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Geographische Bildung in digitalen Kulturen : Perspektiven für Forschung und Lehre

معرفی کتاب «Geographische Bildung in digitalen Kulturen : Perspektiven für Forschung und Lehre» نوشتهٔ Fabian Pettig; Inga Gryl; Springer-Verlag GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin / Heidelberg; Springer Spektrum در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Welche Herausforderungen für Forschungs- und Lehrkontexte bedingt die tiefgreifende Transformation alltäglicher Räume und Mensch-Umwelt-Verhältnisse in einer Kultur der Digitalität? Und wie lassen sich die hierin liegenden Potenziale für geographische Bildungsprozesse heben? Der vorliegende Band widmet sich diesen übergeordneten Fragestellungen und nimmt ernst, dass die Anforderungen an das Fach Geographie weit über technikfokussierte Ansätze, wie die Anwendung Geographischer Informationssysteme (GIS) im Klassenzimmer, hinausgehen. Ein Ziel sollte die Befähigung der Schülerinnen zum mündigen Medienhandeln in einer digital und medial durchdrungenen Welt sein. Phänomene wie hybride Räume, Smart Cities und Algorithmizität verlangen nach reflektierter und fachlicher Aufarbeitung digitaler Geographien als Bildungsinhalte, um ein geographisches Lernen mit, über und durch digitale Medien, sowie auch eine geographische Bildung in digitalen Medien zu ermöglichen. Dieser Aufgabe nimmt sich der Band aus zehn Perspektiven an, die die deutschsprachige wissenschaftliche Community der Geographiedidaktik gemeinschaftlich entwickelt hat. Sie loten Aufgaben, Handlungsfelder und Gelingensbedingungen geographischer Bildung in digitalen Kulturen aus. Drei Beitragskategorien bieten innerhalb der einzelnen Perspektiven Orientierung: Basiskommentare, die konzeptionelle Grundlagen darstellen; Forschungsbeitrage, die zur theoretischen wie auch empirischen Klarung beitragen und Good Practice-Beispiele, die Einblicke in Hochschul- und Schulpraxis gewahren. Die Perspektiven sind vielfach verwoben, stehen aber stellenweise auch in Spannung zueinander. Allen Beiträgen gemein ist, dass sie nach Wegen suchen, einen kritischen Umgang mit den Moglichkeiten und Herausforderungen des Digitalen wie auch eine emanzipierte Teilhabe in digitalen Kulturen zu etablieren. Zum Geleit Geographische Bildung in digitalen Kulturen Perspektiven für Forschung und Lehre Inhaltsverzeichnis Autorenverzeichnis 1: Perspektiven auf Geographieunterricht in einer Kultur der Digitalität 1.1 Einführung 1.2 Verortung und Genese des Positionspapiers 1.3 Zehn Perspektiven auf geographische Bildung in digitalen Kulturen 1.4 Zusammenhänge von Lernen, Bildung, geographischer Fachlichkeit und Digitalität 1.5 Lose Enden und ein Ausblick Literatur Perspektive 1: 2: Nachhaltige Digitalisierung? 2.1 Einleitung: Digitalisierung als gesellschaftliche Transformation 2.2 Digitalisierung als technisches und räumliches Phänomen 2.3 Die diskursive Konstruktion des Digitalen: Digitalisierung als gesellschaftliche Herausforderung und subjektiv empfundene Zumutung 2.4 Digitalisierung als Gegenstand der sozialwissenschaftlichen Forschung 2.4.1 Technik- oder Sozialdeterminismus? Ideengeschichtliche Ursprünge und aktuelle Positionen 2.4.2 Der Wandel sozialer Beziehungen: „Expecting more from technology and less from each other“? 