Erzähltes Wohnen : Literarische Fortschreibungen eines Diskurskomplexes im bürgerlichen Zeitalter
معرفی کتاب «Erzähltes Wohnen : Literarische Fortschreibungen eines Diskurskomplexes im bürgerlichen Zeitalter» نوشتهٔ Norbert Wichard، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wohnen wird ab dem 18. Jahrhundert zu einem zentralen Thema der Selbstvergewisserung der bürgerlichen Gesellschaft: Insbesondere Identität oder Privatheit und Öffentlichkeit werden durch die Fortschreibung von Wohndiskursen in der Literatur inszeniert. Vor dem Hintergrund des langen, »wohnsüchtig[en]« 19. Jahrhunderts (Walter Benjamin) untersucht diese Studie Texte der deutschsprachigen Literatur von Karl Philipp Moritz über Goethe, die Romantiker und Theodor Fontane bis hin zu Alfred Kubin im kulturellen Kontext und verfolgt in zahlreichen Einzelanalysen die narrative Produktivität des Diskurskomplexes Wohnen. Inhalt Vorwort 1. Wohnen erzählen 1.1 Texturen des (bürgerlichen) Wohnens 1.2 Wohnen als Diskurskomplex 1.3 Vorbemerkungen zum Wandel im erzählten Wohnen 2. Bürgerliches Wohnen: Eine Entdeckung für die Literatur 2.1 Das Sprechen über das Wohnen am Ende des 18. Jahrhunderts (Moden und Bauen: Christian Garve, Journale, Bauschriften) 2.2 Wohnen im Zeichen der Seelenkunde (Magazin zur Erfahrungsseelenkunde: Einsiedler, gewohnte Räume) 2.3 Unbehauste Psyche: Eine Wohngeschichte (Moritz: Anton Reiser) 2.4 Lehrjahre des Wohnens und der Weg zum Wohn-Glück (Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre) 2.5 Romantische Wohnexperimente: Die Kraft der eigenen Vorstellung (Hoffmann: Der Sandmann, Das Fräulein von Scuderi, Arnim: Die Majorats-Herren, Tieck: Des Lebens Überfluß) 3. Verdichtetes Wohnen: Der eingerichtete Diskurskomplex 3.1 Eingerichtetes Wohnen im Biedermeier (Adel und Bürgertum, Wohnräume von Huber und Stifter) 3.2 Geordnete Wohnzeichen: Biedermeierzeit und (Früh-)Realismus (Gotthelf: Die schwarze Spinne, Riehl: Die Lehrjahre eines Humanisten, Der Hausbau, Grillparzer: Der arme Spielmann, Stifter: Turmalin) 3.3 Medien der Sprache des Wohnens (Gartenlaube, Wohnanleitungen: Jakob von Falke, Georg Hirth) 3.4 Wohndichte und Raumspiele im Spätrealismus (Fontane: Irrungen, Wirrungen, Frau Jenny Treibel, L’Adultera) 3.5 Realistische Erzählexperimente des Wohnens (Storm: Ein Doppelgänger, Der Schimmelreiter, Raabe: Stopfkuchen) 4. Fragiles Wohnen: Inszenierungen um 1900 4.1 Erzählpotentiale: Richtiges Wohnen in Jugendstil und früher Moderne (Hermann Bahr, Adolf Loos, Georg Simmel) 4.2 Die soziale Radikalität der Wohnoberfläche (Holz/Schlaf: Ein Tod, Papa Hamlet, Kretzer: Meister Timpe) 4.3 Ästhetisierung und Psychologisierung des Wohnens (Freud, Hofmannsthal: Märchen, Beer-Hofmann: Der Tod Georgs) 4.4 Wohnen im Zeichen von Isolation und Zerstörung (Mann: Buddenbrooks, Sternheim: Busekow, Ulitz: Die vergessene Wohnung, Keyserling: Abendliche Häuser, Kubin: Die andere Seite) 5. Die Sprache des Wohnens: Über das Erzählen vom Wohnen 6. Literaturverzeichnis Wohnen wird ab dem 18. Jahrhundert zu einem zentralen Thema der Selbstvergewisserung der bürgerlichen Gesellschaft: Insbesondere Identität oder Privatheit und Öffentlichkeit werden durch die Fortschreibung von Wohndiskursen in der Literatur inszeniert. Vor dem Hintergrund des langen, »wohnsüchtig[en]« 19. Jahrhunderts (Walter Benjamin) untersucht diese Studie Texte der deutschsprachigen Literatur von Karl Philipp Moritz über Goethe, die Romantiker und Theodor Fontane bis hin zu Alfred Kubin im kulturellen Kontext und verfolgt in zahlreichen Einzelanalysen die narrative Produktivität des Diskurskomplexes Wohnen. Literatur,Kultur,Wohnen,Bürgerlichkeit,Privatheit,Germanistik,Allgemeine Literaturwissenschaft,Kulturgeschichte,Literaturwissenschaft,Literature,Culture,German Literature,General Literature Studies,Cultural History,Literary Studies Long description: Wohnen wird ab dem 18. Jahrhundert zu einem zentralen Thema der Selbstvergewisserung der bürgerlichen Gesellschaft: Insbesondere Identität oder Privatheit und Öffentlichkeit werden durch die Fortschreibung von Wohndiskursen in der Literatur inszeniert. Vor dem Hintergrund des langen,>>wohnsüchtig[en]
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