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Gegenerinnerung: Geschichte Als Politisches Argument Im Transformationsprozes Ost-, Ostmittel- Und Sudosteuropas (Schriften Des Historischen Kollegs) (German Edition)

معرفی کتاب «Gegenerinnerung: Geschichte Als Politisches Argument Im Transformationsprozes Ost-, Ostmittel- Und Sudosteuropas (Schriften Des Historischen Kollegs) (German Edition)» نوشتهٔ Helmut Elisa Altrichter Müller-Luckner (editor)، منتشرشده توسط نشر R. Oldenbourg Verlag GmbH; De Gruyter Oldenbourg; Walter de Gruyter در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Autoren des Bandes fragen nach der Rolle der "Vergangenheit" beim Sturz und Zerfall der sozialistischen Regime Ende der 80er Jahre sowie bei den Versuchen, die neu gewonnene Unabhängigkeit in der Zeit danach zu stabilisieren. Review quote. A quote from a review of the product: "Insgesamt ist dieses Buch gelungen, anregend und in Teilen gar produktiv, auch und vielleicht gerade für diejenigen, die sich mit aktuellen politischen Fragen zu beschäftigen haben. In ihrer Mehrzahl illuminieren die verschiedenen Zugriffe, wie Politik Rahmenbedingungen für historische Debatten setzt (oder verschiebt oder wegnimmt), und wie sich aktuelle politische Akteure historischer Motive und, gelegentlich, Munition bedienen." Klaus Segbers, Historische Zeitschrift 284/3, Juni 2007 "Der vorliegende Band beeindruckt durch seine Breite beinahe alle postkommunistischen Länder werden hier berücksichtigt und die Gründlichkeit der meisten Beiträge. [...] stellt das Buch für jeden, der sich über die Rolle der Geschichte und der Geschichtswissenschaft in den osteuropäischen Transformationsländern informieren will, ein untentbehrliches Referenzwerk dar." Leonid Luks, sehepunkte 7 (2007), Nr. 11 "That said, the volume remains an important, erudite, and welldocumented contribution to the exploration of representations of the past in postcommunist countries. Most chapters are impeccable and well argued." Ulf Brunnbauer, Salvic Review, Heft 4 2007 "Specialists on the region will find sound information and a wealth of bibliographic references. Nonspecialists and students will discover the contingencies of history as a science and learn something about the political culture in this part of Europe." Slavic Review, Heft 4/ 2007 ",GegenErinnerung' bietet ein vielgestaltiges Bild über die Umbruchsprozesse in den verschiedenen Gesellschaften des östlichen Europa und die politisch gestaltende Kraft, die der Deutung von Geschichte und dem Kräftespiel darum zukam und zukommt." Sophia Bickhardt, Siebenbürgische Zeitschrift für Landeskunde "Der Band überzeugt insgesamt durch souveräne Sachkenntnis und pointierte Analysen." Peter Collmer, Jahrbücher für die Geschichte Osteuropas Main description: Intellektuelle Diskurse in Ost, Ostmittel und Südosteuropa führten Geschichte als politisches Argument, die Vergangenheit gegen die Gegenwart ins Feld, wenn sie offen gegen das "System von Jalta" und den "Stalinismus" polemisierten. Sie erinnerten an "1956" in Ungarn, an "1968" in der Tschechoslowakei, an "1980/81" in Polen, um mit dem Hinweis auf Akte kollektiven Aufbegehrens und der Repression der Gegenwart die Legitimität abzustreiten. Ihre Gegenerinnerungen waren auch integraler Bestandteil jener politischen Auseinandersetzungen, die Ende der 80er Jahre zur Selbstauflösung der sozialistischen Systeme führten; sie trafen die kommunistischen Parteien in ihrem Selbstverständnis, entzogen den geltenden Deutungs und Rechtfertigungsmustern den Boden und zwangen die