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Frühjudentum und beginnendes Christentum: Gemeinsame Wurzeln und das Parting of the Ways

معرفی کتاب «Frühjudentum und beginnendes Christentum: Gemeinsame Wurzeln und das Parting of the Ways» نوشتهٔ Markus Tiwald; Christian Frevel; Gisela Muschiol; Ulrich Riegel; Dorothea Sattler; Hans-Ulrich Weidemann; W. Kohlhammer GmbH، منتشرشده توسط نشر W. Kohlhammer GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Jesus und seine ersten Nachfolger waren Juden - eine Glaubensgemeinschaft abseits des Judentums hatten sie nie intendiert. Das "Parting of the Ways", die Trennung von Juden und Christen, war ein langer und keineswegs monolinearer Prozess, der erst durch die christologischen Fixierungen des vierten Jahrhunderts seinen Abschluss fand. In einem großen Bogen wird das Frühjudentum (300 vor bis 200 nach der Zeitwende) in seiner politischen, soziologischen, ökonomischen und religiösen Vielfalt erklärt und das beginnende Christentum darin eingepasst. Die Zusammenschau von Texten, archäologischen Funden, soziologischen Hintergründen und theologischen Argumentationsmustern verdeutlicht, wie unterschiedlich identity markers im Frühjudentum gelebt wurden und wie daraus die späteren christlichen Positionen entstanden. Diese Neuauflage von "Das Frühjudentum und die Anfänge des Christentums" wurde für die Aufnahme in die Studienbücher Theologie stark erweitert und durchgehend überarbeitet. Tiwald unterstreicht, dass das Christentum nur aus dem Frühjudentum verständlich wird, erklärt, warum sich die Wege trotzdem trennten, und verdeutlicht, dass Christen bleibend auf ihre jüdischen Wurzeln verwiesen sind." -- Page 4 of cover Deckblatt Titelseite Impressum Inhaltsverzeichnis Vorwort Einführung „Schon viele haben es unternommen ...“ Intention des Bandes „... alles der Reihe nach aufzuschreiben“ Gliederung des Bandes I. „Frühjudentum“ und „Frühchristentum“ 1. Frühjudentum 1.1 Der Begriff „Frühjudentum“ 1.2 Zeitlicher Rahmen des Frühjudentums 1.3 Frühjüdische Pluriformität 1.3.1 „Normatives Judentum“/„pharisäisch-rabbinische Prägung“? 1.3.2 „Mainstream Judaism“ vs. „Sectarian Judaism“? 1.3.3 Die Frage nach einer gemeinsamen frühjüdischen Identität 1.3.4 Ioudaioi: „Juden“ oder „Judäer“ 1.3.5 „Palästina“ – „Israel“ – „Judäa“ 2. Frühchristentum und beginnendes Christentum 2.1 Terminologische Klärungen zu den Begriffen 2.1.1 „Urchristentum“ – „Frühchristentum“ – „beginnendes Christentum“ 2.1.2 Die ersten „Christen“ 2.2 „Parting of the Ways“ 2.2.1 Jesus 2.2.2 Die ersten Jünger und Jüngerinnen Jesu 2.2.3 „Synode von Javne“ – birkat ha-minim – Synagogenausschluss 2.2.4 „Jüdische Christenverfolgungen“ aufgrund des „Christusglaubens“? 