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Formen der Wirklichkeit und der Erfahrung : Henri Bergson, Ernst Cassirer und Alfred North Whitehead

معرفی کتاب «Formen der Wirklichkeit und der Erfahrung : Henri Bergson, Ernst Cassirer und Alfred North Whitehead» نوشتهٔ Viola Nordsieck، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ernst Cassirer (1874-1945) gilt mit seiner Philosophie der symbolischen Formen als Begründer der Kulturphilosophie. Henri Bergson (1859-1941) war lange Zeit einer der berühmtesten französischen Denker und ist im Deutschen bekannt als "Lebensphilosoph". Und Alfred North Whitehead (1861-1947) kennt man als Mathematiker und, mit Bertrand Russell, Herausgeber der Principia Mathematica, weniger als Philosophen. Doch dass sie alle drei in ähnlicher Weise eine Philosophie der Erfahrung als dynamisches System entworfen haben, das die philosophische Tradition revolutioniert und als Fundament für die heute interessantesten philosophischen Strömungen gelten kann, ist wenig bekannt. In diesem Buch wird die Originalität und Eigenständigkeit dieser drei großen Philosophen gezeigt, indem ihr gemeinsamer phänomenologischer Ansatz vorgeführt und ausgebaut wird: die Dynamisierung der Form und die Betonung der Kreativität, die es ermöglichen, Erfahrung als die Entstehung von etwas Neuem zu denken. Danksagung Inhalt Einleitung 1. Wozu Bergson lesen? 2. Die Erfahrung des Widerfahrens 3. Erfahrung als das Verbindende 4. Erkenntnis als realer Prozess 5. Die innere Form 6. Wahrnehmung als dynamische Basis 7. Zum Aufbau der Arbeit Teil I: Eine neue Philosophie der Erfahrung Kapitel 1: Henri Bergson: Wirklichkeit ist Bewegung 1. Zeit und Werk 2. Zum Essai sur les données immédiates de la conscience: Die Logik der Dynamik 2.1. Präzision durch Intensität: Die relationale Logik 2.2. Durée 2.2.1. Schöpferisches Werden: Aktivität und Passivität 2.2.2. Die topologischen Mannigfaltigkeiten 2.2.3. Der Raum 2.2.4. Die intensive Mannigfaltigkeit 2.3. Das Problem der »unmittelbaren Gegebenheit« 2.3.1. Relationale Qualität 2.3.2. Die Immanenz des Kontinuums 3. Zu Matière et mémoire: Die lebendige Wirklichkeit 3.1. Das Wahrnehmungsbild 3.1.1. Ein kleiner Exkurs über Wahrnehmungs- und Bildtheorie 3.1.2. Das sinnliche Bild 3.1.3. Medialitätskonzepte in Matière et mémoire 3.2. Kraft der Bilder 3.2.1. Kraft der Materie: Das Schema der objektiven Realität 3.2.2. Kraft des Leibes: Das Schema der Wahrnehmung 3.2.3. Virtualität: Tätigkeit als Ausdruck 3.3. Die Vielfalt der Vorstellungen und die Einheit des Gefühls 4. Intuition und Allgemeinheit 4.1. Das Staunen 4.2. Der Geist Kapitel 2: Alfred North Whitehead: Das Ereignis der Kreativität 1. Spekulative Systeme und natürliche Prozesse 1.1. Philosophy of organism 1.2. Der mumifizierte Dinosaurier 1.3. Das spekulative System 1.4. Der natürliche Prozess 2. Naturphilosophie in England 2.1. Ein tiefer Denker 2.1.1. Tiefe und Fülle. Her vivid life 2.1.2. Schöpfen aus dem Unbestimmten. Metaphysik aus der Topologie 2.2. Raum, Zeit und Ereignis 2.2.1. Das Ereignis als dynamisches Ganzes 2.2.2. Das Kontinuum als »ether of events« 2.2.3. Eternal objects. Bedeutung als Muster 3. Metaphysik in Harvard und Edinburgh 3.1. Pure Bergsonianism! Ein frischer Ansatz 3.2. Erfahrung als Basis der Logik. Die Lowell Lectures 3.3. Wirkung und Bedeutung des Symbolischen. Die Barbour-Page Lectures 3.4. Der Prozess. Die Gifford Lectures Kapitel 3: Ernst Cassirer: Die lebendige Form 1. Keine Angst. Dynamische Interpretation statt negativer Theologie 1.1. Das Vergessen und Wiederfinden eines originellen Philosophen 1.2. Die Krise von Davos: Medialität und Aktivismus 1.2.1. Härten des Schicksals 1.2.2. Usurpation der transzendentalen Einbildungskraft 1.3. Die Kritik der Urteilskraft und Cassirers Philosophie der Erfahrung 1.3.1. Heraustreten aus der Transzendentalphilosophie 1.3.2. Zwei Wege zur Medialität des Ästhetischen 1.3.3. Erfahrung der kontingenten Einheit 2. Von der symbolischen Prägnanz zum Ereignis der Form 2.1. Die qualitative Relationalität der Form als Gestaltung 2.2. Symbolische Relation als Intensität der Ausdrucksfunktion 2.3. Intensität und Intentionalität 2.4. Umsetzung statt Übersetzung. Zeichen statt Projektion 2.5. Prägnanz als Formungsereignis 3. Struktur und Dynamik: Das mediale Kontinuum 3.1. Die Einheit der Form als Einheit der Struktur 3.2. Die vermittelnde Einheit der Idee 3.3. Organische Qualität und mathematisches Kontinuum 3.4. Das »echte Apriori« 4. Geist und Leben als Symbolprozess 4.1. Daimon und Symbol 4.1.1. Der Mythos von Harmonie und Zerstörung 4.1.2. Individualität und Kontingenz 4.2. Die Einbildungskraft zwischen Konkretion und Geist 4.3. Wahrnehmung als ästhetische Medialität Teil II: Die Ästhetik der inneren Form Kapitel 4: Die Erfahrung und der Formbegriff 1. Eine kurze Geschichte des Formbegriffs in der Erkenntnistheorie 1.1. Form als Identität, Wesen und Substanz 1.2. Die Visualität der Figur 1.3. Der Formbegriff der Methode und die transzendentale Ästhetik 2. Erfahrung als Entwicklung und Erfahrung als Erfassen 2.1. Ein Prinzip der Kunst und des Wissens 2.2. Das Vermögen zu urteilen 2.2.1. Unterscheiden und Verknüpfen 2.2.2. Der Actus der Spontaneität 2.2.3. Das Integral des Gegebenen 3. Das Verhältnis zur Phänomenologie Edmund Husserls 3.1. Das Feld der Theorie 3.2. Zwei verschiedene Konzepte von der Allgemeinheit der Form 3.3. Erinnerung als Retention oder als Ausdrucksform 3.4. Zwei verschiedene Konzepte von Intuition und Präzision 3.5. Zwei verschiedene Konzepte des Wahrnehmungserlebnisses 3.6. Immanenz des Bewusstseins oder Immanenz der Wirklichkeit Kapitel 5: Im Zwischen. Innere Form als mediales Konzept 1. Magie. Ein kleiner Beitrag zur Medienphilosophie 1.1. Struktur und Ereignis vermitteln 1.2. Das dynamische Ganze 1.3. Drei Arten, Medialität zu denken 1.4. Mediale Begrifflichkeiten bei Whitehead, Cassirer und Bergson 2. Die Elemente der inneren Form 2.1. Der Traum vom Ursprung 2.2. Das Problem der »Verdinglichung« 2.3. Die Materie 2.4. Das Kontinuum und der Ort 2.5. Die