Freiburger rechtsgeschichtliche Abhandlungen. N.F., vol. 38: R omische Jurisprudenz in Gallien (2. bis 8. Jahrhundert)
معرفی کتاب «Freiburger rechtsgeschichtliche Abhandlungen. N.F., vol. 38: R omische Jurisprudenz in Gallien (2. bis 8. Jahrhundert)» نوشتهٔ von Detlef Liebs، منتشرشده توسط نشر Duncker und Humblot GmbH. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Bauer-Gerland BC BHAC BIDR BI. BM BN Brunner CCLat CE CG CGL CH ChLA CIL CJ CLA Coll. Collectio am Anfang am angefiihrten Ort (verweist höchstens sechs Fnn. zurück) Accademia Romanistica Costantiniana, Atti deI ... convegno, hg. Vorwort Inhalt Abkürzungen Einleitung Erstes Kapitel: Die einzelnen Juristen I. Das römische Zeitalter 1. Q. Valerius Virillio 2. L. Baebius Eucles 3. P. Gabinius Firmanus 4. Anonymus semivir 4a. Valerius Latinus Euromius 4b. Amator 5. Claudius Postumus Dardanus 6. Germanus II. Das gotisch-burgundische Zeitalter 7. Eparchius Avitus 8. Palladius 9. Flavius Nicetius? 9a. Explicius? 10. Tetradius 11. Fidulus? 11a. Eutropius 12. Filimatius? 13. Petronius 14. Marcellinus 15. Leo 16. Syagrius? Zwischenergebnis 16a. Gojarich 16b. Anianus III. Das fränkische Zeitalter 16c. Parthenius 17. Celsus 18. Lupus? 19. Felix von Marseille 20. Andarchius 20a. Venantius Fortunatus 21. Asclipiodetus 22. Claudius 23. Felix presbyter 24. Desiderius 24a. Leodegar 24b. Praeiectus 25. Bonitus 26. Walbert levita? Zweites Kapitel: Verfügbarkeit der römischen Rechtstexte bis zum 9. Jh. I. Außerhalb Galliens entstandene Texte 1. Codex Theodosianus 2. Paulussentenzen 3. Codex Gregorianus 4. Codex Hermogenianus 5. Codex Justinianus 6. Julianepitome 7. Theodosianische Novellen 8. Institutionen des Gajus 9. Papinians Responsen 10. Pauls Responsen 11. Fragmenta Vaticana 12. Stemma agnationis 13. Collatio 14. Pauls De gradibus 15. Pseudo-Ulpians Regularum liber singularis 16. Modestins Regulae 17. Modestins Differentiae 18. Die alten Summarien zum Theodosianus 18a. Ulpians De officio proconsulis 18b. Ulpians Ediktkommentar 18c. Ulpians Sabinuskommentar 18d. Pauls Ediktkommentar 19. Justinians Institutionen 20. Justinians Digesten 21. Anonymus, De gradibus 22. Mäcians Assis distributio 22a. Pauls Institutionen II. In Gallien entstandene Texte 23. Breviar 24. Epitome Aegidii 25. Die sog. Lex Romana Curiensis 26. Epitome monachi 27. Epitome Lugdunensis 28. Epitome Guelferbitana 29. Scintilla I (sog. Epitome Parisina) 30. Scintilla II (Epitome der Fuldaer Handschrift) 31. Die Epitome der Sankt Gallener Handschrift 32. Die Breviarausgabe der Seldenschen Handschrift 33. Die älteren sog. Explanationes titulorum des Breviars 34. Die jüngeren Explanationes titulorum 35. Älterer Glossenapparat zum Breviar 36. Jüngere Glossen zum Breviar 37. Summen zum Breviar 38. Die sog. Appendix I zum Breviar 39. Die sog. Appendix II zum Breviar 40. Die Lex Romana für Burgund 41. Randsummen zur Lex Romana für Burgund 42. Die Gajusepitome 43. Die Interpretationen zu den Paulussentenzen 44. Die Interpretationen zum Gregorianus und Hermogenianus 45. Die Interpretationen zum Theodosianus und den theodosianischen Novellen 46. Die Sirmondschen Konstitutionen 46a. Die sog. Collectio Gaudenziana 47. Der Gajus von Autun 48. Die sog. Consultatio III. Ergebnis Drittes Kapitel: Die gallischen Werke im Einzelnen I. Das römische Zeitalter 1. Der Gajus von Autun 2. Scholien zu den sog. Fragmenta (iuris) Vaticana 3. Vermehrte und verbesserte Neuausgabe der Fragmenta Vaticana 4. Die Gajusepitome a) Befund. Karakter b) Datierung c) Lokalisierung d) Einteilung und Inhalt 5. Der Grundstock der Sirmondschen Konstitutionen 6. Kapitel 4 bis 6 der Consultatio (A) 7. Kapitel 1 bis 3 und 7 bis 9 der Consultatio (B) 8. Die sog. Appendix I zum Breviar 9. Die sog. Appendix II zum Breviar 10. Die Interpretationen zu den Paulussentenzen 11. Die Interpretationen zum Codex Gregorianus 12. Die subjektiv stilisierten Interpretationen zum Codex Theodosianus nebst Novellen 13. Die objektiv