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Gelehrtentum und Patrizierstand: Wirkungskreise des Nürnberger Humanisten Sixtus Tucher (1459-1507). Dissertationsschrift

معرفی کتاب «Gelehrtentum und Patrizierstand: Wirkungskreise des Nürnberger Humanisten Sixtus Tucher (1459-1507). Dissertationsschrift» نوشتهٔ Antonia Landois، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der privilegierte Patriziersohn Sixtus Tucher (1459-1507) schlug die geistliche Laufbahn ein. Doch wieviel an seiner Karriere bestimmte er selbst, wo war sie ihm vorgeschrieben? Wo wirkte er, wo wirkte das Umfeld auf ihn ein? Neben diesen Fragen beschäftigt sich Antonia Landois mit dem Verhältnis von Geburtsstand und "erworbenem" Gelehrtentum. Sie untersucht, welchen Platz Religiosität und Frömmigkeit bei ihm einnahmen und welche Rolle Selbstinszenierung und Fremdzuschreibung für das Bild, das von einer Person entworfen wird, spielen. Wie kann man sich Grad und Qualität der sozialen Vernetzung eines humanistischen Gelehrten wie Tucher vorstellen? Blieben Gelehrte unter sich? Die Autorin nähert sich den Wirkungskreisen dieses facettenreichen Nürnberger Humanisten an und analysiert, was sich daraus über die Bewegung des Humanismus ableiten lässt. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis I. Forschungskontext und methodischer Ansatz II. Wirkungskreise einer Nürnberger Gelehrtenpersönlichkeit 1. Familie a) Patrizische Herkunft: Das Geschlecht der Tucher in Nürnberg b) „Kernfamilie“ und Einbindung in die reichsstädtische Oberschicht aa) Eltern und Geschwister bb) Nürnberger freuntschafft 2. Spätmittelalterliche Bildungsinstitutionen a) Nürnberg aa) Spätmittelalterliches städtisches Schulwesen bb) Elementare Ausbildung an einer Nürnberger Lateinschule b) Universität Heidelberg c) Italia non dat parvulis lac... aa) Padua bb) Pavia cc) Bologna dd) Paris? ee) Studienabschluss und erste Karriereschritte d) Pfründenerwerb I aa) Kanonikat in Aschaffenburg bb) Kanonikat in Mainz und päpstliche Exspektanzen bis 1484 e) Hochschule Ingolstadt aa) Berufung und Besoldung bb) Rektorat und Hochschulpolitik cc) Schüler, Lehre und Kollegen f) Tätigkeit als Gelehrter Rat Georgs des Reichen 3. Reichsstadt Nürnberg a) Propstei St. Lorenz: cura animarum und Verwaltung aa) Die Pfründe bb) Fabrica ecclesiae und cura animarum cc) Die Lateinschule bei St. Lorenz b) Pro lana librum – Die Viertzig Sendbriefe aa) Gewissensfragen bb) Wer wirt so vil netzen [...] entpflihen mogen! – Vom vorbildlichen Geistlichen cc) Entdeckung des Du: Die Freundschaft und ihre Vorbilder dd) Vom Sinn der Krankheit und dem Umgang mit ihr ee) Wort und Bild – Tuchers Trostbriefe und sein Porträt am offenen Grab ff) Recht thuen leren: Der besondere Auftrag der (humanistischen) Gelehrten gg) Heimlichkeit, Nähe und Distanz durch die Sprache: Ein bislang unbekannter Brief c) Pfründenerwerb II aa) Domkanonikat und -kustodie in Regensburg bb) Altarpfründen bei St. Klara d) Juristische Tätigkeiten als Propst und für den Rat der Stadt aa) Die Einrichtung der Poetenschule bb) Der Fall Thomas Löffelholz cc) Die Priester beim Neuen Spital dd) Die Kapellen in Zerzabelshof und Bürgles ee) Der Fall Paulus I. Volckamer ff) Der Fall Georg Brunner gg) Der Fall Christoph I. Scheurl hh) Das Reichsregiment in Nürnberg ii) Der Reichstag zu Köln 1505 jj) Weitere Konsilien Sixtus