معرفی کتاب «Fern ragt ein Land ... : Eine Auswahl aus den Dichtungen» نوشتهٔ Schoenaich-Carolath, Emil، منتشرشده توسط نشر G. J. Göschen'sche Verlagshandlung در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Aus "Fatthüme". IV. Wenn Toren sich mit deinem Tun befassen. Sollst du des Wegs gehn und sie schelten lassen. Sieh: es ist Nacht, die Geisterstunde schlug, ES schläft das Dorf, da naht ein Kaufherrnzug, Im Sande waten sacht die Dromedare. Da plötzlich wittern eine seltne Ware Die Hunde rings, und hämisch von den Schwellen Auffahren sie mit Heulen, Schnappen, Bellen, Und eifern grimmig kläffend, bis sie schwach Und heiser sind, dem fremden Gute nach. Doch still im Sattel wiegen sich die Reiter, Die Tiere schwanken hochbeladen weiter. Nicht Stock noch Steinwurf lohnt dem Geiferzahne. Hund bleibt stets Hund. Was tut es, daß er bellt. Wenn schweigend deines Lebens Karawane Nach Mekka zieht durch Staub und Lust der Welt? V. Nun will ich dich tragen, mein Glück, mein Traum, Mein Lieb, hoch über das Weltenall, Aus "Don Juans Tod". -In schwülem Traume banger Jugendnacht Geschah es mir, daß aufwärts, aus dem Leben Gelöst, ich schwebte. Tief, in letzter Pracht Der Abendsonne grüßten Tal und Matten Purpurgesättigt aus dem Ozean. Auf Engelsflügeln fühlt ich rauschend heben Mit weichem Fittigschlag mich himmelan. Mein Haupt umbrauste frischer Morgenwind, Da plötzlich drang ein Ruf aus Erdenschatten: Erbarm dich meiner, lichtumstobnes Kind. Ach, Gott und Engel haben mich verlassen. Bleischwer zieht niederwärts zum ew'gen Leid Mich daS Gericht! O laß dein weißes Kleid Am Saum die Hand des Fluchbeladnen fassen. Und rettend hilf aus Qual und ew'ger Pein Dem Reuigen zum Lebenssonnenschein. So hallt der Ruf, den ich entsetzt gehört. Und meine Hand erfaßt mit wildem Griffe Ein bleicher Mann. So, da beim Sturm zum Schiffe Der Heiland trat, hielt Petrus sich, verstört. Grabtief sein Auge, drüber spannt die Braue Sich schwarz und schmal. Wie jenen ich erschaue. Flammt auf in mir als jähes Machtgebot: Du rettest ihn aus Untergang und Tod. An deine Hand, in dein Gebet, dahin An deine Brust -kein Himmel ohne ihn! Schon türmt sich auf, lichttriefend, riesengroß Das goldne Tor, doch eh' dies Ziel erreicht, Der Sünder, strauchelnd, in die Leere weicht. Im Frühjahrssturm Vorwort Inhaltsverzeichnis Aus „Fatthüme" Aus „Don Juans Tod" Aus „Judas in Gethsemane" Genrebild Sommerfest Der schwarze Hanns Erscheinung Nach dem Gewitter Der Feldweg Böse Heimkehr Lied des Gefangenen Vom Scheiden Gretchen im Winde Desdemona Auch du! Lied der Ghawaze Meeresleuchten Künstlerroman O Deutschland! Bitte Daheim Traum Herbstreise Aus der Jugendzeit Aus „Westwärts" Sulamith Aus „Hans Habenichts" Sonnenuntergang Die Kiesgrube Des Bettlers Weihnachtsgabe Märzabend Die Hütte Über dem Leben Neben Gewittern Glück und Ende Siegesleid Beim Lebensfest Tiefblaue Veilchen Hugenottenlied Die Ketzertaufe Im Frühjahrssturm Weihnachtsreise Hochgewitter Feldeinwärts Der säumige Landsknecht An Arnold Böcklin Allerseelen Legende Aus alter Zeit Frühlingöopfer Trost Ver sacrum Brausender Lenzwind
The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.
The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.