stilisierten Interpretationen dazu (und zugleich) 14. Die Interpretationen zum Theodosianus von Vat. reg. 520 Bl. 94 f. a) Äußerer Befund. Karakter b) Textteile Alarichs II. c) Lokalisierung d) Datierung e) Ziele II. Das gotisch-burgundische Zeitalter 14a. Der sog. Codex Euricianus a) Äußerer Befund b) Intention 14b. Die Lex Burgundionum 15. Die Lex Romana Visigothorum (Breviar) a) Entstehung. Datum b) Inhalt c) Geltung 16. Die Lex Romana für Burgund 16a. Die sog. Fragmenta Gaudenziana 17. Die Appendix III zum Breviar III. Das fränkische Zeitalter 17a. Die Lex Salica 18. Die älteren sog. Explanationes titulorum des Breviars 19. Die jüngeren Explanationes titulorum 20. Die Lyoner Parafrasen zum Breviar (sog. Epitome Lugdunensis) 21. Die Lyoner Summen zum Breviar (sog. Epitome Lugdunensis) 22. Die Formelsammlung von Angers a) Äußere Daten b) Inhalt 23. Die Formelsammlung von Cordoba 23a. Markulfs Formelsammlung 24. Die sog. Epitome Guelferbitana a) Äußere Daten b) Inhalt 25. Älterer Glossenapparat zum Breviar 26. Jüngere Glossen zum Breviar 27. Die Lyoner Glossen zum Breviar 28. Summen zum Breviar 29. Die sog. Epitome Aegidii a) Befund. Karakter b) Autor und Inhalt c) Kritische Töne d) Datierung e) Lokalisierung 30. Die sog. Lex Romana Curiensis. 31. Die Formelsammlungen von Bourges a) Die Sammlung des frühen 8. Jhs. b) Der Bestand an jüngeren Formeln c) Die Gruppe der sieben Formeln d) Die Gruppe der acht Formeln e) Eine letzte einzelne Formel 32. Die Formelsammlung von Tours a) Der Bestand b) Der Autor des Grundstocks c) Verhältnis des Grundstocks zum Breviar d) Der Nachtrag 33. Die Formelsammlung von Clermont Ferrand 34. Die sog. Epitome monachi 35. Scintilla I (sog. Epitome Parisina) a) Überlieferung b) Lokalisierung. Autor c) Datierung d) Quellen e) Inhalt f) Einflüsse. Intention g) In- und Subskriptionen 36. Randsummen zur Lex Romana für Burgund Viertes Kapitel: Weitere Nachrichten I. Das römische Zeitalter 1. Hofjuristen in Trier 2. Tour ehrt einen rechtskundigen Gouverneur II. Das gotisch-burgundische Zeitalter 3. Fehlanzeigen in gallischen Rechtsbibliotheken 4. Das Ende der reichsrechtlichen Ordnung im Rheingebiet 5. Rechtskundige Richter im ostgotischen Marseille III. Das fränkische Zeitalter 6. Die römischrechtlichen Testamente der Merowingerzeit 7. Die Konzilsväter in Tours 567 kennen Rechtsgelehrte 8. Isidor von Sevilla 9. Aldhelm von Malmesbury Zusammenfassung Quellen Handschriften Personen Orte und Sachen Mit dieser Untersuchung setzt der Verfasser seine Studien über die römische Jurisprudenz in den Provinzen des römischen Reichs fort und wendet sich nunmehr Gallien zu, einem besonders ergiebigen Reichsteil. Hier wurde das römische Recht schon von Cäsar eingeführt, aber bodenständige Juristen des römischen Rechts gab es erst seit dem 2. Jh.; dann reißt die Reihe bis zum Untergang der Merowinger nicht mehr ab. Die literarische Hinterlassenschaft dieser Juristen ist reich, wenn sie auch nicht an die klassische Rechtswissenschaft heranreicht. Man bereitete hauptstädtische Erzeugnisse für die Bedürfnisse der Provinz auf. In der Völkerwanderungszeit beherbergte Gallien das juristisch ehrgeizigste Germanenvolk, die Westgoten, die nicht nur für die eigenen Leute, sondern vor allem auch für ihre weit überwiegende romanische Bevölkerung eine Kodifikation schufen, welche die noch gültigen und beherrschbaren Teile des römischen Rechts zusammenfasste (506 n. Chr.). Als die Franken ganz Gallien erobert hatten, ließen sie das von den Westgoten kurzgefasste römische Recht für alle Romanen bei ihnen gelten und diese es auch selbstständig weiterentwickeln. Die dazu erhaltenen Rechtstexte aus dem 6. bis 8. Jh. werden hier gründlich untersucht, ebenso die älteren aus dem 4. und 5. Jh. Dabei zeigt sich, dass das römische Recht immer mehr von germanischer Denkart durchsetzt wird. Einen deutlichen Bruch aber führten erst die frühen Karolinger herbei.
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