2.2.5 Die Entwicklung in patristischer Zeit 2.2.6 Judenchristen oder Judaizanten? – Das Ende judenchristlicher Präsenz in Palästina 2.2.7 Pseudepigrapha im jüdisch-christlichen Grenzbereich 2.2.8 Der fiscus Iudaicus 2.2.9 Wann also schieden sich die Wege? 2.3 Beginn und Ende des „Frühchristentums“ 2.4 Frühchristentum oder „Frühchristentümer“? II. Geschichte des Frühjudentums 1. Babylonische Zeit 2. Persische Zeit 3. Hellenistische Zeit 3.1 Die Zeit unter Alexander dem Großen 3.2 Die Diadochenkämpfe (322–301 v. Chr.) 3.3 Ptolemäische Herrschaft in Palästina (301–200 v. Chr.) 3.4 Seleukidische Herrschaft in Palästina (200–135 v. Chr.) 3.4.1 Antiochos III., der Große 3.4.2 Die Entwicklungen unter Jason 3.4.3 Die Krise unter Antiochos IV. Epiphanes 4. Die Zeit der Makkabäer und Hasmonäer 4.1 Die Makkabäer 4.1.1 Soziale Vorbedingungen des Aufstands 4.1.2 Der Beginn des Aufstands unter Mattathias 4.1.3 Der Befreiungskampf des Judas Makkabaios 4.1.4 Tod des Judas 4.1.5 Jonatan 4.1.6 Simon 4.2 Die Hasmonäer 4.2.1 Johannes Hyrkanos 4.2.2 Aristobulos I. 4.2.3 Alexander Jannaios 4.2.4 Salome Alexandra 4.2.5 Aristobulos II. – ein Bruderzwist im Hause Hasmon 5. Römische Zeit 5.1 Politische Rahmenbedingungen 5.1.1 Der Beginn der römischen Herrschaft in Judäa 5.1.2 Der römische Bürgerkrieg 5.2 Das herodianische Zeitalter 5.2.1 Hyrkanos II. (63–40 v. Chr.) 5.2.2 Antipatros 5.2.3 Die Söhne des Antipatros: Phasael und Herodes 5.2.4 Mattathias Antigonos, letzter Hasmonäerkönig (40–37 v. Chr.) 5.2.5 Herrschaftsantritt von Herodes 5.2.6 Herodes’ Stabilisierung der Macht nach außen 5.2.7 Herodes’ Stabilisierung der Macht nach innen 5.2.8 Herodes’ Bautätigkeit 5.2.9 Die sozialen Verhältnisse zur Zeit des Herodes 5.2.10 Herodes’ Frauen, Söhne und Erben 5.3 Die Zeit nach Herodes 5.3.1 Die Nachfolge des Herodes 5.3.2 Archelaos (4 v. Chr.–6 n. Chr.) 5.3.3 Philippos (4 v. Chr.–33/34 n. Chr.) 5.3.4 Herodes Antipas (4 v. Chr.–39 n. Chr.) 5.3.5 Johannes der Täufer 5.3.6 Jesus von Nazaret 5.4 Judäa unter römischer Herrschaft (6–41 n. Chr) 5.4.1 Der Status Judäas 6–41 n. Chr. 5.4.2 Der Zensus des Quirinius 5.4.3 Pontius Pilatus (26–36/37 n. Chr.) 5.5 Die Ära von Agrippa I. bis Agrippa II. 5.5.1 Agrippa I. (37–44 n. Chr.) 5.5.2 Die Caligulakrise 5.5.3 Der weitere Aufstieg Agrippas unter Claudius 5.5.4 Weitere Taten und Ende des Agrippa 5.5.5 Agrippa II. (50–93 n. Chr.) 5.6 Römische Herrschaft in Judäa von 44–66 n. Chr. 6. Vom Jüdischen Krieg bis zum Bar Kochba-Aufstand 6.1 Der Erste Jüdische Krieg (66–70 n. Chr.) 6.1.1 Vorgeschichte 6.1.2 Innerjüdische Richtungskämpfe und der Beginn des Kriegs 6.1.3 Flavius Josephus und die Situation in Galiläa 6.1.4 Vespasian in Galiläa (67 n. Chr.) 6.1.5 Bürgerkrieg in Jerusalem (68–69 n. Chr.) 6.1.6 Die Eroberung Jerusalems (70 n. Chr.) 6.1.7 Die Erstürmung Masadas (74 n. Chr.) 6.2 Zwischen den Kriegen (70–132 n. Chr.) 6.2.1 Politische und ökonomische Folgen des Krieges 6.2.2 Die Folgen des Krieges für die jüdischen Gruppierungen 6.2.3 Regruppierung in Javne durch Jochanan ben Zakkai 6.2.4 Gamaliel II. 6.2.5 Diaspora-Aufstand unter Trajan und die Lage in Judäa 7. Die Zeit ab dem Bar Kochba-Aufstand 7.1 Der Bar Kochba-Aufstand (132–135 n. Chr.) 7.1.1 Die Vorgeschichte 7.1.2 Bar Kochba und der messianische Anspruch 7.1.3 Der Verlauf der Revolte 7.1.4 Die Folgen der Revolte 7.2 Uscha, Bet Schearim, Sepphoris 7.3 Das Rabbinische Judentum III. Gruppierungen des Frühjudentums 1. Die Entstehung der Sadduzäer, Essener, Pharisäer 1.1 Hasidäer als Vorläufer von Pharisäern und Essenern? 