وبلاگ بلیان

Gattung und Geschlecht: Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780-1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur)

معرفی کتاب «Gattung und Geschlecht: Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780-1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur)» نوشتهٔ Scheitler, Irmgard، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The late 18th century saw the emergence of German women writers in the field of travel writing. Underlying their efforts was a gender-specific code of rules that restricted them both stylistically and in terms of subject-matter. The study inquires into the external and internal conditions imposed on travel and travel writing as undertaken by German women writers and points up the very considerable differences between those obtaining for their male counterparts and also for women writers from other countries. A biographical and bibliographic annex provides background information on the German women writers referred to. 1. Frauenreisen als literaturwissenschaftliches Thema 1.1 Problematik und Zielsetzung 1.1.1 Die Problematik der Gattung Reisebeschreibung. Bisherige Forschung und Desiderate 1.1.2 Reisebeschreibungen von Frauen als literaturwissenschaftliche terra incognita 1.1.3 Gegenstand und Ziel der vorliegenden Arbeit 1.2 Voraussetzungen für eine literaturwissenschaftliche Beschreibung 1.2.1 Historische Konventionen als Ansatzpunkte für eine Gattungsbeschreibung 1.2.2 Das spezifisch weibliche Regelsystem 1.2.3 Zeitliche Begrenzung und Problematik der Textvergleichbarkeit 2. Die äußeren Umstände der Reise 2.1 Familienstand und Reisebegleitung 2.2 Bildungsstand 2.3 Finanzielle Situation 2.4 Ziele, Dauer und Motive einer Reise 3. Der literarische Markt 3.1 Die Popularität der Gattung 3.2 Autorenhonorare, Buchpreise, Absatz 3.3 Anonymität, Pseudonyme, männliche Herausgeber 3.4 Veröffentlichungsformen 4. Die Texte 4.1 Exordialtopik 4.2 Komposition und Segmentierung 4.3 Bemerkungen, Reflexionen, Beschreibungen: Die Abfassung der nicht narrativen Passagen 4.4 Autopsie und Originalität, Abhängigkeit und Konkurrenz 4.5 Interesse und Informiertheit 4.6 Selbstreflexion und Selbststilisierung, Weiblichkeit und weibliches Ich 4.7 Adressaten und Zielpublikum 4.8 Redaktion 4.9 Rezeption 5. Nachwort 6. Bibliographie 6.1 Quellen 6.1.1 Werke von Frauen 6.1.2 Besprechungen 6.1.3 Sonstige Quellen 6.2. Forschungsliteratur 6.2.1 Nachschlagewerke 6.2.2 Monographien und Aufsätze 7. Bio-bibliographischer Anhang Charlotte von Ahlefeld Mathilde Franziska Anneke Therese von Bacheracht Friederike Baidinger Maria Belli Emilie von Berlepsch Elisabeth Eleonore Bernhardi Friederike Brun Helmina von Chezy Ida von Düringsfeld Emilie Engelbronner d’Aubigny Nina Engelbronner d’Aubigny Marie von Fahnenberg Karoline de la Motte Fouqué Pauline Frisch Esther Gad-Bernard Clara von Gerstner Molly von Grävemeyer Philippine Gundlach Ida Gräfin Hahn-Hahn Elise von Hohenhausen Suzette Horstig Therese Huber Ida Kohl Anna Helene Krook Sophie von La Roche Sophie Leo Fanny Lewald Luise Mühlbach Emma von Niendorf Julie von Nordenflycht Ida Pfeiffer Luise von Plönnies Elisa von der Recke Dorothea Schlözer Johanna Schopenhauer Maria Schuber Espérance von Schwartz Sophie Schwarz Fanny Tarnow Friederike Helene Unger Mathilde von Waldenburg Karoline von Woltmann Friederike von Wolzogen

