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Gegen den 'großen' Krieg? : Entspannung in den Internationalen Beziehungen 1911-1914

معرفی کتاب «Gegen den 'großen' Krieg? : Entspannung in den Internationalen Beziehungen 1911-1914» نوشتهٔ Kießling, Friedrich، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2002. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg wurden bisher vor allem als eine Reihe von schweren internationalen Krisen begriffen. Indem die Arbeit erstmals die zahlreichen Entspannungsbemühungen seit 1911 als Gesamtphänomen untersucht und dabei die Deutungen der zeitgenössischen Akteure zum Ausgangspunkt macht, wird dieses Bild entscheidend ergänzt. 1914 konnten die zurückliegenden Jahre nicht nur als Phase starker Spannungen, sondern auch als eine "Ära der Entspannung" erscheinen. Erst die Verbindung von Spannung und Entspannung lässt uns die Mechanismen des internationalen Systems vor und in der Julikrise wirklich verstehen. Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg wurden bisher vor allem als eine Reihe von schweren internationalen Krisen begriffen. Indem die Arbeit erstmals die zahlreichen Entspannungsbem�uhungen seit 1911 als Gesamtph�anomen untersucht und dabei die Deutungen der zeitgen�ossischen Akteure zum Ausgangspunkt macht, wird dieses Bild entscheidend erg�anzt. 1914 konnten die zur�uckliegenden Jahre nicht nur als Phase starker Spannungen, sondern auch als eine "�Ara der Entspannung" erscheinen. Erst die Verbindung von Spannung und Entspannung l�asst uns die Mechanismen des internationalen Systems vor und in der Julikrise wirklich verstehen. Aus der Presse: "Vor diesem Hintergrund gelangt der Verfasser dieser gedankenreichen und gut lesbaren Darstellung schlie�lich zu einem au�erordentlich ern�uchternden, aber durchaus zutreffenden Resultat: Danach ist es gerade die D�etente gewesen, ,urspr�unglich unter anderem konzipiert [...] um die Gefahren der Blockkonfrontation beherrschbar zu machen, die die allgemeine Konfliktbereitschaft der Entscheidungstr�ager noch einmal ma�geblich verst�arkt hat." Klaus Hildebrand, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2002 Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg wurden bisher vor allem als eine Reihe von schweren internationalen Krisen begriffen. Indem die Arbeit erstmals die zahlreichen Entspannungsbemühungen seit 1911 als Gesamtphänomen untersucht und dabei die Deutungen der zeitgenössischen Akteure zum Ausgangspunkt macht, wird dieses Bild entscheidend ergänzt. 1914 konnten die zurückliegenden Jahre nicht nur als Phase starker Spannungen, sondern auch als eine "Ära der Entspannung" erscheinen. Erst die Verbindung von Spannung und Entspannung lässt uns die Mechanismen des internationalen Systems vor und in der Julikrise wirklich verstehen. Aus der Presse: "Vor diesem Hintergrund gelangt der Verfasser dieser gedankenreichen und gut lesbaren Darstellung schließlich zu einem außerordentlich ernüchternden, aber durchaus zutreffenden Resultat: Danach ist es gerade die Détente gewesen, ‚ursprünglich unter anderem konzipiert [...] um die Gefahren der Blockkonfrontation beherrschbar zu machen, die die allgemeine Konfliktbereitschaft der Entscheidungsträger noch einmal maßgeblich verstärkt hat." Klaus Hildebrand, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2002 I. Geheimdiplomatie als Friedensgarantin? Die Haltung der offiziellen Außenpolitik zu alternativen Modellen der Konfliktregulierung am Anfang des 20. Jahrhunderts II. Die zweite Marokkokrise oder vom Wert des Friedens III. Bilaterale Entspannung zwischen zweiter Marokkokrise und erstem Balkankrieg IV. Multilaterale Entspannung. Das europäische Konzert während der Balkankriege V. Dem Krieg entgegen? Entspannung zwischen den Balkankriegen und dem Ersten Weltkrieg VI. Entspannung 1911-1914 und die Julikrise Schlußbetrachtung: Entspannung im instabilen Blocksystem
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