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Formatierte Weltkultur? : Zur Theorie und Praxis globalen Unterhaltungsfernsehens

معرفی کتاب «Formatierte Weltkultur? : Zur Theorie und Praxis globalen Unterhaltungsfernsehens» نوشتهٔ Anne Grüne، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Welche kulturelle Prägekraft hat der weltweite Transfer von Fernsehshows? Anne Grüne bietet einen umfangreichen Vergleich deutscher und arabischer Varianten globaler Unterhaltungsshows, einschließlich ihrer Produktion und Rezeption. Die systematische Analyse bietet neue Perspektiven auf das Theorem der »Glokalisierung«, indem gezeigt werden kann, dass zwar die globale Beachtung gleicher medialer Konzepte zur synchronen Modernisierung von Sehgewohnheiten führt, dabei jedoch die lokalen Diskursmuster erhalten bleiben. Unterhaltung ist also nur auf den ersten Blick global. Obwohl die »formatierte Weltkultur« kulturelle Anschlussfähigkeit erzeugt, verharrt die Weltgesellschaft in lokalen Selbstgesprächen. Der globale Dialog bleibt Utopie! Inhalt Danksagung 1. Einleitung: Unterhaltungskommunikation und Fernsehen in globaler Perspektive 1.1 Formatiertes Fernsehen im 21. Jahrhundert 1.2 Unterhaltungskommunikation und Fernsehformate in der Kultur- und Kommunikationswissenschaft 1.3 Forschungsleitende Fragen 1.4 Aufbau der Arbeit 2. Theoretische Rahmung 2.1 Medien- und kommunikationswissenschaftliche Theorieangebote 2.1.1 »Re-Kodierung« und Bedeutungstransfer: Theoretische Reflexionen zum Kommunikationsmodell von Stuart Hall 2.1.2 Produzenten als »kulturelle Gatekeeper« grenzüberschreitender Medienkommunikation 2.1.3 Rezipienten als »kulturelle Agenten« grenzüberschreitender Medienkommunikation 2.2 Kulturwissenschaftliche Theorieangebote 2.2.1 Die zentrale Bedeutung von »Kultur« 2.2.2 Populäre Kultur, Unterhaltungskommunikation und »kulturelle Öffentlichkeit«: Die gesellschaftliche Relevanz von Unterhaltung 2.2.3 Transkulturalität als Kennzeichen heutiger Gesellschaften 2.2.4 Hybridisierungstheorien kultureller und medialer Globalisierung 2.2.5 »Kulturelle Nähe« im Text-Rezipienten-Verhältnis 2.3 Globalisierungstheoretische Grundlagen 2.3.1 Theorieansätze globaler Medienkommunikation 2.3.2 Revisionistische Debatten globaler Medienkommunikation 2.3.3 Alternative Theorieangebote kultureller Globalisierung: »Glokalisierung«, kulturanthropologische Ansätze und Perspektiven der transkulturellen Medienkulturanalyse 2.4 Theoriematrix: Grenzüberschreitende Unterhaltungskommunikation am Beispiel von Fernsehformaten | 1683. Analysedesign 3. Analysedesign 3.1 Methodische Grundlagen, Vorgehen und Feldzugang 3.1.1 Inhaltsanalyse 3.1.2 Gruppendiskussionsverfahren 3.1.3 Experteninterviews 3.2 Auswahl der Fallbeispiele 3.2.1 Formate: WHO WANTS TO BE A MILLIONAIRE und GOT TALENT 3.2.2 Regionen: Deutschland und Ägypten 4. Kreislauf der Unterhaltungskommunikation: Fernsehformate in Deutschland und Ägypten 4.1 »Glokale Texte«: Die Formatversionen im Vergleich 4.1.1 Die Quizshows WER WIRD MILLIONÄR und MAN SAYARBAH AL-MALYOON im Vergleich 4.1.1.1 (Trans-)Kulturelles (Un-)Wissen?: Analyse der Inhaltsdimension 4.1.1.2 Lehrer, Schüler und Statisten: Analyse der Figuren 4.1.1.3 Hollywood im Spielformat: Analyse der televisuellen Gestaltung 4.1.1.4 »Quizshow« oder »Bildungsquiz«? Der feine Unterschied in Narrations- und Deutungsangeboten 4.1.1.5 Gesellschaftliche Nachwirkungen zwischen Bildungsauftrag und Identitätsbildung: Kontextanalyse der MILLIONÄR-Versionen 4.1.2 Die Castingshows DAS SUPERTALENT und ARABS GOT TALENT im Vergleich 4.1.2.1 (Trans-)Kulturelles (Anti-)Talent? Analyse der Inhaltsdimension 4.1.2.2 »Der Superstar im Zeitalter seiner medialen Reproduzierbarkeit«: Analyse der Figuren 4.1.2.3 Inszenierung der Superlative: Analyse der televisuellen Gestaltung 4.1.2.4 Zwischen »Können« und »Sein«: Narrations- und Deutungsangebote 4.1.2.5 Fernsehen zwischen »Qualität« und »Trash«: Kontextanalyse der GOT TALENT-Versionen 4.1.3 Zwischenfazit: »Globale Spiele, lokale Siege«? Multidimensionale Glokalisierung in Fernsehformaten 4.2 »Lokale Interpreten«: Die Rezeption von Unterhaltungsformaten im Vergleich 4.2.1 (Trans-)Kulturelle Anschlussdiskurse 4.2.1.1 Authentizitätsdiskurs 4.2.1.2 Normativer Diskurs 4.2.1.3 Identitätsdiskurs 4.2.1.4 Wissensdiskurs 4.2.2 (Trans-)Kulturelle Rezeptionshaltungen: »Skeptische« Rezipienten glokaler Fernsehunterhaltung 4.2.3 (Trans-)Kulturelle Referenzen: Wissensrahmen der Rezipienten 4.2.3.1 Intertextuelle Referenzen 4.2.3.2 Intermediale Referenzen 4.2.3.3 Alltagsweltliche Referenzen 4.2.4 Exkurs: Fernsehgespräche und Anschlussdiskurse im Vergleich 4.2.5 Exkurs: Zur Konstruktion der »Authentizität des Fremden« 4.2.6 Zwischenfazit: (Trans-)Kulturelle Interpretationssynchronisation? 4.3 »Globale Gatekeeper«: Innenperspektiven der Produktion im Vergleich 4.3.1 Strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen des Formattransfers in Deutschland und der arabischen Welt 4.3.2 Individuelle Lesarten der Unterhaltungsproduzenten 4.3.2.1 Produzenten-Lesarten von MILLIONÄR: Unterhaltung versus Bildung im Quizformat 4.3.2.2 Produzenten-Lesarten von GOT TALENT: Emotionalisierung versus Emanzipation im Castingformat 4.3.3 Zwischenfazit: (Trans-)Kulturelle Produktionsgemeinschaften 5. Zusammenführung und Fazit 5.1 Muster grenzüberschreitender Unterhaltungskommunikation am Beispiel des Formattransfers in Deutschland und Ägypten 5.2 Die Antinomie von Glokalisierung und Globalisierung: Ein theoretischer Ausblick zum Verhältnis von Globalisierung und transkultureller Unterhaltungskommunikation 5.2.1 Unterhaltungskommunikation als Wegbereiter einer diskursiven Weltkultur? 5.2.2 Unterhaltungskommunikation als Wegbereiter eines »kulturellen Kosmopolitismus«? Literaturverzeichnis Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Hinweise zur Transkription und Schreibweise des Datenmaterials Leitfaden der Gruppendiskussionen Leitfragen der Experteninterviews Welche kulturelle Prägekraft hat der weltweite Transfer von Fernsehshows? Anne Grüne bietet einen umfangreichen Vergleich deutscher und arabischer Varianten globaler Unterhaltungsshows, einschließlich ihrer Produktion und Rezeption. Die systematische Analyse bietet neue Perspektiven auf das Theorem der »Glokalisierung«, indem gezeigt werden kann, dass zwar die globale Beachtung gleicher medialer Konzepte zur synchronen Modernisierung von Sehgewohnheiten führt, dabei jedoch die lokalen Diskursmuster erhalten bleiben. Unterhaltung ist also nur auf den ersten Blick global. Obwohl die »formatierte Weltkultur« kulturelle Anschlussfähigkeit erzeugt, verharrt die Weltgesellschaft in lokalen Selbstgesprächen. Der globale Dialog bleibt Utopie! Fernsehen,Unterhaltung,Globalisierung,Hybridisierung,Kultur,Kommunikation,Popkultur,Interkulturalität,Medienwissenschaft,Television,Entertainment,Globalization,Hybridization,Culture,Communication,Popular Culture,Interculturalism,Media Studies »Die auch in theoretischer Hinsicht sehr gut ausgearbeitete Studie bietet viele Erkenntnisflächen zu unterschiedlichen Bedeutungen scheinbar gleicher medialer Angebote.Nicht nur für Kommunikationsforscher empfehlenswert, sondern auch für all jene, die über den Tellerrand blicken und sich mit internationaler TV-Geschichte befassen.«Uwe Breitenborn, tv diskurs, 82 (2017) »Ein wichtiger Forschungsbeitrag, dessen Lektüre allen dringend zu empfehlen ist, die sich allgemein mit der Globalisierung von Unterhaltungskommunikation oder speziell mit Fernsehformathandel beschäftigen.«Gerd Hallenberger, M & K, 4 (2017)Besprochen in:http://www.humanistisch.net, 08.11.2016
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