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Forensische Psychiatrie: Rechtliche, klinische und ethische Aspekte (German Edition)

معرفی کتاب «Forensische Psychiatrie: Rechtliche, klinische und ethische Aspekte (German Edition)» نوشتهٔ Birgit Völlm (editor), Boris Schiffer (editor)، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin / Heidelberg در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieses Buch vermittelt alle notwendigen Grundlagen, um in der Forensischen Psychiatrie tätig werden zu können, ist aber auch für alle im Maßregelvollzug tätigen Personen mit fortgeschrittenen Kenntnissen geeignet. Es behandelt zunächst die relevanten rechtlichen Grundlagen in Deutschland, inklusive der Menschenrechte, die Begutachtung v.a. im strafrechtlichen Bereich, Theorien der Kriminalitätsentstehung sowie die Organisation von Behandlung in verschiedenen Institutionen. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung vertiefender Kenntnisse im Bereich der Behandlung von psychisch kranken Straftätern. Die Themen werden dabei von führenden nationalen und z.T. auch internationalen Experten dargestellt: Sie bieten aktuelles Wissen, insbesondere für das Verständnis aller im Maßregelvollzug anzutreffenden Störungs-/Deliktgruppen, sowie detaillierte Beschreibungen der dazugehörigen evidenzbasierten Behandlungsansätze. Auch typische Probleme, etwa mit Motivation und Widerstand, Therapieresistenz oder Zwangsmaßnahmen werden in eigenen Beiträgen adressiert. Den verschiedenen Berufsgruppen, z.B. der Pflege, der Ergotherapie oder auch der Genesungsbegleitung im Maßregelvollzug werden eigene Kapitel gewidmet. Auch die Perspektive und Bedeutung von Angehörigen wird beleuchtet. Kapitel zu ethischen Fragen, zu internationalen Aspekten und zur Forschung im Maßregelvollzug laden zur vertiefenden Reflexion ein. Abgerundet wird der umfangreiche Inhalt durch elektronisches Zusatzmaterial, welches den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis fördern soll. Dieses Buch deckt alle Inhalte ab, die zum Erwerb der Schwerpunktbezeichnung Forensische Psychiatrie erforderlich sind und eignet sich daher für Weiterbildungsassistenten, die den Erwerb dieser Schwerpunktbezeichnung anstreben. Vorwort Inhaltsverzeichnis Autor*innenverzeichnis I: Einführung 1: Forensische Psychiatrie: Historische Aspekte 1.1 Altertum und Mittelalter 1.2 Renaissance – der Einzug medizinischen Sachverstands in die gerichtliche Entscheidungsfindung 1.3 Psychiatrische Lehrmeinungen und ihr Einfluss auf die Sachverständigentätigkeit 1.4 Auseinandersetzungen zwischen Justiz und Psychiatrie 1.5 Die Entwicklung der forensischen Psychiatrie zu einer eigenen Fachkunde Literatur 2: Ursachen von Kriminalität 2.1 Einleitung 2.2 Erklärungsansätze 2.2.1 Soziologische und ökonomische Erklärungsansätze Anomietheorien Lerntheorien Kontrolltheorien Rational-Choice- und Handlungstheorien 2.2.2 Psychologische und psychiatrische Erklärungsansätze Frühkindliche Risikofaktoren und Persönlichkeitsentwicklung Neurobiologische Erklärungsansätze 2.2.3 Integrative Erklärungsansätze Literatur 3: Zusammenhänge zwischen funktionellen Psychosen und Kriminalität/Gewalttätigkeit 3.1 Einleitung 3.2 Die aktuelle Datenlage 3.2.1 Schizophrene Psychosen 3.2.2 Affektive Störungen 3.3 Kommentar Fazit Literatur II: Rechtliche Grundlagen und Begutachtungsfragen 4: Menschenrechte in der Forensik 4.1 Einleitung 4.2 Menschenrechtstandards und ihre Kontrolle 4.3 Wahrung der