Fotografie und Terror: Eine kunsthistorische Untersuchung der Bilder der Terroranschläge des 11. September 2001
معرفی کتاب «Fotografie und Terror: Eine kunsthistorische Untersuchung der Bilder der Terroranschläge des 11. September 2001» نوشتهٔ Linda Marie Kirschey، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Bei Fotografien herausragender historischer Ereignisse stellen sich immer bestimmte Bilder heraus, die vornehmlich publiziert und dadurch kollektiv erinnert werden können. Dies verdeutlicht auch die fotografische Präsentation des 11. September. Wenngleich im wissenschaftlichen Diskurs der Terroranschläge von einem Bildereignis und dem meistfotografierten Ereignis der Gegenwart gesprochen wird, so sind es die brennenden Türme, die zum Sinnbild von 9/11 geworden sind. Der öffentliche Bilderkanon an den Folgetagen der Anschläge ist mit stets denselben, symbolisch sortierten Bildern gespeist. Folglich stellt sich die Frage nach alternativen Strategien der Sichtbarkeit, die sich hinter der sogenannten Bilderflut des Ereignisses verbergen. Denn die öffentliche Visualisierung der Terroranschläge verortet sich innerhalb eines zunächst widersprüchlich erscheinenden Spannungsfeldes aus einer Bilderflut repetitiver Motive und einer gleichzeitigen Bilderarmut der Motivvielfalt. Aus kunsthistorischer Perspektive deckt die Studie ein anderes Verständnis für die Fotografie des Terrors auf. Spezifische Topoi differenzieren das fotografische Gesicht dieses Ereignisses aus, um das Bild des Terrors motivisch zu erweitern. Danksagung Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1 Einleitung: Die fotografische Perspektive auf die Terroranschläge des 11. September 2001 und ihre blinden Flecken 1.1 Zwischen Bilderflut und Bilderarmut 1.2 Intention 1.3 Studiengegenstand 1.4 Die Medienikone 1.5 Forschungsstand 1.6 Arbeitsaufbau 2 Was vom 11. September nicht zu sehen war 2.1 Here is New York. A democracy of photographs 2.2 Die Fotografien aus Here is New York im Vergleich zu Medienikonen 3 Perspektivwechsel: Darstellungsmodi der Fotografien von 9/11 3.1 9/11 als Erlebnis – die Katastrophe im Bild 3.1.1 Den Schrecken im Rücken: Pathosgestalt als Ausdruck der Terroranschläge – Foto von Richard Rutkowski 3.1.2 Im Angesicht der Katastrophe: Rückenfiguren als Zuschauer 3.1.3 Das Erleben durch die Medien – Foto von Daniel Parrott 3.2 Die Ruine als ikonisches Denkmal 3.2.1 Ruinenästhetik – Foto von Andrea Booher 3.2.2 Ein Ruinendenkmal in Manhattan – Fotos von Margaret Stratton 3.2.3 Apokalypse Ground Zero – Fotos von Carolina Salguero & Catherine Leuthold 3.2.4 Heldenpathos und Trümmer – Foto von Michael Rieger 3.2.5 Stille und Ohnmacht – Foto von Larry Towell 3.3 Die Flagge als Engramm und interikonisches Bildmittel 3.3.1 Die Medienikone neu inszeniert – Foto von Lori Grinker 3.3.2 Das Bildzitat als Bedeutungsträger – Foto von Rod Dubitsky 3.3.3 Die ascheüberzogene Flagge in den Trümmern – Foto von Charles Libin 3.3.4 Die Flagge als doppelt inszeniertes Bildzeichen – Foto von Tom Sperduto 3.4 Betroffene als ikonische Mahnmale 3.4.1 Die Zeitungsleser*innen – Foto von Joseph Rodriguez 3.4.2 Die Fallenden – Foto von David Surowiecki 3.4.3 Betroffenheit in Serie – Fotos von Roberto Ricci 3.4.4 Serienporträt der Rettungskräfte – Fotos von Holger Keifel 4 Der differenzierte Blick: Reflexion der Motivanalyse im Vergleich mit Medienikonen 4.1 Das Ereignis und seine Zeug*innen: Blick von Williamsburg, Brooklyn auf Manhattan von Thomas Hoepker 4.1.1 Thomas Hoepker im Vergleich mit der Katastrophe im fotografischen Bild aus Here is New York 4.2 Im Rahmen der Trümmer: Flag von James Nachtwey 4.2.1 James Nachtwey im Vergleich mit der Ruinenfotografie aus Here is New York 4.3 Das Hoffnungssymbol: Raising the Flag at Ground Zero von Thomas Franklin 4.3.1 Thomas Franklin im Vergleich mit der Flaggenmotivik aus Here is New York 4.4 Die Leerstelle der Opfer: Falling Man von Richard Drew 4.4.1 Richard Drew im Vergleich mit Fotografien der Betroffenheit aus Here is New York 4.5 Ein stummer Schrei gegen Gewalt: New York Nine-Eleven, 2001 von Touhami Ennadre 4.5.1 Touhami Ennadre im Vergleich mit den Fotoserien aus Here is New York 5 Schluss: Welches alternative Bild des Terrors durch die Erweiterung des Bilderkanons entsteht 5.1 Ausblick Abbildungsnachweis Literaturverzeichnis
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