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Gekränkte Freiheit : Aspekte des libertären Autoritarismus

معرفی کتاب «Gekränkte Freiheit : Aspekte des libertären Autoritarismus» نوشتهٔ Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey، منتشرشده توسط نشر Suhrkamp Verlag AG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ein wichtiger und hochaktueller Beitrag zur Debatte über den Zustand unserer Demokratie. Corona-Kritiker mit Blumenketten, Künstlerinnen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Der libertäre Autoritäre hat Einzug gehalten in den politischen Diskurs. Er sehnt sich nicht nach einer verklärten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark für individuelle Freiheiten. Etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität. Der libertäre Autoritarismus, so Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Spätmoderne: Mündig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend macht- und einflusslos gegenüber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Kränkung erfahren und äußert sich in Ressentiment und Demokratiefeindlichkeit. Auf der Grundlage zahlreicher Fallstudien verleihen Amlinger und Nachtwey dieser Sozialfigur Kontur. Sie erläutern die sozialen Gründe, die zu einem Wandel des autoritären Charakters führten, wie ihn noch die Kritische Theorie sich dachte. Die Spätmoderne bringt einen Protesttypus hervor, dessen Ruf nach individueller Souveränität eine Bedrohung ist für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen: die Verleugnung einer geteilten Realität. Cover Titel Impressum Inhalt Einleitung Freiheitskonflikte Libertärer Autoritarismus Zum Aufbau des Buches 1. Aporien der Aufklärung: Kritische Theorie der Freiheit Kritik der Freiheit Freiheit in der Kritischen Theorie Liberalismus und Autoritarismus 2. Freiheit in Abhängigkeit: Dialektik der Individualisierung Geburt des Individuums Negative Individualisierung Paradoxien der Emanzipation Verdinglichte Freiheit 3. Ordnung der Unordnung: Gesellschaftlicher Wandel und regressive Modernisierung Die Tücken des normativen Fortschritts Wissenskränkungen Demokratie und Gegen-Demokratie Gegen-Epistemologie Paternalistische Gouvernementalität 4. Soziale Kränkung: Zum sozialen Charakter aversiver Gefühle Konturen sozialer Kränkung Phänomenologie aversiver Gefühle Ausweitung der Kränkungszone Imaginäre Anwesenheit des Narzissmus 5. Libertärer Autoritarismus: Eine Bewegung der verdinglichten Freiheit Libertär-autoritäre Charakterstruktur Figuren des libertären Autoritarismus Soziale Räume verletzter Selbstbehauptung Anstöße zum Driften 6. Sturz der Wahrheitssuchenden: Gefallene Intellektuelle Bröckelnde Fundamente Verdrehte Freiheitskämpfe Exkurs: Sloterdijks Meditationen Intellektuelle Querfronten Überschießender Zweifel Nostalgischer Aktivismus Partisanen der Zeichen Register der Kritik 7. Wiederverzauberung der Welt: Coronaproteste Pandemische Freiheitskonflikte und die Geburt einer Bewegung Die Gestalt der Querdenken-Bewegung Epistemischer Widerstand Verschwörungsspiritualität Libertär-autoritäre Gegengemeinschaften 8. Subversion als destruktives Prinzip: Regressive Rebellen Engagement und Entfremdung Moralische Verurteilung und exkludierende Kritik Autoritäre Innovatoren Regressive Rebellen Schluss Staatskritik und die Paradoxien des Fortschritts Die kommenden Wahrheitskonflikte Soziale Freiheit und Demokratie Anmerkungen Einleitung 1. Aporien der Aufklärung: Kritische Theorie der Freiheit 2. Freiheit in Abhängigkeit: Dialektik der Individualisierung 3. Ordnung der Unordnung: Gesellschaftlicher Wandel und regressive Modernisierung 4. Soziale Kränkung: Zum sozialen Charakter aversiver Gefühle 5. Libertärer Autoritarismus: Eine Bewegung der verdinglichten Freiheit 6. Sturz der Wahrheitssuchenden: Gefallene Intellektuelle 7. Wiederverzauberung der Welt: Coronaproteste 8. Subversion als destruktives Prinzip: Regressive Rebellen Schluss Literatur Dank Sachregister Informationen zum Buch Einleitung Freiheitskonflikte Libertärer Autoritarismus Zum Aufbau des