Menschenrechte in der Psychiatrie durch Monitoring-Institutionen 4.4 Beispiele für Verletzungen von Menschenrechten in der Psychiatrie 4.4.1 Gewaltanwendung, Beleidigung, Bedrohung, Diskriminierung, Disziplinarmaßnahmen 4.4.2 Unterbringung 4.4.3 Aufenthalt im Freien 4.4.4 Behandlungspläne 4.4.5 Therapeutische Maßnahmen 4.4.6 Medizinische Behandlung und Einwilligung 4.4.7 PRN-Medikamentierung 4.4.8 Zwangsmaßnahmen und Fixierungen; Register 4.4.9 Information über Patient*innenrechte und Beschwerdemöglichkeiten 4.4.10 Disziplinarische Maßnahmen und Interventionsteams 4.5 Betreuung während der Unterbringung in einer forensischen Klinik 4.6 Sedierende Medikamente und Freiheitsbeschränkungen 4.7 Checkliste zur Unterbringung in psychiatrischen Einrichtungen Fazit Literatur 5: Strafrechtliche Grundlagen: Schuldfähigkeit, Strafen und Maßregeln, Verhandlungs-, Vernehmungs- und Haftfähigkeit 5.1 Normative Grundlagen der Sachverständigengutachten im Strafprozess 5.2 Schuldfähigkeit und Verantwortlichkeit 5.2.1 Schuldfähigkeit gemäß §§ 20, 21 StGB 5.2.2 Verantwortlichkeit gemäß §§ 3, 105 JGG 5.3 Maßregeln der Besserung und Sicherung 5.3.1 Überblick 5.3.2 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus 5.3.3 Unterbringung in einer Entziehungsanstalt 5.3.4 Unterbringung in der Sicherungsverwahrung 5.3.5 Ambulante Maßregeln 5.4 Vollstreckung und Vollzug von Strafen und Maßregeln 5.4.1 Strafaussetzung zur Bewährung und Maßregelaussetzung bei Anordnung 5.4.2 Späterer Beginn der Maßregelunterbringung 5.4.3 Aussetzung des Strafrests 5.4.4 Aussetzung und Erledigung von Maßregeln 5.4.5 Vollzugsöffnende Maßnahmen und offener Vollzug 5.5 Verhandlungs-, Vernehmungs- und Haftfähigkeit 5.5.1 Verhandlungsfähigkeit 5.5.2 Vernehmungsfähigkeit 5.5.3 Haftfähigkeit Literatur 6: Die strafrechtliche Begutachtung 6.1 Allgemeine Aspekte 6.1.1 Die Person des*der psychiatrischen bzw. psychologischen Sachverständigen 6.1.2 Vorbereitung der Begutachtung 6.1.3 Durchführung der Begutachtung 6.1.4 Erstellung des schriftlichen Gutachtens 6.1.5 Diagnostik und psychopathologischer Befund 6.2 Die Beurteilung der Schuldfähigkeit 6.2.1 Eingangsmerkmale § 20 StGB – diagnostisch-normative Stufe 6.2.2 Beeinträchtigungen der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit – psychopathologisch-normative Stufe 6.2.3 Psychiatrische Störungsbilder und mögliche Beeinträchtigung der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit 6.3 Maßregelindikationen 6.3.1 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB 6.3.2 Unterbringung in einer Entziehungsanstalt gemäß § 64 StGB 6.3.3 Sicherungsverwahrung gemäß § 66 StGB 6.4 Problembereiche und Fehlerquellen bei der strafrechtlichen Begutachtung Literatur 7: Zur Glaubhaftigkeit von Zeug*innenaussagen: Die aussagepsychologische Begutachtung 7.1 Einführung 7.2 Methodisches Vorgehen 7.3 Aussagetüchtigkeit 7.4 Die Falschbezichtigungs 7.4.1 Aussagequalität – Realkennzeichen als Indikatoren für den Erlebnisgehalt einer Aussage 7.4.2 Personale Faktoren 7.4.3 Situative Faktoren 7.4.4 Konstanzanalyse 7.4.5 Das Lügenmotiv 7.4.6 Bewertung der Falschbezichtigungs 7.5 Die Suggestionshypothese 7.5.1 Suggestive Prozesse bei Kindern 7.5.2 Suggestive Prozesse bei Jugendlichen und Erwachsenen 7.5.3 Bewertung der Suggestionshypothese 7.6 Abschließende Beurteilung Literatur 8: Zivilrechtliche Fragestellungen (Zivil-, Betreuungs-, Unterbringungsrecht, einschließlich Geschäftsfähigkeit, Testierfähigkeit, Prozessfähigkeit) 