2.4.3 Wandel der Ökonomie: „prosumer“, „collaborative commons“ und „sharing economy“ 2.5 Geographische Bildung für Nachhaltigkeit und Digitalisierung 2.5.1 Nachhaltige Digitalisierung 2.5.2 Digitalisierung von Nachhaltigkeitsstrategien 2.6 Fazit: Drei Ansprüche an geographische Bildung für eine nachhaltige Digitalisierung Literatur 3: Virtual Reality, Körper und Stadt 3.1 Einführung 3.2 Ziele 3.3 Bezug zum Fachgegenstand am Beispiel des Smart-City-Diskurses 3.4 Das Konzept 3.4.1 Exemplarischer Aufbau einer Lehrveranstaltung 3.4.2 Die vier Perspektiven der Spurenmethodologie 3.5 Fazit Literatur 4: Erkenntnisse aus einer körpersensiblen Lehre mit und zu dem digitalen Medium VR 4.1 Einführung 4.2 Ausgewählte Hintergründe zu Virtual Reality 4.3 Erkenntnisse zum Lehr- und Forschungsprojekt 4.3.1 Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit 4.3.2 Lehrkonzept und Kompetenzentwicklung 4.3.3 Achtsamkeit 4.4 Abschließende Überlegungen Literatur Perspektive 2: 5: Geographie als Weltbeziehungsbildung 5.1 Einleitung 5.2 Lebenswelt und die Bedeutung des Respektierens anderer Weltbeziehungen 5.3 Digitale Kulturen und die Bedeutung von Reflexivität 5.4 Weltbeziehungsbildung und die Bedeutung von Resonanz 5.5 Schluss: Geographie als Weltbeziehungsbildung Literatur 6: Mit WebGIS und digitalen Geowerkzeugen Fach- und Medienkompetenzen für das 21. Jahrhundert entwickeln 6.1 Einleitung 6.2 Geodaten, WebGIS und Medienbildung 6.3 WebGIS-Angebote im Fachunterricht – Passung mit den Basiskonzepten der Geographiedidaktik 6.4 WebGIS-Angebote im Fachunterricht – Passung zu den Erkenntnissen der Lehr-Lernforschung 6.5 WebGIS-Beispiele – Good Practice 6.6 Notwendige schulische Ausstattung, Planungsaufwand und Handling 6.7 Fazit Anhang Übersicht der Unterrichtsbeispiele im digitalen Anhang Beispiel 02: Regionale Maßstabsebene: Energiewende ja bitte, aber Windräder doch nicht bei uns! Beispiel 10: Karten – bearbeiten oder manipulieren? Sozialräumliche Strukturen deutscher Städte Literatur 7: Flipped Classroom unter der Lupe! 7.1 Einleitung 7.2 Theoretische Einführung 7.2.1 Digitalität in der Lehrer*innenbildung 7.2.2 Konzepte und Modelle 7.2.3 Ansprüche an Differenzierung 7.2.4 Anforderungen an die fachbezogene digitale differenzierte Ausbildung 7.3 Flipped Classroom unter der Lupe 7.3.1 Flipped Classroom und Peer Instruction 7.3.2 Die Lehrveranstaltung 7.3.3 Methodisches Vorgehen 7.4 Ergebnisse 7.4.1 Zusammenfassung der Auswertung 7.4.2 Interpretation 7.5 Fazit und Ausblick Literatur Perspektive 3: 8: Basiskonzepte als Ausgangspunkte fachlich-unterrichtlicher Erschließungen digitaler Kulturen 8.1 Was der Geographieunterricht aus der COVID-19-Pandemie lernen kann 8.2 Begründung und Struktur von Basiskonzepten 8.3 Braucht es neue Basiskonzepte für die digitale Welt? 8.4 Fazit Literatur 9: „Computational Thinking“ im GW-Unterricht 9.1 Einleitung 9.2 Der Beitrag von Spatial Citizenship Education 9.3 Der Bildungsauftrag der digitalen Grundbildung 9.4 Computational Thinking als Teil der digitalen Grundbildung 9.5 