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Freiheit und Wiederholung : a Politisches Handeln ohne Zukunft

معرفی کتاب «Freiheit und Wiederholung : a Politisches Handeln ohne Zukunft» نوشتهٔ Birte Löschenkohl; Jonathan David Klein، منتشرشده توسط نشر Wilhelm Fink Verlag در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Oft stehen sich der Anspruch Handelnder, ihre Welt zu verändern, und die Tendenz bestehender Ordnungen, im status quo zu verharren, scheinbar unvermittelbar gegen-über. Ein Ansatz zur Überwindung dieser potentiell lähmenden Entgegensetzung, so die hier vertretene These, lässt sich im Begriff der Wiederholung bei Marx, Freud, Nietzsche, und Kierkegaard ausmachen. Alle vier stellen mithilfe der Wiederholung jeweils in verschiedenen Kontexten Überlegungen zu transformativem Handeln an. Zum einen diagnostizieren sie bestehenden Ordnungen Wiederholungsstrukturen, mit deren Hilfe sie sich gegenüber Veränderungsversuchen immunisieren. Um es mit solchen Ordnungen aufnehmen zu können, so die Diagnose weiter, muss auch transformatives Handeln selbst einen Wiederholungscharakter annehmen. Handeln stellt sich dann als ein befreiendes Wiederholen heraus, das die ihm auferlegten Beschränkungen zunächst annimmt, sie damit aber zugleich abzuwenden und umzugestalten vermag. Cover Titel Impressum Inhalt A. Handeln, Wiederholen, und das Problem des Neuen. Einleitung Zukunftsoffenheit, Freiheit, Souveränität: Voraussetzungen Wiederholen und Wiederholt werden: Ausgangspunkte und Aufbau dieser Arbeit B. Das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. Karl Marx Kraft und Krisen des Kapitalismus Kapitalbewegung als „perpetuum mobile“ Automatisches Subjekt und Ökonomische Charaktermasken „Nach der Tragödie kommt die Farce“: Vom Kapital zum Achtzehnten Brumaire Handlung und Geschichte Kostümierte Wiederholung I (1789–1814): Tragödie Kostümierte Wiederholung II (1848–51): Farce Das Ende der kostümierten Wiederholung Gestaltlose Wiederholung: Die Soziale Revolution des 19. Jahrhunderts Von Marx zu Freud C. Wiederholungszwang und die Ausweitung des Möglichkeitsbereichs. Sigmund Freud „Repetitionszwang“ und Verdrängung: Anfänge und Grundlagen Wiederholen und Übertragen Modifikation durch / von Wiederholung Wiederholung als Kontrollverlust im alltäglichen Erleben Wiederholungszwang, Trauma, und Bemächtigung Entstellte Geschichte: Der Mann Moses Gesellschaftliche Transformation mit Freud 1: Quellen der Tradition Gesellschaftliche Transformation mit Freud 2: Creatio ex nihilo oder gradueller Wandel? Von Freud zu Nietzsche D. Das Neue in der Ewigen Wiederkunft des Gleichen. Friedrich Nietzsche Herkunft der Wiederkunft: Antike und Kräftelehre Das grösste Schwergewicht Incipit Zarathustra Leben jenseits von Kirche und Staat Ewige Wiederkunft und die Auseinandersetzung mit Moral und Nihilismus Ewige Wiederkunft in Liedern „Der Gedanke einer Möglichkeit“ – zur Geltung der ewigen Wiederkunft Freiheit schaffen: Spiel und Zufall Wege und Umwege des Schaffens Von Nietzsche zu Kierkegaard E. Freiheit Wiederholen. Sören Kierkegaard Wiederholung und die philosophische Tradition Die Wiederholung als Problem der Freiheit „Teleologische Suspension des Ethischen“ durch den Ritter des Glaubens Gewissheit der Unmöglichkeit: Hiobs Wiederholung Geschwätziges Schweigen Klagen, Zaudern, Tun, Widerrufen Wiederholen Ohne Gott Die Ausnahme im Widerstreit mit dem Allgemeinen Von Kierkegaard zum Schluss F. Das Tun der Wiederholung. Schluss Wiederholung/en: Eine Typologie Gehinkt wie gesprungen: Handlungsweisen Danksagung Literaturverzeichnis Register Unsere Welt ist nicht die beste aller möglichen Welten. Versuche, sie zu verändern, scheinen stets zum Scheitern verurteilt. Es scheint, als sei eine andere, bessere Welt geradezu unmöglich. Was können wir tun? 0In der Vergangenheit boten Fortschrittsnarrative der Geschichtsphilosophie Zuflucht. Diese versprachen Besserung; ihre Überzeugungskraft haben sie heute verloren. Der Anspruch, Neues zu schaffen, und die Eigenart des Gegebenen, im status quo zu verharren, stehen sich scheinbar unvermittelbar gegenüber. Diese lähmende Entgegensetzung können wir überwinden, indem wir transformatives Handeln sowie die gegebene Handlungssituation mithilfe des Begriffs der Wiederholung analysieren. Die Analyse von Marx, Freud, Nietzsche und Kierkegaard zeigt, dass die Wiederholung in zwei Aspekte zerfällt: erstens in eine befreiende Wiederholung, die bestehende Ordnungen zu unterlaufen und zersetzen vermag; zweitens in eine Wiederholung, die als Ordnung den status quo erhält. Damit eröffnet eine Lektüre dieser Autoren die Möglichkeit, transformatives Handeln jenseits von Zukunftsgewissheit und Veränderbarkeit des Gegebenen zu denken Oft stehen sich der Anspruch Handelnder, ihre Welt zu verändern, und die Tendenz bestehender Ordnungen, im status quo zu verharren, scheinbar unvermittelbar gegen-über. Ein Ansatz zur Überwindung dieser potentiell lähmenden Entgegensetzung, so die hier vertretene These, lässt sich im Begriff der Wiederholung bei Marx, Freud, Nietzsche, und Kierkegaard ausmachen. Alle vier stellen mithilfe der Wiederholung jeweils in verschiedenen Kontexten Überlegungen zu transformativem Handeln an. Zum einen diagnostizieren sie bestehenden Ordnungen Wiederholungsstrukturen, mit deren Hilfe sie sich gegenüber Veränderungsversuchen immunisieren. Um es mit solchen Ordnungen aufnehmen zu können, so die Diagnose weiter, muss auch transformatives Handeln selbst einen Wiederholungscharakter annehmen. Handeln stellt sich dann als ein befreiendes Wiederholen heraus, das die ihm auferlegten Beschränkungen zunächst annimmt, sie damit aber zugleich abzuwenden und umzugestalten vermag. (Quelle: buchhandel.de)
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