Figuren als Handlungsmodelle: Simon Petrus, die samaritische Frau, Judas und Thomas als Zugänge zu einer narrativen Ethik des Johannesevangeliums. ... Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe)
معرفی کتاب «Figuren als Handlungsmodelle: Simon Petrus, die samaritische Frau, Judas und Thomas als Zugänge zu einer narrativen Ethik des Johannesevangeliums. ... Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe)» نوشتهٔ Fredrik Wagener، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
English summary: Fredrik Wagener unites character-analysis and ethical readings of John's Gospel in this volume. He offers both lay-people and experts a comprehensive array of tools for examining biblical and other narrative texts alike. Exemplary applications, images and tables make this part of the work a practical, well-equipped study workshop. The heart of the book is a detailed exegesis of the subtitle's four characters. Complete scenes in which they appear are analysed and interpreted for their moral statements, rules, stimuli to act or ethical reflection-impetus. The characters are made to appear as either good examples or ones of deterrence, as someone to identify with or symbolic mediums for reflection. A wide horizon of the gospel's ethical substance is hereby demonstrated. German description: Fredrik Wagener vereint in der vorliegenden Arbeit Figurenanalyse und ethische Lekture des Johannesevangeliums. Er stellt dazu ein umfassendes Repertoire an Werkzeugen vor, mit denen sowohl Laien als auch Fachleute biblische Erzahlungen, aber auch andere Erzahltexte untersuchen konnen. Exemplarische Anwendungen, Abbildungen und Tabellen machen diesen Teil zu einem praktischen Instrumentarium. Das Herzstuck des Buches bildet ein ausfuhrlicher exegetischer Teil zu den vier im Untertitel benannten Figuren. Samtliche Szenen, in denen sie auftreten, werden analysiert und in Bezug auf moralische Aussagen, Regeln, Handlungsimpulse oder ethische Reflexionsanregungen ausgelegt. Die Figuren erscheinen dadurch als Vorbilder oder Abschreckungsbeispiele, als Identifikationsangebote oder symbolische Reflexionsmedien. So wird ein weiter Horizont des ethischen Gehalts des Johannesevangeliums aufgezeigt. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Abbildungen Tabellen Teil I: Einleitung 1 Narrative Ethik 1.1 Zum Begriff 1.1.1 Die Vieldeutigkeit narrativer Ethik – mögliche Strukturierungen eines komplexen Diskurses 1.1.2 Der Mensch als narratives Wesen – Einblick in einen philosophischen Diskurs 1.2 Die drei Dimensionen einer Erzählung 1.3 Was ist Ethik? 