Wegbeschreibung als Algorithmus und Kommunikationsprozess 9.6 Im unterrichtlichen Kontext 9.7 Reflexion und Evaluierung des Unterrichtsbeispiels 9.8 Basiskonzepte und geographische Bildung 9.9 Fazit Anhang Literatur 10: Ungleichheit in geomedienbasierten Bildungskontexten 10.1 Einleitung 10.2 Digitalisierungsbezogene Bildung und Ungleichheit 10.3 Digitalisierungsbezogene geographische Bildung, Partizipation und Ungleichheit 10.4 (Intersektionale) Ungleichheit in VGI und Spatial Citizenship Education 10.5 Fazit Literatur Perspektive 4: 11: Mündigkeit als Leitwert geographischer Bildung in einer Kultur der Digitalität 11.1 Gegenbotschaften zum Thema Mündigkeit im Kontext von Digitalität 11.2 Dimensionen einer mündigkeitsorientierten geographischen Bildung im Kontext der Digitalität 11.2.1 Struktur- und Selbstreflexivität in der digitalen Gesellschaft 11.2.2 Sich-seiner-selbst-bewusst-Sein in der digitalen Gesellschaft 11.2.3 Autonomie in der digitalen Gesellschaft 11.3 Förderung einer mündigkeitsorientierten Bildung 11.4 Fazit Literatur 12: #Saubere Energie 12.1 Einleitung 12.2 Mündige und digitale Teilhabe durch digitale (Geo-)Medien und soziale Netzwerke 12.3 Reflexivität in einer BNE zum Themenbereich #Saubere Energie 12.4 Seminarkonzept 12.5 Übertragbarkeit, Reflexion und Ausblick Literatur 13: Mündige Entscheidungen in digitalen Spielen 13.1 Einleitung 13.2 Theorie: Mündigkeit und Entscheidungsfindung in digitalen Spielen 13.3 Methodik 13.4 Ergebnisse 13.4.1 Gründe für die Wahl eines gesellschaftlich diskutierten Problems als Spielthema 13.4.2 Polytelische Situationen 13.4.3 Handlungsoptionen 13.4.4 Bewertung und Rückmeldung 13.5 Diskussion Literatur Perspektive 5: 14: Plattformurbanismus 14.1 Einleitung: Digitale Stadt und Alltagskultur 14.2 Geschäftsmodelle von Plattformunternehmen und Auswirkungen auf urbane Räume 14.3 Plattformurbanismus im Alltag: über Liefern-Lassen und Ausgeliefert-Werden 14.3.1 Digital Companions: Körper, Code und Raum in der Alltagskultur 14.3.2 Digital Companies: Plattformarbeit, Subjektivierung und Entfremdung 14.4 Ausblick: Digitale Alltagskultur und Stadtraum Literatur 15: Eine Welt aus Daten 15.1 Neue (Geschäfts-)Modelle und Praktiken 15.1.1 Grundlagen der Entwicklung 15.1.2 Daten, Geodaten, (Geschäfts-)Modelle und Rollen 15.1.3 Nicht kommerzielle Plattformen 15.2 Privatsphäre und Weltaneignung 15.2.1 Privatsphäre 15.2.2 Weltaneignung 15.3 Bedeutung für geographische Bildung Literatur 16: (Un-)Sichtbarkeit im Geoweb – was Privatsphäre bei der Nutzung digitaler Geomedien bedeutet 16.1 Ausgangspunkt: Voraussetzungen und Schwerpunkte 16.2 Rahmung: Geographiedidaktische Lernumgebung zur Anleitung eines kritisch-reflektierten Umgangs mit digitalen Geomedien 16.2.1 Theoretische Fundierung 16.2.1.1 Fachliche Klärung 16.2.1.2 Fachdidaktische Fundierung 16.2.2 Konzeptuelle Umsetzung 16.2.3 Arbeitsmaterialien 16.3 Ausblick: Reflexion und Übertragbarkeit Literatur Perspektive 6: 17: Orientierung-Ermöglichen für eine digitale Berufswelt 17.1 Ein Job mit Perspektive? 