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Feminismus in der frühen Gewerkschaftsbewegung (1890-1914) : Die Strategien der Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede

معرفی کتاب «Feminismus in der frühen Gewerkschaftsbewegung (1890-1914) : Die Strategien der Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede» نوشتهٔ Uwe Fuhrmann, Cornelia Berger، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Paula Thiede war die erste Frau, die die Leitung einer Gewerkschaft übernahm. Möglich wurde dies durch die Handlungsmacht der gut organisierten Hilfsarbeiterinnen im Druckgewerbe. Gemeinsam mit solidarischen Kollegen entwickelten sie Strategien, um die Anliegen von Gleichberechtigung und Gewerkschaftsarbeit zu verbinden und ihre Interessen erfolgreich zu vertreten. Uwe Fuhrmann geht dieser bislang unbekannten Geschichte einer außergewöhnlichen Gewerkschaft im Deutschen Kaiserreich nach. Die Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede demonstrieren die vergessenen Möglichkeiten einer ganzen Epoche – eine Geschichte, die auch heute erstaunlich aktuell ist, wenn es um die Frage nach Gleich- und Ungleichbehandlung im Sinne der Emanzipation geht. Feminismus in der frühen Gewerkschaftsbewegung 1890‒1914: Die Strategien der Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede. Cover Inhalt Geleitwort 1 Einleitung 1.1 Zum Aufbau des Buches 1.2 Zur Methodik 1.3 Zum Forschungsstand 1.4 Begriffe und Bezeichnungen 2 Der Weg zu einer feministischen Gewerkschaft 2.1 (Un)gleich: Proletarische Frauen und Gewerkschaften 2.2 Die Lage der Buchdruckerei-Hilfsarbeiterinnen 2.3 Eine Berliner Frauengewerkschaft als Grundstein 2.4 Über Berlin hinaus 3 Gewerkschaftliche Techniken der Emanzipation 3.1 Frauen in Verantwortung 3.2 Der Arbeitsnachweis 3.3 Vom Arbeitsnachweis zum Tarif 3.4 (Un)gleich: Emanzipation im Unterstützungswesen 4 Widerstände: Zwischen Antifeminismus und Lokalismus 4.1 Der VBHi und der Lokalismus 4.2 Hamburg statt Berlin? Der Verbandstag 1902 4.3 Abwertung und Geringschätzung: Der Verbandstag 1905 4.4 »Ein trauriges, in der Gewerkschaftsgeschichte einzig dastehendes Kapitel«: Der außerordentliche Verbandstag 1912 4.5 Immer noch kein Frieden mit der weiblichen Leitung: Der Verbandstag 1914 5 Erfolge und Effekte 5.1 Solidarische Männer 5.2 Erfolgreiche Frauen 5.3 Einfluss auf die Gewerkschaftsbewegung 6 Weltfrauentag und Frauenwahlrecht 7 Schlussbetrachtung 8 Wissenschaftlicher Apparat 8.1 Nachbemerkung 8.2 Periodika und Archivalien 8.3 Einzelquellen, Literatur und Internetressourcen

Paula Thiede war die erste Frau, die die Leitung einer Gewerkschaft übernahm. Möglich wurde dies durch die Handlungsmacht der gut organisierten Hilfsarbeiterinnen im Druckgewerbe. Gemeinsam mit solidarischen Kollegen entwickelten sie Strategien, um die Anliegen von Gleichberechtigung und Gewerkschaftsarbeit zu verbinden und ihre Interessen erfolgreich zu vertreten. Uwe Fuhrmann geht dieser bislang unbekannten Geschichte einer außergewöhnlichen Gewerkschaft im Deutschen Kaiserreich nach.Die Buchdruckerei-HilfsarbeiterInnen um Paula Thiede demonstrieren die vergessenen Möglichkeiten einer ganzen Epoche - eine Geschichte, die auch heute erstaunlich aktuell ist, wenn es um die Frage nach Gleich- und Ungleichbehandlung im Sinne der Emanzipation geht.

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