1.2 Zeitliche Verortung der Anfänge dieser Gruppierungen 1.2.1 Zeitliche Verortung der Anfänge der Pharisäer 1.2.2 Zeitliche Verortung der Anfänge der Essener 2. Sadduzäer und Pharisäer 2.1 Quellenlage 2.1.1 Keine Primärtexte erhalten 2.1.2 Flavius Josephus 2.1.3 Sadduzäer und Pharisäer im NT 2.1.4 Rabbinische Quellen 2.2 Namensgebung 2.2.1 Der Name Sadduzäer 2.2.2 Der Name Pharisäer 2.3 Gesellschaftliche Verortung 2.3.1 Soziale Schicht 2.3.2 Habitat 2.4 Theologie 2.4.1 Theologie der Sadduzäer 2.4.2 Theologie der Pharisäer 3. Herodianer 4. Essener 4.1 Archäologische Eckdaten zu Ḥirbet Qumran 4.1.1 Datierung nach R. de Vaux 4.1.2 Neudatierung nach J. Magness und D. Mizzi 4.2 Theorien zu Ḥirbet Qumran 4.2.1 „Groningen Hypothesis“ 4.2.2 Qumran: Festung, villa rustica, Gehöft, Schriftrollenmanufaktur? 4.2.3 Die Verbindung der Schriftrollen mit Ḥirbet Qumran 4.2.4 Qumran und die Sadduzäer 4.2.5 Qumran und die Essener 4.2.6 Qumran und die Pharisäer 4.2.7 Größe der Qumran-Gemeinde, Lebensunterhalt, Reinheitsriten 4.3 Die Essener in der Darstellung des Josephus 4.3.1 Glaube an Vorherbestimmung und Auferstehung 4.3.2 Sabbatheiligung 4.3.3 Essener in Jerusalem 4.3.4 Josephus – Qumrantexte – archäologische Funde 4.4 Das Zeugnis des Philon über die Essener 4.5 Die Frage der Ehelosigkeit in Qumran 4.5.1 Plinius der Ältere über die Essener 4.5.2 Ehelosigkeit der Essener bei Plinius, Josephus und Philon 4.5.3 Ehelosigkeit und die Friedhöfe in Ḥirbet Qumran 4.5.4 Verbot von Geschlechtsverkehr statt „Ehelosigkeit“ 4.6 Der „Lehrer der Gerechtigkeit“ 4.6.1 Historischer Hintergrund 4.6.2 Der „Prophet wie Mose“ 4.6.3 Der „Lehrer der Gerechtigkeit“ als „Prophet wie Mose“ 4.6.4 „Prophet wie Mose“ und die drei Gruppierungen 4.7 Schlachtopfer in Qumran? 5. Zeloten 5.1 Herkunft 5.1.1 Die „vierte Philosophenschule“ 5.1.2 Die Aufständischen und die Pharisäer 5.1.3 Der Name „Zeloten“ 5.2 Zielsetzung der Zeloten 5.2.1 Der „Eifer für Gott“ 5.2.2 Zeloten, Kaiserkult und Steuerfrage 5.2.3 Eschatologische oder realpolitische Ausrichtung der Zeloten? 5.3 Zeloten und „Räuber“ 5.4 Sikarier 6. Die vier Gruppierungen im damaligen Judentum 6.1 Die Gruppierungen und „popular Judaism“ 6.2 „Popular Judaism“ ohne Wohlstand und Bildung 7. Das Frühjudentum in der Diaspora 7.1 Eckdaten 7.1.1 Zahlen und geographischer Rahmen 7.1.2 Gründe für das Leben in der Diaspora 7.1.3 Soziale Assimilation und Segregation 7.1.4 Beurteilung frühjüdischer Segregation bei paganen Autoren 7.2 Septuaginta und Aristeasbrief 7.2.1 Anlass der Übersetzung 7.2.2 Die Septuaginta in der Deutung des Aristeasbriefs 7.2.3 Das theologische Anliegen des Aristeasbriefs 7.2.4 Entstehung der Septuaginta, Versionen und Rezensionen 7.3 Philon von Alexandria 7.4 Terminologische Klärungen Exkurs 1: „Ritual- und Reinheitstora“ versus „Sittengesetz“? Exkurs 2: Zu den Ausdrücken „liberal“ und „konservativ“ 7.5 Politische Rahmenbedingungen 7.5.1 Jüdisches Sonderrecht 7.5.2 Das Judentum als religio licita? 