17.2 Argumentative Rahmung der Perspektive #6 17.2.1 Neue Berufe sind eine Realität 17.2.2 Lebensnaher Bereich mit konkreter individueller Anknüpfung 17.2.3 Raumwirksamkeit der Digitalisierung 17.2.4 Geographie als geeignetes Fach der Vermittlung 17.3 Orientierung-Ermöglichen als pädagogische Haltung 17.4 Inhaltliche Schwerpunkte der Perspektive #6 17.5 Fachinhalte von Schwerpunkt I: Geographisches Erkenntnisinteresse 17.5.1 Wandel bzw. neue Berufe/Berufsfelder & Future Skills 17.5.2 Digitale Transformation & Postdigitalität 17.5.3 Digital-Ethik & Menschsein-und-Menschbleiben (MesMeb) 17.5.4 Zukünfte-Denken & Zukunftsforschung 17.6 Mögliche Anknüpfpunkte für nächste Schritte 17.7 Ausblick Literatur 18: GIS-Kompetenz als Future Skill für geographiespezifische Berufsfelder 18.1 Von der Software zum Berufsfeld 18.2 Von EVAP zu MEVAP 18.3 Good Practices geographischer Bildung von GIS-Kompetenzen auf der sekundären und tertiären Stufe 18.3.1 GIS im Regelunterricht der Sekundarstufe II 18.3.2 GIS im Regelunterricht eines Ergänzungsfachs der Sekundarstufe II 18.3.3 GIS an außerschulischen Lernorten 18.3.4 GIS im Lehramtsstudium 18.3.5 GIS in der Hochschule am Beispiel Statistik 18.4 Berufsorientierte Perspektive des GIS-Curriculums durch MEVAP 18.5 Fazit und Ausblick Literatur 19: Zukunftsszenarien der Arbeitswelt von Geograph*innen 19.1 Studienprojekt und Projektstudie 19.2 Studienprojekt 19.2.1 Ziel, Konzept und inhaltlicher Aufbau 19.2.2 Zielerreichung durch das Studienprojekt 19.3 Projektstudie 19.3.1 Motivation und Methodik 19.3.2 Aufbau und Inhalte des Leitfragebogens 19.3.3 Ergebnisse der Projektstudie 19.3.3.1 Verbalisierung von Zukunftsszenarien und emotionale Einschätzung 19.3.3.2 Stellenwert von Kommunikation und Future Skills 19.3.3.3 Koordination von Wissen und Wissensquellen 19.3.3.4 Einsatz neuer Technologien 19.3.3.5 Einschätzung der Relevanz von vorgegebenen Kompetenzen 19.3.3.6 Vier vorgegebene Statements 19.3.4 Diskussion der Ergebnisse 19.3.4.1 Formulieren von Zukunftsszenarien 19.3.4.2 Ausbaufähig: Wissenskoordination und Wissensquellen 19.3.4.3 Zukunftskompetenzen im geographischen Kontext 19.4 Ausblick Literatur Perspektive 7: 20: Hybridität, Code, Netzwerk 20.1 Einleitung 20.2 Realität und Virtualität 20.3 Software/Algorithmen und Raum 20.4 Menschliche und nichtmenschliche Akteur*innen 20.5 Konturen eines neuen Raumkonzepts? Literatur 21: Urbane Kulturen der Digitalität als Bildungsanlass 21.1 Einleitung 21.2 Die Smart City als Beispiel einer digital durchdrungenen Lebenswelt 21.3 Smart Cities im Spiegel von (digitalen) Raumtheorien 21.4 Smart Citizens?! Beispiele für geographiedidaktische Seminare zum Thema Smart City 21.4.1 Hintergründe 21.4.2 Bausteine 21.5 Die digital durchdrungene Stadt multiperspektivisch erschließen: Fazit und Implikationen für weitere Lehrveranstaltungen Literatur 22: Raumkonstruktionen in sozialen Medien 22.1 Ortsbezogene Hashtags und Raumkonstruktionen 22.2 Raumkonstruktionen in sozialen Medien 22.3 Räumliche Rezeptions- und Wahrnehmungsprozesse von Jugendlichen in den sozialen Medien 22.3.1 Methodische Vorgehensweise 22.3.2 Präsentation und Diskussion der Ergebnisse 22.4 Fazit und Ausblick Literatur Perspektive 8: 23: „Kunden wie du kauften auch ...