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Fremde und Feinde : Phänomenologie des Heterogenen im Quebecer Roman

معرفی کتاب «Fremde und Feinde : Phänomenologie des Heterogenen im Quebecer Roman» نوشتهٔ Unterberg, Jens، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Fremde und Feinde : Phänomenologie des Heterogenen im Quebecer Roman» در دستهٔ بدون دسته‌بندی قرار دارد.

This monograph examines the modern literature of Quebec. Starting from the so-called __révolution tranquille__ (1960), it discusses significant novels from the three subsequent decades. The phenomenological studies focus on the figure of the 'foreigner' and broaden the scope of interpretation by placing the novels in a political and ideological context. A poetics of heterogeneity is developed from an engagement with French literary theory. The literature of Quebec stands revealed as a body of writing whose uniqueness cannot be explained without reference to its specific relationship to heterogeneity. 1. Einleitung 1.1. Homogener Kulturraum und heterogener Sinn 1.2. Exkurs: Die Romane von Gérard Bessette 1.3. Die Begegnung mit dem Fremden 2. Phänomenologie des Heterogenen 2.1. Wahrnehmung und Phantasie 2.2. Die Erfahrung des Heterogenen 2.3. Phantasie und Heterogenität 2.4. Das literarische Medium 2.5. Fremde und Feinde 3. Ein literaturhistorischer Überblick 3.1. Der Neonationalismus der sechziger Jahre 3.2. Der Feminismus der siebziger Jahre 3.3. Der Diskurs des Heterogenen der achtziger Jahre 3.4. Zur Auswahl der Romane 4. Feinde 4.1. Jacques Renaud: Le Cassé 4.1.1. Das Insignium der Macht 4.1.2. Der Blick des Anderen 4.1.3. Ein Text ohne Plot 4.1.4. Der Mensch in der Revolte 4.1.5. Der existenzialistische Blick 4.2. Jacques Ferron: La Nuit (Les Confitures de coings) 4.2.1. Die andere Nacht 4.2.2. Das gewendete Objektiv 4.2.3. Die verkaufte Seele 4.2.4. Der Feind und der Fremde 4.2.5. Zusammenfassung 4.3. Hubert Aquin: Prochain épisode 4.3.1. . Das Scheitern der Originalität 4.3.2. Fiktion der Fiktion 4.3.3. Gute und schlechte Dialektik 4.3.4. Der imaginäre Strom 4.3.5. Quebec 5. Waffen 5.1. . Einleitung 5.2. Nicole Brossard: L’Amèr 5.2.1. Die Frau als Objekt 5.2.2. Der Blick des Mannes 5.2.3. Die Frau als Subjekt 5.2.4. Das Feminine 5.2.5. Sinn und Nicht-Sinn 5.2.6. Die Waffe 5.3. Zusammenfassung 6. Fremde 6.1. Michel Tremblay: Chroniques du Plateau Mont-Royal 6.1.1. Das Heterogene und das Imaginäre 6.1.2. Verrücktheit und Lüge 6.1.3. Ausflucht und Wahrheit 6.1.4. Karneval 6.1.5. Zusammenfassung 6.2. Jacques Poulin: Volkswagen Blues 6.2.1. Auf der Suche nach dem Bruder 6.2.2. Der Held und der Schriftsteller 6.2.3. Das Heterogene 6.2.4. Das Ende eines Traums 6.3. Jacques Godbout: Une Histoire américaine 6.3.1. Das Exil 6.3.2. L’époque péquiste 6.3.3. Der Wahn-Sinn der Literatur 6.3.4. Der heterogene Sinn 7. Versuch einer synthetisierenden Lektüre: (Post-) Kolonialistisches Schreiben und das Heterogene 7.1. Der politische Diskurs: Kolonialismus und Befreiung 7.1.1. Parti pris und die littérature engagée 7.1.2. Hubert Aquin und der Nouveau Roman 7.1.3. Nicole Brossard und der Telquelismus 7.1.4. Tremblay, Poulin und Godbout und die Postmoderne 7.2. Der literarische Diskurs: Poetik des Heterogenen 7.3. Zusammenfassung Bibliographie 1. Primärliteratur 2. Sekundärliteratur

Das Buch »Fremde und Feinde« erschließt ein bisher zu wenig beachtetes Terrain französischsprachiger Literatur: das der Prosa aus Quebec. Die Untersuchung setzt mit der so genannten Révolution tranquille (1960) an und stellt bedeutende Romane der folgenden drei Jahrzehnte vor. Im Mittelpunkt der Interpretationen, die den Hauptteil der Untersuchung darstellen, steht die Figur des "Fremden", dessen Erscheinen die moderne Quebecer Literatur besonders herausgefordert hat. Der Autor begegnet dieser Herausforderung mit einer phänomenologischen Methodik, die den "Fremden" als Unbekannten und Unzugänglichen zu denken versucht.

Die Literaturwissenschaft in Quebec hat diesem Phänomen des "Heterogenen" in zahlreichen Arbeiten Rechnung getragen. Die Ergebnisse dieser "Heterologie" werden für ein deutschsprachiges Publikum zusammengefaßt und um eine politisch-ideologische Kontextualisierung erweitert. Die Schnittstellen des literarischen und des ideologischen Diskurses ermöglichen eine Historisierung der Wahrnehmung des Heterogenen und erklären die unterschiedlichen Typus-Motive (insbesondere "Feind" und "Fremder"). Die Monographie entwickelt in Auseinandersetzung mit der französischen Literaturtheorie (Littérature engagée, Nouveau Roman, Tel Quel, Postmodernisme) eine Poetik des Heterogenen und faßt die theoretischen Überlegungen der Romanautoren zusammen. Vor diesem Hintergrund tritt eine Quebecer Literatur hervor, deren Besonderheit nicht ohne ihr spezielles Verhältnis zum Heterogenen zu erklären wäre.

Das Buch "Fremde und Feinde" erschließt ein bisher zu wenig beachtetes Terrain französischsprachiger Literatur: das der Prosa aus Quebec. Die Untersuchung setzt mit der so genannten Révolution tranquille (1960) an und stellt bedeutende Romane der folgenden drei Jahrzehnte vor. Im Mittelpunkt der Interpretationen, die den Hauptteil der Untersuchung darstellen, steht die Figur des "Fremden", dessen Erscheinen die moderne Quebecer Literatur besonders herausgefordert hat. Der Autor begegnet dieser Herausforderung mit einer phänomenologischen Methodik, die den "Fremden" als Unbekannten und Unzugänglichen zu denken versucht. Die Literaturwissenschaft in Quebec hat diesem Phänomen des "Heterogenen" in zahlreichen Arbeiten Rechnung getragen. Die Ergebnisse dieser "Heterologie" werden für ein deutschsprachiges Publikum zusammengefaßt und um eine politisch-ideologische Kontextualisierung erweitert. Die Schnittstellen des literarischen und des ideologischen Diskurses ermöglichen eine Historisierung der Wahrnehmung des Heterogenen und erklären die unterschiedlichen Typus-Motive (insbesondere "Feind" und "Fremder"). Die Monographie entwickelt in Auseinandersetzung mit der französischen Literaturtheorie (Littérature engagée, Nouveau Roman, Tel Quel, Postmodernisme) eine Poetik des Heterogenen und faßt die theoretischen Überlegungen der Romanautoren zusammen. Vor diesem Hintergrund tritt eine Quebecer Literatur hervor, deren Besonderheit nicht ohne ihr spezielles Verhältnis zum Heterogenen zu erklären wäre
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