7.5.3 Privilegien für Juden als ad hoc Regelungen 7.5.4 Privilegien und lokales Stadtrecht 7.6 Synagogen 7.6.1 Begriff 7.6.2 Funktion der Synagoge 7.6.3 Entstehung der Synagoge in der Diaspora 7.6.4 Synagogen in Palästina zur Zeit des Zweiten Tempels 7.6.5 Die Theodotos-Inschrift 7.6.6 Der Synagogengottesdienst 7.6.7 Synagogenpredigt 8. Frühjüdische Schriftsteller, Schriften und Quellen 8.1 Flavius Josephus 8.1.1 Herkunft und Jugend 8.1.2 Josephus im Jüdischen Krieg 8.1.3 Das Werk des Josephus 8.1.4 Bewertung von Josephus’ OEuvre 8.2 Apokryphes und pseudepigraphes Schrifttum 8.2.1 Nomenklatur 8.2.2 Relevanz für unseren Zeitabschnitt 8.3 Apokalyptik 8.3.1 Definition „Apokalyptik“ 8.3.2 „Apokalyptisch“ und „eschatologisch“ 8.3.3 Historische Rahmenbedingungen der Apokalyptik 8.4 Frühjüdische Apokrypha, Pseudepigrapha, Apokalypsen 8.5 Qumrantexte 8.6 Das erste und zweite Makkabäerbuch 8.7 Rabbinische Schriften als Quellen zum Frühjudentum? 8.7.1 Problem der Datierung 8.7.2 Targumim 8.8 Christliche Quellen zum Frühjudentum 8.9 Archäologie als Quelle zum Frühjudentum 9. Samaritaner 9.1 (Vor-)Geschichte des samaritanischen Schismas 9.1.1 Der Fall des Nordreichs 9.1.2 Nachexilischer Tempelbau, Kulteinheit und Kultreinheit 9.1.3 Verschärfung der Spannungen unter Alexander d. Gr. 9.1.4 Tempelzerstörung durch Johannes Hyrkanos 9.1.5 Weiterer Verlauf und das „Parting of the Ways“ 9.2 Überlieferungen der Samaritaner 10. Johannes und Jesus, Jesusbewegung, beginnendes Christentum 10.1 Johannes der Täufer 10.2 Jesus von Nazaret 10.2.1 Jesus und der Täufer 10.2.3 Jesus in seinem Kontext 10.2.4 Letzte Tage und Tod Jesu 10.2.5 Jesus und die spätere Heidenmission 10.3 Die Jesusbewegung in Palästina und Syrien 10.3.1 Stephanus und die „Hellenisten“ aus Apg 6 10.3.2 Philippus und die Samaritanermission 10.3.3 Die Verfolgung durch Agrippa I. 10.4 Von Antiochia nach Rom 10.4.1 Die Gemeinde von Antiochia und Paulus 10.4.2 Apostelkonvent und Antiochenischer Konflikt (48/49 n. Chr.) 10.4.3 Paulus als Gründer des Christentums? 10.4.4 Paulus und die „Gottesfürchtigen“ 10.4.5 Paulus als persona non grata in jüdischen Gemeinden 10.4.6 Die Religionspolitik des Claudius 10.4.7 Kollektenübergabe und Gefangennahme des Paulus 10.4.8 Nero (reg. 54–68 n. Chr.) und die Christen 10.4.9 Die Herrschaft des Domitian (81–96 n. Chr.) 10.4.10 Das Christentum unter Trajan (115–117 n. Chr.) 11. Die Jesusbewegung im Gesamt des Frühjudentums 11.1 Die Sadduzäer und die Jesusbewegung 11.2 Die Pharisäer und die Jesusbewegung 11.3 Die Essener und die Jesusbewegung 11.3.1 Keine Erwähnung im NT 11.3.2 Unterschiede von Qumrantexten und NT 11.3.3 Die Frage der Ehelosigkeit 11.3.4 Keine Texte des NT in Qumran 11.3.5 Berührungspunkt 1: Autoritative Tora-Interpretation 11.3.6 Berührungspunkt 2: Pescher-Exegese 11.3.7 Johannes der Täufer und die Qumraniten? 11.3.8 Essener unter den ersten Christen? 11.4 Die Zeloten und die Jesusbewegung 11.4.1 Jesus und die kaiserliche Steuer 11.4.2 Zeloten im Gefolge Jesu 11.4.3 Jesus als Zelot? 