realen Relationen 3. Intensität und schöpferische Kraft. Von den Stoikern zu Leibniz 3.1. Spannung 3.1.1. Spannkraft 3.1.2. Spannungsbewegung 3.2. Intensive Realität 3.3. Leibniz und die Entwicklung eines dynamischen Schemas 3.4. Die Leibniz-Lektüren 4. Das Dritte zwischen Ausschließung und Teilnahme 4.1. Vom mythischen Bild zur symbolischen Relation 4.2. Prozess denken Kapitel 6: Das dynamische Schema 1. Die »innere Form« als Selbstorganisation 1.1. Orientierung im Raum 1.2. Strukturierung durch Dynamik von Teil und Ganzem 1.3. Analogie verstehen: Organismus und Werk 2. Die Medialität des dynamischen Schemas 2.1. Geist des Systems und systematischer Geist 2.2. Invarianten und Universalien 2.3. Das sich selbst organisierende System 2.4. Die dynamische Korrelation von Subjekt und Gegenstand 2.5. Die Medialität der »symbolischen Form« 3. Wirklichkeit 3.1. Realität und Aktualisierung 3.2. Modalität der Wirklichkeit 3.3. Die Zeichenbeziehung 3.3.1. Das Zeichen als energeia 3.3.2. Das Zeichen als Instrument 4. Ausdruck und Bedeutung 4.1. Bergson: Anruf und Ausdruck 4.2. Cassirer: Anspruch und Ausdruck 4.3. Die Entstehung von Bedeutung aus der Sinnlichkeit 4.3.1. Bergson und die intuitive Erkenntnis 4.3.2. Symbolisierung als Reflexion: Die Kristallisations-Metapher 5. Medialität als Logik der Übertragung 5.1. Übertragen konstituiert Verstehen und Erkennen 5.2. Homogene Medialität: Übertragung als Positionierung 5.3. Heterogene Medialität: Formung durch zeitliche Übertragung 5.4. Die Logik der Artikulation 5.5. Form, Sinn und Geist Kapitel 7: Das Ereignis der Prägnanz 1. Die ästhetische Medialität als Formentstehung 1.1. Relevanz und Resonanz 1.2. Prägnanz 1.2.1. Das Ereignis der Kontrastbildung 1.2.2. Prägnanz als intensive Realität 2. Synästhesie, Sympathie und Symbol 2.1. Der Ursprung des Symbolprozesses 2.2. Intimität und Distanz: (Syn-)Ästhetische Intensität 2.2.1. Orientierung im sinnlichen Universum 2.2.2. Gefühlsgrund des Tastsinns 2.2.3. Gefühlsgrund des Geschmackssinns 2.3. Wahrnehmung der Veränderung: Intensität als Sympathie 2.3.1. Das »Zusammenschwingen« als Formangleichung 2.3.2. Bewegung und Ausdruck 2.4. Die Intensität des Symbolischen 2.4.1. Der Ausdruck einer qualitativen Relation 2.4.2. Die Medialität der »Sinnfügung« 2.4.3. Prägnanz als »Schlüsselbegriff« Ausblick: Die poetische Logik der Prägnanz 1. Imprägnation 2. Virtualität und Aktualisierung: Das Ereignis 3. Konkretion: Konkreszenz und Übertragung 4. Prägnanz als Deutung der Wirklichkeit 5. Ereignis und Prozess Literaturverzeichnis 1. Verzeichnis der Abkürzungen im Fließtext 1.1. Henri Bergson. 1.2. Ernst Cassirer. 1.3. Alfred North Whitehead. 1.4. Immanuel Kant. 2. Verzeichnis der Sekundärliteratur Ernst Cassirer (1874-1945) gilt mit seiner Philosophie der symbolischen Formen als Begründer der Kulturphilosophie. Henri Bergson (1859-1941) war lange Zeit einer der berühmtesten französischen Denker und ist im Deutschen bekannt als>>Lebensphilosoph
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