معرفی کتاب «Film-Bildung im Zeichen des Fremden : Ein bildungstheoretischer Beitrag zur Filmpädagogik» نوشتهٔ Hanne Walberg، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Filme sind nicht nur Medien des Geschichten-Erzählens, der Unterhaltung oder der Information. Sie können ihre Rezipienten zudem in weit reichende Fremderfahrungen verwickeln und dabei Bildungsprozesse auslösen. Hanne Walberg arbeitet dieses Potenzial von Filmen unter Rückgriff auf aktuelle bildungs- und filmtheoretische Überlegungen in Richtung eines transformatorischen Bildungskonzepts aus. Sie erweitert damit das gängige Verständnis von Film-Bildung, bei dem meistens der Erwerb von filmbezogenem Wissen und Können im Vordergrund steht. Das entwickelte Konzept wird anhand von verschiedenen Filmbeispielen konkretisiert und durch Anregungen für die praktische Arbeit mit Filmen ergänzt. Film,Bildung,Fremderfahrung,Filmpädagogik,Medienpädagogik,Bildungstheorie,Pädagogik,Education,Media Education,Theory of Education,Pedagogy Inhalt 1 Einleitung 2 Filmpädagogik 2.1 Geschichte 2.1.1 Die Kinoreformbewegung 2.1.2 Die Schulfilmbewegung 2.1.3 Die Filmerziehung in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts 2.1.4 Die Sichtweise der kritischen Theorie 2.2 Gegenwart 2.2.1 Vorbemerkung zum Thema Kompetenzorientierung 2.2.2 Kompetenzorientierung 2.2.3 Funktionalisierung 2.2.4 Vermittlungsorientierung 2.2.5 Das Verständnis von Bildung 2.2.6 Das Verständnis vom Film 3 Fremderfahrung 3.1 Das Konzept der Fremderfahrung als theoretische Brücke zwischen „Bildung“ und „Film“ 3.2 Das Fremde 3.3 Der Begriff der Erfahrung 3.3.1 Starke und schwache Erfahrung 3.4 Die Erfahrung des Fremden 3.5 Bewältigung der Erfahrung des Fremden 3.6 Pathos und Response – Antworten auf den Anspruch des Fremden 3.6.1 Der Anspruch des Fremden 3.6.2 Antworten auf den Anspruch des Fremden 4 Bildung 4.1 Dimension 1: Das Bildungssubjekt 4.1.1 Differenz 4.1.2 Heteronomie 4.1.3 Alterität 4.1.4 Sprachlichkeit 4.2 Dimension 2: Bildung und Gesellschaft 4.3 Dimension 3: Bildung und Normativität 4.4 Dimension 4: Die Prozessstruktur von Bildung 4.5 Dimension 5: Zum Verhältnis von Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung 5 Erster Brückenschlag: Fremderfahrung als Bildungsmoment 5.1 Dimension 1: Das Bildungssubjekt 5.1.1 Differenz 5.1.2 Heteronomie 5.1.3 Alterität 5.1.4 Sprachlichkeit 5.2 Dimension 2: Bildung und Gesellschaft 5.2.1 Gesellschaftliche Situation 5.2.2 Kritische Betrachtung gesellschaftlicher Vorgaben 5.2.3 Frage nach innovativen Bearbeitungsmöglichkeiten und der Bestimmung von Bildung 5.3 Dimension 3: Bildung und Normativität 5.3.1 Kritik 5.3.2 Minimalethik 5.4 Dimension 4: Die Prozessstruktur von Bildung 5.5 Dimension 5: Zum Verhältnis von Bildungstheorie und empirischer Bildungsforschung 5.6 Bilanz: Die Erfahrung des Fremden als bildungstheoretisch paradigmatische Situation 6 Film 6.1 Vorbemerkungen zu Deleuzes Kino-Büchern und zu meiner Vorgehensweise 6.1.1 Status der Theorie – Philosophie oder Filmtheorie? 6.1.2 Warum Deleuze? 