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Generation »Social Media«: Wie digitale Kommunikation Leben, Beziehungen und Lernen Jugendlicher verändert

معرفی کتاب «Generation »Social Media«: Wie digitale Kommunikation Leben, Beziehungen und Lernen Jugendlicher verändert» نوشتهٔ Philippe Wampfler، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Über die Auswirkungen digitaler Kommunikation wird viel spekuliert: Dem Versprechen, dass Neue Medien uns dabei helfen, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, unser Leben einfacher und gehaltvoller zu gestalten und unsere Arbeit zielstrebig und effizient zu erledigen, misstrauen viele Menschen zu Recht. Ähnliche Skepsis verdienen die Befürchtungen, der digitale Medienwandel würde uns zu atemlosen, oberflächlichen Maschinenmenschen machen.Wir können die Veränderung, die wir momentan erleben, nur verstehen, wenn wir sie präzise beschreiben und beim Untersuchen ihrer Auswirkungen nicht von Ängsten, Vorurteilen und Extrembeispielen ausgehen, sondern uns von wissenschaftlichen Erkenntnissen leiten lassen.Wampfler zeigt, wie sich Menschen durch ihre Techniknutzung verändern, wie sich die Bedeutung ihrer Beziehungen durch eine digitale Ebene wandelt und wie Lernen mit Neuen Medien möglich ist. Dabei wird darauf verzichtet, das Virtuelle als eine der Realität gegenüberstehende Sphäre abzugrenzen, weil digitale Kommunikation in ihrer Virtualität gleichzeitig Teil der Realität ist und sich das Leben im Cyberspace und das Leben im direkt wahrnehmbaren Raum gegenseitig beeinflussen.Ein kritischer Blick auf die Generation der »Digital Natives« zeigt auf, dass in ihrer Beschreibung nicht getrennt wird zwischen dem Verhalten, das Jugendliche unabhängig von digitaler Technologie auszeichnet, und spezifisch medienbedingten Veränderungen. Ausgehend von einer sachlichen Beschreibung der Mediennutzung von Jugendlichen wird anschaulich, in welchem Rahmen die Kinder von heute sich entwickeln und morgen ein gehaltvolles, würdiges Leben führen können. So entsteht eine nüchterne Medienpädagogik jenseits von Polemik und übertriebenen Befürchtungen, auf deren Grundlage wirkungsvolle Prävention der gefährlichen Aspekte der Nutzung Neuer Medien denkbar wird. Konkretisiert werden diese Überlegungen mit ganz praktischen Tipps, wie Erwachsene Jugendliche in ihrer Mediennutzung begleiten können und sollen, um sicherzustellen, dass sie mit der Fülle von Material und ihrem Ablenkungspotential selbständig umgehen können.Abschließend entwickelt eine Verbindung von Erzählungen aus Science Fiction mit einer Analyse technischer Möglichkeiten eine Vorstellung davon, wie Menschen Maschinen in Zukunft selbstbestimmt nutzen können, um ihr Leben frei zu gestalten.Eine sachliche, wissenschaftlich fundierte Beschreibung der Veränderungen, die digitale Medien für die Jugendlichen von heute und von morgen bedeuten, ermöglicht zielführende (medien-)pädagogische Arbeit. Titelseite Impressum Inhalt Statt eines Vorworts: Selfies at Funerals 1. Einleitung 1.1 Medienwandel in der historischen Perspektive 1.2 Digitale Kommunikation und Social Media 1.3 Generation »Social Media« 1.4 Stolpersteine der Medienkritik 1.5 Digitale Kluft 1.6 Die Absicht dieses Buches Intermezzo I: Eine Liebeserklärung an die Däumlinge 2. Körper und Geist 2.1 Wie Medien auf den Menschen einwirken 2.2 Wohlbefinden und Social Media 2.3 Aufmerksamkeit und Ablenkung 2.4 Das Versprechen der Hirnforschung 2.5 Gedächtnis 2.6 Beeinflussung der Schlafqualität 2.7 Sexualität 2.8 Körperkontakt 2.9 Social-Media-Sucht 2.10 Körperliche Gesundheit 2.11 Essstörungen 2.12 Schulische Leistungsfähigkeit Intermezzo II: Wie neue Praktiken entstehen 3. Beziehungen 3.1 Digitale Nachbarschaft 3.2 Beziehungen Jugendlicher untersuchen 3.3 Wie Jugendliche Social Media zur Beziehungspflege nutzen 3.4 Social Media medialisieren Beziehungen 3.5 Machen Social Media einsam? 3.6 Liebesbeziehungen 3.7 Freundschaft 3.8 Privatsphäre und Datenschutz 3.9 Oberflächlichkeit und Narzissmus 3.10 Parasoziale Interaktion 3.11 Die Angst, etwas zu verpassen – Fear of Missing Out 3.12 Die Konsensillusion 3.13 Geschlechterrollen und Social Media Intermezzo III: Japan als Beispiel 4. Wie aus Neuen Medien ein neues Lernen entsteht 4.1 Veränderte Arbeitsplätze und Lebenswelten 4.2 Social Media als professionelles Hilfsmittel in der Schule 4.3 Kompetenzen und Herausforderungen 4.4 Das Ende der Didaktik 4.5 Bedingungen für kollaboratives und individuelles Lernen Intermezzo IV: Überwachung als Bedrohung und Versuchung 5. Was tun? 6. Materialien 6.1 Smartphone-Etikette für Jugendliche 6.2 Leistungsbeurteilung für Arbeiten mit Social Media 6.3 Aufbau eines Persönlichen Lernnetzwerks 6.4 Sichere Passwörter wählen 6.5 Fake-Profile erkennen auf Social Media 6.6 Fear of Missing Out – Diagnose 7. Literatur
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