1.3.1 Zur Etymologie und zur philosophischen wie systematisch-theologischen Verortung 1.3.2 Definition von Ethik und das Konzept der impliziten Ethik 1.4 Narratologisch-ethische Aufgabenstellung 2 Ethik im Johannesevangelium 3 Figurenanalyse – Grundbegriffe und Vorbemerkungen 3.1 Was ist eine Figur? Drei Konzepte im Überblick 3.2 Die ‚Uhr der Figur‘ – ein heuristisches Modell zur Figurenanalyse 3.3 Figurenanalyse im Johannesevangelium – die theoretische Basis 4 Das johanneische Figurenrepertoire 4.1 Systematisierung des johanneischen Figurenrepertoires 4.1.1 Figur und Handlung – Aktanten und Archetypen 4.1.2 Konsistenz der Figuren 4.1.3 Figurenaufstellung – Gruppen und Bezugsfiguren 4.2 Figurenauswahl Teil II: Methodologie 1 Werkzeuge der narratologisch-ethischen Analyse 1.1 Abgrenzung und Einbettung 1.2 Struktur der Szenen 1.2.1 Erzählstruktur 1.2.2 Dialogstruktur 1.2.3 Sprechhandlungsklassifikation (strukturell) 1.2.4 Verbklassifikation 1.2.5 Grammatikalische Subjekte und grammatikalische Objekte 1.3 Entfaltung der Erzählten Welt 1.3.1 Zeitliche Termini und Zeitstruktur 1.3.2 Verortung 1.3.3 Atmosphäre 1.3.4 Soziostrukturelle Figurenkonstellation 1.3.5 Sozial-kulturelles Setting 1.3.6 Lexemhäufungen 1.4 Darstellung und Lebendigkeit von Figuren 1.4.1 Ersteinführung und Letztnennung 1.4.2 Figurenattribute 1.4.3 Assoziierte Gegenstände 1.4.4 Zugeschriebene Charaktermerkmale 1.4.5 Figuren als Handlungssubjekte 1.4.6 Figuren als Erlebensobjekte 1.4.7 Innenleben der Figur 1.4.8 Kollektivzugehörigkeit 1.4.9 Emotionale Figurenkonstellation 1.4.10 Implizit erschlossene Charaktermerkmale 1.4.11 Bewertungsschemata 1.5 Sprechhandlungen 1.5.1 Redeinterne und implizite Adressaten 1.5.2 Sprechmotivation und Sprechhandlungsbezogenheit 1.5.3 Inhaltliche Sprechhandlungsklassifikation 1.5.4 Wahrheitsgehalt 1.5.5 Inhalte 1.5.6 Ausdruck 1.5.7 Mehrdeutigkeit und Bildsprache 1.5.8 Rede Jesu 1.6 Leseranregung 1.6.1 Leseransprachen durch Erzähler 1.6.2 Leseransprachen durch Figuren 1.6.3 Rück- und Vorverweise 1.6.4 Verweis auf Intertexte 1.6.5 Referenz- und Parallelfiguren 1.6.6 Referenzorte 1.6.7 Referenzmotive und -formulierungen 1.6.8 Empathie und Identifikation – Leseremotionen 1.6.9 Metabewertung 2 Darstellungsweise in den Figurenkapiteln 2.1 Einordnung der Figur 2.2 Einzelanalyse der Szenen – narratologisch-ethischer Kommentar 2.3 Charakter und Eigenschaften – ethische Identität 2.3.1 Name und Identität 2.3.2 Merkmale und Identifikationsangebot 2.4 Verhältnis zu anderen Figuren – Beziehungsethik 2.5 Handlungen – Handlungsethik 2.6 Symbol und Funktion – Rollenethik 2.7 Bündelung – ethischer Gehalt Teil III: Simon Petrus, ein Hirtenschaf lernt Hirtenschaft 1 Einordnung der Figur 2 Einzelanalyse der Szenen 2.1 Szene 1 (1,40–42) 2.2 Szene 2 (6,67–71) 2.3 Szene 3 (13,1–30) 2.4 Szene 4 (13,31–38) 2.5 Szene 5 (18,1–12) 2.6 Szene 6 (18,15–18.25–27) 2.7 Szene 7 (20,2–10) 2.8 Szene 8 (21,1–14) 2.9 Szene 9 (21,15–22) 2.10 Szenen impliziter Nennung 3 Charakter und Eigenschaften – ethische Identität 3.1 Name und Identität 3.1.1 Simon, der Hörende, und Petrus, der Beständige? (1,42) 3.1.2 Hirte statt Fischer (21,3.15–17) 3.2 Merkmale und Identifikationsangebot 3.2.1 Zwischen Passivität und Aktionismus 3.2.2 Mut 3.2.3 Geduld 3.2.4 Unverständnis 3.2.5 Gewalttätigkeit (18,10 f.) 3.2.6 Entwicklung und Identifikation 4 Verhältnis zu anderen Figuren – Beziehungsethik 4.1 Simon und Jesus 4.2 Simon Petrus innerhalb