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Frühneuzeitliche Bildungssysteme im interkonfessionellen Vergleich: Inhalte – Infrastrukturen – Praktiken

معرفی کتاب «Frühneuzeitliche Bildungssysteme im interkonfessionellen Vergleich: Inhalte – Infrastrukturen – Praktiken» نوشتهٔ Christine Freytag, Sascha Salatowsky (eds.)، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Erforschung der frühneuzeitlichen Bildungsgeschichte hat in den letzten Jahren ein neues Profil gewonnen. Vor allem dem 16. und 17. Jahrhundert werden hierbei in der Entwicklung und Umgestaltung des Schul- und Bildungswesens eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Die Autorinnen und Autoren greifen diese Thematik und diesen Zeitraum in ihren Beiträgen auf und stellen konfessionelle Aspekte frühneuzeitlicher Bildung, reformpädagogische Elemente im Schul- und Bildungssystem sowie institutionelle Einbindungen von Schulen in das obrigkeitliche Verwaltungssystem im deutschsprachigen Raum vor. Neben Erziehungs- und Bildungskonzepten rücken aber auch die sozialen und politischen sowie epistemischen Kontexte der Erziehungs-, Bildungs- und Schulgeschichte in den Blick. So werden neben lutherischen, reformierten und katholischen Bildungssystemen auch strukturelle, methodische und inhaltliche Übereinstimmungen sowie Unterschiede im Schul- und Bildungswesen aufgezeigt. INHALTSVERZEICHNIS (Christine Freytag und Sascha Salatowsky) Einleitung 1. KONFESSIONELLE ASPEKTE (Stefan Ehrenpreis) Konfessionelles Schulwesen und frühneuzeitliche Bildungsinnovationen (Martin Holý) Ähnlichkeit oder Differenz? Bildungssysteme in den Ländern der Böhmischen Krone im 16. und 17. Jahrhundert (Andrea Ottens) Schule im Zeitalter der Konfessionalisierung. Das Beispiel der Lateinschule und des akademischen Gymnasiums der Grafschaft Lingen (1680–1702) (Sascha Salatowsky) Schule als konfessioneller Resonanzraum? Der Ethikunterricht an protestantischen Schulen als Beispiel religiöser Orientierung (Jens Nagel) Der Streit um die Vergangenheit. Konfessionspolitische Propaganda in katholischen und protestantischen Schulbüchern für den Geschichtsunterricht in der Frühen Neuzeit 2. BILDUNGSKONZEPTE (Corinna Sonntag) Melanchthons „Schola Domestica“. Wissensdistribution eines spezifischen Bildungssystems im Zeichen von Reformation und Späthumanismus (Christine Freytag) „Sie sollen sich an eine deutliche/ langsame und richtige Außrede/ wenn sie beten oder recitiren/ gewehnen lassen.“ Die methodische Vorgehensweise in der Gothaer Schulordnung ab 1642 (Thomas Töpfer) Veit Ludwig von Seckendorff und die Rezeption der Gothaer Schulreformen (Jost Eickmeyer und Reinhard Gruhl) Argutia und Gesprächsspiel. Pädagogische Reformprogramme um die Mitte des 17. Jahrhunderts (Jacob Masen SJ und Georg Philipp Harsdörffer) 3. INSTITUTIONEN UND PRAKTIKEN (Maike Gauger-Lange) Funktion und Einbindung der evangelischen Klosterschulen in die Verwaltung des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel (1569–1613) (Tobias Binkert) Reichsgrafen als Schüler an akademischen Gymnasien (Kristina Hartfiel) Präsenz und Materialität von (Geschichts-)Unterricht? Historiographische Werke aus dem Altbestand zweier Gymnasialbibliotheken im Vergleich PERSONENREGISTER
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