Tuchers kk) Weitere Beispiele aus den Ratsverlässen e) Stiftungen und memoria f) Krankheitsgeschichte und Rückzug aa) Mit schwachet beladen bb) Testament und Tod (1) Überlieferung (2) Personenkreise (3) Schnittstellen des familiären und des öffentlichen Bereichs (4) Selbstbezüglichkeit und persönliche Merkmale (5) Sach- und Geldwerte (6) Tod (7) Umsetzung testamentarischer Bestimmungen 4. Vernetzung der Gelehrten: Humanismus in Nürnberg um 1500 a) Humanistische „Netzwerke“? b) Gelehrtentum in Nürnberg c) Am Tisch der Humanisten d) Sixtus Tucher: Inszenierungen und Zuschreibungen aa) Celtis’ Ode auf Sixtus Tucher bb) Der Tod zu Pferd cc) Rochus von Montpellier, Sixtus Tucher und die Pest dd) Idealbild eines Humanisten: Christoph II. Scheurls Tucherlob ee) Das Epitaph Otto Beckmanns III. Zusammenfassung der Ergebnisse IV. Anhang ausgewählter ungedruckter Quellen 1. Schreiben Sixtus Tuchers und Gabriel Paumgartners an Herzog Georg den Reichen, 1491/1492 2. Brief Sixtus Tuchers an den Rat der Stadt Nürnberg, um 1500 3. Einladungslisten und Tischordnungen, 1500 und 1501 a) Nr. 610: Einladungsliste, 1500 b) Nr. 611: Tischordnung, 1500 c) Nr. 613: Dienerliste, 1500 d) Nr. 614: Einladungsliste, 1501 e) Nr. 612: Tischordnung, 1501 f) Nr. 609: Dienerliste, 1501 4. Fünf aus Viertzig Sendbriefen, 1498 bis 1505 a) [VSB 1] b) [VSB 2] c) [VSB 3] d) [VSB 7] e) [VSB 20] 5. Monikastiftung Sixtus Tuchers, 1501 6. Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1502 7. Brief Sixtus Tuchers an Caritas Pirckheimer, nach 1503 8. Brief Sixtus Tuchers an König Maximilian, 1504 9. Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1505 10. Stiftung einer Movendelpfründe, 1507 11. Inventar der Movendelpfründe, 1507 12. Testament Sixtus Tuchers, 1507 13. Christoph II. Scheurl, Libellus de laudibus Germaniae, 1506 (Auszug) 14. Fünf Briefe Antons II. Tucher an Christoph II. Scheurl, 1508/1509 a) Nr. 6: Nürnberg, 19. Januar 1508 b) Nr. 7: Nürnberg, 23. Juni 1508 c) Nr. 8: Nürnberg, 17. Dezember 1508 d) Nr. 9: Nürnberg, 31. März 1509 e) Nr. 10: Nürnberg, 1. Oktober 1509 15. Epitaph Otto Beckmanns für Sixtus Tucher, um 1512 16. Kurzbiographie Christoph II. Scheurls über Sixtus Tucher, um 1542 V. Abbildungen und Tabelle VI. Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Quellen a) Ungedruckte Archivalien und Inkunabeln b) Gedruckte Quellen 2. Literatur VII. Register 1. Quellen a) Ungedruckte Archivalien und Inkunabeln b) Gedruckte Quellen 2. Personen und Orte Sixtus Tucher (1459-1507), the privileged son of a patrician family, decided to become a clergyman. To what extent was this his own decision, and what part of it was dictated by others? Where did he have an impact, and where did his environment have an impact on him? In addition to these questions, Antonia Landois deals with the relationship between the class he was born into and the »acquired« scholarly status. She studies the role of religiousness and piety in his life and the role played by self-dramatization and ascription in the image created of a person. How does one picture the degree and the quality of the social networking of a humanistic scholar such as Tucher? Did scholars keep to themselves? The author presents her approach to the spheres of influence of this multifaceted Nuremberg humanist and analyzes what can be inferred from this for the humanism movement in an urban context.Survey of contentsI. Forschungskontext und Methodischer Ansatz II. Wirkungskreise einer Nürnberger GelehrtenpersönlichkeitFamilie - Spätmittelalterliche Bildungsinstitutionen - Reichsstadt Nürnberg - Vernetzung der Gelehrten: Humanismus in Nürnberg um 1500 III. Zusammenfassung der Ergebnisse IV. Anhang ausgewählter ungedruckter QuellenSchreiben Sixtus Tuchers und Gabriel Paumgartners an Herzog Georg den Reichen, 1491/1492 - Brief Sixtus Tuchers an den Rat der Stadt Nürnberg, um 1500 - Einladungslisten und Tischordnungen, 1500 und 1501 - Fünf aus Viertzig Sendbriefen, 1498 bis 1505 - Monikastiftung Sixtus Tuchers, 1501 - Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1502 - Brief Sixtus Tuchers an Caritas Pirckheimer, nach 1503 - Brief Sixtus Tuchers an König Maximilian, 1504 - Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1505 - Stiftung einer Movendelpfründe, 1507 - Inventar der Movendelpfründe, 1507 - Testament Sixtus Tuchers, 1507 - Christoph II. Scheurl, Libellus de laudibus Germaniae, 1506 (Auszug) - Fünf Briefe Antons II. Tucher an Christoph II. Scheurl, 1508/1509 - Epitaph Otto Beckmanns für Sixtus Tucher, um 1512 - Kurzbiographie Christoph II. Scheurls über Sixtus Tucher, um 1542 Der privilegierte Patriziersohn Sixtus Tucher (1459-1507) schlug die geistliche Laufbahn ein. Doch wieviel an seiner Karriere bestimmte er selbst, wo war sie ihm vorgeschrieben? Wo wirkte er, wo wirkte das Umfeld auf ihn ein? Neben diesen Fragen beschäftigt sich Antonia Landois mit dem Verhältnis von Geburtsstand und »erworbenem« Gelehrtentum. Sie untersucht, welchen Platz Religiosität und Frömmigkeit bei ihm einnahmen und welche Rolle Selbstinszenierung und Fremdzuschreibung für das Bild, das von einer Person entworfen wird, spielen. Wie kann man sich Grad und Qualität der sozialen Vernetzung eines humanistischen Gelehrten wie Tucher vorstellen? Blieben Gelehrte unter sich? Die Autorin nähert sich den Wirkungskreisen dieses facettenreichen Nürnberger Humanisten an und analysiert, was sich daraus über die Bewegung des Humanismus ableiten lässt.InhaltsübersichtI. Forschungskontext und Methodischer Ansatz II. Wirkungskreise einer Nürnberger GelehrtenpersönlichkeitFamilie - Spätmittelalterliche Bildungsinstitutionen - Reichsstadt Nürnberg - Vernetzung der Gelehrten: Humanismus in Nürnberg um 1500 III. Zusammenfassung der Ergebnisse IV. Anhang ausgewählter ungedruckter QuellenSchreiben Sixtus Tuchers und Gabriel Paumgartners an Herzog Georg den Reichen, 1491/1492 - Brief Sixtus Tuchers an den Rat der Stadt Nürnberg, um 1500 - Einladungslisten und Tischordnungen, 1500 und 1501 - Fünf aus Viertzig Sendbriefen, 1498 bis 1505 - Monikastiftung Sixtus Tuchers, 1501 - Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1502 - Brief Sixtus Tuchers an Caritas Pirckheimer, nach 1503 - Brief Sixtus Tuchers an König Maximilian, 1504 - Brief Sixtus Tuchers an Christoph II. Scheurl, 1505 - Stiftung einer Movendelpfründe, 1507 - Inventar der Movendelpfründe, 1507 - Testament Sixtus Tuchers, 1507 - Christoph II. Scheurl, Libellus de laudibus Germaniae, 1506 (Auszug) - Fünf Briefe Antons II. Tucher an Christoph II. Scheurl, 1508/1509 - Epitaph Otto Beckmanns für Sixtus Tucher, um 1512 - Kurzbiographie Christoph II. Scheurls über Sixtus Tucher, um 1542
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