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Fr uhe Neuzeit, vol. 84: Ikonographie und Sprachbild: zur reformatorischen Flugschrift "Der gestryfft Schwitzer Baur"

معرفی کتاب «Fr uhe Neuzeit, vol. 84: Ikonographie und Sprachbild: zur reformatorischen Flugschrift "Der gestryfft Schwitzer Baur"» نوشتهٔ Schmid Blumer, Verena، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The study focuses on the largely neglected anonymous flysheet »Der gestryfft Schwitzer Baur«, printed in 1522 by Pamphilus Gengenbach in Basel. Following an outline of the conditions governing the production and reception of the flysheet, the main part of the book provides a rhetorical analysis of the text with reference to homiletic traditions, and an interpretation of the title woodcut in the context of the pictorial traditions operative in it. Lay education, the relations between German and Latin, Balaam's ass in word and image, the metaphorical use of the word __gestryfft__ (literally 'striped') - these are the central topics of the flysheet, discussed here in a broad literary and culture-historical context (15th-17th century). Vorwort Einleitung ERSTER TEIL. Die frühe Reformation als Kommunikationsprozeß 1 Die reformatorische Flugschrift – Am Beispiel ausgewählter Flugschriften aus der Basler Offizin Pamphilus Gengenbachs 2 Zu weiteren Medien im Dienst der Verbreitung reformatorischer Ideen in der Schweiz 3 Wer konnte reformatorische Flugschriften überhaupt lesen? – Bemerkungen zum eidgenössischen Bildungswesen am Vorabend der Reformation ZWEITER TEIL. Die Flugschrift Der gestryfft Schwitzer Baur – Eine exemplarische Analyse und Interpretation 4 Der gestryfft Schwitzer Baur in der Forschung und eigener Ansatz 5 Argumentation und Polemik – Zur Konstruktion der Flugschrift 5.1 Textsorte und literarische Form 5.2 Inhalt und Aufbau 5.3 Polemische Rhetorik und ars praedicandi 5.4 Zur Technik der Argumentation 5.5 Ergebnis 6 Der Titelholzschnitt Exkurs: Zur ikonographischen Tradition des grünen und dürren Baumes 7 Das Geschichtsverständnis in Text und Bild 8 Der gestryfft Schwitzer Baur - Ein Text zwischen Fiktion und Faktizität 8.1 Das Gesellschaftsbild in Der gestryfft Schwitzer Baur 8.2 Die Figur des »Schwitzer Baur« - Fiktion oder Faktizität? DRITTER TEIL. Zentrale Themen und Sinnbilder der Flugschrift Der gestryfft Schwitzer Baur in ihrem literarhistorischen und soziokulturellen Kontext 9 Laienbildung als ein kontrovers diskutiertes Thema im Spätmittelalter und in der Reformationszeit 9.1 Der Laie und die Bibel 9.2 Das Prinzip der Erfahrung 9.3 »... in tütscher sprach macht man kein doctor / aber in der latinischen sprach krönt man vyl esel...« - Lateinische Gelehrsamkeit und deutscher Wissensdurst 10 Was bedeutet »gestryfft«? – Von der Beziehung zwischen dem Optischen und dem Sozialen 10.1 Historische Semantik und Metaphorik 10.2 Zur Mode und Semiotik gestreifter Kleider 10.3 Zum metaphorischen ›gestreift‹ und zu seiner Semantik 11 Zur literarischen und ikonographischen Tradition der Bileams-Eselin vom Spätmittelalter bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts 11.1 Einleitung – Der Esel zwischen Narrheit und Weisheit 11.2 Die Bileams-Eselin im Dienst der mittelalterlichen und humanistischen Kirchenkritik 11.3 Die Bileams-Eselin als Schlagwort und Schlagbild der Reformationspublizistik 11.4 Die Bileams-Eselin als Teil der laus asini bei Agrippa von Nettesheim, Sebastian Franck und Daniel Sudermann 11.5 Rembrandts Gemälde Der Prophet Bileam und die Eselin -Schluß Der gestryfft Schwitzer Baur – Kommentierte Edition 1. Textgrundlage 2. Zur Textgestalt 3. Zum Stellenkommentar 4. Text 5. Stellenkommentar Literaturverzeichnis 1. Abkürzungsverzeichnis 2. Quellentexte 2.1 Edierte Quellentexte 2.2 Nichtedierte Quellentexte 3. Literatur Register 1. Personen, Autoren, Werke und anonyme Werke 2. Schlagworte

