معرفی کتاب «Genre und Gender : Zur Komplexität der Verknüpfung zweier Kategorien im Musicaldiskurs» نوشتهٔ Johannes Breuer، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Beziehung von Genre und Gender ist Kristallisationspunkt verschiedenster Einschätzungen und Effekte. Doch wie gestaltet sich das Wissen um beide Kategorien in ihrer Verknüpfung? Und wie ist es in seiner konstitutiven Wechselseitigkeit zu erfassen? Ausgehend von dieser Fragestellung entwirft Johannes Breuer eine methodisch präzise Diskursivierung, die am Beispiel des Musicals zeigt, wie Genre und Gender einander bedingen und darin zugleich Spannungsmomente evozieren. In seiner detailreichen Aufarbeitung tritt die Komplexität beider Kategorien hervor, indem über disziplinäre Grenzen hinweg verschiedene Entwürfe der Gender Studies und der Medienwissenschaft zusammengebracht werden. Genre,Gender,Musical,Diskurs,Wissen,Medien,Geschlecht,Popkultur,Medienästhetik,Gender Studies,Popmusik,Medienwissenschaft,Discourse,Knowledge,Media,Popular Culture,Media Aesthetics,Pop Music,Media Studies Inhalt Einleitung. Intersektionalität, Interdependenz und interkategoriale Verknüpfungen 1. Die Diskursivierung von Genre und Gender. Anstöße in ihrer gemeinsamen Beobachtung 1.1 Genresynkretismus: Die Relevanz kontextueller Einbettungen 1.2 Genderdichotomie: Das Potenzial interkategorialer Beobachtungen 1.3 Gender in Genre(s) und die Tendenz wechselseitiger Essentialisierungen 1.4 Eine methodische Problemstellung? Zur Umakzentuierung des Repräsentationsbegriffs 1.5 Momente des Widersprüchlichen als diskursinhärente Phänomene: Ein perspektivisches Wechselspiel 2. Genre, Gender und das Musical. Die Betrachtung einer Kategorienkrise in ihrer diskursiven Formung 2.1 Kategorien in der Krise: Die Verknüpfung von Genre und Gender als Artikulation der Komplexität diskursiver Prozesse 2.2 Das ›Musical‹: Potenziale der Exemplifizierung und Operationalisierung durch sprachliche Praktiken 2.3 Der Musicaldiskurs zwischen Genre und Gender: Zur Spezifik seiner Rekonstruktion 3. Genre und Gender im wissenschaftlichen Musicaldiskurs. Zwischen peripheren Einschriften und konstitutiven Verbindungen 3.1 Wissenschaftliches Wissen um das Musical und seine Beobachtung mittels der Zeitschrift Screen 3.2 Konstruktionsbedingungen wissenschaftlichen Genrewissens: Die Kontextualisierung des Musicals 3.3 Narrative Anordnungen des Musicals: Gender als Spektakel 3.4 Geschlechterbilder des Musicals: Genre als Reflexion gesellschaftlicher Phänomene 3.5 Ein Deutungsgewebe: Zur Artikulation einer Kategorienkrise in der Assoziation von Sinngebungen 4. Genre und Gender im publizistischen Musicaldiskurs. Zwischen zentralen Einzelfällen und übergreifenden Bezugnahmen 4.1 Publizistisches Wissen um das Musical und seine Beobachtung mittels der Zeitschrift DER SPIEGEL 4.2 Konstruktionsbedingungen publizistischen Genrewissens: Die Kontextualisierung durch das Musical 4.3 Das Musical als ›Frauengenre‹: Eine Bestimmung mittels Diskursakteuren 4.4 Musicalisierungen: Gender in der Beobachtung des Verhältnisses zwischen Genre und Prätext 4.5 Eine Deutungskonkurrenz: Zur Artikulation einer Kategorienkrise im Konflikt interkategorialer Verknüpfungen 5. Genre und Gender im audiovisuellen Musicaldiskurs. Zwischen potenziellen Assoziationen und umfassenden Funktionen 5.1 Audiovisuelles Wissen um das Musical und seine Beobachtung in der Materialisierung von Diskursen in und um Medien 5.2 Operationalisierungsmöglichkeiten audiovisuellen Genrewissens: Die Kontextualisierung als Musical 5.2.1 Fremdattribution durch Prototypikalität: Eine relative Genrezuordnung 5.2.2 Selbstattribution durch Titelkonstruktionen: Eine relationale Genrezuordnung 5.3 SINGIN’ IN THE RAIN. Genre, Gender und die Potenzialität ihrer Verbindung 5.4 HIGH SCHOOL MUSICAL 3: SENIOR YEAR. Genre, Gender und die Hervorbringung von Figuren 5.5 Eine Deutungsexpansion: Zur Artikulation einer Kategorienkrise im Feld um Genre, Gender und Medien 6. Von der Differenz zur Differenzierung. Konzeptionelle Anstöße in der Beobachtung einer Relation 6.1 Unschärfen in der Eindeutigkeit: Wirkmächtige Sinnstiftungen und Potenziale ihrer Betrachtung 6.2 Unschärfen in der Beschreibung: Queere Theorien und Potenziale einer analytischen Gewichtung 6.3 Unschärfen in der Verknüpfung: Familienähnlichkeit und Potenziale im Verweis auf die Beobachterabhängigkeit Literaturverzeichnis Internetseiten Material der Zeitschrift Screen Material der Zeitschrift DER SPIEGEL Audiovisionen Film Fernsehen Theater Internet Anhang 1: Prototypen des Musicals. Eine Annäherung an die Kategorisierung medialer Artefakte Anhang 2: Prototypische Kategorievertreter des Musicals. Eine Annäherung an die Typizität wissenschaftlicher Bezeichnungspraktiken
Die Beziehung von Genre und Gender ist Kristallisationspunkt verschiedenster Einschätzungen und Effekte. Doch wie gestaltet sich das Wissen um beide Kategorien in ihrer Verknüpfung? Und wie ist es in seiner konstitutiven Wechselseitigkeit zu erfassen?Ausgehend von dieser Fragestellung entwirft Johannes Breuer eine methodisch präzise Diskursivierung, die am Beispiel des Musicals zeigt, wie Genre und Gender einander bedingen und darin zugleich Spannungsmomente evozieren. In seiner detailreichen Aufarbeitung tritt die Komplexität beider Kategorien hervor, indem über disziplinäre Grenzen hinweg verschiedene Entwürfe der Gender Studies und der Medienwissenschaft zusammengebracht werden.
Die Beziehung von Genre und Gender ist Kristallisationspunkt verschiedenster Einschätzungen und Effekte. Doch wie gestaltet sich das Wissen um beide Kategorien in ihrer Kopplung? Und wie ist es in seiner konstitutiven Wechselseitigkeit zu erfassen? Ausgehend von dieser Fragestellung entwirft Johannes Breuer eine methodisch präzise Diskursivierung, die am Beispiel des Musicals zeigt, wie Genre und Gender einander bedingen und darin zugleich Spannungsmomente evozieren. In seiner detailreichen Aufarbeitung tritt die Komplexität beider Kategorien hervor, indem über disziplinäre Grenzen hinweg verschiedene Entwürfe der Gender Studies und der Medienwissenschaft zusammengebracht werden Genre and gender - gender and genre. This study takes the interaction of the two categories at its word and develops perspectives on its ambivalent constitution.