“ 23.1 Identität und Digitalität 23.2 (Räumliche) Identitätskonstruktion in sozialen Medien 23.3 Algorithmen, raumbezogene Identität und Bildung 23.4 Fazit Literatur 24: Algorithmisches Lernen im Sachunterricht 24.1 Einleitung 24.2 Algorithmische Steuerung und gesellschaftlicher Wandel 24.3 Mediales Lernen mit Geomedien im Sachunterricht 24.4 kidi-Maps – Lernen über digitale Geomedien am Beispiel „Mein Schulweg“ 24.5 Fazit Literatur 25: „Meine Identität ist viele“ 25.1 Einleitung 25.2 Ausgangslage und theoretische Einbettung – Identitätskonstruktionen im Wandel 25.3 MiDENTITY – Identitätskonstruktionen in digitalen Kulturen mit Jugendlichen erforschen 25.3.1 Projektziele – Forschungs- und Bildungsprojekt zugleich 25.3.2 Forschungsdesign 25.4 „Also, ein Account spiegelt ja meine Identität wider“: Ausgewählte Projektergebnisse 25.4.1 „Also das, was man im täglichen Leben einfach so macht“: Identitätsverständnisse der Schüler*innen 25.4.2 „... du wirst halt beeinflusst, dadurch“: Bedeutung sozialer Medien für Identitätskonstruktionen 25.4.3 „Man konnte sehen, was Likes und Dislikes eigentlich bewirken können“: Reflexion des eigenen Medienhandelns 25.5 Fazit: Thesen zur Analyse des Themenfeldes Identitätskonstruktion in digitalen Kulturen Literatur Perspektive 9: 26: „Come in: We’re open“ 26.1 Einleitung 26.2 OER und OEP: Eine begriffliche Annäherung 26.3 OER: Chancen, Risiken, Herausforderungen 26.4 Fazit und Ausblick Literatur 27: Von Bildungsquellen, Wissensströmen und Datenfluten 27.1 Offene digitale Bildungsangebote als Bestandteile gesellschaftlicher Wissens- und Bildungspraxis 27.1.1 Herausforderungen des Lehrens und Lernens in sich wandelnden Wissenswelten: bildungsphilosophische Gedanken 27.1.2 Annäherung an die Betrachtung von offenen digitalen Bildungsangeboten (OER) 27.2 Ausgewählte Beispiele von OER für die geographische Vermittlungspraxis und ihre Potenziale 27.2.1 GeoPortal des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg 27.2.2 LehrRaum Geographie 27.2.3 DOING GEO & ETHICS 27.3 Good Practice: Kriterien für einen Einsatz von OER in der geographischen Vermittlungspraxis Literatur 28: Gestaltung geomedialer Lernumgebungen mittels offener Bildungsressourcen (OER) 28.1 Einleitung 28.2 DiGeo – digitales Fachkonzept und fachspezifische OER 28.3 Grundzüge eines fachspezifischen OER-Anforderungskatalogs 28.3.1 OER und Fachlichkeit: Eine Frage der Qualität!? 28.3.2 Grundzüge eines fachlichen OER-Anforderungskatalogs 28.4 Fazit Literatur Perspektive 10: 29: Die Professionalisierung von Lehrkräften für eine geographische Bildung in digitalen Kulturen 29.1 Digitalisierung, geographische Bildung und Professionalisierung von Lehrkräften 29.2 Ansätze der Professionalisierungsforschung und deren fachdidaktische Relevanz für die Lehrer*innenbildung 29.3 Geographiedidaktische Lehrer*innenbildung im Rahmen des Spatial-Citizenship-Ansatzes 29.4 Ausblick Literatur 30: Verwendung digitaler Medien zur sprachbewussten Professionalisierung von angehenden Geographielehrkräften 30.1 Einleitung 30.2 Professionalisierung angehender Geographielehrkräfte mit digitalen Geomedien für einen sprachbewussten Fachunterricht 30.2.1 Umgang mit digitalen (Geo-)Medien 30.2.2 Vorstellung der Methode (animation live