8.1 Die Geschäftsfähigkeit und ihre Unterformen 8.1.1 Erste Beurteilungsebene 8.1.2 Zweite Beurteilungsebene 8.1.3 Prozessfähigkeit 8.2 Betreuungsrechtliche Fragestellungen 8.2.1 Rechtliche Betreuung 8.2.2 Einwilligungsvorbehalt 8.2.3 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung 8.3 Freiheitsentziehende Unterbringung 8.3.1 Zivilrechtliche Unterbringung (§ 1906 BGB) 8.3.2 Öffentlich-rechtliche Unterbringung Literatur III: Die wichtigsten Krankheitsbilder in der forensischen Psychiatrie 9: Störungen durch psychotrope Substanzen 9.1 Einleitung: Begrifflichkeit und Konzept 9.1.1 Die vier Ebenen einer substanzbezogenen Abhängigkeitserkrankung 9.1.2 Der ungleiche Zusammenhang zwischen Konsum und Abhängigkeitserkrankung 9.2 Klassifikation und Diagnosekriterien in ICD und DSM 9.2.1 ICD-10 9.2.2 Rückblick: DSM-IV 9.2.3 DSM-5 9.2.4 Ausblick: ICD-11 9.3 Psychotrope Substanzen 9.3.1 Einteilung nach Wirkung vs. Stoffklasse 9.3.2 Kritik an der Einteilung nach Wirkung 9.3.3 Einteilung der psychotropen Substanzen in den gängigen Klassifikationssystemen 9.3.4 Neue psychoaktive Substanzen als Herausforderung 9.3.5 Individuelles und gesellschaftliches Schadenspotenzial psychotroper Substanzen 9.3.6 Zugangsregelungen zu psychotropen Substanzen durch Gesetze und soziale Konventionen 9.4 Genese, Ätiologie und Aufrechterhaltung substanzbezogener Abhängigkeitserkrankungen 9.4.1 Biopsychologische Aspekte 9.4.2 Psychosoziale Aspekte Literatur 10: Schizophrene Psychosen und affektive Störungen 10.1 Zusammenhang von Straffälligkeit und „Psychose“ 10.2 Straffälligkeit und schizophrene Psychosen 10.2.1 Erscheinungsformen schizophrener Psychosen 10.2.2 Zusammenhang zwischen schizophrenen Psychosen und Straffälligkeit 10.2.3 Erklärungen für den Zusammenhang zwischen schizophrener Psychose und Straffälligkeit 10.3 Affektive Psychosen und Straffälligkeit 10.4 Behandlungsaspekte 10.4.1 Medikamentöse Therapie 10.4.2 Psychotherapeutische Behandlung 10.5 Institutionelle Aspekte 10.6 Zusammenfassung Literatur 11: Persönlichkeitsstörungen 11.1 Einleitung 11.2 Neue Tendenzen in der PS-Diagnostik 11.3 DSM-5 11.4 ICD-11 11.5 Persönlichkeitsstörungen und Gewaltdelikte 11.6 Komorbidität von antisozialer und Borderline-PS 11.7 Sind Personen mit gemeinsam auftretender antisozialer und Borderline-PS „psychopathisch“? 11.8 Emotionale Impulsivität 11.9 Die Bedeutung des Kontexts 11.10 Paranoides Denken und Gewalt 11.11 Paranoia und „anger rumination“ 11.12 Abschließende Bemerkungen und Implikationen für die Rehabilitation Literatur 12: Menschen mit Störung der Intelligenzentwicklung im Maßregelvollzug 12.1 Einführung 12.1.1 Definition 12.1.2 Grundsätzliche Anmerkungen zur Quantifizierung der Intelligenzminderung 12.1.3 Ursachen der Störung der Intelligenzentwicklung 12.1.4 Zur Epidemiologie der Störung der Intelligenzentwicklung 12.1.5 Komorbiditäten 12.1.6 Zum Problem der sozioemotionalen Entwicklung 12.2 Juristische Aspekte 12.2.1 Rechtsgrundlagen 12.2.2 Zum Problem der Begutachtung 12.3 Menschen mit Intelligenzminderung im Maßregelvollzug 12.3.1 Prävalenz 12.3.2 Arten von Delinquenz 12.4 Behandlung und Risk Assessment 12.4.1 Behandlung von Patienten mit Störung der Intelligenzentwicklung im Maßregelvollzug 12.4.2 Risk Assessment Literatur IV: Besondere Gruppen 13: Frauen im Maßregelvollzug 13.1 Allgemeine Kriminalitätsbelastung von Frauen 13.2 Typische Störungsbilder bei Frauen im Maßregelvollzug 13.3 Fallbeispiel Frau C. 13.4 