Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik
معرفی کتاب «Geregelte Verhältnisse: Architektur und technisches Denken in der Epoche der Kybernetik» نوشتهٔ Georg Vrachliotis (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Vienna در سال 2012. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Kybernetik kann als der letzte epochale Wunsch nach einer konzeptionellen Einheit des Technischen in Kunst, Wissenschaft, Technologie, Natur und Gesellschaft gedeutet werden. Aus architektonischer Sicht kann die Kybernetik als eine Faszinationsgeschichte des Technischen erzählt werden. Sie handelt von Faszination, Mythologisierung, Ideologisierung und dem utopischen Potenzial des technischen Denkens in der Architektur. Der Autor hat neben einer umfangreichen Basisrecherche auch bisher unveröffentlichtes Material u.a. in den Archiven von Konrad Wachsmann, Sigfried Gideon, Walter Gropius (einzige Rede von Gropius zum Computer!) und Heinz von Foerster gesichtet. Die Bearbeitung dieses Materials ermöglicht dem Leser die augenblickliche Debatte um informationstechnologische Einflüsse auf die Architektur zu kontextualisieren und zu bereichern. In der Epoche der Kybernetik sahen sich Architekten mit einem neuen operativen Möglichkeitsraum aus technischen Systemen, Verfahren und Prozessen konfrontiert. Entwurfsprozesse wurden von ihrem schöpferischen Wesen auf wissenschaftliche Lösungsverfahren reduziert. Gebäude wurden durch Schaltdiagramme und Rückkopplungsschleifen errechnet, Grundrisse und Pläne nicht mehr per Hand skizziert, sondern an einem Rechenautomaten erstellt. Der Bedeutung von Kreativität und Phantasie stellte man die technische Intelligenz von Elektronengehirnen und Denkmaschinen gegenüber. Im Fadenkreuz der Kybernetik befand sich damit das Bild des Architekten selbst - in seiner traditionellen Rolle als intuitiver Entwerfer, Gestalter und Demiurg. Es ging es um nichts Geringeres als das Fortbestehen seiner Autorenschaft in einer avancierten technowissenschaftlichen Welt. Die Epoche der Kybernetik wird im vorliegenden Buch als ein Januskopf gedeutet, dessen eines Gesicht den historischen Blick freigibt auf ein bislang vernachlässigtes Kapitel der Architekturgeschichte der Nachkriegszeit, dessen anderes Gesicht aber Züge aufweist, in denen erkennbar wird, dass eine kritische Betrachtung einer zunehmend durch Informationstechnologien geregelten Architekturproduktion unumgänglich ist Aus architektonischer Sicht handelt die Kybernetik von der Faszination, Mythologisierung, Ideologisierung und dem utopischen Potenzial des technischen Denkens. Der Autor bietet eine fundierte Darstellung der Kybernetik in der Architektur und hat dafur neben einer umfangreichen Basisrecherche auch bisher unveroffentlichtes Material u. a. von Heinz von Foerster, Walter Gropius und Konrad Wachsmann verarbeitet. Mit dem Band kontextualisiert und bereichert er fur Leser die aktuelle Debatte um informationstechnologische Einflusse auf die Architektur." Aus Architektonischer Sicht Handelt Die Kybernetik Von Der Faszination, Mythologisierung, Ideologisierung Und Dem Utopischen Potenzial Des Technischen Denkens. Der Autor Bietet Eine Fundierte Darstellung Der Kybernetik In Der Architektur Und Hat Dafür Neben Einer Umfangreichen Basisrecherche Auch Bisher Unveröffentlichtes Material U. A. Von Heinz Von Foerster, Walter Gropius Und Konrad Wachsmann Verarbeitet. Mit Dem Band Kontextualisiert Und Bereichert Er Für Leser Die Aktuelle Debatte Um Informationstechnologische Einflüsse Auf Die Architektur. Front Matter....Pages 1-5 Einleitung....Pages 7-26 Die Universalisierung der Maschine....Pages 27-39 Stadtplan und Fluchtplan....Pages 41-76 Zwischen Automation und Metatechnik....Pages 77-97 Ästhetik, Revolte und Kalküle....Pages 99-125 Swinging Cybernetics....Pages 127-160 Zeichenmaschinen und Maschinenzeichen....Pages 161-198 Individualisierungssysteme....Pages 199-229 Back Matter....Pages 231-279
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