Ethik in der Klinikseelsorge : Empirie, Theologie, Ausbildung
معرفی کتاب «Ethik in der Klinikseelsorge : Empirie, Theologie, Ausbildung» نوشتهٔ Thorsten Moos, Simone Ehm, Fabian Kliesch, Julia Thiesbonenkamp-Maag، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck et Ruprecht در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Krankenhausseelsorge ist in jüngerer Zeit zunehmend intensiv mit Themen der Ethik befasst. ImKontext der ImplementierungKlinischer Ethikberatung, aber auch weit darüber hinaus, reflektieren Seelsorgerinnen und Seelsorger Fragen der Ethik medizinischer Behandlungen, der Gestaltung von Organisationsprozessen und der individuellen Lebensführung. Sie agieren in einem hoch ausdifferenzierten Gesundheitswesen, am Schnittpunkt von Medizin, Recht, Ökonomie und Religion. Konfrontiert mit unterschiedlichsten Erwartungen und Rollenzuschreibungen erproben siegangbare Wege theologischer Professionalität imUmgang mit Ethik inder Klinik. Die vorliegende Studie dient dazu, diese eingehend wahrzunehmen, theologisch zu rekonstruieren und von hier aus Vorschläge für die Förderung ethischer Kompetenz in der Seelsorgeausbildung zu machen. Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 1. Ethik in der Klinik als Gegenstand empirischer Seelsorgeforschung . . 11 I. Ethik als Aufgabe der Klinikseelsorge . . . . . . . . . . . . 11 II. Fragestellung und Methoden der Studie . . . . . . . . . . 16 III. Begriffliche Vorklärungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 IV. Zum Aufbau des Buches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 V. Anmerkungen zur Autorschaft . . . . . . . . . . . . . . . 33 2. Ethische Situationen in der Klinik und die Rolle der Seelsorgenden . . 34 2.1 Was ist Ethik in der Klinik? Die Perspektive von Seelsorgenden . . 34 I. Ethikberatung in der Klinik: Entwicklung und Status quo . 36 II. Ethische Probleme aus Sicht von Seelsorgenden . . . . . . 40 III. Erwartungen von Seelsorgenden an die Institutionalisierung von Ethik . . . . . . . . . . . . . . . 48 IV. Das Ethikverständnis von Seelsorgenden: Ein Modell zur Klassifikation ethischer Situationen . . . . . . . . . . . . . 52 V. Fazit: Ein weiter Ethikbegriff markiert Diskrepanzen im Klinikalltag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 2.2 Die Rolle von Seelsorgenden in der Konfrontation mit Ethik . . . . 58 I. Veränderte Rahmenbedingungen von Seelsorge im Krankenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 II. Einflüsse auf die ethische Rolle von Seelsorgenden . . . . 63 III. Fazit: Ethik erweitert das Rollenspektrum von Seelsorgenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 3. Der Umgang von Seelsorgenden mit ethischen Problemen . . . . . . . 72 3.1 Der Einfluss der Seelsorgenden in Entscheidungssituationen . . . . 72 I. Die Genese ethischer Situationen . . . . . . . . . . . . . . 72 II. Die Veränderung ethischer Situationen . . . . . . . . . . . 80 III. Die Nachbegleitung ethischer Entscheidungen . . . . . . . 85 IV. Der Einfluss ethischer Situationen auf Seelsorgende . . . . 87 V. Fazit: Seelsorgende gestalten ethische Situationen in vielfacher Hinsicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 3.2 Ethik im Kontext der Organisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 I. Organisationsregeln und -kultur als Themen der Ethik . . 92 II. Der Wandel von Strukturen ethischer Kommunikation . . 97 III. Die kommunikative Einbindung der Seelsorgenden . . . . 99 IV. Die Einheit der Organisation . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 V. Fazit: Umgang mit Ethik umfasst auch „Seelsorge an der Institution“ . . . . . . . . . . . . . . . . 106 3.3 Sorge in Beziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 I. Ansätze einer Care-Ethik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 II. Care als Orientierung von Seelsorgenden in ethischen Situationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 III. Fazit: Care gehört zum Ethos von Seelsorgenden . . . . . 127 3.4 Gewissensfragen in der Klinik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 I. Das Gewissensverständnis der Seelsorgenden . . . . . . . 131 II. Seelsorglicher Umgang mit Gewissensfragen . . . . . . . . 143 III. Die religiöse Dimension des Gewissens . . . . . . . . . . . 149 IV. Fazit: Der Gewissensbegriff markiert einen Raum für moralisches Subjektsein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 3.5 Verhandlungen über Personsein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 I. „Personsein“ als Hintergrundkonzept ethischer Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 II. Momente des Personseins am Lebensende . . . . . . . . . 160 III. Das Personsein von Föten und Säuglingen . . . . . . . . . 