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Erzählen vom Heiligen : Narrative Inszenierungsformen von Heiligkeit im 'Passional'

معرفی کتاب «Erzählen vom Heiligen : Narrative Inszenierungsformen von Heiligkeit im 'Passional'» نوشتهٔ Andreas Hammer، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Studie untersucht das früheste und mit über 100.000 Versen umfangreichste volkssprachige Legendar hinsichtlich seiner narrativen Inszenierungsformen von Heiligkeit. Es geht also nicht um form- und motivgeschichtliche Fragen, sondern um die spezifische Poetik legendarischen Erzählens. Die Ergebnisse der Analysen lassen sich daher auch übertragen auf die Bedingungen hagiographischer Erzählungen im Allgemeinen. Vorwort 1. Einleitung: Heiligkeit und Erzählung Methodische Vorüberlegungen Die Legende als Erzählform Zur methodischen Erfassung narrativer Inszenierungsformen von Heiligkeit Zur Textauswahl 2. Zum "Passional" als Textgrundlage 2.1. Das "Passional" im Kontext mittelalterlicher Hagiographie 2.2. Die spezifischen Erzählverfahren des "Passionals" 3. Exemplarische Heiligkeit: Jesus und Maria im I. Buch des "Passionals" 3.1. Inhaltsübersicht, Quellen und Bearbeitungstendenzen 3.2. Inszenierungsformen von Heiligkeit im I. Buch: Jesus und Maria als narrative Vorbilder für die Heiligen 4. Heiligkeit als "imitatio Christi": Das "Buch der Boten" 4.1. Syntagma im Paradigma: Andreas 4.2. Der Apostel Petrus: "imitatio" in "miracula" und "figura" 4.3. Der Apostel Johannes: Nachfolger Jesu und Mariae 4.4. Die heilige Sünderin: Magdalenas Wandel zur Heiligen 4.5. Fazit 5. Basisoppositionen und Differenzsetzungen 5.1. Inklusion – Exklusion 5.2. Stigma und Charisma 5.3. Extremformen der Stigmatisierung: Theodora und das Umschlagen von Schuld in Gnade 5.4. Fazit 6. Nachfolge bis in den Tod: Martyrium, Körperkonzeption und "imitatio Christi" 6.1. Das Martyrium als vollkommene Form der "imitatio" 6.2. Christus nachsterben: Die poetische Konzeption von Tod und Martyrium in den Legenden des dritten Buches 6.3. Fazit 7. Gegentypen: Unheilige und Antilegenden 7.1. Pilatus 7.2. Judas 7.3. Die komplementäre Ordnung der Antilegenden 8. Erzählstrategien und Erzählmuster 8.1. Umschlagsmomente und Motivationsstrukturen 8.2. Außerhagiographische Erzählmuster 8.3. Fazit: Legendarische Narratologie 9. Legenden im Vergleich: Ein Blick über das "Passional" hinaus 9.1. Christophorus: Märtyrer – Christusträger 9.2. Silvester: Papst und Vorkämpfer des Christentums 9.3. Ein kurzer Ausblick auf die Elisabethlegende 10. Schlussbemerkung: Erzählen vom Heiligen Literaturverzeichnis In der Reihe "Literatur – Theorie – Geschichte" (LTG) erscheinen Arbeiten aus der Germanistischen Mediävistik, die eine Rekonstruktion historischer Text- und Diskurswelten betreiben. Mit ihrer kulturhistorischen Grundierung bietet die Reihe solchen Studien ein Forum, die die Beschäftigung mit der Literatur des Mittelalters bei hoher philologischer Präzision auf eine theoretisch reflektierte Grundlage stellen. Diese kann von Konzeptionen der Geschichtswissenschaften (z.B. Historische Anthropologie, Mentalitätengeschichte), von philosophischen (Diskurstheorie, Dekonstruktion, Gender etc.), kulturphilosophischen (Zivilisationstheorien) oder literatur- und medientheoretischen Zugängen geprägt sein. Publiziert werden Monographien und Sammelbände, die textwissenschaftlich orientiert, kultur- und/oder literaturtheoretisch perspektiviert und historisch situiert sind. The study examines the earliest - and with over 100,000 verses, the most extensive - vernacular Legenda concerning its portrayals of holiness. Rather than emphasizing formal and historical motifs, it focuses on the specific poetics of legendary narrative. The analytic findings are also applicable to hagiographic narratives in general
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