معرفی کتاب «Geschichte der psychologischen Sprachauffassung in Deutschland von 1850 bis 1920 (Reihe Germanistische Linguistik) (German Edition)» نوشتهٔ Knobloch, Clemens، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 1988. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Diejenigen nun, welche den Ursprung der Sprache in dem unmittelbaren Ausdrucke der Empfindungen suchen zu müssen wähnen, könnten auch hier nichts anderes annehmen, als daß der Begriff und das Wort 'trinken' von einem Trunkenbolde selbst ausgegangen sein müsse, da ja offenbar kein Anderer besser den inneren Zustand kennt, welchem jenes Wort zu entsprechen berufen ist. (Noire 1877:293) 0. Einleitung 0.1. Zum Auftakt 0.2. Eingrenzung des Stoffes 0.3. Stand der Forschung 0.4. Methoden der Historiographie und Darstellungsprobleme 1. Die Sprachpsychologie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Überblick und Entwicklungstendenzen 1.1. Erscheinungsformen und Einheit der Sprachpsychologie 1.2. Entwicklungstendenzen 1.3. Einige Bemerkungen zur Vorgeschichte der Sprachpsychologie 1.4. Der Einfluß des psychologischen Modelldenkens. Eine Notiz 2. Vom Ursprung der Sprache oder: Ober den historiographischen Nutzen der Spekulation 2.1. Vorbemerkung und Forschungsstand 2.2. Die Reflextheorie des Sprachursprungs. Steinthal und Lazarus 2.3. Die Sprache als Kunst und als symbolische Kognition: Gustav Gerber 2.4. Etymologie und Begriffsentwicklung im Dienste des Sprachursprungs; die Sprache als Demiurg der Vernunft: Lazarus Geiger 2.5. Das Auge-Hand-Feld und die gemeinsame Tätigkeit als Entwicklungsräume der Sprache: Ludwig Noire 2.6. Eklektizismus und ausdruckspsychologischer Systemzwang: der Sprachursprung bei Wilhelm Wundt 2.7. Sprachentwicklung absichtlich, aber planlos; scholastische Reflexionspsychologie und moderne Sprachauffassung : Anton Marty 2.8. Die Bedürfnisse von Verkehr und Verständigung als Ursprungs- und Entwicklungsmotiv der Sprache: Herbart , Madvig, Whitney und Wegener 2.9. Nachbemerkung 3. Das Völkerpsychologie-Problem 3.1. Vorbemerkung 3.2. Romantischer Volksgeist und atomistische Seelenmechanik : Lazarus und Steinthal 3.3. Wundts Erneuerung des völkerpsychologischen Programms: Stagnation und Fortschritt 3.4. Methodischer Individualismus oder: die Gegener der Völkerpsychologie 3.5. Synthesen und Neuansätze: Mauthner, Wegener, Noire 3.6. Nachbemerkung. Randfiguren und Epigonen. Das weitere Schicksal des Problems 4. Psychologische Semantik. Bedeutung und Verstehen 4.1. Stand der Forschung oder: ein Trauerspiel in mehreren Akten 4.2. Eine psychologische Begriffstheorie 4.3. Die Kunst der Sprache, die Sprache als Kunst: Gustav Gerber 4.4. Bedeutung und innere Form: Steinthal und Lazarus 4.5. Leistungen und Grenzen des Psychologismus: Marty, Paul und Wundt 4.6. Das Wort als Mittel zum Zweck: Philipp Wegener 4.7. Die Auflösung des vorstellungspsychologischen Paradigmas : Erdmann, Oertel, Gomperz, Bühler 4.8. Nachtrag und Übergang; Semantik und Grammatik (John Ries); Sprache als Mittler sozialer Beziehungen (Carl Svedelius) 5. Psychologie und Grammatik 5.1. Grammatische und psychologische Kategorien 5.2. Wortfolge, psychologisches Subjekt und psychologisches Prädikat 5.3. Impersonalia, subjektlose Sätze, Scheinsubjekt /es/ 5.4. Wundts Kasuslehre 5.5. Grammatische Darstellungstechnik und Kommunikation 5.6. Das Wort als grammatische Einheit; eine Nachbemerkung 6. Sprache und Denken - Grammatik, Logik und Psychologie. 6.1. Vorbemerkung 6.2. Der Abschied von der Logik und der Weg zur Psychologie: Heymann Steinthal 6.3. Geist und Sprache: Moritz Lazarus 6.4. Das Denken im Lichte der Sprache: Max Müller 6.5. Wilhelm Wundt oder die neue Einheit von Grammatik, Logik und Psychologie 6.6. Die psychologistische Logik und ihr Beitrag zu sprachpsychologischen Fragen. Eine Randbemerkung 6.7. Die sprachpsychologischen Befunde der Würzburger Schule 6.8. Nachbemerkung 7. Die Anfänge des Experiments in der Sprachpsychologie 7.1. Vorbemerkung 7.2. Assoziation und Analogie 7.3. Versprechen und Verlesen: Rudolf Meringer 7.4. Wort- und Satzverstehen 7.5. Methodenkritik und Methodenfortschritt 8. Biographische Hinweise 9. Literatur I. Primärliteratur II. Sonstige Literatur In der seit Mitte der 1970er Jahre bestehenden Reihe Germanistische Linguistik (RGL) haben Veröffentlichungen zu allen Aspekten von Sprache und Kommunikation ihren Platz. Wesentliche Publikationsformen sind die Monografie und thematisch kohärente Sammelbände. Der Erfolg der Reihe besteht darin, die große Bandbreite an Themen, Theorien und an methodologischen Zugängen in der germanistischen Linguistik zu berücksichtigen und zu deren Sichtbarkeit im Fach beizutragen. Gleichzeitig war und ist die Reihe ein Ort, an dem innovative Impulse aufgegriffen und neue Trends geprägt werden. Wissenschaftlicher Beirat:Prof. Dr. Stephan Elspaß (Salzburg)Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg)Prof. Dr. Stephan Habscheid (Siegen)Prof. Dr. Katrin Lehnen (Gießen)Prof. Dr. Barbara Schlücker (Leipzig)Prof. Dr. Renata Szczepaniak (Leipzig) Call for Book Proposals: https://blog.degruyter.com/call-for-book-proposals-reihe-germanistische-linguistik/
Schon seit ihrer Gründung in den 1970er-Jahren ist die Reihe Germanistische Linguistik (RGL) exponiertes Forum des Faches, dessen Namen sie im Titel führt. Hinsichtlich der thematischen Breite (Sprachebenen, Varietäten, Kommunikationsformen, Epochen), der Forschungsperspektiven (Theorie und Empirie, Grundlagenforschung und Anwendung, Inter- und Transdisziplinarität) und des methodologischen Spektrums ist die Reihe offen angelegt. Das Aufgreifen neuer Trends hat in ihr ebenso Platz wie das Fortführen von Bewährtem. Die Publikationsformen reichen von Monographien und Sammelbänden bis zu Wörterbüchern.
Wissenschaftlicher Beirat (ab November 2011):
Prof. Dr. Karin Donhauser (Berlin)
Prof. Dr. Stephan Elspaß (Augsburg)
Prof. Dr. Helmuth Feilke (Gießen)
Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg)
Prof. Dr. Stephan Habscheid (Siegen)
Prof. Dr. Rüdiger Harnisch (Passau)
Clemens Knobloch. Author's Habilitationsschrift--universität Gesamthochschule Siegen, 1986/87. Bibliography: 514-564. Geschichte Der Psychologischen Sprachauffassung In Deutschland Von 1850 - 1920