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Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen : Die Rezeption von »Brigitte« im Kontext von Biografie, Alltag und Doing Gender

معرفی کتاب «Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen : Die Rezeption von »Brigitte« im Kontext von Biografie, Alltag und Doing Gender» نوشتهٔ Kathrin Friederike Müller، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Warum und auf welche Weise nutzen Frauen klassische Frauenzeitschriften? Die Studie beantwortet diese Frage auf Basis qualitativer Tiefeninterviews mit »Brigitte«-Leserinnen und analysiert die lebensgeschichtliche Entwicklung der Rezeption, ihre Integration in den Alltag sowie Prozesse des »Doing Gender«. Die Befunde machen u.a. deutlich, dass die Leserinnen das Medium als »Kompendium weiblicher Alltagskultur« verstehen und im Alltag als »symbolischen Feierabend« nutzen. Gender wird während der Rezeption performativ zum Ausdruck gebracht. Seine (De-)Konstruktion bestätigt sich als produktives, nicht aber als subversives Moment der Rezeption: »Weiblichkeit« wird aufgewertet, Zweigeschlechtlichkeit jedoch fortgeschrieben. Inhalt Tabellenverzeichnis Danksagung 1. Einleitung: Frauenzeitschriftenrezeption in Kontexten 2. Gegenstand und Stand der Forsdmng 2.1 Definition und Typologisierung von Frauenzeitschriften 2.2 Zentrale Entwicklungsstadien des Frauenzeitschriftenmarkts 2.3 Frauen- und Männerzeitschriften im Spiegel nationaler und internationaler Analysen 2.3.1 Entwicklungen und Befunde der inhaltsanalytischen Frauenzeitschriftenforschung Fazit: Lebensnähe und Geschlechterrolle als potenzielle Rezeptionszugänge 2.3.2 Frauen- und Mädchenzeitschriftenrezeption im Fokus deutscher und angloamerikanischer Forschung 2.3.3 Fazit: Geschlechtsgebundene Rezeption im Spannungsfeld von Identität, Biografie und Alltag 2.3.4 Inhaltsanalysen und Rezeptionsstudien der Männerzeitschriftenforschung 3. Theoretische Zugänge zum Forschungsfeld: Alltag, Biografie und Doing Gender 3.1 Medium, Subjekt und Gesellschaft in den Cultural Studies: Frauenzeitschriftenrezeption im Alltag 3.2 Medium und Biografie: Einflüsse lebensgeschichtlicher Wandlungsprozesse auf die Frauenzeitschriftenrezeption 3.3 Doing Gender und Frauenzeitschriftenrezeption- Potenziale einer (de-)konstruktivistischen Forschung 3.4 Forschungsfragen und Hypothesen 4. Methodisches Vorgehen: Erhebung und Auswertung des Datenmaterials 4.1 Wahl des Bezugsmediums und Zusammenstellung des Sampies 4.2 Instrumente der Befragung: Medienbiografische Befragung, Leitfadeninterview und Copytest 4.3 Qualitative Inhaltsanalyse und Grounded Theory als Auswertungsinstrumente 5. Befunde: Nutzung und Aneignung der klassischen Frauenzeitschrift Brigitte 5.1 Frauenzeitschriftenrezeption in geschlechtsgebundenen Biografieverläufen- lebensgeschichtliche Entwicklungslinien der Mediennutzung Fazit: Frauenzeitschriftenrezeption als lebensgeschichtliches Kontinuum 5.2 Charakterisierung und Verortung von Brigitte im Kontext anderer Frauenzeitschriften Fazit: Brigitte als Ausnahmeerscheinung im Segment der Frauenzeitschriften 5.3 Frauenzeitschriftenrezeption im Alltag 5.3.1 Brigitte-Rezeption im Kontext geschlechtsgebundener Alltagsstrukturen: Orte, Zeiten, Rhythmen und alltagspraktisches Handeln Fazit: Frauenzeitschriftenrezeption im Spannungsfeld zwischen Alltagseinflüssen und einer Selbstermächtigung der Leserinnen 5.3.2 Frauenzeitschriftenrezeption im Kontext sozialer Beziehungsgefüge Fazit: Geschlechtsgebundene Perspektiven teilen 5.3.3 Subjektzentrierte Zugänge zur Frauenzeitschriftenrezeption: Brigitte als Kompendium weiblicher Alltagskultur Fazit: Brigitte-Rezeption als produktives Medienhand ein 5.4 Doing-Gender-Prozesse bei der Frauenzeitschriftenrezeption 5.4.1 Erfahrung, Aushandlung und (De-)Konstruktion von Gender Fazit: Brigitte-Rezeption als geschlechtsgebundenes Medienhand ein 5.4.2 Geschlechterrollenperformativitäten bei der Rezeption von Brigitte Fazit: Geschlechterperformativität zwischen traditionellen und modernen Entwürfen 5.5 Widerständige Lesarten Fazit: Kritik, Distanz und Freiheit bei der Rezeption von Brigitte 6. Diskussion der Studie und ihrer Ergebnisse 6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse: Frauenzeitschriften im Leben ihrer Leserinnen 6.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Eine Typologisierung der Brigitte-Leserinnen Fazit 6.3 Frauenzeitschriftenaneignung als flüchtiges Medienhandeln: Herausforderungen einer biografischen und alltagsorientierten Rezeptionsforschung 6.4 Charakteristika geschlechtsgebundenen Medienhandeins und spezifischer Medieninteressen von Frauen 6.5 Potenziale und Limitierungen bei der Aneignung von Frauenzeitschriften 7. Literatur 8. Anhang 8.1 Tab. 13: Auflagenzahlen der von der IVW unter Frauenzeitschriften gelisteten Titel 8.2 Tab . 14: Übersicht: Anteil weiblicher und männlicher Frauenzeitschriftenleserlnnen 8.3 Abbildung: Zeitstrahl 8.4 Tab. 15: Der Leitfaden 8.5 Kategoriensystem, Paraphrasierungen, Kategorien Warum und auf welche Weise nutzen Frauen klassische Frauenzeitschriften? Die Studie beantwortet diese Frage auf Basis qualitativer Tiefeninterviews mit "Brigitte"--Leserinnen und analysiert die lebensgeschichtliche Entwicklung der Rezeption, ihre Integration in den Alltag sowie Prozesse des "Doing Gender". Die Befunde machen u.a. deutlich, dass die Leserinnen das Medium als "Kompendium weiblicher Alltagskultur" verstehen und im Alltag als "symbolischen Feierabend" nutzen. Gender wird während der Rezeption performativ zum Ausdruck gebracht. Seine (De- )Konstruktion bestätigt sich als produktives, nicht aber als subversives Moment der Rezeption: "Weiblichkeit" wird aufgewertet, Zweigeschlechtlichkeit jedoch fortgeschrieben
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