معرفی کتاب «Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten (German Edition)» نوشتهٔ Gerald Hüther، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Nur wir Menschen sind in der Lage, unsere Lebenswelt immer besser nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Indem wir uns aber immer perfekter an die so gestaltete Lebenswelt anpassen, verlieren wir allzu leicht auch unsere Fähigkeit, immer wieder nach neuen Wegen zu suchen und dabei aus den eigenen Fehlern zu lernen. Doch wir sind frei, wir haben die Wahl. Wir können diese selbstverständlich gewordenen Vorstellungen hinterfragen, wir können sie loslassen und uns entscheiden, unser Leben und unser Zusammenleben anders zu gestalten. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Und für die Entfaltung der in uns angelegten Potentiale brauchen wir die Begegnung und den Austausch mit anderen. Die Freude am eigenen Denken und die Lust am gemeinsamen Gestalten sind die großen Themen dieses Buches. Der Biologe Hüther macht deutlich: Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem koevolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein. Und finden zurück zu dem Lebendigen, das uns ausmacht: zu neuer Kreativität, zum Mut zu sich selbst und zu persönlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wir verfügen über Talente und Begabungen und ein zeitlebens lernfähiges Gehirn, das für die Lösung von Problemen optimiert ist. Wir können Erfahrungen anderer übernehmen und über Generationen weitergeben. Doch alte, gebahnte Denkmuster verhindern, was für das Entstehen von Potentialentfaltungsgemeinschaften erforderlich ist: Vertrauen, Austausch, Begegnung. Wenn wir erkennen, dass unser Gehirn sein Potential in Netzwerken mit anderen entfalten kann, dass wir in all unserer Verschiedenheit zusammengehören, voneinander abhängig und miteinander verbunden sind, dann öffnet sich auch der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, denn: Gemeinsam verfügen wir über deutlich mehr Hirn als allein! English Taking pleasure in one's own thoughts and experiencing joy at common activities are the major themes of this volume. The biologist Gerald H|ther makes it clear that every living system can only develop to its greatest possible potential by participating in a coevolutionary process together with other forms of life. Put more Together we can do more than we can alone, and together we can regain what makes us living creativity, the courage to be ourselves, and the ability to find a personal answer to the question of the meaning of life. Gerald H|ther infuses the concept of the personal development of potential in individualized societies with new and exciting highlights. This capability does not arise from the demands made on us by our economic system, nor is it based on ethical considerations and moral imperatives. It is much It lies in our very nature as humans. German Nur wir Menschen sind in der Lage, unsere Lebenswelt immer besser nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Indem wir uns aber immer perfekter an die so gestaltete Lebenswelt anpassen, verlieren wir allzu leicht auch unsere Fhigkeit, immer wieder nach neuen Wegen zu suchen und dabei aus den eigenen Fehlern zu lernen. Wir sind frei, wir haben die Wahl. Wir knnen diese selbstverstndlich gewordenen Vorstellungen hinterfragen, wir knnen sie loslassen und uns entscheiden, unser Leben und unser Zusammenleben anders zu gestalten. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Und f|r die Entfaltung der in uns angelegten Potentiale brauchen wir die Begegnung und den Austausch mit anderen. Die Freude am eigenen Denken und die Lust am gemeinsamen Gestalten sind die grossen Themen dieses Buches. Der Biologe H|ther macht Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem koevolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder Gemeinsam kommen wir weiter als allein. Und finden zur|ck zu dem Lebendigen, das uns zu neuer Kreativitt, zum Mut zu sich selbst und zu persnlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wir verf|gen |ber Talente und Begabungen und ein zeitlebens lernfhiges Gehirn, das f|r die Lsung von Problemen optimiert ist. Wir knnen Erfahrungen anderer |bernehmen und |ber Generationen weitergeben. Doch alte, gebahnte Denkmuster verhindern, was f|r das Entstehen von Potentialentfaltungsgemeinschaften erforderlich Vertrauen, Austausch, Begegnung. Wenn wir erkennen, dass unser Gehirn sein Potential in Netzwerken mit anderen entfalten kann, dass wir in all unserer Verschiedenheit zusammengehren, voneinander abhngig und miteinander verbunden sind, dann ffnet sich auch der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, Gemeinsam verf|gen wir |ber deutlich mehr Hirn als allein! Titelseite Impressum Inhalt Bevor es losgeht ... Teil 1: Das Leben als erkenntnisgewinnender Prozess Weshalb haben wir so viele Probleme? Woran orientiert sich unser Denken? Was treibt unsere Suche nach Erkenntnis? Wohin hat uns unsere Erkenntnissuche geführt? Können wir uns selbst erkennen? Wie gelangen wir zu einer eigenen Erkenntnis? Wie bewerten wir unsere Erkenntnisse? Welche Erkenntnisse breiten sich aus? An welchen Erkenntnissen können wir uns orientieren? 