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Erinnerung und Intersektionalität : Frauen als Opfer der argentinischen Staatsrepression (1975-1983)

معرفی کتاب «Erinnerung und Intersektionalität : Frauen als Opfer der argentinischen Staatsrepression (1975-1983)» نوشتهٔ Verónica Ada Abrego، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Argentinien 1975-1983: Unter der Devise der Rettung des Vaterlandes wurden in geheimen Lagern Menschenrechte verletzt, kulturelle Tabus gebrochen und Frauen Ziel massiver misogyner Gewalt. Die systematische Asymmetrie der Verfolgung rebellischer Frauen und die damit verbundenen, lang anhaltenden mehrfachen Stereotype - aber auch die Beteiligung der Gesellschaft und des Einzelnen an der Repression und am Vergessen - stehen im Mittelpunkt des Bandes. Verónica Ada Abrego denkt Erinnerung und Intersektionalität zusammen, um die wechselnden Subjektkonstruktionen der Opfer der argentinischen Staatsrepression, insbesondere verfolgter Frauen, in den politisch-historischen und literarischen Aufarbeitungsdiskursen Argentiniens (1984-2004) zu beleuchten. Argentinien,Frauen,Intersektionalität,Erinnerung,Militärdiktatur,Erinnerungskultur,Geschlecht,Gewalt,Südamerikanische Geschichte,Geschlechtergeschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Kulturwissenschaft,Argentina,Women,Intersectionality,Memory,Military Dictatorship,Memory Culture,Gender,Violence,South American History,Gender History,History of the 20th Century,Cultural Studies Inhalt Einleitung Teil I. Die Konzepte der Intersektionalität und der Spur in der Erinnerungsarbeit 1. Der Intersektionalitätsansatz 1.1 Wissen situieren 1.2 Mehrschichtige Interdependenzen 1.3 Zur Entstehung des Konzepts der Intersektionalität 1.4 Intersektionalität und verwobene Kolonialität 2. Die Spur – Transkriptive Bezugnahme und die desapariciones forzadas 2.1 Das Doppelleben der Spur als Voraussetzung ihrer Lektüre 2.2 Die Spur der Erinnerung an die desapariciones forzadas: Abwesenheit, Trauma, Wahrheit 2.3 Die Spur und die Prozesse der Bildung des kulturellen Gedächtnisses Teil II. Nation und die Subjekte/Körper der Rebellion 1. Zwischen Utopien und Gewalt 1.1 Kalter Krieg und nationale Sicherheit 1.2 Der peronistische Diskurs: »Perón o muerte« 1.3 Rückblende zur Campaña del Desierto (1878-1880): Argentiniens entwertetes Leben zur Gründungsstunde der Nation 1.4 Protest, Revolution und weibliche Emanzipation in den Sechzigern 1.5 Politische Partizipation und revolutionärer Kampf der Frauen 2. Diskursradikalisierung in der Ära der desapariciones forzadas 2.1 Zensur und der Diskurs der Ausmerzung 2.2 Die Politiken der Körper im »gefährdeten Vaterland« 2.3 Verkörperter Widerstand: Die Intervention der Mütter und Großmütter der Plaza de Mayo Teil III. Staatsrepression und diskursiver Wandel 1. Zwischen »kleinem Auschwitz« und »schmutzigem Krieg« 2. Krieg oder Genozid – Eine begriffliche Distinktion im Rückblick auf die desapariciones forzadas 2.1 Zur Geschichte des Genozidkonzepts 2.2 Die Handlungsgrundlage: Die Genozidkonvention der Vereinten Nationen 2.3 Der Handlungsbedarf: Die Anwendbarkeit des Genozid-Tatbestands 2.4 Anwendbarkeit und Reformulierungen 3. Krieg, Genozid und Staatsrepression in Argentinien 3.1 Zwei Deutungsansätze für die argentinische Staatsrepression 3.2 Die Produktion identitärer Figuren: »genocidas«, unschuldige Opfer und heroische Märtyrer 3.3 Die Staatsrepression und ihre genderspezifische Gewalt 4. »Guerra« und »genocidio« – Umkämpfte Begriffe für den politischen Massenmord in Argentinien 4.1 Phasen der Erinnerung an den Staatsterror 4.2 Diskursiver Wandel – Illustriert anhand von drei Bestandsaufnahmen Teil IV. Eine von Frauen geschriebene Literatur der desapariciones forzadas 1. ›Dichte Verwobenheit‹ als Autorisierungsstrategie in faktualen und fiktionalen Texten 2. Faktuale Erzählungen – Testimonios zwischen Undarstellbarkeit und Dringlichkeit 2.1 Pilar Calveiros Poder y desaparición (1998) – Wider das Denken in Dichotomien 2.2 Graciela Fainsteins Detrás de los ojos (2006) – Die leib/hafte Erinnerung 3. Fiktionale Erzählungen – Mnemo-ästhetische Verfahren zwischen dem Ruf nach Gerechtigkeit und der Mythenbildung 3.1 Manuela Finguerets Hija del silencio (1999) – Das doppelte Gedächtnis der Vernichtung 3.2 María Teresa Andruettos La mujer en cuestión (2003) – Eine un/übersehbare Frau Abschließende Überlegungen Danksagung Literatur Personenverzeichnis

Argentinien 1975-1983: Unter der Devise der Rettung des Vaterlandes wurden in geheimen Lagern Menschenrechte verletzt, kulturelle Tabus gebrochen und Frauen Ziel massiver misogyner Gewalt. Die systematische Asymmetrie der Verfolgung rebellischer Frauen und die damit verbundenen, lang anhaltenden mehrfachen Stereotype - aber auch die Beteiligung der Gesellschaft und des Einzelnen an der Repression und am Vergessen - stehen im Mittelpunkt des Bandes.Verónica Ada Abrego denkt Erinnerung und Intersektionalität zusammen, um die wechselnden Subjektkonstruktionen der Opfer der argentinischen Staatsrepression, insbesondere verfolgter Frauen, in den politisch-historischen und literarischen Aufarbeitungsdiskursen Argentiniens (1984-2004) zu beleuchten.

Argentinien 1975-1983: Unter der Devise der Rettung des Vaterlandes wurden in geheimen Lagern Menschenrechte verletzt, kulturelle Tabus gebrochen und Frauen Ziel massiver misogyner Gewalt. Die systematische Asymmetrie der Verfolgung rebellischer Frauen und die damit verbundenen, lang anhaltenden mehrfachen Stereotype - aber auch die Beteiligung der Gesellschaft und des Einzelnen an der Repression und am Vergessen - stehen im Mittelpunkt des Bandes. Verónica Ada Abrego denkt Erinnerung und Intersektionalität zusammen, um die Erinnerung an die weiblichen Opfer der argentinischen Staatsrepression im Wandel der Diskurse zu beleuchten und ihre Figurationen in den faktualen und fiktiven Erinnerungsnarrationen argentinischer Autorinnen zu untersuchen While the Year of the Woman was being declared internationally in 1975, in Argentina, a wave of serious abuses of the human rights of women was getting underway. The intersectional investigation of the narrative of remembrance illuminates a dark chapter in the history of gender.
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