11.4.4 Sozioökonomische und soziopolitische Berührungspunkte 11.5 Die Apokalyptik und die Jesusbewegung 11.6 Die Samaritaner und die Jesusbewegung IV. Soziopolitische und sozioreligiöse Vernetzungen im Frühjudentum Palästinas 1. Soziale Entwurzelung zur Zeit Jesu? 1.1 Die These von G. Theißen 1.2 Kritik an der These von G. Theißen 1.3 Ein cultural split innerhalb der jüdischen Gesellschaft 1.3.1 Galiläa – Land der Gegensätze 1.3.2 Ökonomische Motive 1.3.3 Fundamentale Risse in der jüdischen Gesellschaft 1.3.4 Tiberias, Sepphoris, Magdala – und Jesus? 1.3.5 Jesus in nichtjüdischen Städten? 1.3.6 Selektiver geographischer Radius – Wiederherstellung Israels? 1.3.7 Jesu Option für die Armen 2. Sozialbanditen und Zeichenpropheten 2.1 Sozialbanditen 2.1.1 Der Ausdruck „Sozialbandit“ 2.1.2 Sozialbanditen zur Zeit Jesu 2.1.3 Moderne Parallelen zu den „Sozialbanditen“ der Zeit Jesu 2.2 Zeichenpropheten 2.2.1 Zeichenpropheten und Widerstandskämpfer 2.2.2 Zeichenpropheten in Palästina zur Zeit Jesu 2.2.3 Jesus als Zeichenprophet 3. Soziale Spannungen in der Geschichte Israels 3.1 Soziopolitische Hintergründe 3.2 Niederschlag sozialer Spannungen in der Literatur 3.2.1 Apokalyptische Literatur 3.2.2 Henochs Epistel V. „Tora“ und „Tempel“ als identity markers in Frühjudentum und Frühchristentum 1. Terminologie „Tora“ 2. Die „Tora“ im Frühjudentum 2.1 Unterschiedliche Tora-Theologien in Palästina 2.1.1 Tora als personifizierte Weisheit Gottes 2.1.2 Tora als Schöpfungsordnung in Qumran 2.1.3 Korrespondenz von Protologie und Eschatologie in Qumran 2.1.4 „Lehrer der Gerechtigkeit“ und „Prophet wie Mose“ 2.1.5 Eschatologisches Sonderwissen als „Tora“ 2.2 Gesetz im griechischsprachigen Frühjudentum 2.3 Abschließende Wertung 3. Fragen zum biblischen Text 3.1 „Kanon“ und „Kanongrenzen“ 3.1.1 Begriffliche Abklärungen zu „Kanon“ und „Bibel“ 3.1.2 „Kanongrenzen“ 3.1.3 Dreigliedriger Kanon? 3.1.4 Unterschiedliche „Kanonkonzepte“ 3.2 Textvarianten 4. Der Tempel im Frühjudentum 4.1 Der protologisch-eschatologische Vorbehalt 4.2 Der Tempel als Machtfaktor 4.3 Theologische Ansätze zum Tempelkult 4.3.1 Tempelkritik im Frühjudentum 4.3.2 Himmlischer Tempel – Spiritualisierung von Opfermetaphorik 4.3.3 Der endzeitliche Tempel 4.3.4 Ein Tempel aus lebenden Menschen 4.3.5 Kultmetaphorik: Von der Spiritualisierung zur Ethisierung 5. Jesus und die „Tora“ 5.1 Status quaestionis 5.2 Jesus als Ausleger der „Tora“ 5.2.1 Keine Thematisierung der „Tora“ bei Jesus? 5.2.2 Protologie und Eschatologie bei Jesus 5.2.3 Jesus und die Restitution der prälapsarischen Unversehrtheit der Menschen 5.2.4 Jesus und die Reinheitstora 5.2.5 Jesus und die Ehescheidung 5.2.6 Jesus und die familia Dei 5.3 Jesus und der Sabbat 5.3.1 Pluriforme Sabbathalachot im Frühjudentum 5.3.2 Protologischer und eschatologischer Sabbat bei Jesus 5.4 Abschließende Wertung: Jesus und die „Tora“ 6. Jesus und der Tempel 6.1 Jesu positives Verhältnis zum Tempel 6.2 Protologie und Eschatologie im Tempelverständnis Jesu 6.3 Jesu Tempelaktion und Tempelwort 7. Von Jesus zu Christus 7.1 Messias 7.1.1 Die Grundbedeutung von „Messias“ im Frühjudentum 7.1.2 Eschatologischer Messianismus 7.1.3 Vermeidung des Messias-Titels durch Jesus 7.1.4 Der