معرفی کتاب «Freie Zeit: Eine politische Idee von der Antike bis zur Digitalisierung (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Gregor Ritschel; Transcript GbR، منتشرشده توسط نشر transcript transcript Verlag در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx. Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist, was Arbeit schafft« wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien. Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.
»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx.Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist, was Arbeit schafft« wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien.Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.
Cover Inhalt 1. Einleitung 2. Die Idee der Muße von der Antike bis zur frühen Neuzeit 3. Exkurs 4. Das 18. Jahrhundert 5. Das 19. Jahrhundert 5.1 Der Verein als Schule der Demokratie 5.2 Das »Reich der Freiheit« und das »Recht auf Faulheit« 5.3 Lange Nächte und vergessene Träume 5.4 Mai 1886 – Der Haymarket-Zwischenfall in Chicago 6. Das 20. Jahrhundert 6.1 Konsumismus, Freizeitindustrie und Kulturkritik 6.2 Eine Revolte gegen die Arbeit 6.3 Sinnfragen am Ende der Arbeitsgesellschaft 6.4 Zeit und Gerechtigkeit 7. Das 21. Jahrhundert 7.1 Zeitdiebe 7.2 (Nicht-)Automatisierung und Bullshit-Jobs 7.3 Ungleichheit und Care-Arbeit 7.4 Zeitwohlstand und Glückliche Arbeitslose 8. Free days for future! 9. Literatur 10. Danksagung