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Formen Und Felder Des Philosophierens: Konzepte, Methoden, Disziplinen (German Edition)

معرفی کتاب «Formen Und Felder Des Philosophierens: Konzepte, Methoden, Disziplinen (German Edition)» نوشتهٔ Eva Schürmann (Hrsg.); Sebastian Spanknebel (Hrsg.); Héctor Wittwer (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Frage, was Philosophie ist und wie sie betrieben werden sollte, kann nicht ein für alle Mal beantwortet werden. Vielmehr muss jede Generation aufs Neue für sich klären, was unter einem philosophischen Problem zu verstehen ist und wie man philosophieren sollte. Die Verständigung darüber, was Philosophie ist, bildet somit einen Teil der philosophischen Tätigkeit selbst. Der Sammelband bietet eine Bestandsaufnahme des Selbstverständnisses von Philosophinnen und Philosophen unserer Zeit, die repräsentativ für die Vielfalt der Gegenwartsphilosophie ist. Diese Vielfalt ergibt sich einerseits aus der historischen und systematischen Breite der Themen, mit denen sich die Philosophie beschäftigt - den Feldern des Philosophierens. Darüber hinaus ist die Philosophie der Gegenwart andererseits auch dadurch charakterisiert, dass sie ihre Gegenstände auf verschiedene Weise, z. B. analytisch, phänomenologisch oder pragmatisch, untersucht. Diese Formen des Philosophierens konstituieren seine methodische Vielfalt. Mit Beiträgen von Rolf Elberfeld, Markus Gabriel, Michael Hampe, Ludger Jansen, Matthias Kaufmann, Olaf Müller, Kristina Musholt, Jan Schmidt, Eva Schürmann, Marc Nicolas Sommer, Sebastian Spanknebel, Rainer Totzke, Christiane Voss und Héctor Wittwer. Quelle: Klappentext Cover Inhalt Einleitung I. Formen Rolf Elberfeld: Hermeneutik und Phänomenologie I. Hermeneutik 1. Sprechen lernen 2. Lesen lernen 3. Gesprochenes und Geschriebenes interpretierend verstehen lernen 4. Sprachen lernen 5. Sich Einleben in die Welt der Texte II. Phänomenologie 1. Sprechen, Schreiben und Lesen als leibliche Erfahrungen 2. Vor dem Sprechen lernen: Geburt – Atmen – Gehen 3. Leibliche Entfaltung von Welt 4. Gestimmtsein von Welt 5. ›Zu den Praktiken des Erfahrens selbst‹ – Begriff und Phänomen III. Transformative Phänomenologie 1. Vielfalt der Sprachen einbeziehen 2. Vielfalt ästhetischer Praktiken einbeziehen 3. Transformative Phänomenologie als Arbeit an sich selbst Ludger Jansen: Sprachanalytisches Philosophieren I. Sprachanalytische Philosophie als Methode und Bewegung II. Das Doppelgesicht der Sprache III. Beispiele für analytisches Philosophieren 1. Orientierung am Wort 2. Carnap: Mit logischer Syntax gegen Heidegger 3. Argumentationsanalyse: Bewusster Denken IV. Trends der analytischen Philosophie 1. Thematische Vielfalt 2. Institutionalisierung 3. Historisierung V. Ausblick Michael Hampe: Philosophie als Therapie I. Die pragmatische Maxime II. Einforderung praktischer Relevanz für das einzelne und für kollektives Leben in der philosophischen Tradition III. Universale Assoziation und Sozialität bei Dewey IV. Gegen die Entwertung des Lebens: Kritik an der Unterscheidung von wahrem Sein und bloßer Erscheinung Rainer Totzke: Alternative Formen des Philosophierens ›Performative Philosophie‹ Beispiele für experimentell-performative Philosophieformate Philosophische Lecture-Performances Café der toten Philosophen / Club der toten Philosophen Zehn Thesen zur Performativen Philosophie Performative Wende & Schluss II. Felder Marc Nicolas Sommer: Metaphysik I. Parmenides: Die Überwindung des Mythos durch logischen Zwang II. Platon: Metaphysik als Wissenschaft von den Voraussetzungen III. Aristoteles: Metaphysik als Erste Philosophie IV. Kant und Hegel: Metaphysik als System der reinen Vernunft V. Carnap und Scholz: Logische Analyse und Metaphysik VI. Adorno: Metaphysik als kritische Selbstreflexion des logischen Zwangs VII. Metaphysik heute Markus Gabriel: Ontologie I. Aristotelische Ontologie II. Kantische Ontologie III. Neo-Realistische Ontologie Olaf Müller: Erkenntnistheorie mit sprachphilosophischen Mitteln I. Philosophie zwischen Kunst und Wissenschaft – oder Warum die Erkenntnistheorie keine Theorie ist II. Terminologisches: Empirisch oder a priori? III. Missbrauch des Tiger-Begriffs? Warum es für Erfolg beim Bezeichnen auf kausale Verbindungen ankommt IV. Missbrauch des Traum-Begriffs. Wie sich Begriffe anhand von Beispiel und Gegenbeispiel lernen lassen Jan Cornelius Schmidt: Naturphilosophie I. Einleitung II. Traditionslinien III. Pluralität IV. Aufgaben und Anforderungen V. Instabilität als Schlüsselbegriff einer aktuellen Naturphilosophie VI. Zusammenfassung Sebastian Spanknebel: Philosophische Anthropologie I. Das Feld des Fragens nach dem Menschen und die klassische Philosophische Anthropologie II. Die Kritik an der Anthropologie 1. Der wissenschaftliche Anthropozentrismus 2. Anthropologische Differenz bzw. die Sonderstellung des Menschen 3. Der Essenzialismus und die Frage nach dem Wesen des Menschen 4. Der einzelne Mensch 5. Normative Anthropologie III. Die Topographie des Humanen Kristina Musholt: Neurophilosophie I. Philosophie der Neurowissenschaften II. Neurophilosophie 1. Das Verhältnis zwischen Philosophie und Neurowissenschaften 2. Konkrete Fragestellungen an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und Philosophie II.2.1 Neuroethik II.2.2 Selbstbewusstsein II.2.3 Soziale Kognition III. Ein Plädoyer für interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Augenmaß Eva Schürmann: Ästhetik – Aisthetik – Kunstphilosophie Wahrnehmung und Erfahrung Urteil und Geschmack Schönheit und Erhabenheit Spiel und Schein Rahmen und Stil Form und Formung Ausdruck und Darstellung Die Künste und ihre Einsätze Kunst und Kritik Kunst und Idee Kunst und Philosophie Kunst und Nichtkunst Kunst und Politik Kunst und Therapie Ästhetik und andere philosophische Teildisziplinen Ästhetik und Ethik Ästhetik und Anthropologie Ästhetik und Existenzphilosophie Ästhetik und Epistemologie Ästhetik und Phänomenologie Ästhetik und Medienphilosophie Resümee Christiane Voss: Medienphilosophie Héctor Wittwer: Ethik I. Einleitung II. Ethik als normative Lehre von den Regeln des Zusammenlebens III. Die Tendenz zum Formalismus IV. Arbeitsteilung und Spezialisierung als Merkmale der Ethik der Gegenwart V. Metaethische Reflektiertheit als berechtigter Anspruch an die Normative Ethik VI. Die Diskrepanz zwischen offizieller Säkularisierung und dem anhaltenden Einfluss religiöser Überzeugungen in der Ethik VII. Ethik als Kampf ums Recht Matthias Kaufmann: Was ist Politische Philosophie? I. Merkmale Politischer Philosophie II. Klassische Themen Politischer Philosophie 1. Wer soll herrschen? 2. Freiheit, Gleichheit – Gerechtigkeit 3. Eigentum und Selbstverhältnis III. Neuere Gegenstände der Diskussion 1. Das Problem der Minderheiten und die Mehrheitsentscheidung 2. Toleranz und Integration IV. Was ist gute Politische Philosophie? Über die Autorinnen und Autoren