Messias-Titel in der Urkirche 7.1.5 Messias und eschatologischer Freudenbote 7.2 Sohn Gottes 7.2.1 Sohn Gottes als Relationsbegriff 7.2.2 Sohn Gottes als Funktionsbegriff 7.2.3 Sohn Gottes als Wesensaussage 7.2.4 Sohn Gottes und die Vatermetaphorik bei Jesus 7.3 Menschensohn 7.3.1 Gebrauch in jüdischer Bibel und Frühjudentum 7.3.2 Jesus und der „Menschensohn“ 7.3.3 Jesus als Realsymbol der basileia und der Gedanke des stellvertretenden (Sühne-)Todes 7.3.4 „Menschensohn“ in Q und MkEv 7.3.5 Konklusion: „Implizite“ Christologie 7.4 Jesus als „Weisheit“ und „Logos“ 7.4.1 Hypostasierung der Weisheit im AT 7.4.2 Weisheit und Logos bei Philon 7.4.3 Jesus, göttliche Weisheit und Logos 8. Die „Hellenisten“ 8.1 Der Stephanuskreis und die „Hellenisten“ 8.1.1 Die „Hellenisten“ in Apg 6 8.1.2 Die „Hellenisten“ und der Tempel 8.1.3 Christus als hilastērion 8.1.4 Beschneidungsfreie Heidenmission 8.2 Frühjüdisch-liberale Positionen und das Frühchristentum 8.2.1 Liberale Positionen zu Speisevorschriften im Frühjudentum 8.2.2 Liberale Positionen zu Ehevorschriften 8.2.3 Liberale Positionen zur Beschneidung 8.2.4 Liberale vs. restaurative Konzepte und das „Parting of the Ways“ 9. Paulus 9.1 Biographie 9.1.1 Paulus vor seiner „Bekehrung“ 9.1.2 Lehrjahre 9.2 Theologie 9.2.1 Das „Gesetz“ bei Paulus 9.2.2 „Werke des Gesetzes“ und „Liebesgebot“ 9.2.3 Christus als „Ziel des Gesetzes“ 9.2.4 Posteriorität der Sinaitischen Tora 9.2.5 Die Ritual- und Reinheitstora als „Pädagoge“ 9.2.6 Wachstumslinien im paulinischen Gesetzesverständnis 10. Logienquelle 11. Markusevangelium 11.1.1 Das zweite Evangelium und das Judentum 11.1.2 Mk 7 als Testfall 11.1.3 Das Markusevangelium in Relation zu Paulus, Matthäus, Lukas 12. Matthäusevangelium 13. Lukanisches Doppelwerk 14. Johannesevangelium Ein Schlusswort zu identity markers Anhang Zeittafel Spektrum Frühjudentum und beginnendes Christentum Herrschaftsverhältnisse in Palästina zur Zeit Jesu Das Haus der Hasmonäer Das Haus des Herodes Register Sachregister Stellenregister (in Auswahl) 1. Altes Testament 2. Frühjüdische Apokryphen und Pseudepigraphien 3. Qumrantexte 4. Philon von Alexandria 5. Flavius Josephus 6. Antike Inschriften 7. Pagane Autoren 8. Neues Testament (samt Logienquelle Q) 9. Rabbinische Literatur 10. Patristische Literatur Abkürzungen und Zitationsmodus Literatur 1. Quellentexte 2. Sekundärliteratur The division of Jews and Christians was a long and by no means mono-linear process which took place at different locations and at different speeds and was not consciously promoted by either party. How closely early Christianity was associated with Judaism, why there was a eventually a parting of ways and why Christians continue to refer to their Jewish roots can only be understood in the context of the merging of political, sociological, economic and religious patterns. In this synopsis of texts, archaeological finds, sociological background and theological debate Tiwald paints a picture of early Judaism, which was to become the matrix for later Christianity.
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