172 IV. Fazit: Personsein an den Grenzen des Lebens ist eine prekäre Zuschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 3.6 Sprachen und Grenzen von Sprache im Krankenhaus . . . . . . . . 184 I. Der Umgang von Seelsorgenden mit medizinischer Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 II. Zur Funktion religiöser Rede bei Klinikseelsorgenden . . . 199 III. Moralische und entmoralisierende Rede . . . . . . . . . . 216 IV. Grenzen der Sprache und die Ethik der Grenzsituationen: Der seelsorgliche Umgang mit nonverbaler Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 V. Fazit: Seelsorgende haben ein Gespür für Sprache als Form des Ethischen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236 3.7 Die ethische Funktion von Ritualen . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 I. Rituale als symbolische Handlungskomplexe . . . . . . . . 240 II. Die Neuordnung ethischer Situationen im Ritual . . . . . 244 III. Rituale in Entscheidungssituationen . . . . . . . . . . . . 250 IV. Die Ordnung sozialer Beziehungen und die Verhandlung sozialer Rollen im Ritual . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 V. Exkurs: Räume als Ressource für das Ritual . . . . . . . . 258 VI. Fazit: Rituale sind Orte symbolischer Kommunikation über Ethik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 4. Perspektiven einer Ethik der Seelsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 4.1 Ethik und Seelsorge: Theologische Überlegungen . . . . . . . . . . 261 I. Zur Frage der Zuordnung von Seelsorge und Ethik . . . . 264 II. Materiale Themen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 III. Grundfragen im Verhältnis von Seelsorge und Ethik . . . 281 IV. Fazit: In der Seelsorge begegnen sich moralische Subjekte auf transmoralischem Grund . . . . . . . . . . . . . . . . 289 4.2 Ethische Kompetenz in der Seelsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 I. Ein neues Modell ethischer Kompetenz in der Seelsorge . 294 II. Die Elemente ethischer Kompetenz in der Seelsorge . . . . 301 III. Fazit: Ethische Kompetenz sollte bereits in der grundständigen Seelsorgeausbildung entwickelt werden . 311 4.3 Ausbildung ethischer Kompetenz: Das Heidelberger Modul . . . . 313 I. Seelsorgedidaktische Überlegungen . . . . . . . . . . . . . 314 II. Die einzelnen Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 III. Erfahrungen und Varianten . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 5. Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 I. Zusammenfassung der Studienergebnisse . . . . . . . . . 334 II. Themen weiterer Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . 340 Anhang: Material für die Seelsorgeausbildung . . . . . . . . . . . . . . . 343 M I: Arbeitsblatt „Modelle der Einbindung von Seelsorge in die Klinik“ (Block 1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344 M II: Impuls „Klassifikation ethischer Situationen“ (Block 2) . . 347 M III: Fallbeispiel (Blöcke 2 und 3) . . . . . . . . . . . . . . . . . 349 M IV: Rollenanweisungen (Block 2) . . . . . . . . . . . . . . . . 350 M V: Rollenanweisungen (Block 3) . . . . . . . . . . . . . . . . 362 M VI: Ablaufplan „Nimwegener Modell der ethischen Fallbesprechung“ (Block 3) . . . . . . . . . . . . . . . . . 373 M VII: Fragenkatalog „Auswertung des Planspiels“ (Block 3) . . . 375 M VIII: Material zur Themeneinheit „Umgang mit Schuld“: Impuls für Erfahrungsaustausch . . . . . . . . . . . . . . . 376 M IX: Material zur Themeneinheit „Umgang mit Schuld“: Arbeitsmaterial für Kleingruppenarbeit . . . . . . . . . . . 377 M X: Material zur Themeneinheit „Barmherziger Samariter und Seelsorge“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 379 Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 382 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 384 Autorinnen und Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 385 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 386 Main description: Die Krankenhausseelsorge ist in jüngerer Zeit zunehmend intensiv mit Themen der Ethik befasst. Im Kontext der Implementierung Klinischer Ethikberatung, aber auch weit darüber hinaus, reflektieren Seelsorgerinnen und Seelsorger Fragen der Ethik an den Grenzen des Lebens, der Gestaltung von Organisationsprozessen und der individuellen Lebensführung. Sie agieren in einem hoch ausdifferenzierten Gesundheitswesen, am Schnittpunkt von Medizin, Recht, Ökonomie und Religion. Konfrontiert mit unterschiedlichsten Erwartungen und Rollenzuschreibungen erproben sie gangbare Wege theologischer Professionalität im Umgang mit Ethik in der Klinik. Die vorliegende Studie dient dazu, diese eingehend wahrzunehmen, theologisch zu reflektieren und von hier aus Vorschläge für die Förderung ethischer Kompetenz in der Seelsorgeausbildung zu machen.
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