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Familiäre Räume: Eine Ethnographie des ›gewohnten‹ Zusammenlebens Als Familie

معرفی کتاب «Familiäre Räume: Eine Ethnographie des ›gewohnten‹ Zusammenlebens Als Familie» نوشتهٔ Sebastian Schinkel، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Mit der Dynamisierung von Familienformen geht eine wachsende Sensibilisierung für die alltäglichen Leistungen einher, die dem Zusammenleben zugrunde liegen. Während bisher vor allem die Interaktionsverhältnisse und die zeitlichen Voraussetzungen des Zusammenlebens als Familie fokussiert wurden, nimmt Sebastian Schinkel die 'familiären' Orts- und Raumbezüge einer Praxis des Wohnens in den Blick. In einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Perspektive auf die Lokalisierung und Verräumlichung des Zusammenlebens zeigt seine ethnographische Studie, wie Kontinuität im Zusammenleben abgesichert wird, indem sich die Akteure in einem 'gewohnten' Zusammenhang von Subjektverhältnissen, Alltagspraxis und Materialitäten einrichten. "Familie,Raum" Familie,Wohnen,Generation,Ethnographie,Videographie,Praxistheorie,Material Culture,Zusammenleben,Routine,Gewohnheit,Kopräsenz,Raum,Familiensoziologie,Kultursoziologie,Pädagogik,Soziologie,Family,Space,Sociology of Family,Sociology of Culture,Pedagogy,Sociology 1. Einleitung: Familienleben in ›gewohnter‹ Form 2. Befestigtes Zusammenleben Haushalt und Verwandtschaft Familienleben im ›kleinen Kreis‹ Gefestigte Häuslichkeit Alltagsroutine und ›gewohntes‹ Zusammenleben aus praxistheoretischer Sicht Zum Erfahrungsraum im Rahmen des Zusammenlebens 3. Wegbeschreibung Positionsbestimmungen Im Vorfeld Vorgehen Fokussierte Aufzeichnungen Verschriftlichung 4. Ausformungen des Familienlebens ›Gewohntes‹ Miteinander Kopräsenz und technikbasierte Interaktion Zusammensein im Rahmen des Zusammenlebens Der Wohnbereich als räumliche Synthese Präsenzzeiten, Zusammensein und zentrierte Arrangements 4.1 Koordination und Koordinaten: Abstimmungsprozesse und Gestaltungsweisen Divergente Zeitordnungen, individuelle Alltagsrhythmen und phasenweise Synchronisierungen Bei Müller/Franke Alltägliche Arbeit am gewohnten Rhythmus Die (zeit-) räumliche Organisation des Zusammenlebens Tradierungen eines Familienmodells Alltagspraktische Aufteilungen von Handlungsressorts Die Arbeit am Alltag und die Arbeit an sich De- und Rezentrierungen: Multilokalität im Rahmen des Zusammenlebens Bei Bauer/Lange Verbindende und verbindliche Regelmäßigkeit im Wochenrhythmus Divergente Lokalisierungen Konzentriertes Zusammensein an einem separaten Ort Ortseinbindungen im separierten Wochenalltag Verbindende Mobilität Zugehörigkeit Bei Dübner Sich arrangieren in einer ambivalenten Erhebungssituation Familiales Zusammenleben als Leitbild der Lebensführung Getrennt- und zusammen sein Exklusive Positionierungen Herstellung von Kontinuität im getrennten Zusammenleben Einpassung und Eigensinn im ›gewohnten‹ Zusammenleben als Familie 4.2 Arrangements und Reglements: Objektivierter ›Familiensinn‹ Gefestigte Arrangements Der Esstisch: ›Installation‹ des Familienlebens Bei Woellmer Im Wohnzimmer bei Woellmer Eine formale Statik im Arrangement bei Tisch Eine eingerichtete Regel zur Absicherung von ›Familienzeit‹ Stabilisierungen des Arrangements Bei Schneider/Rocchi Im Wohnzimmer bei Schneider/Rocchi Eine Perspektivverschiebung Routinisierte Reglements, individualisierte Handlungsbereiche Reproduktion und Spielraum des Arrangements bei Tisch Prädisponierte Handlungsräume des Eigenen Objektivierung und Inkorporierung einer Ordnung des Familienlebens 5. Situiertes Zusammenleben als Familie Zeichenverwendung der Gesprächs-Transkription Literatur Dank Long description: Dieses Jahrbuch des Frankreichzentrums verbindet zwei Schwerpunkte: Es befasst sich zum einen mit dem Zusammenhang von Europa und Literatur, zum anderen mit dem Verhältnis von Interkulturalität und Krieg. Der erste Teil fragt, wie der Text Europa den Ort Europa konstituiert - und umgekehrt. Die Beiträge thematisieren u.a. Deleuzes Konzept des Nomadischen, die Geokritik sowie Werke von Paul Valéry und Romain Gary. Der zweite Teil widmet sich aus interdisziplinärer Perspektive einer provokativen Frage: Sind Kriege Motor interkultureller Kommunikation und Verständigung? Am Beispiel der Weltkriege und der Entkolonialisierungskonflikte des 20. Jahrhunderts sowie anhand von filmischen und literarischen Fallstudien aus dem frankophonen Kulturraum werden Phänomene wie Fremdwahrnehmung und interkulturelle Kommunikation analysiert

Mit der Dynamisierung von Familienformen geht eine wachsende Sensibilisierung für die alltäglichen Leistungen einher, die dem Zusammenleben zugrunde liegen. Während bisher vor allem die Interaktionsverhältnisse und die zeitlichen Voraussetzungen des Zusammenlebens als Familie fokussiert wurden, nimmt Sebastian Schinkel die ›familiären‹ Orts- und Raumbezüge einer Praxis des Wohnens in den Blick.In einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Perspektive auf die Lokalisierung und Verräumlichung des Zusammenlebens zeigt seine ethnographische Studie, wie Kontinuität im Zusammenleben abgesichert wird, indem sich die Akteure in einem ›gewohnten‹ Zusammenhang von Subjektverhältnissen, Alltagspraxis und Materialitäten einrichten.

»Sebastian Schinkel hat eine kluge und differenzierte Analyse [...] vorgelegt, die künftige Studien zur räumlichen Verfasstheit sozialer Beziehungen werden beachten müssen.«Astrid Baerwolf, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2014)Besprochen in:Fraunhofer IRB, 10 (2013)www.socialnet.de, 11.11.2013, Peter Hansbauer
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