speaking) 30.2.3 Sprachsensibler Geographieunterricht mit Hilfe von (Geo-)Medien 30.3 Vorgehensweise des Seminars und Good-Practice-Material 30.3.1 Ablauf 30.3.2 Reflexion 30.4 Fazit Literatur 31: Professionalisierung angehender Geographielehrkräfte durch den Einsatz von virtueller Realität 31.1 Einleitung 31.2 Virtual Reality: Psychologische Effekte und Technologie 31.3 Professionelle Handlungskompetenz von Lehrkräften im Kontext der Digitalisierung 31.4 Beispiele für den Einsatz von VR in geographiedidaktischen Seminaren 31.4.1 Leibniz Universität Hannover: Einsatz von Stand-alone-Brillen 31.4.2 Universität Würzburg: Erstellung von Virtual-Reality-Exkursionen zu Unterrichtsthemen in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung 31.5 Fazit: Implikationen für die Planung und Durchführung von geographiedidaktischen Lehrveranstaltungen Literatur 32: Geographische Bildung in digitalen Kulturen 32.1 Zur Aneignung von Innovationen im Lehrberuf: Kontexte 32.2 Digitalisierung in der sekundären Bildung und Corona 32.3 Methodik 32.4 Ergebnisse 32.4.1 Problemfelder im Vergleich der Erhebungszeitpunkte 32.4.2 Professionalisierung von Lehrkräften 32.4.3 To-dos in Bezug auf relevante Problemfelder 32.5 Diskussion und Schlussfolgerungen Anhang Literatur Welche Herausforderungen für Forschungs- und Lehrkontexte bedingt die tiefgreifende Transformation alltäglicher Räume und Mensch-Umwelt-Verhältnisse in einer Kultur der Digitalität? Und wie lassen sich die hierin liegenden Potenziale für geographische Bildungsprozesse heben?Der vorliegende Band widmet sich diesen übergeordneten Fragestellungen und nimmt ernst, dass die Anforderungen an das Fach Geographie weit über technikfokussierte Ansätze, wie die Anwendung Geographischer Informationssysteme (GIS) im Klassenzimmer, hinausgehen. Ein Ziel sollte die Befähigung der Schüler•innen zum mündigen Medienhandeln in einer digital und medial durchdrungenen Welt sein. Phänomene wie hybride Räume, Smart Cities und Algorithmizität verlangen nach reflektierter und fachlicher Aufarbeitung digitaler Geographien als Bildungsinhalte, um ein geographisches Lernen mit, über und durch digitale Medien, sowie auch eine geographische Bildung in digitalen Medien zu ermöglichen.Dieser Aufgabe nimmt sich der Band aus zehn Perspektiven an, die die deutschsprachige wissenschaftliche Community der Geographiedidaktik gemeinschaftlich entwickelt hat. Sie loten Aufgaben, Handlungsfelder und Gelingensbedingungen geographischer Bildung in digitalen Kulturen aus. Drei Beitragskategorien bieten innerhalb der einzelnen Perspektiven Orientierung: Basiskommentare, die konzeptionelle Grundlagen darstellen; Forschungsbeiträge, die zur theoretischen wie auch empirischen Klärung beitragen und Good Practice-Beispiele, die Einblicke in Hochschul- und Schulpraxis gewähren. Die Perspektiven sind vielfach verwoben, stehen aber stellenweise auch in Spannung zueinander. Allen Beiträgen gemein ist, dass sie nach Wegen suchen, einen kritischen Umgang mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Digitalen wie auch eine emanzipierte Teilhabe in digitalen Kulturen zu etablieren.
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