Spezifische Problembereiche in der Behandlung von Frauen im Maßregelvollzug 13.5 Implikationen für die Praxis Literatur 14: Jugendliche und Heranwachsende 14.1 Delinquenz und psychische Störungen in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter 14.1.1 Häufigkeit, Verläufe und Entstehung von Delinquenz 14.1.2 Psychische Störungen und Delinquenz im Jugend- und jungen Erwachsenenalter 14.2 Jugendliche und junge Erwachsene im Maßregelvollzug 14.2.1 Versorgungssituation und Beschreibung der Patient*innenpopulation in Deutschland 14.2.2 Herausforderungen in der Behandlung junger forensischer Patient*innen 14.2.3 Erkenntnisse zu Behandlungseffekten im Jugendmaßregelvollzug Literatur 15: Migrant*innen im Maßregelvollzug 15.1 Migration, seelische Gesundheit und Kriminalität 15.1.1 Vorbemerkung: Was versteht man unter Migrationshintergrund? 15.1.2 Seelische Gesundheit, Substanzkonsum, und Migration 15.1.3 Migration und Kriminalität 15.1.4 Anordnung freiheitsentziehender Maßregeln 15.2 Risikofaktoren für psychische Erkrankung und Kriminalität 15.2.1 Psychosoziale Not und Benachteiligung 15.2.2 Traumatisierung 15.2.3 Diskriminierung 15.2.4 Konsummuster 15.3 Welche Besonderheiten sind bei forensischen Patient*innen mit Migrationshintergrund zu beachten? 15.3.1 Leitliniengerechte Behandlung von Untergebrachten mit Migrationshintergrund 15.3.2 Diagnostische Phase Anamneseerhebung und diagnostische Abklärung Ausländer- und Aufenthaltsrecht 15.3.3 Behandlungsphase Psychotherapie Identität(en) Traumata, Diskriminierung und Benachteiligung Psychopharmakotherapie Sprachunterricht und schulische Qualifikation 15.3.4 Nach der Entlassung: Resilienz und Prävention Literatur 16: Sexualdelinquenz 16.1 Einleitung 16.2 Epidemiologie 16.3 Ätiologie 16.4 Sexualstraftaten und psychische Störungen 16.5 Risikoeinschätzung bei Sexualdelinquenz 16.6 Fazit Literatur 17: „Long-Stay“: Patient*innen mit geringen Entlassaussichten 17.1 Methodologische Überlegungen 17.2 Long-Stay: Wie lang ist (zu) lang? 17.3 Verweildauer in forensisch-psychiatrischen Settings 17.4 Mit Long-Stay assoziierte Faktoren 17.5 Das Erleben der Patient*innen in Langzeitunterbringung 17.6 Behandlung von Long-Stay-Patient*innen 17.7 Initiativen zur Senkung der Verweildauer Fazit Literatur V: Wo werden psychisch kranke Straftäter*innen behandelt? 18: Gefängnispsychiatrie 18.1 Untersuchungshaft 18.2 Freiheitsstrafen 18.3 Ersatzfreiheitstrafen 18.4 Lebenslange Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung 18.5 Schnittstellenmanagement Literatur 19: Behandlung im Justizvollzug: Sozialtherapie und Sicherungsverwahrung 19.1 Strafgefangene und ihr Behandlungsbedarf 19.2 Behandlung im Strafvollzug: Gesetzliche Grundlagen und Strukturen 19.3 Sozialtherapeutische Anstalten und Abteilungen 19.4 Sicherungsverwahrung 19.5 Formen der Behandlung in der Sozialtherapie und in der Sicherungsverwahrung 19.6 Ergebnisse zur Wirksamkeit 19.7 Ausblick: Behandlungseinrichtungen im Strafvollzug und forensische Psychiatrie Literatur 20: Maßregelvollzug 20.1 Maßregeln der Besserung und Sicherung: Rechtliche Grundlagen 20.2 Epidemiologie des Maßregelvollzugs 20.2.1 Prävalenz und Inzidenz der Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB 20.2.2 Patient*innen des psychiatrischen Maßregelvollzugs 20.2.3 Prävalenz und Inzidenz der Unterbringung in der Entziehungsanstalt gemäß § 64 StGB 20.2.4 Patient*innen in der Entziehungsanstalt 20.3 Organisation und Durchführung der