معرفی کتاب «Gemeinwohl und Seelenheil - Die Legitimität der Trennung von Religion und Politik in der Demokratie» نوشتهٔ Ahmet Cavuldak، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Prinzip der Trennung von Religion und Politik, das längst als Standardantwort auf die Frage nach der Legitimität der religionspolitischen Ordnung im demokratischen Verfassungsstaat gilt, wird in dieser Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen. Ahmet Cavuldak rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der religionspolitischen Ordnungen Frankreichs, der USA und Deutschlands entlang der wichtigsten Schwellenepochen und Aushandlungsprozesse. Anhand der Werke von Jean-Jacques Rousseau, Alexis de Tocqueville und Jürgen Habermas stellt er drei »exemplarische« Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie vor. Diese ideengeschichtliche Auseinandersetzung mündet in eine systematische Diskussion der zur Rechtfertigung der Trennung von Religion und Politik genannten Gründe. Schließlich wird die Frage aufgeworfen, ob - und wenn ja, inwiefern - die religionspolitischen Lernprozesse des europäischen, lateinchristlich geprägten Erfahrungsraumes auf andere Regionen und Religionen der Welt übertragen werden können. Inhalt Vorwort A. EINLEITUNG Thema und Fragestellung Zum Gang der Untersuchung B. DIE GESCHICHTE DER TRENNUNG VON RELIGION UND POLITIK I. Frankreich 1. Staat und Kirche in der absoluten Monarchie 2. Die Französische Revolution im Konflikt mit der katholischen Kirche 3. Das napoleonische Konkordatsregime 4. Die Laizisierungsgesetze der Dritten Republik 5. Das Trennungsgesetz von 1905 6. Neue Herausforderungen 7. Schlussbetrachtung II. Die Vereinigten Staaten von Amerika 1. Staat und Kirche in den neuenglischen Kolonien 2. Das Ringen um die Trennung von Staat und Kirche in Virginia 3. Die revolutionäre Gründung der Vereinigten Staaten und die Entstehung des ersten Zusatzartikels der Verfassung 4. Die Rechtsprechung des Supreme Court 5. Schlussbetrachtung III. Deutschland 1. Augsburger Religionsfrieden und Westfälischer Friede 2. Staat und Kirche im 19. Jahrhundert: Paulskirchenverfassung und Kulturkampf 3. Die „hinkende“ Trennung von Staat und Kirche in der Weimarer Republik 4. Staat und Religion in der Bundesrepublik Deutschland 5. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 6. Neue Herausforderungen 7. Schlussbetrachtung IV. Zwischenergebnis: Säkularisierung und Sakralisierung in den westlichen Demokratien C. DIE LEGITIMITÄT DER TRENNUNG VON RELIGION UND POLITIK I. Jean-Jacques Rousseau 1. Die politische Ordnung des Contrat social 2. Ein bürgerliches Glaubensbekenntnis 3. Gemeinwohl und Seelenheil 4. Kritik und Würdigung II. Alexis de Tocqueville 1. Die Entstehung der modernen Demokratie aus dem Christentum 2. Funktionen der Religion in der Demokratie 3. Die Trennung von Staat und Kirche 4. Kritik und Würdigung III. Jürgen Habermas 1. Die Bedeutung der Religion in der „postsäkularen“ Gesellschaft 2. Religion als vorpolitische Grundlage der Demokratie 3. Die Trennung von Staat und Religion 4. Kritik und Würdigung IV. Kritik der Rechtfertigungsgründe der Trennung von Religion und Politik 1. Das philosophisch-epistemische Argument 2. Das pragmatische Friedensargument 3. Das normativ-menschenrechtliche Argument 4. Das religiöse Argument a. Christentum b. Judentum c. Islam D. SCHLUSS E. LITERATURVERZEICHNIS Das Prinzip der Trennung von Religion und Politik, das längst als Standardantwort auf die Frage nach der Legitimität der religionspolitischen Ordnung im demokratischen Verfassungsstaat gilt, wird in dieser Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen. Ahmet Cavuldak rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der religionspolitischen Ordnungen Frankreichs, der