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Gemeinsame Welt denken : Bedingungen interkultureller Koexistenz bei Jürgen Habermas und Eilert Herms

معرفی کتاب «Gemeinsame Welt denken : Bedingungen interkultureller Koexistenz bei Jürgen Habermas und Eilert Herms» نوشتهٔ Andr?e Munzinger، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie können Menschen verschiedener Kulturen und Religionen friedlich zusammenleben? Auf welcher Grundlage lässt sich die gemeinsame Welt gestalten? Die Werke von Jürgen Habermas und Eilert Herms stehen für gegensätzliche Antworten auf diese Fragen: Für Habermas ist es die kommunikative Vernunft, die verbindet, für Herms dagegen die Erfahrung radikaler Perspektivität, die sich in unterschiedlichen Religionen manifestiert. Dieser Dissens ist produktiv: Vernunft und Religion, so die These von André Munzinger, stehen in einer komplementären Konkurrenz zueinander, weil sie auf unterschiedliche Weise auf die Einheit in der Vielfalt ausgerichtet sind. Friedliches Zusammenleben ist auf eine diskursive Verständigung über die weltanschaulichen Differenzen angewiesen, die in globalisierten Institutionen z. B. des Rechts, der Politik, des Wissens oder der Religion eingebettet werden muss. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis der Werke Jürgen Habermas’ Abkürzungsverzeichnis der Werke Eilert Herms’ I. Einleitung I.1. Fragestellung I.2. Die interdisziplinäre Forschungslage I.2.A. Theorielage zur sozial- und kulturwissenschaftlichen Beschreibung des globalen Wandels I.2.B. Theorielage zur Verhältnisbestimmung des ‚Gerechten‘ und des ‚Guten‘ I.2.C. Theorielage zur Verhältnisbestimmung von ‚Vernunft‘ und ‚Religion‘ I.3. Der Beitrag dieser Arbeit zur Erforschung der Werke von Habermas und Herms I.4. Ziele und Gesamtbeitrag II. Jürgen Habermas. Diskursive Begründung weltbürgerlichen Zusammenlebens II.1. Intention des Werkes im lebens- und theoriegeschichtlichen Horizont II.1.A. Biografie und Theorie i. Sensibilität für die Schwierigkeiten und Chancen der Kommunikation ii. Todeskult des Nationalsozialismus und das Zauberwort der Demokratie II.1.B. Theoriegeschichte: Zwischen pragmatistischem und kantischem Kosmopolitismus II.1.C. Strukturierung des Theorieansatzes II.2. Auf der Spur ‚interkultureller Vernunft‘ im Hauptwerk II.2.A. Was sollen wir tun? i. Theorie des kommunikativen Handelns (1981) a. Methodologie des Werkes als interkulturelle Systematik b. Der universale Begriff kommunikativen Handelns ii. „Treffen Hegels Einwände gegen Kant auf die Diskursethik zu?“ (1985) a. „Zum Formalismus des Moralprinzips“ b. „Zum abstrakten Universalismus begründeter Urteile“ c. „Zur Ohnmacht des Sollens“ d. „Die Tugend und der Weltlauf“ iii. Faktizität und Geltung (1992) a. Die Bürger als Adressaten und Autoren des Rechts b. Der „schwankende Boden“ kommunikativer Freiheit iv. Zwischenresümee II.2.B. Was können wir wissen? i. Nachmetaphysisches Denken (1988) a. Die Ablösung der Metaphysik b. Intersubjektivität und Subjektivität c. „Die Einheit der Vernunft in der Vielfalt ihrer Stimmen“ ii. Wahrheit und Rechtfertigung (1999) a. Differenzierungen im Rationalitätsbegriff b. Transzendentaltheorie. Wahrheit im Horizont eines schwachen Naturalismus iii. Zwischenresümee II.2.C. Was dürfen wir hoffen? II.2.D. Was ist der Mensch? II.2.E. Schlussfolgerungen: Die ‚situierte, interkulturelle Vernunft‘ II.3. Der kosmopolitische Theorieansatz im Spätwerk II.3.A. Was ist das: Kosmopolitismus? II.3.B. Der Zusammenhang von postsäkularer und postnationaler Zeitdiagnose II.3.C. Zur postnationalen Konstellation i. Habermas auf den Spuren von Kants „Zum Ewigen Frieden“ ii. Habermas im Kreuzfeuer zwischen ‚Realisten‘ und ‚Globalisten‘ iii. Zwischenresümee II.3.D. Zur postsäkularen Zeitdiagnose i. Globalisierte Religionsgemeinschaften. Ein Überblick ii. Grenze zwischen Glauben und Wissen. Kategoriale Überlegungen im Spätwerk II.3.E. Schlussfolgerungen: Weltgesellschaft in weltbürgerlicher Absicht III. Eilert Herms. Widerstreit der Weltanschauungen – als Bedingung interkulturellen Zusammenlebens III.1. Apologie des Pluralismus. Zur Ausrichtung und Struktur des Theorieansatzes III.1.A. Was ist der Mensch? i. „Das christliche Verständnis vom Menschen in den Herausforderungen der Gegenwart“ ii. Der Gewissheitsbegriff als Verbindung von Geltung und Genesis III.1.B. Was dürfen wir hoffen? i. „Ist Religion Privatsache? Unzeitgemäße Betrachtungen über die Grundlagen des Zusammenlebens“ ii. „Theologie und Politik. Die Zwei-Reiche-Lehre als theologisches Programm einer Politik des weltanschaulichen Pluralismus“ III.1.C. Was sollen wir tun? i. „Grundzüge eines theologischen Begriffs sozialer Ordnung“ ii. Ethos und Ethik; Deskription und Normativität; Sein und Sollen III.1.D. Was können wir wissen? i. Rechtfertigung – erste Definition von Metaphysik und Ontologie ii. „Theologie als Phänomenologie des christlichen Glaubens. Über den Sinn und die Tragweite dieses Verständnisses von Theologie“ iii. „Wahrheit – Offenbarung – Vernunft“ III.1.E. Schlussfolgerungen III.2. Friedrich Schleiermacher als interkultureller Denker – Anfragen an die hermssche Interpretation III.2.A. „Schleiermachers Erbe“ III.2.B. Wie ist der Ansatz der hermsschen Interpretation einzuordnen? i. Kant oder Jacobi? Herkunft und Gestalt der Systematik Schleiermachers ii. U. Barth oder E. Herms? Interpretationen des Transzendentalen III.2.C. Welcher Stellenwert wird der Kommunikationstheorie im Gesamtwerk verliehen? i. Kommunikatives Streiten – Vermittlung zwischen Identischem und Individuellem ii. Intersubjektivität und Subjektivität – ein Zirkel von Identität und Differenz III.2.D. Wie ist die ‚Ethik der Menschheit‘ bei Schleiermacher zu verstehen? i. Die Bedeutung der Religion für die Ethik ii. Das Verhältnis zur Moralphilosophie Kants iii. Ansätze einer Kulturtheorie der Menschheit III.2.E. Schlussfolgerungen III.3. Der hermssche Beitrag zum sozialphilosophischen Diskurs um den globalen Wandel III.3.A. Zum ‚Gerüst‘. Kategoriale Bearbeitung der Globalisierungsthematik i. Beschreibung: Einheit und Vielfalt der Weltkulturen a. Der Kulturbegriff: Zwischen Homogenität und Hybridisierung b. Interkulturelle Werte: Weltethos, Menschenrechte und Humanismus ii. Qualifizierung: Annäherung an eine Bewertung globaler Ordnung a. Konturen der Wirtschaftsordnung b. Konturen der Friedens- und Rechtsordnung c. Bildung, Kernaufgabe der Kirchen iii. Zwischenresümee III.3.B. Zum ‚Gewebe‘. Vermögen interkultureller Verständigung i. Die Problemlage interkultureller Hermeneutik a. Selbstverortung: Der hermssche Blick auf andere Religionen b. Öffnung zu Anderen: Das Problem geschlossener Rationalitätsformen ii. Einheit in der Vielfalt. Die interpretative Vernunft III.3.C. Schlussfolgerungen. Bildung der Weltanschauungen IV. Ergebnisse und Ausblicke IV.1. Perspektiven des Theorievergleichs IV.1.A. Eine ‚Topik der Verständigung‘ – als Struktur der Forschungsfragen IV.1.B. Vernunft und Religion als komplementäre Konkurrenz IV.2. Möglichkeiten interkultureller Koexistenz IV.2.A. Evangelischer Glaube im Horizont des globalen Wandels IV.2.B. Diskurskultur und Diskurs der Kulturen IV.2.C. Konstitutionalisierung der Wirkungsgemeinschaft der Menschheit Bibliografie Literatur von Jürgen Habermas Literatur von Eilert Herms Weitere Literatur Personenregister Sachregister Wie können Menschen verschiedener Kulturen und Religionen in einer Welt friedlich zusammenleben? André Munzinger erörtert die Grundlage gemeinsamer Weltgestaltung. In Auseinandersetzung mit Jürgen Habermas und Eilert Herms stellt er die diskursive Verständigung über weltanschauliche Differenzen in den Mittelpunkt. Dieser Diskurs muss in globalisierten Institutionen wie etwa des Rechts, der Politik, des Wissens und der Religion eingebettet werden
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