معرفی کتاب «Freundschaft, Intersubjektivität und Erfahrung - Empirische und begriffliche Untersuchungen zu einer sozialen Theorie der Bildung» نوشتهٔ Dominik Krinninger، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Freundschaften entwickeln sich aus einer spezifischen Beziehungspraxis, deren bildungstheoretische Analyse bislang vernachlässigt worden ist. Dieses Buch widmet sich der empirischen und theoretischen Untersuchung von Gesprächen männlicher Freundespaare und zeigt, dass das freundschaftliche Gespräch als Ort der (Re-)Konstruktion von Erfahrungen, die sich nicht in eine präzise Trennung von Sozialität und Subjekt fügen, zu fassen ist. Intersubjektive Bildung vollzieht sich als gemeinsame Tätigkeit der Freunde. Die Bildung des Freundschafts-Subjekts stellt vermeintliche Dichotomien (z.B. Bildung - Habitus) in Frage und eröffnet wichtige Perspektiven für eine sozial fundierte Theorie der Bildung. Freundschaft,Bildung,Intersubjektivität,Erfahrung,Sozialität,Bildungstheorie,Soziologische Theorie,Pädagogik,Education,Social Relations,Theory of Education,Sociological Theory,Pedagogy INHALT Einleitung 1. Freundschaft: Begriffliche Grundlagen, zum Stand der Forschung und zur bildungstheoretischen Perspektive der Untersuchung Begriffliche Grundlagen Zur Etymologie Freundschaft: Strukturmerkmale Zum historischen Wandel des Verständnisses von Freundschaft Zum Stand der Forschung Freundschaft und Geschlecht Freundschaft und Sexualität Freundschaft und Interkulturalität Freundschaft und Entwicklung Freundschaft und Sozialisation Zur bildungstheoretischen Perspektive der Untersuchung Geselligkeit Atmosphäre Leiblichkeit und Sozialität Performativität Biographie 2. Zu Methodologie und Methode Zum begrifflichen und empirischen Interesse der Arbeit Zur Begründung des hermeneutischen Ansatzes Sprache als Praxis Freundschaft als Praxis Zum methodischen Vorgehen Zur Erhebung der untersuchten Gespräche Zur Interpretation der Gespräche 3. Erzählte Bildung – Momentaufnahmen von drei Freundschaften Hannes und Roland Zur Performativität der Beziehung Zum spezifischen Freundschaftskonzept von Hannes und Roland Popmusik als Gegenstand der Beziehung Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Roland Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Hannes Gemeinsame bildungsbedeutsame Erfahrungen von Roland und Hannes Robert und Jürgen Zur Performativität der Beziehung Zum spezifischen Freundschaftskonzept von Robert und Jürgen Popmusik als Gegenstand der Beziehung Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Robert Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Jürgen Gemeinsame bildungsbedeutsame Erfahrungen von Robert und Jürgen Matthias und Volker Zur Performativität der Beziehung Zum spezifischen Freundschaftskonzept von Matthias und Volker Popmusik als Gegenstand der Beziehung Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Volker Bildungsbedeutsame Erfahrungen von Matthias Gemeinsame bildungsbedeutsame Erfahrungen von Matthias und Volker 4. Resümee der drei Falldarstellungen Wichtige Aspekte der freundschaftlichen Beziehungen Erinnerung Performativität Freundschaftskonzepte Gegenstände der Beziehung Freundschaft als spielerische Beziehung Bildung – inhaltliche Bezüge Biographie Freundschaftskonzepte Geschmack Bildung – formale Aspekte Evozierende Atmosphäre Responsive Tätigkeit Konstruktive Bedeutung Bildung in Freundschaften als Transfer zwischen unbestimmter und bestimmter Bedeutung 5. Bildung jenseits des Subjekts – Aspekte einer sozialen Theorie der Bildung Dewey als Pate einer sozialen Theorie der Bildung Bildung als soziale Praxis Zur Genese von Erfahrungen Zum Umgang mit Erfahrungen Erfahrung und Denken Freundschaft und die Dialektik von Habitus und Feld Bourdieus soziologisches Habitus-Konzept Deweys pädagogisches Habitus-Konzept Zum Gebrauch der habits Freundschaft als Körperschaft Leiblichkeit: Bildungstheoretische Perspektiven Reflexion in der leiblich fundierten und intersubjektiven Praxis des Erzählens Zur Sozialität von Erfahrung Zum Schluss: Neue Fragen Dank Literatur Freundschaften entwickeln sich aus einer spezifischen Beziehungspraxis, deren bildungstheoretische Analyse bislang vernachlässigt worden ist. Dieses Buch widmet sich der empirischen und theoretischen Untersuchung von Gesprächen männlicher Freundespaare und zeigt, dass das freundschaftliche Gespräch als Ort der (Re- )Konstruktion von Erfahrungen, die sich nicht in eine präzise Trennung von Sozialität und Subjekt fügen, zu fassen ist. Intersubjektive Bildung vollzieht sich als gemeinsame Tätigkeit der Freunde. Die Bildung des Freundschafts-Subjekts stellt vermeintliche Dichotomien (z.B. Bildung - Habitus) in Frage und eröffnet wichtige Perspektiven für eine sozial fundierte Theorie der Bildung. Dominik Krinninger (Dr. phil.), Diplom-Kulturwissenschaftler, lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Osnabrück. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bildungstheorie, Theorie der Ästhetischen Bildung sowie Pädagogik und Pragmatismus
Freundschaften entwickeln sich aus einer spezifischen Beziehungspraxis, deren bildungstheoretische Analyse bislang vernachlässigt worden ist.Dieses Buch widmet sich der empirischen und theoretischen Untersuchung von Gesprächen männlicher Freundespaare und zeigt, dass das freundschaftliche Gespräch als Ort der (Re-)Konstruktion von Erfahrungen, die sich nicht in eine präzise Trennung von Sozialität und Subjekt fügen, zu fassen ist. Intersubjektive Bildung vollzieht sich als gemeinsame Tätigkeit der Freunde. Die Bildung des Freundschafts-Subjekts stellt vermeintliche Dichotomien (z.B. Bildung - Habitus) in Frage und eröffnet wichtige Perspektiven für eine sozial fundierte Theorie der Bildung.
»Das Buch [kann] nicht nur als inspirierender Beitrag für eine erziehungs- und sozialwissenschaftliche ›Forschungsgemeinde‹ verstanden werden, sondern auch für Studierende empfohlen werden, die eigene bildungstheoretische Erkundungen empirisch gehaltvoll vornehmen wollen.« Marc Schulz, www.socialnet.de, 21.01.2010Besprochen in: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE), 31/4 (2011), Hedda Bennewitz