USA und Deutschlands entlang der wichtigsten Schwellenepochen und stellt anhand der Werke von Jean-Jacques Rousseau, Alexis de Tocqueville und Jürgen Habermas drei »exemplarische« Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie vor. Diese ideengeschichtliche Auseinandersetzung mündet in eine systematische Diskussion der zur Rechtfertigung der Trennung von Religion und Politik genannten Gründe. Schließlich wird die Frage aufgeworfen, ob - und wenn ja, inwiefern - die religionspolitischen Lernprozesse des europäischen, lateinchristlich geprägten Erfahrungsraumes auf andere Regionen und Religionen der Welt übertragen werden können. Demokratie,Religion,Politik,Säkularismus,Trennung Von Staat und Kirche,Rousseau,Tocqueville,Habermas,Politische Theorie,Staat,Politische Philosophie,Politikwissenschaft,Democracy,Politics,Secularism,Political Theory,State,Political Philosophy,Political Science
Das Prinzip der Trennung von Religion und Politik, das längst als Standardantwort auf die Frage nach der Legitimität der religionspolitischen Ordnung im demokratischen Verfassungsstaat gilt, wird in dieser Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen.Ahmet Cavuldak rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der religionspolitischen Ordnungen Frankreichs, der USA und Deutschlands entlang der wichtigsten Schwellenepochen und Aushandlungsprozesse. Anhand der Werke von Jean-Jacques Rousseau, Alexis de Tocqueville und Jürgen Habermas stellt er drei »exemplarische« Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie vor. Diese ideengeschichtliche Auseinandersetzung mündet in eine systematische Diskussion der zur Rechtfertigung der Trennung von Religion und Politik genannten Gründe.Schließlich wird die Frage aufgeworfen, ob - und wenn ja, inwiefern - die religionspolitischen Lernprozesse des europäischen, lateinchristlich geprägten Erfahrungsraumes auf andere Regionen und Religionen der Welt übertragen werden können.
Das Prinzip der Trennung von Religion und Politik, das längst als Standardantwort auf die Frage nach der Legitimität der religionspolitischen Ordnung im demokratischen Verfassungsstaat gilt, wird in dieser Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen. Ahmet Cavuldak rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der religionspolitischen Ordnungen Frankreichs, der USA und Deutschlands entlang der wichtigsten Schwellenepochen und Aushandlungsprozesse. Anhand der Werke von Jean-Jacques Rousseau, Alexis de Tocqueville und Jürgen Habermas stellt er drei "exemplarische" Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie vor. Diese ideengeschichtliche Auseinandersetzung mündet in eine systematische Diskussion der zur Rechtfertigung der Trennung von Religion und Politik genannten Gründe. Schliesslich wird die Frage aufgeworfen, ob - und wenn ja, inwiefern - die religionspolitischen Lernprozesse des europäischen, lateinchristlich geprägten Erfahrungsraume Cover Gemeinwohl und Seelenheil; Inhalt; Vorwort; A. EINLEITUNG; Thema und Fragestellung; Zum Gang der Untersuchung; B. DIE GESCHICHTE DER TRENNUNG VON RELIGION UND POLITIK; I. Frankreich; 1. Staat und Kirche in der absoluten Monarchie; 2. Die Französische Revolution im Konflikt mit der katholischen Kirche; 3. Das napoleonische Konkordatsregime; 4. Die Laizisierungsgesetze der Dritten Republik; 5. Das Trennungsgesetz von 1905; 6. Neue Herausforderungen; 7. Schlussbetrachtung; II. Die Vereinigten Staaten von Amerika; 1. Staat und Kirche in den neuenglischen Kolonien This volume submits the principle of separation between religion and politics in modern democracies to an up-to-date evaluation. It shows that there are good reasons for it, which however are obscured by the purely metaphorical talk of »separation«.