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Eugenio Pacelli im Spiegel der Bischofseinsetzungen in Deutschland von 1919 bis 1939 : Teil 4

معرفی کتاب «Eugenio Pacelli im Spiegel der Bischofseinsetzungen in Deutschland von 1919 bis 1939 : Teil 4» نوشتهٔ Raphael Hülsbömer، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie werden zentrale Personalentscheidungen in der katholischen Kirche getroffen? Die Antwort auf diese Frage bleibt meist hinter den Mauern des Vatikans verborgen. Mithilfe von umfangreichem Quellenmaterial aus den vatikanischen Archiven bietet diese kirchenhistorische Studie erstmals einen detaillierten Blick auf die 31 Besetzungsverfahren für die deutschen Bischofsstühle in der Zeit der Weimarer Republik und des "Dritten Reiches". Als maßgeblicher Akteur steht dabei Eugenio Pacelli (1876-1958) im Fokus, der zunächst Nuntius in Deutschland und dann Kardinalstaatssekretär war, bevor er 1939 zum Papst gewählt wurde und den Namen Pius XII. annahm. Die Untersuchung leistet einen Beitrag zu seiner Biografie und bietet Anknüpfungspunkte für rechts-, institutionen- und diözesangeschichtliche Studien. Front Cover Titel Impressum Inhalt II.4 Sachsen II.4.1 Bautzen und Dresden, Wenden und Deutsche – Konfliktfelder einer Bistumsgründung: Meißen 1920/21 (Christian Schreiber) Kirchenrechtliche Prämissen Der Tod von Bischof Franz Löbmann und die Frage der Wiederbesetzung des Apostolischen Vikariats Das Eingreifen von Kardinal Bertram Sondierungen der Nachfolge Löbmanns durch das Dresdener Konsistorium und König Friedrich August Päpstliche Nomination oder Kapitelswahl? Pacelli und Bertram Weitere Bischofskandidaten Römische Zustimmung zur Bistumserrichtung und Watzls Kritik am Dresdener Konsistorium Die Ambitionen Hartmanns und Skalas auf das Bischofsamt Ernennung des neuen ‚Diözesanbischofs‘ vor Wiederherstellung der Diözese? Das Memorandum Pater Watzls Pater Watzl CSsR: Ein geeigneter Bischof? Ein Einflussversuch der sächsischen Regierung und die Endphase von Pacellis Kandidatensondierung Votum für Schreiber und ‚Tausch‘ mit dem Staat: Pacellis Bericht für Gasparri Eine Konvention mit der Reichsregierung: Delbrueck, Watzl und Pacelli Freie Hand für Pacelli und ein knapper Zeitplan Pacellis Sachsenreise und die Kritik des Dresdener Konsistoriums Die Bekanntgabe des neuen Diözesanbischofs Schreibers Amtsantritt und die Opposition der Dresdener Geistlichkeit Ergebnis II.4.2 Ein Besetzungsverfahren über zweieinhalb Jahre: Meißen 1929–31 (Conrad Gröber) Pacellis Vorausschau: Antonius Hilfrich für den Meißener Bischofsstuhl? Zwei Eingaben an Pacelli: Schreiber gegen Hartmann und Hartmann für einen Deutschen Im Leerlauf des Verfahrens: Kandidatenwünsche aus Sachsen und Ansprüche der Regierung Pacellis neuer Kandidat: die Ernennung Conrad Gröbers zum Bischof von Meißen Gröbers Weihe und Amtsantritt Bilanz nach einem Jahr: Gröber, ein umsichtiger Oberhirte Ergebnis II.4.3 Seelsorge in der Diaspora: Meißen 1932 (Petrus Legge) Die Translation Conrad Gröbers nach Freiburg Die Suche nach dem neuen Oberhirten: Pacellis Kandidatentrias und die Entscheidung für Petrus Legge Die Einsetzung Legges zum Bischof von Meißen Ergebnis II.4.4 Die Entscheidungsmacht des Kardinalstaatssekretärs: Meißen 1936/37 (Heinrich Wienken) Das Devisenverfahren gegen Petrus Legge und der Plan eines Koadjutors mit Nachfolgerecht Die Kandidatenvorschläge Orsenigos Die Hilflosigkeit Giuseppe Pizzardos bei Pacellis Abwesenheit Die Anordnung des Papstes: Nexus von Verurteilung und Amtsrücktritt Die ‚Handschrift‘ Pacellis Das staatliche Plazet für Wienken Die Einsetzung Wienkens zum Koadjutor des Bistums Meißen Ergebnis III. Vergleichende Auswertung und Fazit III.1 Pacelli und die Kandidaten III.1.1 Ideales Kandidatenprofil III.1.2 Lokale Umstände und Opportunitätskriterien III.1.3 Kandidatenkorpus und Sondierungen III.2 Pacelli und der Besetzungsmodus III.2.1 Phase der Normfindung: päpstliche Nomination oder Kapitelswahl? III.2.2 Phase der Normanwendung: Maximierung der römischen Freiheit III.3 Pacelli und der Staat III.3.1 Alles für ein Konkordat? Die Bischofseinsetzungen in den Konkordatsverhandlungen III.3.2 Ideal und Konfliktvermeidung: die Bischofseinsetzungen nach den Konkordaten und im Nationalsozialismus III.4 Pacelli und die Informanten III.4.1 Institutionalisiertes ‚Informantensystem III.4.2 Informelle Ratgeber und Gutachter III.5 Pacelli und die Kurie III.5.1 Pacelli als Nuntius III.5.2 Pacelli als Kardinalstaatssekretär III.6 Fazit Quellen- und Literaturverzeichnis Anhang 1. Dokumente und Kandidatenlisten 1.1 Die Ausführungsdekrete vom 4. April 1926 zum Listenverfahren von Artikel 14 § 1 des bayerischen Konkordats von 1924 1.2 Die bayerischen Triennallisten 1.2.1 Die Triennallisten des Episkopats 1.2.2 Die Triennallisten der Domkapitel 1.3 Die Bischofskandidaten in Preußen nach Artikel 6 des preußischen Konkordats von 1929 2. Pacellis Bischofskandidaten Personenregister Back Cover
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