Filme über sich selbst - Strategien der Selbstreflexion im dokumentarischen Film
معرفی کتاب «Filme über sich selbst - Strategien der Selbstreflexion im dokumentarischen Film» نوشتهٔ F. T. Meyer، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Von Mitte der 70er Jahre bis heute greift der ambitionierte Dokumentarfilm immer häufiger auf selbstreflexive Strategien zurück. In kenntnisreichen und detaillierten Werkanalysen weist der Autor in dieser umfassenden Untersuchung nach, dass »Selbstreflexion« die kritische Strategie des Dokumentarfilms der Moderne und Postmoderne darstellt. Für den Leser öffnet sich eine überraschende und spannende Perspektive auf den Zerfall und die Rekonstitution des Genres. Inhalt 1. Vorwort 2. Der Begriff »Realismus« als Gegenstand künstlerischer Konzeptionen 2.1 Verfahren der Wirklichkeitskonstruktion: eine historische Annäherung 2.2 Ansätze einer Genealogie von Subjektivität als Voraussetzung von Selbstreflexivität 3. Ansätze zur Wiedergabe der physischen Realität 3.1 »Das Leben, so wie es ist«: Naturalismus 3.2 Die Errettung der äußeren Wirklichkeit: Siegfried Kracauer 3.3 Das Verlangen nach Realismus: André Bazin 3.4 Authentizität im Dokumentarfilm 3.5 Klaus Wildenhahns Wirklichkeitskonzeption 4. Begriffsklärung: Selbstreflexivität versus Selbstreferentialität 4.1 Selbstreflexivität 4.2 Der selbstreferentielle Ausgangspunkt: Lumière 4.3 Selbstreferentialität 5. Von Vertov bis Kluge: Selbstreflexivität im Dokumentarfilm im historischen Längsschnitt 5.1 Vorüberlegungen 5.2 Selbstreflexion ex negativo: John Grierson und die britische Dokumentarfilmschule 5.3 »Der Mann mit der Kamera«: Dziga Vertov 5.4 Satire als selbstreflexive Strategie in Jean Vigos »A propos de Nice« 5.5 »Cinéma Vérité« und »Direct Cinema«: Dokumentarfilmkonzeptionen der frühen 60er Jahre 5.6 Der Akt des Schreibens: Chris Markers »Sans Soleil« 5.7 Die Konstruktion von Geschichte: Harun Farockis »Bilder der Welt und Inschrift des Krieges« 5.8 Von Nebensachen und blinden Regisseuren: Alexander Kluges »Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit« 6. Schlusswort: Selbstreflexivität, Essayismus und Postmoderne 6.1 Selbstreflexivität im Dokumentarfilm: die Auflösung von Linearität 6.2 Die Evidenz des Autors im Film 6.3 Technikverehrung, Rationalität und Überwindungsgestus: Merkmale der Moderne 6.4 Selbstreflexivität als Sicherungsinstanz des Partikularen 6.5 Ironie, Parodie und Satire: selbstreflexive Distanzierungsstrategien der Postmoderne 6.6 Selbstreferentialität bis zur Ekstase? 7. Bibliografie 8. Filmverzeichnis 221 »Wohltuend setzt sich die Arbeit von manchen Diskursen über den Dokumentarfilm ab, wenn sie diesen selbstverständlich als Teil der Geschichte des neuzeitlichen Realismus begreift, und nicht umsonst gehen die theoretischen Begriffsklärungen bis zu diesem Punkt der Entwicklung des modernen Subjekts im 16. Jahrhundert auf Descartes und Montaigne zurück. Bemerkenswert ist auch eine weitere Differenzierung und Charakterisierung filmischer Selbstreflexivität im Kontext der Überlegungen zum Verhältnis von Moderne und Postmoderne bei Lyotard.«Norbert M. Schmitz, MEDIENwissenschaft, 3 (2006)Besprochen in:Lorettas Leselampe, Freies Sender Kombinat Hamburg/Radio Unerhört, 22.10.2005www.kino-zeit.de, Stefan Otto Von Mitte der 70er Jahre bis heute greift der ambitionierte Dokumentarfilm immer häufiger auf selbstreflexive Strategien zurück. In kenntnisreichen und detaillierten Werkanalysen weist der Autor in dieser umfassenden Untersuchung nach, dass »Selbstreflexion« die kritische Strategie des Dokumentarfilms der Moderne und Postmoderne darstellt. Für den Leser öffnet sich eine überraschende und spannende Perspektive auf den Zerfall und die Rekonstitution des Genres. Film,Medien,Dokument,Selbstreflexivität,Medienwissenschaft,Media,Media Studies *Weitere Angaben Verfasser: F. T. Meyer (Dr. phil.) lehrt zur Medialität des Gesichts im Film an der Universität Köln, Bochum und Siegen. Sein Forschungsschwerpunkt sind der Dokumentar-, Avantgarde-, und Industriefilm sowie die Darstellung des Körpers im Film
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