Maßregelvollzugsbe­handlung gemäß §§ 63, 64 StGB 20.3.1 Rahmenbedingungen 20.3.2 Behandlung im Maßregelvollzug 20.4 Outcome Literatur 21: Forensisch-psychiatrische Nachsorge: Grundsätze, Aufgaben, Perspektiven 21.1 Perspektivwechsel: Der soziale Empfangsraum im Fokus 21.2 Normative Voraussetzungen: Forensische Nachsorge als Weisung im Rahmen der Führungsaufsicht 21.2.1 Stellung der Forensischen Ambulanzen 21.2.2 Gesetzliche Offenbarungspflichten 21.2.3 Krisenintervention gemäß § 67h StGB 21.2.4 Erledigungsentlassungen 21.3 Vom Modell zur Institution: Hohe Fallzahlen, unterschiedliche Konzepte 21.4 Ziel Rückfallvermeidung 21.5 Qualitätsmerkmale forensisch-psychiatrischer Nachsorge 21.5.1 Konzeptioneller Rahmen: Mindestanforderungen 21.5.2 Kontinuität: Übergangsmanagement als integraler Teil der Behandlung 21.5.3 Case Management: Vernetzung der Hilfen 21.5.4 Teambasiert und multiprofessionell: Die Helferkonferenz 21.5.5 Kernaufgaben: Risikoeinschätzung und Risikomanagement 21.5.6 Aufsuchend und nachgehend: Die mobile Ambulanz 21.6 Perspektiven: Zusammenarbeit mit Gemeindepsychiatrie und Allgemeinpsychiatrie 21.7 Wirksamkeit Literatur VI: Behandlung psychisch kranker Straftäter: Theoretische Grundlagen und spezielle Methoden 22: Forensische Prävention 22.1 Einleitung 22.2 Stigma, psychische Krankheit, Gefährlichkeit 22.3 Erfassung von Risiko für Gewalt: Forensische Psychiatrie versus Allgemeinpsychiatrie 22.4 Ein neuer Ansatz: Forensisch-psychiatrische Präventionsarbeit 22.5 Forensische Präventionsambulanz Ansbach 22.5.1 Patient*innenrekrutierung 22.5.2 Diagnostik 22.5.3 Behandlungsangebot 22.5.4 Wissenschaftliche Evaluation 22.6 Forensische Prävention und Entstigmatisierung Fazit Literatur 23: Theoretische Basis für die Behandlung psychisch gestörter Straftäter*innen 23.1 Einleitung 23.2 Psychische Störungen und Delinquenz 23.3 Die Behandlung psychisch gestörter Straftäter*innen 23.4 Fazit: Hin zu „Desistance“ für psychisch gestörte Straftäter*innen Literatur 24: Risikoeinschätzung und Risikomanagement 24.1 Begriffsbestimmungen 24.1.1 Definitionen 24.1.2 Begriffliche Klärung 24.2 Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen bei der Risikoeinschätzung 24.3 Grundlagen zur Risikoeinschätzung 24.3.1 Wichtige Kennwerte 24.3.2 Gütekriterien 24.4 Bedeutung von Basisraten 24.4.1 Basisraten aus Rückfallstatistiken 24.4.2 Basisrate und positiver Vorhersagewert 24.5 Instrumente zur Risikoeinschätzung 24.5.1 Der biostatistische Ansatz: Aktuarische Instrumente Entwicklung und Charakteristika Validität Anwendungsfelder in der Praxis Ausgewählte Vertreter von aktuarischen Instrumenten 24.5.2 Der psychometrische Ansatz: Psychometrische Instrumente Entwicklung und Charakteristika Validität Anwendungsfelder in der Praxis Ausgewählte Vertreter von psychometrischen Instrumenten 24.5.3 Der SPJ-Ansatz: Instrumente nach dem Prinzip des strukturierten klinischen Urteils („Structured Professional Judgement“) Entwicklung und Charakteristika Validität Anwendungsfelder in der Praxis Ausgewählte Vertreter von SPJ-Instrumenten Fazit: Individuelle Risikoeinschätzung – hypothesengeleitetes Vorgehen Literatur 25: Psychosoziale Interventionen in der forensischen Psychiatrie: What works? 25.1 Einleitung 25.2 Psychosoziale Interventionen 25.3 Psychosoziale Interventionen im Kontext der öffentlichen Gesundheit 25.4 Kann Gewalt reduziert werden? 