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Georg Simmel im Kino : Die Soziologie des frühen Films und das Abenteuer der Moderne

معرفی کتاب «Georg Simmel im Kino : Die Soziologie des frühen Films und das Abenteuer der Moderne» نوشتهٔ Daniel Fritsch، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ging Georg Simmel ins Kino? Auf dem Weg zu einer kulturellen Institution bringt das Kino um 1907 einen individuellen Zuschauer hervor. Zur gleichen Zeit beschreibt Simmel Veränderungen des Sehens und die Individualisierung als Neuerungen der Epoche - ohne jedoch das neue Medium zu nennen. Die enge Verwandtschaft des frühen Films mit der jungen Wissenschaft Soziologie liegt in ihrer direkten Reaktion auf die Moderne. Dieses Buch verbindet Simmels kulturphilosophische Analysen von Mobilität, Großstadt und Abenteuer mit dem jähen Ende der Wanderkinos, frischen Texten aus Filmzeitschriften und genauen Filmanalysen zu einer innovativen Soziologie des frühen Films. Film,Medien,Kino,Georg Simmel,Soziologie,Gesellschaft,Kultursoziologie,Mediensoziologie,Media,Sociology,Society,Sociology of Culture,Sociology of Media INHALT Einleitung Visuelle Kommunikation um 1900 und Aspekte der Soziologie Filmzeitschriften, Filme und Soziologie: Methode und Forschungsstand Überblick SESSHAFTWERDUNG DES KINOS UND FIXIERUNG DES PUBLIKUMS Souveräner Blick, flanierender Zuschauer: Die realistische Illusion des Panoramas Der flanierende Blick Die Entstehung der Filmzeitschrift Kinematograph und ihre Konzentration auf das Sehen Das Wanderkino in Spiegel der Schaustellerzeitschriften Sesshafte Kinos und ihre Zuschauer Wanderkinos gegen Ladenkinos im Kinematograph Die neue Unbeweglichkeit in den Kinopalästen Zusammenfassung: Vom mobilen Panoramabesucher zum unbewegten Kinozuschauer GEORG SIMMEL ALS THEORETIKER DER FRÜHEN KINEMATOGRAPHIE Die Vergnügungskultur begründet die Soziologie: „Infelices Possidentes“ Wanderung kontra Sesshaftwerdung auf dem Weg zur Moderne Die „Vergesellschaftung“ als Aspekt der formalen Soziologie Der Ersatz der Bewegungen gesellschaftlicher Akteure durch einheitsstiftende Kulturtechniken Konflikt zwischen wandernder und sesshafter Form: Gesellen und Meister Die Großstadt und die Konzentration auf den Blick Der Taube im Kino DAS „KINO DER ATTRAKTIONEN“ UND SEIN KOLLEKTIVES PUBLIKUM Cock Fight als eine „Attraktion“ des Jahrmarkts President McKinley at Home und der direkte Blick in die Kamera Die Erforschung filmischer Bewegung bei den Brüdern Lumière Die Arbeiter verlassen die Fabrik oder: Die Öffnung des Vorhangs Die Mobilisierung der Stereoskopie in Indochine: Village de Namo, Panorama pris d’une chaise à porteur Die Vermessung des Bildrahmens in Der begossene Gärtner Georges Méliès’ Inszenierung der Bühne Die Bühne als Stilmittel in Die Reise zum Mond Die Bühne in Les cartes vivantes Authentizität und Inszenierung WAHRNEHMUNG DER ATTRAKTIONEN – ZWISCHEN ABENTEUER UND GEFAHR Alltag und Abenteuer bei Georg Simmel Die Kinematographie zwischen Abenteuer und Gefahr Gefahr für die Zivilgesellschaft oder Erziehung zum richtigen Handeln? Das Kino und die Jugend: pädagogische Diskussionen und Differenzierung des Publikums Abenteuerliche Mobilisierungen des Zuschauers Zusammenfassung: Von der Unbeweglichkeit der Zuschauer zur Beweglichkeit der Bilder DER NARRATIVE FILM UND DIE INDIVIDUALISIERUNG DES ZUSCHAUERS Soziale Abgrenzungen im Zuschauerraum Bewegungen als Zeichen eines geschlossenen Erzählraums: The Girl and her Trust (1912) Individualisierung im Film und als Thema der Soziologie Der Zusammenprall verschiedener Schichten: Die arme Jenny (1912) Emilie Altenlohs soziale Trennung des Publikums Georg Simmel’s Dreiteilung der Lebenswelt Das Fragmentarische und die Kinematographie RESÜMEE: DIE KINEMATOGRAPHIE ALS PHÄNOMEN DER MODERNISIERUNG Alleine im Kino? Das Kino der Attraktionen im Feuilleton Von Simmel zu Kracauer DANKSAGUNG ANHANG Bildnachweis Bibliographie Filme Zeitschriften Artikel früher (Film-)Zeitschriften Texte von Georg Simmel Forschungsliteratur Internetseiten

Ging Georg Simmel ins Kino? Auf dem Weg zu einer kulturellen Institution bringt das Kino um 1907 einen individuellen Zuschauer hervor. Zur gleichen Zeit beschreibt Simmel Veränderungen des Sehens und die Individualisierung als Neuerungen der Epoche - ohne jedoch das neue Medium zu nennen.Die enge Verwandtschaft des frühen Films mit der jungen Wissenschaft Soziologie liegt in ihrer direkten Reaktion auf die Moderne. Dieses Buch verbindet Simmels kulturphilosophische Analysen von Mobilität, Großstadt und Abenteuer mit dem jähen Ende der Wanderkinos, frischen Texten aus Filmzeitschriften und genauen Filmanalysen zu einer innovativen Soziologie des frühen Films.

»[Die] Studie von Daniel Fritsch eröffnet [...] eine neue Sicht auf das frühe Kino.«Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2010Besprochen in: MEDIENwissenschaft, 3 (2010), Jan-Christopher Horak
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