1.1 Lebewesen funktionieren nicht wie unsere Maschinen. Sie wollen leben und verfolgen eigene Absichten, sind also intentionale Subjekte 1.2 Programme und Baupläne sind nützlich für die Realisierung unserer Vorhaben, aber alles, was lebendig ist, erfindet sich selbst erst im Prozess des eigenen Werdens 1.3 Wettbewerb ist nicht die Triebfeder von Weiter-entwicklung, sondern zwingt lebende Systeme lediglich zu fortschreitender Spezialisierung 1.4 Kein lebendes System existiert für sich allein. Es ist immer mit anderen Lebensformen verbunden und kann nur leben und sich weiterentwickeln inmitten von anderen, die auch am Leben bleiben, wachsen und sich fortpflanzen wollen Teil 2: Die Strukturierung des menschlichen Gehirns durch soziale Erfahrungen Was ist Kohärenz? Wie funktioniert Selbstorganisation im Gehirn Wie werden wir so, wie wir sind? 2.1 Die vorgeburtliche Strukturierung neuronaler Netzwerke im sich entwickelnden Gehirn 2.2 Die Strukturierung des kindlichen Gehirns durch eigene Erfahrungen 2.3 Die Strukturierung des menschlichen Gehirns durch die transgenerationale Weitergabe von Erfahrungen 2.4 Die zeitlebens bestehende Umbaufähigkeit einmal entstandener neuronaler Verschaltungsmuster durch neue Erfahrungen Teil 3: Potentialentfaltung in menschlichen Gemeinschaften 3.1 Was kennzeichnet unser gegenwärtiges Zusammenleben? 3.2 Könnten wir auch anders zusammen leben? 3.3 Wovon wollen wir dann leben? 3.4. Wofür wollen wir zusammen leben? 3.5 Wann fangen wir an, uns gemeinsam auf den Weg zu machen? Wie es weitergeht ... Anmerkung
Nur wir Menschen sind in der Lage, unsere Lebenswelt immer besser nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Indem wir uns aber immer perfekter an die so gestaltete Lebenswelt anpassen, verlieren wir allzu leicht auch unsere Fähigkeit, immer wieder nach neuen Wegen zu suchen und dabei aus den eigenen Fehlern zu lernen.Doch: Wir sind frei, wir haben die Wahl. Wir können diese selbstverständlich gewordenen Vorstellungen hinterfragen, wir können sie loslassen und uns entscheiden, unser Leben und unser Zusammenleben anders zu gestalten. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Und für die Entfaltung der in uns angelegten Potentiale brauchen wir die Begegnung und den Austausch mit anderen.Die Freude am eigenen Denken und die Lust am gemeinsamen Gestalten sind die großen Themen dieses Buches. Der Biologe Hüther macht deutlich: Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem koevolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein. Und finden zurück zu dem Lebendigen, das uns ausmacht: zu neuer Kreativität, zum Mut zu sich selbst und zu persönlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.Wir verfügen über Talente und Begabungen und ein zeitlebens lernfähiges Gehirn, das für die Lösung von Problemen optimiert ist. Wir können Erfahrungen anderer übernehmen und über Generationen weitergeben. Doch alte, gebahnte Denkmuster verhindern, was für das Entstehen von Potentialentfaltungsgemeinschaften erforderlich ist: Vertrauen, Austausch, Begegnung. Wenn wir erkennen, dass unser Gehirn sein Potential in Netzwerken mit anderen entfalten kann, dass wir in all unserer Verschiedenheit zusammengehören, voneinander abhängig und miteinander verbunden sind, dann öffnet sich auch der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, denn: Gemeinsam verfügen wir über deutlich mehr Hirn als allein!
Taking pleasure in one's own thoughts and experiencing joy at common activities are the major themes of this volume. The biologist Gerald Hüther makes it clear that every living system can only develop to its greatest possible potential by participating in a coevolutionary process together with other forms of life. Put more succinctly: Together we can do more than we can alone, and together we can regain what makes us living creatures: creativity, the courage to be ourselves, and the ability to find a personal answer to the question of the meaning of life.Gerald Hüther infuses the concept of the personal development of potential in individualized societies with new and exciting highlights. This capability does not arise from the demands made on us by our economic system, nor is it based on ethical considerations and moral imperatives. It is much simpler: It lies in our very nature as humans Das Ende des Kollektivismus kam schneller als erwartet. Aber auch der Individualismus der westlichen Welt hat sich nicht als zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell erwiesen. Offenbar brauchen Menschen beides: individuelle Freiräume und soziale Eingebundenheit. Gerald Hüther entwickelt mit seinem Konzept der Potentialentfaltung in individualisierten Gemeinschaften eine Perspektive menschlichen Zusammenlebens, die beides ermöglicht Biographische InformationenProf. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Neurobiologe an der Universität Göttingen und Autor zahlreicher Publikationen