6.1.3 Meine Vorgehensweise 6.2 Philosophische Grundlagen 6.2.1 Status des Films 6.2.2 Film als Medium der Bewegung 6.2.3 Film als radikal immanent 6.2.4 Film als zeitlich verfasst 6.3 Filmtheoretische Dimension 6.3.1 Bewegungsbilder und Zeitbilder 6.3.2 Das Bewegungsbild und seine drei Spielarten: der sensomotorische Zusammenhang 6.3.3 Zwei Formen des Aktionsbildes 6.3.4 Krise des Aktionsbildes und Bruch des sensomotorischen Zusammenhanges 6.3.5 Jenseits des Bewegungsbildes: Zeitbilder, mentale Bilder, optische und akustische Bilder 7 Zweiter Brückenschlag – Film als Medium der Fremderfahrung 7.1 Filme sorgen für eine „Verfremdung vertrauter Erfahrung“ 7.2 Filme präsentieren Unzugängliches in seiner Unzugänglichkeit 7.2.1 Perzeptive Dimension 7.2.2 Zeitliche Dimension 7.3 Filme verwickeln Zuschauer in Fremdbezüge und lösen Transformationsprozesse aus 8 Filmbeispiele 8.1 Fremdbezug und Selbstentzug als Momente der Subjektkonstitution – das Filmbeispiel „Caché“ 8.1.1 Der Film „Caché“ 8.1.2 Zur Analyse 8.1.3 Verwicklung in Fremdbezüge 8.1.4 Verfremdung vertrauter Erfahrung 8.2 Die Fremdheit der eigenen Ordnung als Chance für gesellschaftliche Transformationsprozesse – das Filmbeispiel „L’esquive“ 8.2.1 Der Film „L’esquive“ 8.2.2 Zur Analyse 8.2.3 Demarkierungen 8.2.4 Unzugängliches in seiner Unzugänglichkeit 8.3 Antworten auf den Anspruch des Fremden als normative Haltung – das Filmbeispiel „Der Sohn“ 8.3.1 Der Film „Der Sohn“ 8.3.2 Zur Analyse 8.3.3 Verfremdung vertrauter Erfahrung 8.3.4 Halbsubjektive Bilder 8.4 Der unplanbare Einbruch des Fremden als Motor des unabschließbaren Bildungsprozesses – das Filmbeispiel „Gespenster“ 8.4.1 Der Film „Gespenster“ 8.4.2 Zur Analyse 8.4.3 Illustrative Ebene 8.4.4 Konfrontative Ebene 9 Pädagogische Überlegungen 9.1 Gegenstände: Die „richtigen“ Filme auswählen 9.2 Zugänge: Bildende Begegnungen mit Filmen ermöglichen 10 Schluss: Film-Bildung im Zeichen des Fremden Literatur Filme Long description: Filme sind nicht nur Medien des Geschichten-Erzählens, der Unterhaltung oder der Information. Sie können ihre Rezipienten zudem in weit reichende Fremderfahrungen verwickeln und dabei Bildungsprozesse auslösen. Hanne Walberg arbeitet dieses Potenzial von Filmen unter Rückgriff auf aktuelle bildungs- und filmtheoretische Überlegungen in Richtung eines transformatorischen Bildungskonzepts aus. Sie erweitert damit das gängige Verständnis von Film-Bildung, bei dem meistens der Erwerb von filmbezogenem Wissen und Können im Vordergrund steht. Das entwickelte Konzept wird anhand von verschiedenen Filmbeispielen konkretisiert und durch Anregungen für die praktische Arbeit mit Filmen ergänzt.; Review quote: Besprochen in: GMK-Newsletter, 9 (2011) GMK-Newsletter, 8 (2013)
Filme sind nicht nur Medien des Geschichten-Erzählens, der Unterhaltung oder der Information. Sie können ihre Rezipienten zudem in weit reichende Fremderfahrungen verwickeln und dabei Bildungsprozesse auslösen.Hanne Walberg arbeitet dieses Potenzial von Filmen unter Rückgriff auf aktuelle bildungs- und filmtheoretische Überlegungen in Richtung eines transformatorischen Bildungskonzepts aus. Sie erweitert damit das gängige Verständnis von Film-Bildung, bei dem meistens der Erwerb von filmbezogenem Wissen und Können im Vordergrund steht. Das entwickelte Konzept wird anhand von verschiedenen Filmbeispielen konkretisiert und durch Anregungen für die praktische Arbeit mit Filmen ergänzt.
Biographical note: Hanne Walberg (Dr. phil.) ist als Bildungsmanagerin bei der Stadt Hamburg tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bildungstheorie, Bildung und soziale Ungleichheit, Filmpädagogik und medienpädagogische Elternarbeit