der Jüngerschaft Jesu 4.3 Simon und Andreas – Bruderschaft und Jüngerschaft (1,40; 6,8) 4.4 Simon Petrus und der Geliebte Jünger 4.5 Simon Petrus und der Andere (18,15 f.; 21,18) 4.6 Simon Petrus in Joh 18 – Sklaven, Diener, die Türhüterin, Malchus und sein Verwandter 4.7 Simon Petrus und Maria Magdalena (20,2) 5 Handlungen der Figur – Handlungsethik 5.1 Bleiben und Bekennen (6,68 f.) 5.2 Nachfolgen 5.3 „Wieder bestritt Petrus“ (18,27) – Wahrhaftigkeit und Lüge 5.4 Kleidsamkeit und Nacktheit (21,7) 6 Symbol und Funktion der Figur – Rollenethik 6.1 Simon Petrus als Leit- und (historische) Symbolfigur 6.2 Scheitern in der Jüngerschaft: Judas Iskariot und Simon Petrus 6.3 Schuld und Vergebung 6.4 Liebe, Leben und Tod 6.5 Verständnis der Fußwaschung (13,4–15) 7 Bündelung – ethischer Gehalt Teil IV: Die samaritische Frau. Glaube überwindet Grenzen 1 Einordnung der Figur 2 Einzelanalyse der Szenen 2.1 Szene 1 (4,4–27) 2.2 Szene 2 (4,28f.) 2.3 Szene 3 (4,39–42) 3 Charakter und Eigenschaften – ethische Identität 3.1 Name und Identität 3.1.1 Weibliche Geschlechtlichkeit 3.1.2 Samaritische Volkszugehörigkeit 3.1.3 Kontrastfigur Nikodemus 3.2 Merkmale und Identifikationsangebot 3.2.1 Gesprächsbereitschaft 3.2.2 Traditionsbezogenheit 3.2.3 Pfiffigkeit 3.2.4 Pragmatismus oder Faulheit? Entfaltung von Pausieren und Müßiggang (4,6.15) 4 Verhältnis zu anderen Figuren – Beziehungsethik 4.1 Die Samariterin und Jesus – Seelsorge und Überwindung der Fremdheit 4.2 Die Samariterin und die Samariter 4.3 Die Samariterin und Jesu Jünger 4.4 Jakob und die Väter (4,12–14.20–24) 4.5 Die Samariterin und die Männer – Beziehung und Ehe (4,16–18) 5 Handlungen der Figur – Handlungsethik 5.1 Bezeugen – die überzeugende Glaubensbotschaft (4,29.39) 5.2 Offenheit für Entscheidungswechsel 5.3 Gutes Sprechen – Die Samariterin als Wahr-Sagende (4,17 f.) 5.4 Der moralische Appell: Konkrete Reflexionsanregung statt prinzipieller Vorschrift 5.5 Aktivität 6 Symbol und Funktion der Figur – Rollenethik 6.1 Durst und Leben (4,13–15) 6.2 Jesu Braut 7 Bündelung – ethischer Gehalt Teil V: Judas: Verworfen. Verurteilt. Verstanden? 1 Einordnung der Figur 2 Einzelanalyse der Szenen 2.1 Szene 1 (6,67–71) 2.2 Szene 2 (12,1–8) 2.3 Szene 3 (13,1–30) 2.4 Szene 4 (18,1–12) 2.5 Szenen impliziter Nennung 3 Charakter und Eigenschaften – ethische Identität 3.1 Name und Identität 3.1.1 Judas – der Iskariot 3.1.2 Judas – der Überliefernde 3.1.3 Judas – Einer der Zwölf 3.1.4 Judas – der Kassenwart (12,6) 3.1.5 Judas – der Dieb (12,6) 3.1.6 Judas – der Heuchler (12,5 f.) 3.1.7 Judas – ein Teufel (6,70 f.; 13,2) 3.1.8 Judas – Sohn des Verderbens (17,2) 3.1.9 Judas – der ungeliebte Jünger 3.2 Merkmale und Identifikationsangebot 3.2.1 Unreinheit (13,10 f.) 3.2.2 Gewaltbereitschaft (18,3) 3.2.3 Zwischen Zuschreibung und Verhaltensrückschluss – Einspruch der Metabewertung 3.2.4 Judas als Mahnbild 4 Verhältnis zu anderen Figuren – Beziehungsethik 4.1 Judas und Jesus 4.2 Judas und die Jünger 4.3 Judas, Maria und die betanische