Regierungen auf die Opposition zuzugehen, ja schließlich auf die Macht zu verzichten. Beiträge von: Helmut Altrichter, Carl Bethke, Karsten Brüggemann, Vasile Dumbrava, Rainer Eckert, Ulrike von Hirschhausen, Joachim Hösler, Wilfried Jilge, Claudia Kraft, Iskra Iveljic, Hans Lemberg, Rainer Lindner, Bogdan Murgescu, Alvydas Nikžentaitis, Attila Pók, Holm Sundhaussen, Stefan Troebst, Markus Wien Annotation Intellektuelle Diskurse in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa führten Geschichte als politisches Argument, die Vergangenheit gegen die Gegenwart ins Feld, wenn sie offen gegen das "System von Jalta" und den "Stalinismus" polemisierten. Sie erinnerten an "1956" in Ungarn, an "1968" in der Tschechoslowakei, an "1980/81" in Polen, um mit dem Hinweis auf Akte kollektiven Aufbegehrens und der Repression der Gegenwart die Legitimität abzustreiten. Ihre Gegenerinnerungen waren auch integraler Bestandteil jener politischen Auseinandersetzungen, die Ende der 80er Jahre zur Selbstauflösung der sozialistischen Systeme führten; sie trafen die kommunistischen Parteien in ihrem Selbstverständnis, entzogen den geltenden Deutungs- und Rechtfertigungsmustern den Boden und zwangen die Regierungen auf die Opposition zuzugehen, ja schließlich auf die Macht zu verzichten. Beiträge von: Helmut Altrichter, Carl Bethke, Karsten Brüggemann, Vasile Dumbrava, Rainer Eckert, Ulrike von Hirschhausen, Joachim Hösler, Wilfried Jilge, Claudia Kraft, Iskra Iveljic, Hans Lemberg, Rainer Lindner, Bogdan Murgescu, Alvydas Nikzentaitis, Attila Pók, Holm Sundhaussen, Stefan Troebst, Markus Wien. Inhalt 5 Einführung 7 Verzeichnis der Tagungsteilnehmer 23 Perestroika und Historie 25 „Wir brauchen viele Geschichten" Estland und seine Geschichte auf dem Weg nach Europa? 51 Denkmal im multiethnischen Raum 75 Gestürzte und neu errichtete Denkmäler: Geschichte im Transformationsprozeß Litauens 91 Geschichtswissenschaft und Geschichtspolitik in Weißrußland 103 Nationale Geschichtspolitik während der Zeit der Perestroika in der Ukraine 123 Geschichte im langen Transformationsprozeß in Polen 153 Die Rolle von Geschichte und von Historikern im Zusammenhang mit der „Samtenen Revolution" in der Tschechoslowakei 175 Geschichte im Transformationsprozeß Ungarns 197 Cum ira et studio. 215 Zurück zur alten „Übersichtlichkeit" ? 229 Die bulgarische Monarchie: Politisch motivierte Revision eines Geschichtsbildes in der Transformationsgesellschaft 243 Geschichte im Transformationsprozeß: Rumänien 261 Warum Geschichte immer wieder neu betrachtet werden muß 285 „Wir sind Transnistrier!“ Geschichtspolitik im Ostteil Moldovas 301 Die historische Erforschung der SED-Diktatur 327 Register 343

Die "Schriften des Historischen Kollegs" werden herausgegeben vom jeweiligen Vorsitzenden des Kuratoriums des Historischen Kollegs: bis 2011 von Herrn Professor Dr. Lothar Gall, von 2012 bis Oktober 2017 durch Herrn Professor Dr. Andreas Wirsching, ab Oktober 2017 durch Herrn Professor Dr. Martin Schulze Wessel in Verbindung mit Georg Brun, Thomas O. Höllmann, Hartmut Leppin, Susanne Lepsius, Bernhard Löffler, Frank Rexroth, Willibald Steinmetz und Gerrit Walther.
Zum Historischen Kolleg: http://www.historischeskolleg.de/

Die'Schriften des Historischen Kollegs'werden herausgegeben vom jeweiligen Vorsitzenden des Kuratoriums des Historischen Kollegs: bis 2011 von Herrn Professor Dr. Lothar Gall, ab 2012 durch Herrn Professor Dr. Andreas Wirsching. Zum Historischen Kolleg: http://www.historischeskolleg.de/
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