Zentraler Gegenstand dieser Untersuchung ist die anonyme, 1522 bei Pamphilus Gengenbach in Basel gedruckte Flugschrift »Der gestryfft Schwitzer Baur«. Ziel ist es, die spezifische Qualität dieser in der Forschung bis jetzt kaum beachteten Flugschrift so umfassend wie möglich darzustellen - einer Schrift, die sich als wichtiges Dokument der Literatur und bildenden Kunst der Zeit erweist. Einleitend wird die Gattung der reformatorischen Flugschrift anhand ausgewählter Schriften aus der Offizin Pamphilus Gengenbachs skizziert. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Produktions- und Rezeptionskontext der Flugschriften, was zur Frage führt, ob der gemeine Mann vermehrt auch als Subjekt des reformatorischen Kommunikationsprozesses betrachtet werden muß. Der zweite Teil bringt neben einer rhetorischen Analyse des Textes eine - reich bebilderte - Interpretation des Titelholzschnitts. Erweist sich die mittelalterliche Homiletik als zentral für die Konstitution des Textes, so läßt sich auch die Ikonographie des Holzschnitts in Bildtraditionen einordnen. Neue reformatorische Ideen in altem Gewand - ein Rezept, das große Wirksamkeit garantiert. Der dritte Teil greift drei Themen und Sinnbilder der Flugschrift auf und stellt sie in einen weiten literar- und sprachhistorischen sowie kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Kontext: Laienbildung und das Verhältnis der Sprachen Deutsch und Latein, die Darstellung der biblischen Bileams-Eselin in Wort und Bild und die Frage nach der Bedeutung der metaphorischen Wendung »gestryfft«. Letzteres erhellt einen blinden Fleck historischer Semantik. Eine ausführlich kommentierte Edition der Flugschrift »Der gestryfft Schwitzer Baur« schließt die Untersuchung ab.

Zentraler Gegenstand dieser Untersuchung ist die anonyme, 1522 bei Pamphilus Gengenbach in Basel gedruckte Flugschrift »Der gestryfft Schwitzer Baur«. Ziel ist es, die spezifische Qualität dieser in der Forschung bis jetzt kaum beachteten Flugschrift so umfassend wie möglich darzustellen - einer Schrift, die sich als wichtiges Dokument der Literatur und bildenden Kunst der Zeit erweist. Einleitend wird die Gattung der reformatorischen Flugschrift anhand ausgewählter Schriften aus der Offizin Pamphilus Gengenbachs skizziert. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Produktions- und Rezeptionskontext der Flugschriften, was zur Frage führt, ob der gemeine Mann vermehrt auch als Subjekt des reformatorischen Kommunikationsprozesses betrachtet werden muß. Der zweite Teil bringt neben einer rhetorischen Analyse des Textes eine - reich bebilderte - Interpretation des Titelholzschnitts. Erweist sich die mittelalterliche Homiletik als zentral für die Konstitution des Textes, so läßt sich auch die Ikonographie des Holzschnitts in Bildtraditionen einordnen. Neue reformatorische Ideen in altem Gewand - ein Rezept, das große Wirksamkeit garantiert. Der dritte Teil greift drei Themen und Sinnbilder der Flugschrift auf und stellt sie in einen weiten literar- und sprachhistorischen sowie kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Kontext: Laienbildung und das Verhältnis der Sprachen Deutsch und Latein, die Darstellung der biblischen Bileams-Eselin in Wort und Bild und die Frage nach der Bedeutung der metaphorischen Wendung »gestryfft«. Letzteres erhellt einen blinden Fleck historischer Semantik. Eine ausführlich kommentierte Edition der Flugschrift »Der gestryfft Schwitzer Baur« schließt die Untersuchung ab. Im Zentrum der Untersuchung steht die bis jetzt kaum beachtete anonyme, 1522 bei Pamphilus Gengenbach in Basel gedruckte Flugschrift" Der gestryfft Schwitzer Baur". Neben eine Skizze der Produktions- und Rezeptionsbedingungen der Flugschrift tritt eine rhetorische Analyse des Texts unter Berücksichtigung der homiletischen Traditionen sowie eine Interpretation des Titelholzschnitts im Kontext der ihn bestimmenden Bildtraditionen. Laienbildung, Deutsch und Latein, Bileams-Eselin in Wort und Bild, die metaphorische Wendung" gestryfft"--Dies sind die zentralen Themen der Flugschrift, die in weitem literar- und kulturhistorischem Kontext (15.-17. Jh.) untersucht werden
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