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Gericht und Gemeinde: Eine Studie zur Bedeutung und Funktion von Gerichtsaussagen im Rahmen der paulinischen Ekklesiologie und Ethik in 1 Thess und 1 ... für die neutestamentliche Wissenschaft, 117)

معرفی کتاب «Gericht und Gemeinde: Eine Studie zur Bedeutung und Funktion von Gerichtsaussagen im Rahmen der paulinischen Ekklesiologie und Ethik in 1 Thess und 1 ... für die neutestamentliche Wissenschaft, 117)» نوشتهٔ Matthias Konradt، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter Inc در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Statt die paulinischen Gerichtsaussagen allein monoperspektivisch auf ihr Verhältnis zur Rede von der "Rechtfertigung aufgrund von Glauben" hin zu befragen, stellt die vorliegende Studie die Gerichtsaussagen in den Kontext der paulinischen Ekklesiologie und Ethik hinein. Es wird konkret gefragt, wie und in welchen Zusammenhängen Paulus die Gerichtsthematik einsetzt, um Gemeinde zu gestalten oder Wegmarkierungen christlichen Wandels zu setzen. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei der 1. Thessalonicherbrief und der 1. Korintherbrief. Vorwort Vorbemerkung 1 Einleitung: Zu Ansatz und Fragestellung der Arbeit in forschungsgeschichtlicher Perspektive 1.1 Zum Stand der Erforschung der paulinischen Gerichtsaussagen 1.2 Die Pluralität von Gerichtsvorstellungen in biblischer Tradition 1.3 Zu Ansatz und Fragestellung der Arbeit 2 Die Konsolidierung der Gemeinde – Die Gerichtsthematik im 1 Thess 2.1 Hinfuhrung 2.2 Die Rettung der Christen aus dem Zorngericht in 1 Thess 1,10 2.3 Das Zorngericht über „die Juden" in 1 Thess 2,16 2.4 Die Gerichtsvorstellung im Kontext der ethischen Unterweisung in 1 Thess 4,1-8 2.5 Die Gerichtsthematik innerhalb der eschatologischen Problematik von 1 Thess 5,1-11 2.6 Zur Frage eines die Christen betreffenden Gerichts im Rahmen der Parusieerwartung im 1 Thess(3,13; 5,23; 2,19f) 2.7 Bedeutung und Funktion der Gerichtsaussagen im 1 Thess. Zusammenfassung und Reflexion des Befundes 3 Einheit und Heiligkeit der Gemeinde - Die Gerichtsthematik im 1. Korintherbrief 3.1 Hinfuhrung 3.2 Die Einheit der Gemeinde, die Stellung der Apostel und das Werk des Gemeindeaufbaus. Die Gerichtsthematik in 1 Kor 3,5-4,5 3.3 Die Grenzen der Gemeinde und ihre Heiligkeit. Die Gerichtsthematik in 1 Kor 5,1-6,11 3.4 Die Stellung zum paganen Kult als Gefährdungsmoment christlicher Existenz in 1 Kor 8,1-11,1 3.5 Die Einheit der Gemeinde und die Mißstände beim korinthischen Herrenmahl. Die Gerichtsthematik in 1 Kor 11,17-34 3.6 „Wenn jemand den Herrn nicht liebt, der sei verflucht“. Zur Funktion von 1 Kor 16,22 3.7 Bedeutung und Funktion der Gerichtsaussagen im 1 Kor. Zusammenfassung und Reflexion des Befundes 4 Überblick: Die Gerichtsaussagen in den übrigen Paulusbriefen 4.1 Der Verweis auf das Gericht in 2 Kor 5,1-10 4.2 Gerichtsaussagen im Galaterbrief 4.3 Gerichtsaussagen im Römerbrief 5 Zusammenfassung und Schlußreflexion Literaturverzeichnis Register Statt die paulinischen Gerichtsaussagen allein monoperspektivisch auf ihr Verhältnis zur Rede von der "Rechtfertigung aufgrund von Glauben" hin zu befragen, stellt die vorliegende Studie die Gerichtsaussagen in den Kontext der paulinischen Ekklesiologie und Ethik hinein. Es wird konkret gefragt, wie und in welchen Zusammenhängen Paulus die Gerichtsthematik einsetzt, um Gemeinde zu gestalten oder Wegmarkierungen christlichen Wandels zu setzen. Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei der 1. Thessalonicherbrief und der 1. Korintherbrief. - This study deals with St. Paul's statements about judgement, but instead of examining them from a single perspective in their relationship to the discourse of "justification by faith", it places them in the context of Pauline ecclesiology and ethics. It asks the concrete question of how St. Paul introduces the theme of judgement and in what contexts in order to structure community or set waymarks for Christian life. The study focuses on the First Epistle to the Thessalonians and the First Epistle to the Corinthians Review text: " ... jeder, der sich mit den Texten 1Thess und 1Kor beschäftigt, erzielt großen Nutzen, wenn er diese vielseitige und solide Monographie in die Hand nimmt."Lars Aejmelaeus in: Theologische Literaturzeitung 9/2005 "Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine ganz ausgezeichnete Studie. ... Der Band wird sicherlich bald einen wichtigen Platz in der Paulusexegese allgemein einnehmen und dürfte so zum Ausgangspunkt weiterer fruchtbarer Diskussionen werden."Tobias Nicklas in: Review of Biblical Literature 2004 Die Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft (BZNW) ist eine der renommiertesten internationalen Buchreihen zur neutestamentlichen Wissenschaft. Seit 1923 publiziert sie wegweisende Forschungsarbeiten zum frühen Christentum und angrenzenden Themengebieten. Die Reihe ist historisch-kritisch verankert und steht neuen methodischen Ansätzen, die unser Verständnis des Neuen Testaments befördern, gleichfalls offen gegenüber. Der in der exegetischen Literatur weithin übliche Zugang zu den paulinischen Gerichtsaussagen ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, daß zum einen ihr Verhältnis zu den Rechtfertigungsaussagen des Apostels als vorrangiger Problemhorizont betrachtet wird, d.h. es steht die Frage im Vordergrund, ob oder wie sich die Vorstellung eines Gerichts nach den Werken mit der Rede von der Rechtfertigung aufgrund von Glauben zusammenbringen läßt. This study deals with St. Paul's statements about judgement, placing them in the context of Pauline ecclesiology and ethics. It asks how St. Paul introduces the theme of judgement - and in what contexts - in order to structure community or set waymarks for Christian life.
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