25.4.1 Allgemeiner Hintergrund: Forschung zur Rehabilitation von Straftäter*innen 25.4.2 Gewalt durch erwachsene Straftäter*innen 25.4.3 Straftäter*innen mit psychischen Störungen 25.4.4 Straftäter*innen mit Intelligenzminderungen 25.4.5 Behandlung von Sexualstraftäter*innen 25.4.6 Brandstiftung Fazit Literatur 26: Dialektisch-Behaviorale Therapie 26.1 Was ist DBT? 26.2 Warum eignet sich DBT für ein forensisches Setting? 26.2.1 Patient*innenbezogene Faktoren 26.2.2 Kontextbezogene Faktoren 26.3 Wie wird DBT in der Forensik angewendet? 26.3.1 Vorbereitung und Diagnostik 26.3.2 Erstellung des Behandlungsplans 26.3.3 Umsetzung des Behandlungsplans 26.3.4 Therapeutische Einzelsitzungen 26.3.5 Skills-Training 26.3.6 Straftatbearbeitung und Behandlung der Konsumstörung 26.3.7 Behandlungsabschluss 26.3.8 Telefoncoaching 26.3.9 Konsultationsteam 26.4 Welche Herausforderungen stellen sich bei der Implementierung der DBT in der Forensik? 26.4.1 Institutionelle Voraussetzungen 26.4.2 Herausforderungen für die Patient*innen 26.4.3 Herausforderungen für die Behandler*innen 26.5 Welche Evidenz gibt es für die Wirksamkeit von DBT im forensischen Setting? Literatur 27: Reasoning & Rehabilitation (R&R): Ein Therapieprogramm für Straftäter*innen mit dissozialen Persönlichkeitsei 27.1 Einleitung 27.2 Entwicklung des R&R-Programms und Effektivität 27.3 Zielfertigkeiten und didaktische Methoden des R&R-Programms 27.4 Inhalt des R&R-Programms 27.5 Die Module des R&R-Programms, Fallstricke und Tipps aus der Praxis 27.5.1 Problemlösen 27.5.2 Soziale Fertigkeiten 27.5.3 Verhandlungsfertigkeiten 27.5.4 Management von Emotionen 27.5.5 Kreatives Denken 27.5.6 Werte – Bewusstmachung von Wertvorstellungen/Perspektivwechsel 27.5.7 Kritisches Denken 27.6 Praktische Umsetzung Literatur 28: Licht in einen Sexualmord bringen: Forensisch- schematherapeutische Fallkonzeptualisierung eines Kindermörders 28.1 Einleitung 28.2 Schematherapie 28.3 Schemata und Sexualdelikte 28.4 Schemata und Sexualmord 28.5 Der Patient 28.5.1 Kindheit und Entwicklung von Schemata 28.5.2 Die Entstehung von Bewältigungsmodi 28.5.3 Sexualstraftaten und Schemamodi 28.5.4 Fallkonzeptualisierung: Schemamodusmodell 28.5.5 Zusammenfassung Literatur 29: Behandlung von Sexualstraftätern 29.1 Einleitung 29.2 Grundsätze einer wirksamen Behandlung 29.3 Ziele der Behandlung 29.4 Medikamentöse Behandlungsstrategien 29.5 Deliktpräventiver Nutzen psychologischer Behandlung Fazit Literatur 30: Behandlung von Gewaltstraftäter*innen 30.1 Überblick zu Gewaltstraftaten und zur Behandlung 30.2 Hintergründe von Gewalt 30.3 Forensische Fallkonzeption für eine individualisierte Behandlung von Gewaltstraftäter*innen 30.4 Geeignete strukturierte forensische Verfahren zur Einschätzung des Risikos und Interventionsbedarfs von Gewaltstraftäter*innen (vom Risikoprofil zur Behandlungsevaluation) 30.4.1 HCR-20 Version 3 30.4.2 FOTRES (Forensisches Operationalisiertes Therapie-Risiko-Evaluations-System) 30.4.3 VRS (Violence Risk Scale) 30.5 Überblick zu Behandlungsprogrammen für Gewaltstraftäter 30.5.1 Ausgewählte Programme (BPG, BIG, AAT/AGT und LMV) 30.5.2 VRP als Beispiel für ein modulares und kohärentes Behandlungskonzept zur Behandlung von Gewaltstraftäter*innen 30.6 Zur Evaluation der Behandlung von Gewaltstraftäter*innen Fazit Literatur 31: Aspekte der Behandlung straffälliger Menschen mit Suchtproblemen 31.1 Sucht und Straffälligkeit 31.2 Ursache und Wirkung? 