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Frühe Neuzeit. Lessings exoterische Verteidigung der Orthodoxie : Die Wolfenbütteler Beiträge gegen die Aufklärungstheologie (1770-1774)

معرفی کتاب «Frühe Neuzeit. Lessings exoterische Verteidigung der Orthodoxie : Die Wolfenbütteler Beiträge gegen die Aufklärungstheologie (1770-1774)» نوشتهٔ Eleonora Travanti; Wilhelm Hahn und Erben-Stiftung، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den ersten Wolfenbütteler Jahren veröffentlichte Lessing eine Reihe von religionsphilosophischen Schriften, die sich gegen die Aufklärungstheologie richteten. Um Sozinianer, Neologen und Deisten zu attackieren, nahm der Aufklärer für die dogmatische Theologie Partei. Diese Positionierung Lessings bleibt bis heute eine der umstrittensten Fragen der Forschung: Warum war der bekannte Freidenker ein erbitterter Feind des vernünftigen Christentums?Lessings Stellungnahme für die Rechtgläubigkeit ist als Unentschlossenheit, Taktik und Heuchelei verstanden worden. Durch die Rekonstruktion der aristotelischen Tradition der doppelten Lehrart der Philosophen zeigt die Studie, dass sich Lessing selbst in seinen theologischen Schriften einer exoterischen und einer esoterischen Schreibart bediente, so dass der Schlüssel zum Verständnis der Orthodoxie Lessings in den Leibniz-Rettungen aufzufinden ist.Lessings Verteidigung der Orthodoxie erweist sich daher als bloss exoterisch. Der Aufklärer hat das dogmatische Luthertum verteidigt, weil die Rationalisierung des Christentums die Autonomie der Philosophie von der Theologie beeinträchtigt. Nur eine strikte Trennung von Glauben und Vernunft kann nämlich die libertatem philosophandi garantieren. In den ersten Wolfenbütteler Jahren veröffentlichte Lessing eine Reihe von religionsphilosophischen Schriften, die sich gegen die Aufklärungstheologie richteten. Um Sozinianer, Neologen und Deisten zu attackieren, nahm der Aufklärer für die dogmatische Theologie Partei. Diese Positionierung Lessings bleibt bis heute eine der umstrittensten Fragen der Forschung: Warum war der bekannte Freidenker ein erbitterter Feind des vernünftigen Christentums? Lessings Stellungnahme für die Rechtgläubigkeit ist als Unentschlossenheit, Taktik und Heuchelei verstanden worden. Durch die Rekonstruktion der aristotelischen Tradition der doppelten Lehrart der Philosophen zeigt die Studie, dass sich Lessing selbst in seinen theologischen Schriften einer exoterischen und einer esoterischen Schreibart bediente, so dass der Schlüssel zum Verständnis der Orthodoxie Lessings in den Leibniz-Rettungen aufzufinden ist. Lessings Verteidigung der Orthodoxie erweist sich daher als bloß exoterisch. Der Aufklärer hat das dogmatische Luthertum verteidigt, weil die Rationalisierung des Christentums die Autonomie der Philosophie von der Theologie beeinträchtigt. Nur eine strikte Trennung von Glauben und Vernunft kann nämlich die libertatem philosophandi garantieren In his early years in Wolfenbüttel, Lessing published a series of writings about philosophy and religion directed against Enlightenment theology. The Enlightenment thinker took the side of dogmatic theology to attack Socinians, Neologists, and Deists. Lessing's position in these texts remains one of the most controversial issues in Lessing research to this day: why was the well-known freethinker a bitter enemy of rational Christianity? Lessing's opinion pieces written in favour of orthodoxy have been viewed as indecisive, tactical, and hypocritical. By reconstructing the Aristotelian tradition of the twofold philosophical manner of teaching, this study shows that Lessing, even in his theological writings, made use of both an exoteric and an esoteric art of writing, with the result that the key to understanding Lessing's orthodoxy can be found in his vindications of Leibniz. Lessing's defence of orthodoxy thus proves to be merely exoteric. The Enlightenment thinker defended dogmatic Lutheranism because the rationalization of Christianity compromised philosophy's autonomy from theology. Only a strict separation between faith and reason, he believed, would guarantee the libertatem philosophandi -- Publisher's website In his early years in Wolfenbüttel, Lessing published a series of writings about philosophy and religion directed against Enlightenment theology. The Enlightenment thinker took the side of dogmatic theology to attack Socinians, Neologists, and Deists. Lessing's position in these texts remains one of the most controversial issues in Lessing research to this day: why was the well-known freethinker a bitter enemy of rational Christianity? Lessing's opinion pieces written in favour of orthodoxy have been viewed as indecisive, tactical, and hypocritical. By reconstructing the Aristotelian tradition of the twofold philosophical manner of teaching, this study shows that Lessing, even in his theological writings, made use of both an exoteric and an esoteric art of writing, with the result that the key to understanding Lessing’s orthodoxy can be found in his vindications of Leibniz__.__ Lessing’s defence of orthodoxy thus proves to be merely exoteric. The Enlightenment thinker defended dogmatic Lutheranism because the rationalization of Christianity compromised philosophy’s autonomy from theology. Only a strict separation between faith and reason, he believed, would guarantee the __libertatem__ __philosophandi.__ Danksagung Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Lessing, ein Aufklärer gegen die Aufklärungstheologie 3 Das Begriffspaar „exoterisch-esoterisch“ als Interpretationsschlüssel von Aristoteles bis Lessing 4 Lessing als Herausgeber der Zeitschrift der herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel 5 Lessing gegen die Aufklärungstheologie in den ersten Wolfenbütteler Jahren 6 Lessings Verteidigung der Orthodoxie in den ersten Wolfenbütteler Jahren 7 Lessings angeblicher Spinozismus 8 Die esoterische Lehre Lessings 9 Schluss Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abbildungen Tabellen Namensregister Die Buchreihe Frühe Neuzeit - begründet 1987 von Jörg Jochen Berns, Gotthard Frühsorge, Klaus Garber, Wilhelm Kühlmann und Jan-Dirk Müller - dient der Grundlagenforschung in Editionen, Monographien und Sammelbänden. Dabei strebt sie nicht die großräumige Überschau an, die vorschnelle Synthese oder prätentiöse Konstruktion, sondern nimmt den Umweg über die Arbeit am Detail und die Erkundung verschütteter Traditionszusammenhänge
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