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Generationalität und Gewalt: Kriegergruppen im Ostafrika des 19. Jahrhunderts. Dissertationsschrift

معرفی کتاب «Generationalität und Gewalt: Kriegergruppen im Ostafrika des 19. Jahrhunderts. Dissertationsschrift» نوشتهٔ Sascha Reif; Sascha Reif، منتشرشده توسط نشر Brill Deutschland GmbH / V&R unipress در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: Vorkoloniale ostafrikanische Gesellschaften wurden bisher kaum erforscht. Neben idealisierten Bildern einer vorkolonialen Idylle existierten Vorstellungen afrikanischer Rückständigkeit ebenso wie ahistorisch anmutende Konzepte menschlicher Existenz in vermeintlich "natürlicher" Ursprünglichkeit. Mit Hilfe historischer Methodik erlangt der Autor Antworten auf die Frage, wie die Bevölkerung Ostafrikas ein Zusammenleben ohne zentralistische Strukturen wie Staatsapparate und Verwaltungsorgane organisierte. Angelehnt an soziologische und ethnologische Forschung und mit besonderem Fokus auf den Umgang mit Gewalt als menschlicher Grunderfahrung untersucht er tradierte Regeln, Grenzen und Streitkulturen und zeigt deren Diffusion, Erosion und Transformation im Zuge gesteigerter Gewaltdynamiken.; Description for press or other media: Die Gesellschaften Ostafrikas im 19. Jahrhundert waren von einer vielgestaltigen und dauerhaften Gewalterfahrung geprägt, in der die Kolonialisierung als weitere, besonders brutale Facette erkennbar wird.; Promotional text: Vorkoloniale ostafrikanische Gesellschaften wurden bisher kaum erforscht. Mit Hilfe historischer Methodik erlangt der Autor Antworten auf die Frage, wie die Bevölkerung Ostafrikas ein Zusammenleben ohne zentralistische Strukturen wie Staatsapparate und Verwaltungsorgane organisierte. Angelehnt an soziologische und ethnologische Forschung und mit besonderem Fokus auf den Umgang mit Gewalt als menschlicher Grunderfahrung untersucht er tradierte Regeln, Grenzen und Streitkulturen und zeigt deren Diffusion, Erosion und Transformation im Zuge gesteigerter Gewaltdynamiken.; Biographical note: Dr. Sascha Reif ist Fachinformatiker und war wissenschaftlicher Mitarbeiter der DFG-Forschergruppe "Gewaltgemeinschaften" Vorkoloniale ostafrikanische Gesellschaften wurden bisher kaum erforscht. Neben idealisierten Bildern einer vorkolonialen Idylle existierten Vorstellungen afrikanischer Rückständigkeit ebenso wie ahistorisch anmutende Konzepte menschlicher Existenz in vermeintlich "natürlicher" Ursprünglichkeit. Mit Hilfe historischer Methodik erlangt der Autor Antworten auf die Frage, wie die Bevölkerung Ostafrikas ein Zusammenleben ohne zentralistische Strukturen wie Staatsapparate und Verwaltungsorgane organisierte. Angelehnt an soziologische und ethnologische Forschung und mit besonderem Fokus auf den Umgang mit Gewalt als menschlicher Grunderfahrung untersucht er tradierte Regeln, Grenzen und Streitkulturen und zeigt deren Diffusion, Erosion und Transformation im Zuge gesteigerter Gewaltdynamiken.-- Provided by Publisher Comparatively little research has been conducted concerning Eastern African societies of the 19th century. Aside from ideas of a precolonial and supposedly idyllic setting, notions of inherent African backwardness often prevailed alongside conceptions of a state of human existence characterised as 'natural' and untouched by the estrangement of European civilization. Therefore, historiographic methods are used to analyse a socio-political context lacking centralised administration. Far-reaching processes of transformation challenged East African societies in the nineteenth century: A long-term dynamic of multifaceted collective violence resulted in mobilisation and professionalisation of warrior groups and the diffusion of pre-established relationships of authority between generations
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