31.3 Das Problem der Behandlungsmotivation 31.4 Zur therapeutischen Haltung 31.5 Therapeutische Kontexte: Strafzurückstellung (§ 35 BtMG) und die Entziehungsanstalt (§ 64 StGB) 31.6 Praxis und Behandlungsschwerpunkte in der § 64-Entziehungsanstalt 31.7 Medikamentöse Hilfen 31.7.1 Bei Betäubungsmittel-, namentlich Heroinabhängigkeit 31.7.2 Anti-Craving-Medikamente bei Alkoholabhängigkeit 31.7.3 Die Option Disulfiram bei Alkoholabhängigkeit 31.8 Behandlung im forensischen Kontext ohne strikte Abstinenzforderung? Fazit Literatur 32: Psychotherapie bei Psychosen 32.1 Einführung 32.2 Wirksamkeit Kognitiver Verhaltenstherapie 32.3 Aktuelle Weiterentwicklungen der dritten Welle der Kognitiven Verhaltenstherapie 32.4 Module der Kognitiven Verhaltenstherapie 32.4.1 Aufbau einer positiven therapeutischen Beziehung 32.4.2 Entwicklung eines individuellen Problemmodells und Psychoedukation 32.4.3 Erarbeitung individueller Therapieziele 32.4.4 Interventionen bei akustischen Halluzinationen 32.4.5 Interventionen bei Wahnüberzeugungen 32.4.6 Interventionen, um indirekt Wahn zu verändern/Interventionen der dritten Welle der Kognitiven Verhaltenstherapie 32.4.7 Interventionen bei Negativsymptomatik 32.4.8 Rückfallprävention Literatur 33: Besonderheiten der psychopharmakologischen Behandlung im Maßregelvollzug 33.1 Grundsätze psychopharmakologischer Behandlung 33.1.1 Aufklärung und Einwilligung 33.1.2 Indikation und Substanzwahl 33.1.3 Dosierung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Wechsel von Psychopharmaka 33.1.4 Darreichungsformen 33.1.5 Bedarfsmedikation 33.2 Psychopharmakologische Anwendungspraxis im Maßregelvollzug 33.2.1 Unterschiede in der Verschreibungspraxis zwischen Maßregelvollzug und Allgemeinpsychiatrie 33.2.2 Polypharmazie 33.2.3 Hochdosistherapie 33.2.4 Medikamente mit Missbrauchspotenzial 33.3 Psychopharmakologische Behandlung ausgewählter Patient*innengruppen 33.3.1 Patient*innen mit Gewaltstraftaten und Schizophrenie 33.3.2 Impulsivität 33.3.3 Persönlichkeitsstörungen Literatur 34: Behandlung von therapieresistenten Psychosen 34.1 Therapieresistente Psychosen 34.1.1 Definition 34.1.2 Häufigkeit und Ursachen 34.1.3 Fallbeispiel 34.2 Behandlungsoptionen bei Therapieresistenz 34.2.1 Clozapin Besonderheiten in der Behandlung mit Clozapin 34.2.2 Weitere pharmakologische Optionen 34.2.3 Psychotherapie 34.2.4 Neurostimula 34.3 Elektrokonvulsionstherapie (EKT) 34.3.1 Durchführung 34.3.2 Wirkmechanismen 34.3.3 Indikationen 34.3.4 Nebenwirkungen, Sicherheit, Kontraindikationen 34.3.5 Wirksamkeit der EKT bei Schizophrenie 34.3.6 Katatonie 34.3.7 EKT im Maßregelvollzug 34.3.8 EKT gegen den natürlichen Patient*innenwillen 34.3.9 Rechtliche und ethische Aspekte Fazit Literatur VII: Behandlung im Maβregelvollzug: Besondere Aspekte 35: Pflegende im Maßregelvollzug 35.1 Forensisch-psychiatrische Pflege 35.2 Aufgabengebiete und Rollen forensisch-psychiatrisch Pflegender 35.3 Die Bedeutung und die Herausforderung professioneller Beziehungsgestaltung für die forensisch-psychiatrische Pflege 35.4 Alles eine Frage der Haltung – Konzepte und Theorien der Haltung 35.5 Beziehungsgestaltung im Kontext des stationären sozialen Klimas 35.6 Aggression und Gewalt Fazit Literatur 36: Ergotherapie in forensisch- psychiatrischen Settings 36.1 Einführung in die Ergotherapie 36.2 Theoretische Grundlagen der ergotherapeutischen Praxis 36.3 Interventionsbeispiele 36.4 Risikominderung 36.5 Berufliche Rehabilitation 36.6 Leben in der Gemeinde Literatur 37: Widerstand und Motivationsförderung 37.1 Was ist Widerstand? 37.2 Gründe und Erscheinungsformen 37.3 Der Zusammenhang zwischen Motivation und Widerstand 37.4 Besonderheiten in der forensischen Psychiatrie 37.5 Umgang mit Widerstand 37.5.1 Vorbeugen 37.5.2 Umgang mit Widerstandsphänomenen 37.5.3 Die Rolle der Therapieziele bei der Motivationsförderung 37.5.4 Spezielle Ansätze zur Motivationsförderung Motivational Interviewing Safewards Kurzintervention zur Motivationsförderung Fazit Literatur 38: Anwendung und Reduktion von Zwang im Maßregelvollzug 38.1 Einleitung 38.2 Formen von Zwang 38.2.1 Formeller Zwang 38.2.2 Informeller Zwang 38.3 Häufigkeit von Zwang 38.4 Kriterien für die Anwendung von Zwang 38.4.1 Verfassungsrechtliche Vorgaben und ethische Prinzipien 38.4.2 Ethische Begründungsmuster und Voraussetzungen für Zwang 38.4.3 Zusätzliche ethische Bedingungen 38.4.4 Zwangsbehandlung 38.5 Ansätze zur Reduktion von Zwang Literatur 39: Forschung in der forensischen Psychiatrie 39.1 Besondere Herausforderungen der Forschung im Bereich der forensischen Psychiatrie 39.1.1 Ethische Herausforderungen 39.1.2 Methodische Herausforderungen 39.2 Forschungsschwerpunkte 39.2.1 Biologische Forschung 39.2.2 Versorgungsforschung 39.2.3 Klinische Wirksamkeitsstudien 39.2.4 Sonstige Themen 39.3 Patient*innenbeteiligung in der Forschung Fazit Literatur 40: Rückfallstudien 40.1 Impetus 40.1.1 MRV-Auftrag 40.1.2 Forschungsperspektiven 40.2 Methodische Herausforderung 40.2.1 Vorüberlegungen 40.2.2 Terminus „Rückfälligkeit“ 40.2.3 Datenerfassung zwischen Wunsch und Wirklichkeit 40.3 Stand der forensischen Rückfallforschung 40.3.1 Studienauswahl 40.3.2 Unterbringung gemäß § 63 StGB Time-at-Risk: 1–17 Jahre Hohe Legalbewährungsquoten 40.3.3 Unterbringung gemäß § 64 StGB Materialauswahl Gutes Rüstzeug bei beendeter Therapie 40.4 Diskussion Literatur 41: Genesungsbegleitung 41.1 Was ist Genesungsbegleitung? 41.1.1 Hintergrund 41.1.2 Evidenzlage 41.1.3 Genesungsbegleitung im Maßregelvollzug 41.2 Implementierung von Genesungsbegleitung 41.2.1 Erkenntnisse aus der Allgemeinpsychiatrie 41.2.2 Implementierung von Genesungsbegleitung im Maßregelvollzug Literatur 42: Die Rolle der Angehörigen in der Forensik 42.1 Einleitung 42.2 Zum Stand der Angehörigenarbeit („Initiative Forensik“) 42.3 Die Situation der Angehörigen (Perspektivwechsel) 42.4 Folgerungen für den Umgang mit Angehörigen 42.5 „Verborgene“ und „schwierige“ Angehörige 42.6 Angehörigenarbeit braucht System und Beständigkeit 42.7 Wesentliche Punkte für ein Konzept zur Angehörigenarbeit 42.8 Weniger Einweisungen (§ 63 StGB) und mehr Prävention Literatur 43: Internationale Aspekte der forensischen Psychiatrie 43.1 Einleitung 43.2 Die Schwierigkeiten des Vergleichs verschiedener Systeme 43.3 Forensische Psychiatrie in Europa 43.4 Fallstudien 43.4.1 Pakistan 43.4.2 Tschechische Republik 43.4.3 James Bulger und Silje Redergård: Die Rolle von Politik, Medien und sozialen Konstruktionen von Kindheit 43.5 Wirtschaft, allgemeine Gesundheitsversorgung und -politik Fazit Literatur 44: Ethische Aspekte der forensischen Psychiatrie 44.1 Braucht die forensische Psychiatrie eine eigene Ethik? 44.2 Begutachtung 44.2.1 Ethische Konfliktfelder 44.2.2 Aufklärung 44.2.3 Erstattung des Gutachtens 44.3 Behandlung 44.3.1 Freiwilligkeit der Behandlung 44.3.2 Die duale Rolle forensischer Psychotherapeut*innen 44.3.3 Unprofessionelles Verhalten und Missbrauch 44.3.4 Gefängnispsychiatrie 44.4 Forschung Literatur Stichwortverzeichnis
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