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Feuilleton : Schreiben an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Literatur

معرفی کتاب «Feuilleton : Schreiben an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Literatur» نوشتهٔ Hildegard Kernmayer (editor); Simone Jung (editor); Universität Graz (editor); Amt der Steiermärkischen Landesregierung (editor); Universität Hamburg (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Feuilleton, entstanden um 1800 in der Pariser Presse, überdauert - als Ressort, als journalistisch-literarische Gattung und als Schreib- und Denkweise - die Medienbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit jeher Ort des Ästhetischen im publizistisch-ökonomischen Pressewesen, entfaltet es seine komplexe Poetik bis heute im Spannungsfeld von journalistischer Sachgebundenheit und literarischer Verwandlungsfreiheit, von (kultur-)politischer Debatte und flüchtigem Sprachspiel, von sachlicher Kritik und subjektiver Gestimmtheit. Die literaturwissenschaftlichen, medienhistorischen und mediensoziologischen Beiträge des Bandes folgen dem feuilletonistischen Schreiben auf seinem Weg von der Zeitung zum Blog und fragen nach der medialen und kulturellen Funktion des Feuilletons als diskursiver Raum und Ort der kulturellen Selbstverständigung. Inhalt Feuilleton. Interdisziplinäre Annäherungen an ein journalistisch-literarisches Phänomen DAS FEUILLETON ALS FORM UND ALS SCHREIBWEISE Unterm Strich. Über Grenzverläufe des klassischen Feuilletons Zur Frage: Was ist ein Feuilleton? »Beim Genick packen und hinauswerfen!« Anton Kuhs Aversion gegen den ›Feuilletonismus‹ als Weltanschauung »Der neue Feuilletonist in Deutschland marschiert auf der Straße mit«1. Die Konzeption einer ›deutschen‹ Textgattung in der zeitungswissenschaftlichen Forschung Wilmont Haackes FEUILLETON UND REPORTAGE An der Schnittstelle von Faktizität und Fiktionalität: Zum Grenzgängertum der Prager Autoren Jan Neruda und Egon Erwin Kisch zwischen Journalismus, Feuilleton und Literatur Reportage und Feuilleton. Antipoden im Gleichschritt? Zur operativen Publizistik Elisabeth Jansteins und Klara Mautners FEUILLETON UND LITERATUR Lyrische Porträts im Feuilleton der Prager Presse – am Beispiel von Robert Walsers Gedicht An Georg Trakl (1928) Selbstreflexion und Poetik der Kritik und des Feuilletons am Beispiel der Kritiken und Essays Max Herrmann-Neißes Ein »leichter und zierlicher Ton«. Emmy Hennings als Literaturkritikerin Vom Schreiben, Tanzen und Musizieren. Vicki Baums feuilletonistische Betrachtungen über künstlerische Ausdrucksformen DAS FEUILLETON ALS ORT DER DEBATTENKULTUR Hochkultur, Populärkultur, Pop. Zur medialen Inszenierung von Konflikten im Feuilleton am Bespiel der Volksbühnen-Debatte Werturteile im heutigen Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Zeit Intellektuelle und das Debattenfeuilleton. Szenen einer Liaison Öffentliche Kommunikation als Befindlichkeitskommunikation. Zur Debattenkultur auf Facebook Facebook-Debatten. Die Anti-Rhetorik der neuen Affektkulturen ZUR ZUKUNFT DES FEUILLETONS Mechanik und Melancholie oder: Was der Kulturjournalismus in Zukunft leisten muss Denken zwischen Ästhetik und Ökonomie. Zur Lage des Feuilletons Podiumsdiskussion mit Doris Akrap, Ekkehard Knörer, Sigrid Löffler und Lothar Müller Autorinnen und Autoren Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer

Das Feuilleton, entstanden um 1800 in der Pariser Presse, überdauert - als Ressort, als journalistisch-literarische Gattung und als Schreib- und Denkweise - die Medienbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit jeher Ort des Ästhetischen im publizistisch-ökonomischen Pressewesen, entfaltet es seine komplexe Poetik bis heute im Spannungsfeld von journalistischer Sachgebundenheit und literarischer Verwandlungsfreiheit, von (kultur-)politischer Debatte und flüchtigem Sprachspiel, von sachlicher Kritik und subjektiver Gestimmtheit.Die literaturwissenschaftlichen, medienhistorischen und mediensoziologischen Beiträge des Bandes folgen dem feuilletonistischen Schreiben auf seinem Weg von der Zeitung zum Blog und fragen nach der medialen und kulturellen Funktion des Feuilletons als diskursiver Raum und Ort der kulturellen Selbstverständigung.

This book examines feuilleton-style writing on its journey from the newspaper to the blog.
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