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Ethische Wirklichkeit : Objektivität und Vernünftigkeit der Ethik aus pragmatistischer Perspektive

معرفی کتاب «Ethische Wirklichkeit : Objektivität und Vernünftigkeit der Ethik aus pragmatistischer Perspektive» نوشتهٔ Kiesselbach, Matthias، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter und Co در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Doubts regarding the intellectual honesty of everyday ethical discourse primarily relate to two of its fundamental assumptions. First: Ethical judgments are truth-apt. Second: Ethical claims are claims of reason. The author offers a new line of defense for these assumptions. The principal reference points in his argument are the language philosophy approaches of Ludwig Wittgenstein and Robert Brandom. Einleitung 13 Übersicht 24 I. Zur Unhinterfragbarkeit des ethischen Diskurses 31 1. Die Ethik und ihre Aura des Dubiosen 33 1.1 Einleitung: Zweifel als Beginn der Philosophie 33 1.2 Die Philosophie als Teil des Problems 35 1.3 Zwei kardinale Zweifel am Anfang der Ethik 38 1.4 Philosophische Vorstellungen hinter den Zweifeln 42 1.5 Die Zweifel bestimmen die Spielregeln der Debatte 48 2. Die Ethik als Horizont der Intelligibilität 64 2.1 Einleitung: Unangemessene Verständnisse 64 2.2 Wittgenstein und der Weg zurück zur Alltagssprache 65 2.3 Ethische Regeln als Sprachspielregeln 68 2.4 Drei Einwände, und was man aus ihnen lernen kann 91 2.5 Fazit und Überleitung zu den nächsten Kapiteln 106 3. Konflikt und Objektivität 110 3.1 Einleitung: Konflikt und Objektivität 110 3.2 Propositionale Konflikte, Interpretation, Objektivität 114 3.3 Einige Gegenargumente 131 3.4 Einige interpretationistische Verwandtschaften 141 3.5 Ein noch nicht berücksichtigter Fall 143 4. Vom Grund zur Handlung 148 4.1 Einleitung: Die Einwirkung der Gründe auf die Welt 148 4.2 Humes Intuition und ihre Zurückweisung 152 4.3 Kritik der humeanischen Argumente 157 4.4 Zu den Wurzeln des motivationalen Externalismus 163 4.5 Abschließende Worte 175 II. Zur Offenheit des ethischen Diskurses 179 5. Sprache im Wandel – Ethik im Wandel? 181 5.1 Einleitung: Zur Historizität der Sprache 181 5.2 Was sind Begriffe? 184 5.3 Begriffe im Wandel I: Brandom 192 5.4 Begriffe im Wandel II: Dworkin 206 5.5 Zentrale Lehren 222 6. Eine pragmatistische Theorie des Regelfolgens 228 6.1 Einleitung: Die alte Frage nach der Normativität 228 6.2 Implizite Normen, aber nicht bloß Regularität 230 6.3 Normen als instituiert durch praktische Einstellungen 233 6.4 Der Theoretiker als Träger praktischer Einstellungen 237 6.5 Abschließende Bemerkungen 255 7. Zwischen Partikularismus und Generalismus 260 7.1 Einleitung: Eine neue Kontroverse 260 7.2 Partikularistische Zweifel an ethischen Prinzipien 262 7.3 Grammatische Sätze und grammatische Evolution 266 7.4 Ethische Probleme als grammatische Spannungen 273 7.5 Abschließende Bemerkungen und Überleitung 283 III. Zur Außenansicht des ethischen Diskurses 287 8. Die Ethik im Blick der Naturwissenschaft 289 8.1 Einleitung: Naturwissenschaftler und Philosophen 289 8.2 Bescheidene Erinnerungen zur Relevanz der Psychologie 291 8.3 Moralpsychologie zur Überprüfung von Urteilsdispositionen 295 8.4 Moralpsychologie als Horizonterweiterung 303 8.5 Abschließende Bemerkungen 309 Literaturverzeichnis 311 Personen- und Sachregister 321

Das Buch Ethische Wirklichkeit liefert eine Verteidigung von zwei Grundannahmen des ethischen Diskurses, die schon immer philosophischen Zweifeln ausgesetzt waren: erstens der Annahme der Wahrheitsfähigkeit ethischer Urteile, zweitens der Annahme der Vernünftigkeit der Befolgung angemessener ethischer Forderungen.
Hauptbezugspunkte der Arbeit sind dabei Ludwig Wittgenstein und Robert Brandom. Mit ihnen wird gezeigt, dass die Bedeutung propositional gehaltvoller Ausdrücke auf der fundamentalen Ebene in ihren internen Beziehungen mit weiteren Ausdrücken sowie mit nichtsprachlichen Verrichtungen besteht. Mit dieser Idee wird nicht nur der ethische Kognitivismus als eine unproblematische Position ausgewiesen. Zusammen mit interpretationstheoretischen Standardargumenten Wittgensteins und Donald Davidsons unterstützt die Idee zudem einen ethischen Objektivismus. Die notwendige Vernünftigkeit ethischen Handelns wird mit der These verteidigt, dass ethische Sätze im Wesentlichen dem Explizitmachen von Aspekten des geteilten Sprachspiels dienen. Das Ignorieren eines angemessenen ethischen Urteils bzw. das Nichtbefolgen einer angemessenen ethischen Forderung erscheint damit als ein Schritt über die Grenze der Intelligibilität hinaus.

Matthias Kiesselbach. Includes Bibliographical References And Index.
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