Die Frage, was Philosophie ist und wie sie betrieben werden sollte, kann nicht ein für alle Mal beantwortet werden. Vielmehr muss jede Generation aufs Neue für sich klären, was unter einem philosophischen Problem zu verstehen ist und wie man philosophieren sollte. Die Verständigung darüber, was Philosophie ist, bildet somit einen Teil der philosophischen Tätigkeit selbst. Der Sammelband bietet eine Bestandsaufnahme des Selbstverständnisses von Philosophinnen und Philosophen unserer Zeit, die repräsentativ für die Vielfalt der Gegenwartsphilosophie ist. Diese Vielfalt ergibt sich einerseits aus der historischen und systematischen Breite der Themen, mit denen sich die Philosophie beschäftigt – den Feldern des Philosophierens. Darüber hinaus ist die Philosophie der Gegenwart andererseits auch dadurch charakterisiert, dass sie ihre Gegenstände auf verschiedene Weise, z. B. analytisch, phänomenologisch oder pragmatisch, untersucht. Diese Formen des Philosophierens konstituieren seine methodische Vielfalt.Mit Beiträgen von Rolf Elberfeld, Markus Gabriel, Michael Hampe, Ludger Jansen, Matthias Kaufmann, Olaf Müller, Kristina Musholt, Jan Schmidt, Eva Schürmann, Marc Nicolas Sommer, Sebastian Spanknebel, Rainer Totzke, Christiane Voss und Héctor Wittwer.

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