Buches Aporien der Aufklärung: Kritische Theorie der Freiheit Kritik der Freiheit Freiheit in der Kritischen Theorie Liberalismus und Autoritarismus 57 Geburt des Individuums Negative Individualisierung Paradoxien der Emanzipation Verdinglichte Freiheit Ordnung der Unordnung: Gesellschaftlicher Wandel und regressive Modernisierung Die Tücken des normativen Fortschritts Wissenskränkungen Demokratie und Gegen-Demokratie in Gegen-Epistemologie Paternalistische Gouvernementalität 131 Konturen sozialer Kränkung Phänomenologie aversiver Gefühle Ausweitung der Kränkungszone Imaginäre Anwesenheit des Narzissmus 171 Libertär-autoritäre Charakterstruktur Figuren des libertären Autoritarismus Soziale Räume verletzter Selbstbehauptung Anstöße zum Driften 207 Bröckelnde Fundamente Verdrehte Freiheitskämpfe Exkurs: Sloterdijks Meditationen Intellektuelle Querfronten Überschießender Zweifel Nostalgischer Aktivismus Partisanen der Zeichen Register der Kritik 247 Pandemische Freiheitskonflikte und die Geburt einer Bewegung Die Gestalt der Querdenken-Bewegung Epistemischer Widerstand Verschwörungsspiritualität Libertär-autoritäre Gegengemeinschaften 299 Engagement und Entfremdung Moralische Verurteilung und exkludierende Kritik Autoritäre Innovatoren Regressive Rebellen Schluss Staatskritik und die Paradoxien des Fortschritts Die kommenden Wahrheitskonflikte Soziale Freiheit und Demokratie Anhang Anmerkungen Literatur Dank Sachregister Corona-Kritiker mit Blumenketten, Künstlerinnen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Der libertäre Autoritäre hat Einzug gehalten in den politischen Diskurs. Er sehnt sich nicht nach einer verklärten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark für individuelle Freiheiten. Etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen ? und frei von gesellschaftlicher Solidarität. 00Der libertäre Autoritarismus, so Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Spätmoderne: Mündig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend macht- und einflusslos gegenüber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Kränkung erfahren und äußert sich in Ressentiment und Demokratiefeindlichkeit.00Auf der Grundlage zahlreicher Fallstudien verleihen Amlinger und Nachtwey dieser Sozialfigur Kontur. Sie erläutern die sozialen Gründe, die zu einem Wandel des autoritären Charakters führten, wie ihn noch die Kritische Theorie sich dachte. Die Spätmoderne bringt einen Protesttypus hervor, dessen Ruf nach individueller Souveränität eine Bedrohung ist für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen: die Verleugnung einer geteilten Realität Corona-Leugner mit Blumenketten, Knstlerinnen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Der libertre Autoritre hat Einzug gehalten in den politischen Diskurs. Er sehnt sich nicht nach einer verklrten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark fr individuelle Freiheiten. Etwa frei zu sein von Rcksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwngen und frei von gesellschaftlicher Solidaritt. Der libertre Autoritarismus, so Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Sptmoderne: Mndig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend macht- und einflusslos gegenber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Krnkung erfahren und uert sich in Ressentiment und Demokratiefeindlichkeit. Auf der Grundlage zahlreicher Fallstudien verleihen Amlinger und Nachtwey dieser Sozialfigur Kontur. Sie erlutern die sozialen Grnde, die zu einem Wandel des autoritren Charakters fhrten, wie ihn noch die Kritische Theorie sich dachte. Die Sptmoderne bringt einen Protesttypus hervor, dessen Ruf nach individueller Souvernitt eine Bedrohung ist fr eine Gesellschaft der Freien und Gleichen: die Verleugnung einer geteilten Realitt. Dies ist nicht die Original-Datei, sondern eine vom Upper um (mindestens) "upped by" veränderte Version. - This is not the original file, but a version modified by the Upper by (at least) "upped by".
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