Im Prozeß ihrer fortschreitenden Literaturfähigkeit traten deutsche Schriftstellerinnen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert auch auf dem Gebiet der Reisebeschreibung hervor. Unterstützt wurde dies von der Öffnung des Genres für empfindsame oder subjektive Darstellungen. Da Reisen, Schreiben und Publizieren gleichwohl in vieler Hinsicht dem Weiblichkeitsstereotyp widersprach, entwickelte sich für weibliche Reiseschriften ein eigener, geschlechtsspezifischer Regelkodex, der sich neben den Merkmalen der Gattung behauptete, ja diese sogar überlagern konnte. Die Spuren dieses Regelsystems lassen sich in den zeitgenössischen Beurteilungen ebenso sichern wie in den Reisewerken selbst. Nach 1850 führte die geschlechtsbedingte stilistische und inhaltliche Beschränkung zum Trivialitätsverdikt und ließ die ehemals beliebten Schriften in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Arbeit etabliert zunächst eine Typologie der Gattung Reisebeschreibung. Im Vergleich mit männlichen Reiseschriftstellern und ausländischen Autorinnen werden dann die sozialgeschichtlichen Reisemöglichkeiten für Frauen, die Produktionsbedingungen, Marktchancen und werkinternen Regelsysteme für weibliche Reiseschriftstellerei in Deutschland untersucht. Fundament der Analyse ist eine um Vollständigkeit bemühte bibliographische Erfassung der weitgehend unbekannten deutsch- und anderssprachigen Werke. Ein bio-bibliographischer Anhang dient der Information über die deutschen Autorinnen.

Im Proze� ihrer fortschreitenden Literaturf�ahigkeit traten deutsche Schriftstellerinnen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert auch auf dem Gebiet der Reisebeschreibung hervor. Unterst�utzt wurde dies von der �Offnung des Genres f�ur empfindsame oder subjektive Darstellungen. Da Reisen, Schreiben und Publizieren gleichwohl in vieler Hinsicht dem Weiblichkeitsstereotyp widersprach, entwickelte sich f�ur weibliche Reiseschriften ein eigener, geschlechtsspezifischer Regelkodex, der sich neben den Merkmalen der Gattung behauptete, ja diese sogar �uberlagern konnte. Die Spuren dieses Regelsystems lassen sich in den zeitgen�ossischen Beurteilungen ebenso sichern wie in den Reisewerken selbst. Nach 1850 f�uhrte die geschlechtsbedingte stilistische und inhaltliche Beschr�ankung zum Trivialit�atsverdikt und lie� die ehemals beliebten Schriften in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Arbeit etabliert zun�achst eine Typologie der Gattung Reisebeschreibung. Im Vergleich mit m�annlichen Reiseschriftstellern und ausl�andischen Autorinnen werden dann die sozialgeschichtlichen Reisem�oglichkeiten f�ur Frauen, die Produktionsbedingungen, Marktchancen und werkinternen Regelsysteme f�ur weibliche Reiseschriftstellerei in Deutschland untersucht. Fundament der Analyse ist eine um Vollst�andigkeit bem�uhte bibliographische Erfassung der weitgehend unbekannten deutsch- und anderssprachigen Werke. Ein bio-bibliographischer Anhang dient der Information �uber die deutschen Autorinnen Im Prozeß ihrer fortschreitenden Literaturfähigkeit traten deutsche Schriftstellerinnen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert auch auf dem Gebiet der Reisebeschreibung hervor. Unterstützt wurde dies von der Öffnung des Genres für empfindsame oder subjektive Darstellungen. Da Reisen, Schreiben und Publizieren gleichwohl in vieler Hinsicht dem Weiblichkeitsstereotyp widersprach, entwickelte sich für weibliche Reiseschriften ein eigener, geschlechtsspezifischer Regelkodex, der sich neben den Merkmalen der Gattung behauptete, ja diese sogar überlagern konnte. Die Spuren dieses Regelsystems lassen sich in den zeitgenössischen Beurteilungen ebenso sichern wie in den Reisewerken selbst. Nach 1850 führte die geschlechtsbedingte stilistische und inhaltliche Beschränkung zum Trivialitätsverdikt und ließ die ehemals beliebten Schriften in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Arbeit etabliert zunächst eine Typologie der Gattung Reisebeschreibung. Im Vergleich mit männlichen Reiseschriftstellern und ausländischen Autorinnen werden dann die sozialgeschichtlichen Reisemöglichkeiten für Frauen, die Produktionsbedingungen, Marktchancen und werkinternen Regelsysteme für weibliche Reiseschriftstellerei in Deutschland untersucht. Fundament der Analyse ist eine um Vollständigkeit bemühte bibliographische Erfassung der weitgehend unbekannten deutsch- und anderssprachigen Werke. Ein bio-bibliographischer Anhang dient der Information über die deutschen Autorinnen
دانلود کتاب Gattung und Geschlecht: Reisebeschreibungen deutscher Frauen 1780-1850 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur)