Filmischer Widerstand : Territoriale Konflikte im indigenen Dokumentarfilm Lateinamerikas
معرفی کتاب «Filmischer Widerstand : Territoriale Konflikte im indigenen Dokumentarfilm Lateinamerikas» نوشتهٔ Teresa Millesi، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2022. این کتاب در 78 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nehmen Konflikte um Land und Ressourcen in vielen lateinamerikanischen Ländern stark zu. Dieses Phänomen einer vermehrt neo-extraktivistisch orientierten Politik bedroht insbesondere Gebiete, in denen indigene Gemeinschaften leben. Im Kontext des indigenen Filmschaffens sind derartige Konflikte daher ein zentrales Thema. Wie werden Machtverhältnisse, unterschiedliche territoriale Vorstellungen und Mensch-Umwelt-Beziehungen hier verhandelt? Teresa Millesi analysiert eine Auswahl von Filmen unter Einbezug raumwissenschaftlicher und ökokritischer Ansätze. Im Zentrum steht dabei ihre Bedeutsamkeit als Widerstandspraxis gegen die nationalstaatliche Hegemonie."--Page 4 of cover Cover Inhalt Danksagung 1. Einleitung 2. Indigener Dokumentarfilm: Verortung im wissenschaftlichen Diskurs 2.1 Aspekte des Dokumentarischen 2.1.1 Realitätsbezüge 2.1.2 Das politische Potenzial des Dokumentarfilms 2.2 Indigenität: Überlegungen zu einem Begriff 2.3 Indigener Film: Anliegen und Definitionen 2.3.1 Der colonial gaze 2.3.2 Shooting back 2.3.3 Produktionsbeteiligung und Distribution 2.4 Aktuelle Tendenzen des indigenen Films 3. Theoretische Überlegungen: Territorien – Konflikte – Widerstand 3.1 Raumproduktion: Die Performativität von Territorien 3.1.1 Der Nationalstaat 3.1.2 Indigene Territorialitätskonzepte in Lateinamerika 3.2 Konfliktsituationen: Ein Überblick 3.2.1 »Territoriale Konflikte« 3.2.2 Forderungen nach Land oder Territorium: Ein Unterschied? 3.3 Die Durchsetzung westlich‐moderner Territorien 3.3.1 Koloniale Machtstrukturen 3.3.2 Die Etablierung westlich‐moderner Räume 3.3.3 Dekolonialisierungsprozesse: Die Auflösung moderner/kolonialer Hierarchien 3.4 Performances of decolonization 4. Methodisches Vorgehen 4.1 Filmische Topografie 4.1.1 Der filmische Raum 4.1.2 Raumkonstruktion im Film 4.2 Eine ökokritische Lesart 4.2.1 Ökokritische Aspekte im Kontext einer Filmanalyse 4.2.2 Postcolonial ecocriticism 5. Analysen: Film als Widerstand 5.1 Petu Mongueleiñ – Estamos vivxs 5.1.1 Von Zeitlichkeit und Unsichtbarkeiten als Verdrängungsmechanismen 5.1.2 Erläuterungen und Visualisierungen unterschiedlicher Territorialitäten 5.1.3 Der Widerstand: Eine Reise des ›Hinterlands‹? 5.1.4 Conclusio 5.2 Júba Wajiín – Resistencia en la Montaña de Guerrero 5.2.1 Júba Wajiín als posthumaner Weltentwurf 5.2.2 A shared field of destruction 5.2.3 Externe Erwartungen und externe Logiken 5.2.4 Conclusio 5.3 Paraná – El río 5.3.1 Verschiebungen von Sagbarem und Sichtbarem 5.3.2 Der Prozess einer ›Anthropozentrierung‹ als ästhetische Erfahrung 5.3.3 Die Visualisierung moderner/kolonialer Machtstrukturen 5.3.4 Conclusio 5.4 Sangre y Tierra – Resistencia indígena del Norte del Cauca 5.4.1 Verstrickungen von Gewalt und Kapitalismus – Ein Kriegsschauplatz 5.4.2 Von welchem Frieden sprechen wir? 5.4.3 Kollektivität und Spiritualität 5.4.4 Conclusio 5.5 Ara Pyau – La primavera Guaraní 5.5.1 Widerstand im Alltag – Dynamiken der stetigen Aushandlung 5.5.2 Kapitalismus als politisch‐räumliches Projekt 5.5.3 Defensores criminalizados – Die Kriminalisierung indigener Lebensweisen 5.5.4 Conclusio 5.6 Synthese der Filmanalysen 5.6.1 Die Anfechtung des Staates: Das Narrativ der Intervention und Kontrolle 5.6.2 Kollektivität und Erfahrung: Wie das ›Messbarmachen‹ des Raumes in den Hintergrund rückt 5.6.3 Konsequenzen einer imperialen Lebensweise: Weder unsichtbar noch ungewiss 5.6.4 Interdependenz und Katastrophe: Raumaneignung als territoriale Gewalt 6. Schlussbetrachtungen 6.1 Fazit 6.2 Ausblick 6.2.1 Das Anthropozän – Konsequenz einer Täuschung? 6.2.2 Dialogische Territorien 7. Bibliografie 7.1 Literaturverzeichnis 7.2 Filmverzeichnis Abbildungsverzeichnis Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nehmen Konflikte um Land und Ressourcen in vielen lateinamerikanischen Ländern stark zu. Dieses Phänomen einer vermehrt neo-extraktivistisch orientierten Politik bedroht insbesondere Gebiete, in denen indigene Gemeinschaften leben. Im Kontext des indigenen Filmschaffens sind derartige Konflikte daher ein zentrales Thema. Wie werden Machtverhältnisse, unterschiedliche territoriale Vorstellungen und Mensch-Umwelt-Beziehungen hier verhandelt? Teresa Millesi analysiert eine Auswahl von Filmen unter Einbezug raumwissenschaftlicher und ökokritischer Ansätze. Im Zentrum steht dabei die Bedeutsamkeit der Filme als Widerstandspraxis gegen die nationalstaatliche Hegemonie. Dokumentarfilm,Film,Landkonflikt,Lateinamerika,Extraktivismus,Territorium,Mensch-Umwelt-Beziehungen,Land Grabbing,Ressourcen,Postkolonialismus,Raum,Konfliktforschung,Romanistik,Literaturwissenschaft,Documentary Film,Land Conflict,Latin America,Extractivism,Territory,Human-environment Relationships,Resources,Postcolonialism,Space,Conflict Studies,Romance Studies,Literary Studies
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