivitätszentrierte Lyrik V.2.1.1 Symbolismus und Aufwertung des innovativen dichterischen Subjekts: zwischen etablierter Rolle und Auflösung der instituierten Sprechsituation V.2.1.2 Das unglückliche Bewusstsein der Dichtung: die auf sich zurückreflektierte lyrische Individualität V.2.2 Ästhetizistische und gegenständliche Dichtung V.2.2.1 Im Zeichen des Schönen: Ästhetizismus und das artistische Subjekt V.2.2.2 Erneuerung und Umdeutung der lyrischen Spätromantik V.2.2.3 Antike Dichtungstradition und Neoklassizismus der Gegenwart V.2.3 Das Ich als Dichter und die Stimmen der Gemeinschaft V.3 Wege des Erzählens zwischen Naturalismus und polyphonen Narrationsmodi V.3.1 Simulative und kausale Erzählwelten V.3.1.1 Naturalismus und realistische Versöhnung im Sog der Sprachspiele V.3.1.2 Kultur, Erziehung und narrative Identitätsfindung V.3.1.3 Psychologische Prosa V.3.2 Metaphorische und diskursive Erzählmodi V.3.2.1 Jenseits des Psychologismus V.3.2.2 Spannungen der Poetik der Erinnerung und erzählerischer Identitätsmodelle V.3.2.3 Intellektualistische Prosa VI Materialisierung der Sprache: Strömungen der Historischen Avantgarde 1915-1929/1938 (Zoltan Kekesi) VI.1 Fünf Zeitschriften - fünf Strategien VI.2 Die aktivistische Frühavantgarde (1915-1920) VI.3 Die Literatur der materialisierten Sprache (1920-1926) VI.4 Intermediale Experimente VI.5 Die Medialisierung der Wahrnehmung VI.6 Drama und Theater nach 1920 VI.7 Die Dichtung und die Medialisierung der Wahrnehmung um 1926/27 VI.8 Wege aus der Avantgarde VII Medialisierung des Literarischen (Erno Kulcsar Szabo) VII.1 Die Spätmoderne (1931/32-1960/1970) VII.2 Medialisierung der Sprache, Desanthropologisierung, Biologisierung‘ und ,Technisierung‘ des Blicks vom Text: Lyrik in der Spätmoderne VII.2.1 Strömungen und Interferenzen VII.2.2 Unsichtbare Bilder und Verflüchtigung des Bekenntnishaften VII.2.2.1 Lőrinc Szabó (1900-1957) VII.2.2.2 Attila József (1905-1937) VII.2.3 Abklang und Kontinuitätsbruch: Wege der Lyrik bis zur Wende der 1960er zu den 1970er Jahren VII.3 Laterale Strukturbildung und konfigurative Ich-Konzepte: Erzählprosa in der Spätmoderne VII.3.1 Sándor Márai (1900-1989) VII.3.2 László Németh (1901-1975) VIII.A Im Sog des Schrifttextes. Der literalistic turn in der ungarischen Nachmoderne ab 1960/1970 (Peter Szirak) VIII.A.1 Herausbildung eines neuen Sprachverhaltens und Erneuerung der literarischen Diskursregeln. Übergangsperiode 1960-1986 VIII.A.2 Wege der Erzählprosa VIII.A.2.1 Der neue Horizont der Parabelhaftigkeit (Géza Ottlik und Miklós Mészóly) VIII.A.2.2 Die Neuschreibungen der Parabel: Reduktion, Diskontinuität, Selbstspiegelung, Intertextualität, Medialisierung VIII.A.2.3 Uminterpretieren der Gattungen und Diskurse: Familienroman und Erinnerungsroman VIII.A.2.4 Zitationstechnik und rewriting: postmoderne ,Flicktexte‘ VIII.A.2.5 Fragmentiertheit und Montage: die (post)moderne Kurzgeschichte VIII.A.2.6 Multiplikation der Rollen und Perspektiven: Erinnerungsroman und autobiographischer Roman VIII.A.2.7 Der neue historische Roman - im Netz von Texten VIII.B Zwischen Sprachkritik, Neuer Sensibilität und ,Poesis memoriae‘. Lyrik nach 1960/1970 (Zoltan Kulcsar-Szabo) VIII.B.1 Epochenwandel? VIII.B.2 Lyrik und Sprachkritik VIII.B.3 Medialität VIII.B.4 Poesie der Materialfehler VIII.B.5 Subjektivität VIII.B.6 Perspektiven der Dichtkunst nach 1989 IX Wege der Moderne: Drama und Theater (Gabriella Kiss) IX.1 Theater als Kunst: Herausbildung des Regietheaters IX.1.1 Jenseits der Meininger IX.1.2 Die schauspielpädagogische Funktion des bürgerlichen Lachtheaters IX.1.3 Wege der Kunsttheater-Bewegung IX.2 Vision und Wirklichkeit: jenseits der historischen Theateravantgarde IX.2.1 Theaterexperimente um 1920 IX.2.2 Politisches Theater: die Tradition der doppelt metaphorischen Dekodierung IX.2.3 Das Politische Schreiben: Neoavantgarde und „Zensur“ IX.3 Vollendung und Ende des postbürgerlichen Illusionstheaters Biogramme Zeittafel Ungarische Literatur in deutscher Sprache Bildnachweis Namensregister Titelregister Zeitschriftenregister

Die Geschichte der ungarischen Literatur stellt Epochen, Tendenzen und Werke der ungarischen Literatur von den Anfängen bis zum 21.Jahrhundert vor. Diese gut 800-jährige Geschichte, geprägt durch sprachliche Alleinstellung, vereint historische und kulturell-ideengeschichtliche Strömungen regionaler wie europäischer Art.
Die Darstellung verfolgt einen wirkungsgeschichtlich „gesteuerten“ Vorgang historisch-poetologischer Veränderungen in der literarischen Schreibweise und Kommunikation. Untersucht wird einerseits der Wandel der literarischen Sprachverwendung, andererseits die Formen historischer Kulturtechniken, die der Literatur die jeweiligen Bedingungen von Vermittlung zwischen Produktion und Rezeption zur Verfügung stellen. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der Moderne, in welcher der ungarischen Literatur ein höchst produktiver und singulärer Umgang mit europäischen Themen und Horizonten sowie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vorgeschichte gelang.

Die Geschichte der ungarischen Literatur stellt Epochen, Tendenzen und Werke der ungarischen Literatur von den Anfängen bis zum 21. Jahrhundert vor. Diese gut 800-jährige Geschichte, geprägt durch sprachliche Alleinstellung, vereint historische und kulturell-ideengeschichtliche Strömungen regionaler wie europäischer Art. Die Darstellung verfolgt einen wirkungsgeschichtlich „gesteuerten" Vorgang historisch-poetologischer Veränderungen in der literarischen Schreibweise und Kommunikation. Untersucht wird einerseits der Wandel der literarischen Sprachverwendung, andererseits die Formen historischer Kulturtechniken, die der Literatur die jeweiligen Bedingungen von Vermittlung zwischen Produktion und Rezeption zur Verfügung stellen. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der Moderne, in welcher der ungarischen Literatur ein höchst produktiver und singulärer Umgang mit europäischen Themen und Horizonten sowie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Vorgeschichte gelang. Main description: This book presents eras, trends, and the works of Hungarian literature from its beginnings to the 21st century. This 800-year literary history is marked by a unique linguistic heritage as well as regional and European historical, cultural, and intellectual currents. By couching the texts in their cultural and literary contexts, connections to German culture also become apparent. While this new history is primarily directed at literary and cultural scholars, it is also recommended reading for anyone interested in Hungarian literature
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