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Erscheinungsformen rheinischer Alltagssprache : Untersuchungen zu Variation und Kookkurrenz-regularitäten im "mittleren Bereich" zwischen Dialekt und Standardsprache

معرفی کتاب «Erscheinungsformen rheinischer Alltagssprache : Untersuchungen zu Variation und Kookkurrenz-regularitäten im "mittleren Bereich" zwischen Dialekt und Standardsprache» نوشتهٔ Robert Möller، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag; Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Sprache, die in der informellen Kommunikation im Alltag verwendet wird, ist im Rheinland wie in einem Großteil des deutschen Sprachgebiets zumeist weder der Dialekt noch das Standarddeutsche, sondern etwas dazwischen. Die Frage, wie dieser mittlere Bereich organisiert ist, ob sich eine intermediäre Varietät gebildet hat (oder mehrere), ob die Wahlmöglichkeiten der Sprecher in anderer Weise eingeschränkt sind oder ob es sich im Wesentlichen um eine schwankende Mischung aus Dialekt- und Standardelementen handelt, ist von Sprechern und Forschern unterschiedlich beantwortet worden. Diese Arbeit folgt nun einem bislang vernachlässigten Ansatz: Im Zentrum steht die Untersuchung von Kookkurrenzregularitäten. In einem Korpus aus familiären Gesprächen wird untersucht, welche Kombinationen dialektaler und standardsprachlicher Elemente innerhalb von Wörtern und von Sätzen vorkommen bzw. nicht vorkommen. So ergibt sich ein Gesamtbild, in dem sich die scheinbaren Widersprüche (Kontinuum vs. Dialekt-Hochdeutsch -Dichotomie) klären. INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG 1. MODELLE DES „MITTLEREN BEREICHS“ 1.1 CODE-SWITCHING ZWISCHEN DIALEKT UND STANDARDSPRACHE 1.2 REGIONALE UMGANGSSPRACHE ALS DISTINKTE VARIETÄT 1.3 DAS MODELL DES DIALEKT-STANDARD-KONTINUUMS 1.4 VERDICHTUNGSBEREICHE 1.5 VARIABLENREGELN 2. EMPIRISCHE ZUGÄNGE ZUR REGIONALEN UMGANGSSPRACHE – PROBLEME UND ERGEBNISSE 2.1 VARIABLENANALYTISCHE UND KONVERSATIONSANALYTISCHE ANSÄTZE 2.2 KOOKKURRENZREGULARITÄTEN 2.3 UNTERSUCHUNGEN ZU STANDARD-DIALEKT-VARIATION IM RIPUARISCHEN RAUM 3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: KORPUS UND UNTERSUCHTE MERKMALE 3.1 ZUR ERHEBUNG „NATÜRLICHER“ ALLTAGSSPRACHE 3.2 MATERIAL UND DATENAUFBEREITUNG 3.3 DIE VARIABLEN 4. ERGEBNISSE DER GLOBAL-STATISTISCHEN AUSWERTUNG 4.1 ABSTUFUNG DES VARIANTENGEBRAUCHS IN DEN TEXTEN 4.2 IMPLIKATIONSSKALENANALYSE 4.3 CLUSTERANALYSE 5. KOOKKURRENZANALYSE 5.1 ZUR METHODE 5.2 ERGEBNISSE AUF WORTEBENE 6. WEITERE UNTERSUCHUNGEN ZUR KOOKKURRENZ 6.1 KOOKKURRENZ AUF SATZ- UND ÄUSSERUNGSEBENE 6.2 HETEROGENE KOMBINATIONEN – VARIETÄTENMISCHUNG ODER MISCHVARIETÄT 6.3 INFORMANTENURTEILE ZUR GEBRÄUCHLICHKEIT HETEROGENER KOMBINATIONEN 7. FAZIT: DIE ORGANISATION DER ERSCHEINUNGSFORMEN RHEINISCHER ALLTAGSSPRACHE 7.1 DIALEKT UND REGIOLEKT-STANDARD-KONTINUUM 7.2 CODE-SWITCHING UND CODE-MIXING 7.3 CODE-MIXING ALS VERDICHTUNGSBEREICH 8. REGIOLEKT ALS DIALEKTALES SUBSTRAT 8.1 GRUNDLAGEN DES SPRACH- UND VARIETÄTENKONTAKTS 8.2 BESTIMMENDE FAKTOREN PHONOLOGISCHER TRANSFERENZ 9. IMPOSITION UND DEREN AUSGANGSBEDINGUNGEN BEI DEN UNTERSUCHTEN MERKMALEN 9.1 SPURLOSE UND UNAUFFÄLLIGE SUBSTITUTION 9.2 IMPOSITIONSBEGÜNSTIGENDE BEDINGUNGEN Fazit 10. VON REGIONALEM „HOCHDEUTSCH“ ZU REGIONALER UMGANGSSPRACHE 10.1 IMPOSITION UND SUBSTRAT 10.2 DIE ENTWICKLUNG IM 20. JAHRHUNDERT ZUSAMMENFASSUNG LITERATURVERZEICHNIS ANHANG
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