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Fanatiker Der Sachlichkeit: Richard Hamann Und Die Rezeption Der Moderne in Der Universitären Deutschen Kunstgeschichte 1930-1960 (Schriften Zur ... Zur Modernen Kunsthistoriographie, 5)

معرفی کتاب «Fanatiker Der Sachlichkeit: Richard Hamann Und Die Rezeption Der Moderne in Der Universitären Deutschen Kunstgeschichte 1930-1960 (Schriften Zur ... Zur Modernen Kunsthistoriographie, 5)» نوشتهٔ Ruth Heftrig، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Streit um die Moderne Der Kunsthistoriker Richard Hamann (1879-1961) beschäftigte sich als Professor in Marburg und Ost-Berlin, als freier Autor und Vortragsredner sowie zugleich auch als Museumsleiter und Kunstsammler über Jahrzehnte hinweg mit moderner Kunst. Er, der sich selbst "Fanatiker der Sachlichkeit" nannte, verstand das Kunstwerk der Moderne als "Sache" und rückte dessen Gemachtsein in den Fokus. Im Vergleich mit 17 weiteren Dozenten des Faches Kunstgeschichte untersucht die Studie Hamanns Agieren innerhalb des Moderne-Diskurses sowie der Kunst- und Wissenschaftspolitik von Weimarer Republik, "Drittem Reich", Bundesrepublik und DDR. Neuer Blick auf die Rezeption der Moderne im "Dritten Reich" und der Nachkriegszeit Welche Positionen entwickelte die Kunstgeschichtein der deutschen Nachkriegszeit? Wie standen universitäre und außeruniversitäre Kunstgeschichte zueinander? Vorwort und Dank I. Einleitung 1. Zum Forschungsprogramm 2. „Gegenwart“ und „Moderne“ als problematische Konzepte II. Hamann am Puls der Zeit: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende der Weimarer Republik 1. Hamann in verschiedenen Rollen 1.1 Der „linke“ Professor 1.2 Der Macher 1.3 Der Populärwissenschaftler 1.3.1 Von der „Neuen Linie“ bis zur „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ 1.3.2 Zwischen Volksbildungswerk und Kant-Gesellschaft 1.4 Der Museumsmann 1.5 Der Akteur im Kunstbetrieb 1.6 Der Kunstsammler 2. Hamanns Entwurf der Moderne: Die Sachkultur 2.1 Vorlesungen „Sachkultur und Personalkultur“ (1914/16) und „Gesamtverlauf“ (1919) 2.2 Die Genese des Konzepts der „Sachkultur“ in den Publikationen 2.2.1 „Die deutsche Malerei im 19. Jahrhundert“ (1914) 2.2.2 „Krieg, Kunst und Gegenwart“ (1917) 2.2.3 „Kunst und Kultur der Gegenwart“ (1922) 2.2.4 „Alexander Kanoldt“ (1923/24) 2.2.5 „Die deutsche Malerei vom Rokoko bis zum Expressionismus“ (1925) 2.2.6 Kunstgeschichte kontra Kunstkritik: Die Kritik an Hamanns „Deutscher Malerei“ III. Zwiespältiges Agieren im „Dritten Reich“ 1. Die Wandlungsfähigkeit von Hamanns „Geschichte der Kunst“ 1.1 Erste Auflage 1932: Bekenntnis zum Bauhaus 1.1.1 Das Gegenwartskapitel 1.1.2 Hektische Konzeptions- und Schreibphase 1930–1932 1.1.3 Auseinandersetzung über die Farbtafeln: Hofer versus Kandinsky 1.1.4 Konzeptionelle Differenzen zwischen Hamann und seinem Verleger 1.2 Die Intrige gegen den „Kulturbolschewisten“ Hamann 1.2.1 Harald Buschs Hetzartikel im „Angriff“ 1.2.2 Die Verteidigung Hamanns durch Otto Kletzl 1.2.3 Hamanns Helfer: Unterstützung durch weitere Kollegen 1.2.4 Gestapo-Durchsuchung und Denkschrift Carl Horsts 1.2.5 Hamanns Beurlaubung im Sommersemester 1934 1.3 Zweite Auflage 1935: Zugeständnisse an die neuen Machthaber 1.3.1 Erfolg der „Geschichte der Kunst“ im Ausland 1.3.2 Stilo tedesco, spätgotische Hansebauten und friderizianische Kasernen 1.3.3 Hamanns Buch auf der „grünen Liste“ 1.4 Dritte Auflage 1937: Lob der NS-Architektur 1.4.1 Modifikation der Einleitung: Hierarchisierung der Bauaufgaben im NS 1.4.2 Modifikation des Gegenwartskapitels: Neue Sachlichkeit versus Expressionismus 2. Universitätskunsthistoriker und Moderne im „Dritten Reich“ 2.1 Für den „nordischen Expressionismus“: Pinder, Hildebrandt, von Einem, von Sydow, Dorner, Schardt, Sauerlandt 2.2 Für das „Neue Bauen“: Weigert und Pinder 2.3 Für die „NS-Kunst“: Kroll und Schrade 3. Hamanns Navigation durch turbulente Jahre 3.1 Regionaler Mäzen 3.2 Publizistische Durststrecke 3.3 Das Universitätsmuseum zwischen „Heimatkunst“ und „Verfallskunst“ 3.4 Dennoch: Moderne im Hörsaal in Marburg und reichsweit 3.5 Gefestigte Position zu Kriegsbeginn 3.6 Die Photographische Abteilung 1933–1945 4. Zwischenfazit: Hamann zwischen Anpassung und Resistenz Tafelteil IV. Politisches Sendungsbewusstsein und wissenschaftliche Stagnation: Die Nachkriegszeit 1. Aufstieg und Fall des deutsch-deutschen Kunsthistorikers Hamann 1.1 Unproblematische „Entnazifizierung“ 1.2 Herausforderungen an der Humboldt-Universität ab 1947 1.3 Politische Positionierung im beginnenden Kalten Krieg 1.4 Pensionierung statt Emeritierung in Marburg 1949 1.5 Das erfolgreiche Jahr 1949 1.6 Widerspenstigkeit bei der universitären Gremienarbeit in Berlin 1.7 Kritik an den Reisebeschränkungen für Berliner Kunsthistoriker 1.8 Kunsthistorische Arbeitsstelle ohne Gegenwartskunst 1.9 Kündigung statt Emeritierung in Berlin 1957 2. Entgegengesetzt: Wilhelm Worringers Weg von Ost nach West 1950 3. Die Starrheit von Hamanns Moderne-Konzept 3.1 „Geschichte der Kunst“: Die alte neue Auflage (1945) 3.2 Hamann und Kurt Bauch zur Kunst im „Dritten Reich“ 3.2.1 Rundfunkvortrag: „Nationalsozialismus und bildende Kunst“ (Oktober 1945) 3.2.2 Kurt Bauch: „Die Kunst des 20. Jahrhunderts“ (1935/1948) 3.2.3 Veröffentlichung von Hamanns Rundfunkvortrag in „bildende kunst“ (1949) 3.3 „Entmilitarisierte Begriffe“ (November 1945) 3.4 „Was will die moderne Kunst?“ (1946) 3.5 „Kunst des produktiven Sehens“ (1947) 3.6 „Neues Bauen und Historie“ (1947) 3.7 „Geschichte der Kunst“: 4. Auflage (1951) 3.8 „Geschichte der Kunst“: 1. DDR-Auflage (1955) 3.9 Die Reihe von Hamann und Hermand (1959–1975) 4. Die Moderne in der kunsthistorischen Lehre in Ost und West 4.1 Die Moderne in den Lehrplänen der DDR 4.2 Lehrveranstaltungen in Berlin und an anderen ostdeutschen Universitäten 4.3 Lehrveranstaltungen in Marburg und an anderen westdeutschen Universitäten 5. Universitätskunsthistoriker in den Kunstdebatten der Nachkriegszeit 5.1 Ostdeutsche Kunsthistoriker zu „Formalismus“ und „SozialistischemRealismus“ 5.1.1 Wolfgang Hütt: Realismus versus „Sozialistischer Realismus“ 5.1.2 Peter H. Feist: Für formale Experimente 5.1.3 Gerhard Strauss: Für einen „optimistischen Realismus“ 5.2 Westdeutsche Kunsthistoriker zur Abstraktion in den 1950er Jahren 5.2.1 Franz Roh und Hans Sedlmayr: Kontrahenten an der Münchner Universität 6. Hamann im deutsch-deutschen