Tischgemeinschaft (12,1–8) 4.4 Judas und der Verhaftungstrupp (18,3.5) 5 Handlungen der Figur – Handlungsethik 5.1 Viele böse Taten 5.2 Almosen geben (12,5; 13,29) 6 Symbol und Funktion der Figur – Rollenethik 6.1 Judas als Repräsentant – Verurteilung von vielen 6.2 Personifikation von Moral – Maria und Judas im Kontrast (12,3–8) 6.3 Finsternis-Metaphorik 6.4 Judas und Jesu ἐγώ εἰμι 7 Bündelung – ethischer Gehalt Teil VI: Thomas und der Weg in die Glaubensgemeinschaft 1 Einordnung der Figur 2 Einzelanalyse der Szenen 2.1 Szene 1 (11,7–16) 2.2 Szene 2 (14,2–6) 2.3 Szene 3 (20,24f.) 2.4 Szene 4 (20,26–29) 2.5 Szene 5 (21,1–14) 2.6 Szenen impliziter Nennung 3 Charakter und Eigenschaften – ethische Identität 3.1 Name und Identität 3.1.1 Thomas und Simon Petrus – ein doppelter Weg für den Leser 3.1.2 Thomas und Judas – Zwei der Zwölf 3.1.3 Thomas und Nathanael – Zweifler in guter Gesellschaft 3.1.4 Thomas und Lazarus – du sollst leben! 3.2 Merkmale und Identifikationsangebot 4 Verhältnis zu anderen Figuren – Beziehungsethik 4.1 Thomas und Jesus 4.2 Thomas und die Zwölf 5 Handlungen der Figur – Handlungsethik 5.1 Thomas’ Handlungsappell (11,16) 5.2 Thomas’ Eingeständnis (14,5) 5.3 Thomas’ Wunsch: Sehen als Wissen oder Glauben? (20,25) 5.4 Thomas’ implizites Tun und sein Bekenntnis (20,27 f.) 6 Symbol und Funktion der Figur – Rollenethik 6.1 Lebensethik 6.2 Sinnbild für Nachfolge 6.3 Glauben aufgrund des Zeugnisses anderer 7 Bündelung – ethischer Gehalt Teil VII: Fazit 1 Rückblick – Ausgangspunkt und Zielfindung 2 Überblick – Chancen und Grenzen narrativer Ethik 2.1 Narrative Ethik im Joh: Erkenntnisse für den innertheologischen Diskurs 2.2 Narratologisch-ethische Analyse des Joh: interdisziplinärer Mehrwert 3 Ausblick – Horizonte und Plädoyer Anhang Wissenschaftliche Verortung der vorliegenden Arbeit Übersicht der Werkzeuge der narratologisch-ethischen Analyse Glossar Literaturverzeichnis 1. Quellen, Wörterbücher und Hilfsmittel 2. Moderne Literatur Stellenregister 1. Altes Testament 2. Neues Testament Autorenregister Sachregister Fredrik Wagener vereint in der vorliegenden Arbeit Figurenanalyse und ethische Lektüre des Johannesevangeliums. Er stellt dazu ein umfassendes Repertoire an Werkzeugen vor, mit denen sowohl Laien als auch Fachleute biblische Erzählungen, aber auch andere Erzähltexte untersuchen können. Exemplarische Anwendungen, Abbildungen und Tabellen machen diesen Teil zu einem praktischen Instrumentarium. Das Herzstück des Buches bildet ein ausführlicher exegetischer Teil zu den vier im Untertitel benannten Figuren. Sämtliche Szenen, in denen sie auftreten, werden analysiert und in Bezug auf moralische Aussagen, Regeln, Handlungsimpulse oder ethische Reflexionsanregungen ausgelegt. Die Figuren erscheinen dadurch als Vorbilder oder Abschreckungsbeispiele, als Identifikationsangebote oder symbolische Reflexionsmedien. So wird ein weiter Horizont des ethischen Gehalts des Johannesevangeliums aufgezeigt.
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