Fernsehen als „Beziehungskiste“ : Parasoziale Beziehungen und Interaktionen mit TV-Personen
معرفی کتاب «Fernsehen als „Beziehungskiste“ : Parasoziale Beziehungen und Interaktionen mit TV-Personen» نوشتهٔ Peter Vorderer (auth.), Peter Vorderer (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1996. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dr. Peter Vorderer ist Professor für Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover. Holger Schmitz ist Diplomand am o. g. Institut. Die Anzahl der in der Bundesrepublik den Femsehzuschauem zur Verrugung stehenden Programmangebote hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenom men und ist weiterhin steigend. Dabei bezieht sich diese Vermehrung vor allem auf solche Angebote, die im weitesten Sinne als "unterhaltend" eingestuft werde- taglich ausgestrahlte Serien oder Talkshows geben davon Zeugnis. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist der Mangel an einer auf Unterhaltungs phanomene bezogenen Rezeptionstheorie umso deutlicher erkennbar geworden. Versuche, unterhaltsame Rezeptionen mit Begriffen wie "Identifrkation", "In volvement" oder "empathischer Teilnahme" zu beschreiben, bezogen sich immer nur auf bestimmte Angebotsformen und waren auch deshalb wiederholt der Kritik ausgesetzt. Ein schon in den 50er Jahren in der Kommunikationswissenschaft diskutiertes Konzept stellt insofem eine Ausnahme dar. Die Rede ist von der Beschreibung massenmedialer Kommunikationsprozesse als parasozialer Interaktion bzw. para sozialer Beziehung. Von Horton und Wohl (1956) vor aHem in bezug auf solche Femsehangebote entwickelt, bei der das Publikum durch Personen in den Medien scheinbar direkt angesprochen wird und entsprechend reagieren kann (parasoziale Interaktion), hat sich in den vergangenen Jahrzehnten das Interesse auch auf die Folgen derartiger Interaktionen ausgedehnt (parasoziale Beziehung). Von daher bietet dieses theoretische Konzept - so ware zu vermuten - derzeit vielleicht am ehesten die Moglichkeit, die Rezeption ganz unterschiedlicher Unterhaltungs angebote (etwa: fiktionaler wie non-frktionaler Art), unter Umstanden sogar selbst die nicht-unterhaltender Programme, abzubilden. Die darur notwendige umfas sende und koharente Theorie parasozialer Interaktion liegt - auch 40 Jahre nach dem Erscheinen des Aufsatzes von Horton und Wohl- gleichwohl noch nicht vor Front Matter....Pages 1-6 Vorwort....Pages 7-9 Interaktion ohne reales Gegenüber. Zur Wahrnehmung medialer Akteure im Fernsehen....Pages 11-24 Zur Identifikation als Form medialer Wahrnehmung von Personen und Figuren....Pages 25-28 Charaktersynthese und Paraperson. Das Rollenverhältnis der gespielten Fiktion....Pages 29-48 Überlegungen zur Charaktersynthese von non-fiktionalen Medienfiguren....Pages 49-52 Personae. Zu einer texttheoretischen Interpretation eines vernachlässigten Konzepts....Pages 53-66 Ansätze zur empirischen Untersuchung des Persona-Konzeptes für fiktionale Figuren....Pages 67-72 Parasoziale Interaktion und Identität im elektronisch mediatisierten Kommunikationsraum....Pages 73-90 Neue Identitäten durch interaktives Fernsehen und Computer?....Pages 91-95 Parasoziale Interaktion und indirekte Adressierung....Pages 97-106 Rollenidentifikation....Pages 107-111 Sind Fernsehpersonen die „Freunde“ des Zuschauers? Ein Vergleich zwischen parasozialen und realen sozialen Beziehungen....Pages 113-144 Die Bedeutung von parasozialen Beziehungen als Grundlage zur Verarbeitung medialer Stimuli....Pages 145-152 Picard, Brinkmann, Derrick und Co. als Freunde der Zuschauer. Eine explorative Studie über parasoziale Beziehungen zu Serienfiguren....Pages 153-171 Leben in Bildschirmwelten — Formen der narrativen Involviertheit....Pages 173-180 Vielsehen, parasoziale Interaktion und zwischenmenschliche Verständigung. Eine explorative Studie zum Zusammenhang von Fernsehkonsum und interpersonellem Verhalten jugendlicher Zuschauer....Pages 181-202 Neue Wege in der Vielseherforschung....Pages 203-206 Back Matter....Pages 207-208 Im Mittelpunkt des Bandes stehen sowohl die "Interaktionen" zwischen Medienfiguren und Mediennutzern als auch die "Beziehungen," die das Publikum zu den Protagonisten der Medien unterhalt. Wenn etwa ein TV-Showmaster seine Zuschauer begrusst und diese entsprechend darauf reagieren, wenn jugendliche Rezipienten von Seifenopern ihre Lieblingsfiguren bewundern oder auch vermissen, wenn Moderatoren oder Ansager zu den fast standigen Begleitern des Publikums werden, die diesen so vertraut sind wie gute Bekannte oder gar Freunde, dann spricht man innerhalb der Kommunikations- und Medienwissenschaft von "parasozialen Interaktionen" bzw. von "parasozialen Beziehungen." Der Band gibt einen Uberblick uber die aktuelle Forschung zu diesem Forschungsbereich und berucksichtigt dabei sowohl texttheoretische als auch empirisch-sozialwissenschaftliche Zugangsweisen." Im Mittelpunkt des Bandes stehen sowohl die'Interaktionen'zwischen Medienfiguren und Mediennutzern als auch die'Beziehungen', die das Publikum zu den Protagonisten der Medien unterhält. Wenn etwa ein TV-Showmaster seine Zuschauer begrüßt und diese entsprechend darauf reagieren, wenn jugendliche Rezipienten von Seifenopern ihre Lieblingsfiguren bewundern oder auch vermissen, wenn Moderatoren oder Ansager zu den fast ständigen Begleitern des Publikums werden, die diesen so vertraut sind wie gute Bekannte oder gar Freunde, dann spricht man innerhalb der Kommunikations- und Medienwissenschaft von'parasozialen Interaktionen'bzw. von'parasozialen Beziehungen'. Der Band gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung zu diesem Forschungsbereich und berücksichtigt dabei sowohl texttheoretische als auch empirisch-sozialwissenschaftliche Zugangsweisen. Im Mittelpunkt des Bandes stehen sowohl die "Interaktionen" zwischen Medienfiguren und Mediennutzern als auch die "Beziehungen", die das Publikum zu den Protagonisten der Medien unterhält. Peter Vorderer (hrsg.) ; Unter Mitarbeit Von Holger Schmitz. Includes Bibliographical References.
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