Kunstbetrieb 6.1 Orientierungshelfer in der Nachkriegszeit: Der Vortragsredner 6.2 „Otto Nagel: Berliner Bilder“ (1955) 6.3 Die Künstler Koehne, Haffenrichter, Hofer, Rohlfs, Agricola und Cremer 6.4 Das Marburger Universitätsmuseum 6.5 Hamanns private Kunstsammlung 7. Zwischenfazit: Hamanns starres Modernekonzept der Nachkriegszeit V. Fazit 1. Der Nachruhm Hamanns in Ost und West 2. Hamann: Fanatiker der Sachlichkeit 3. Die Moderne und die deutschen Kunsthistoriker 1930–1960 VI. Abkürzungsverzeichnis 1. Archive und Archivbestände 2. Sonstige Abkürzungen VII. Literaturverzeichnis 1. Primärliteratur 2. Sekundärliteratur 3. Internetquellen VIII. Anhang 1. Akademische Kunsthistoriker und Moderne. Überblick 1930–1960 2. Vorlesungen zur Moderne an deutschen Universitäten, 1933–1955 3. Die private Kunstsammlung Richard Hamanns 4. Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Marburger Universitätsmuseum 1933–1948 5. Die verschiedenen Auflagen von Hamanns „Geschichte der Kunst“ 6. Abbildungen in der „Geschichte der Kunst“ 1932 und 1937 7. Lebenslauf von Richard Hamann, 01.02.1946 IX. Abbildungsnachweis Register

Der Kunsthistoriker Richard Hamann (1879-1961) beschäftigte sich als Professor in Marburg und Ost-Berlin, als freier Autor und Vortragsredner sowie zugleich auch als Museumsleiter und Kunstsammler über Jahrzehnte hinweg mit moderner Kunst. Er, der sich selbst "Fanatiker der Sachlichkeit" nannte, verstand das Kunstwerk der Moderne als "Sache" und rückte dessen Gemachtsein in den Fokus. Im Vergleich mit 17 weiteren Dozenten des Faches Kunstgeschichte untersucht die Studie Hamanns Agieren innerhalb des Moderne-Diskurses sowie der Kunst- und Wissenschaftspolitik von Weimarer Republik, "Drittem Reich", Bundesrepublik und DDR.

"Der Kunsthistoriker Richard Hamman (1879-1961) beschäftigte sich als Professor in Marburg und Ost-Berlin, als freier Autor und Vortragsredner sowie zugleich auch als Museumsleiter und Kunstsammler über Jahrzehnte hinweg mit moderner Kunst. Et, der sich selbst "Fanatiker der Sachlichkeit" nannte, verstand das Kunstwerk der Moderne als "Sache" und rückte dessen Gemachtsein in den Fokus, Im Vergleich mit 17 weiteren Dozenten des Faches Kunstgeschichte untersucht die Studie Hamanns Agieren innerhalb des Moderne-Diskurses sowie der Kunst- und Wissenschaftspolitik von Weimarer Republik, "Drittem Reich", Bundesrepublik und DDR." Der Kunsthistoriker Richard Hamann setzte sich in unterschiedlichen Rollen mit moderner Kunst auseinander. Das Buch untersucht die Wechselwirkungen zwischen universitärer und außeruniversitärer Kunstgeschichte sowie mit dem politischen Feld. Wie sich neben dem "Fanatiker der Sachlichkeit" auch andere Kunsthistoriker zur Moderne positioniert haben, wird für das "Dritte Reich" ebensogefragt wie für die beiden deutschen Nachkriegsstaaten The art historian Richard Hamann dealt with modern art in different roles. The book examines the interactions between university and non-university research in art history, also with a view to political fields. How did the ""fanatic of objectivity"" position himself on modernity compared to other art historians?
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